Zitat von cats49: Ich habe panische Angst vor dem Tod. Und diese Angst wird je älter mein Köper wird.
in ein paar Monaten werde ich 60,größer und größer.
Seltsam, bei mir ist es mit dem Alter anders herum. Panische Angst hatte ich früher, als ich Anfang 20 war. So etwa mit 55 hatte ich das Gefühl, dass ich mich nicht mehr unbedingt in die nächste Runde der Neuerungen einarbeiten will oder muss. Eine leise Sehnsucht, nach einem Abschied oder einfach das Gefühl, dass es irgendwie genug ist.
Ohne Bitterkeit, Resignation oder Depression, einfach das Gefühl, dass es langsam reicht.
Zitat von cats49: Wenn ich sterbe wird mich niemand vermissen,wird keiner um mich weinen,
hinterlasse ich keine Lücke,denkt keiner mehr an mich.
Die Welt wird sich weiter drehen obwohl ich nicht mehr da bin.
Ich habe es in meiner Straße mehr als einmal miterlebt das bei alleinstehenden
alten Frauen nach deren Tod fremde Leute kamen,das jeweilige Haus ausräumten
und deren Leben in den Container warfen.
So wird es mir auch ergehen.
Es wird im Krankenhaus/Altersheim niemand meine Hand halten wenn meine Uhr
abläuft . Ich werde allein sterben.
Tja, macht es das nun einfacher oder schwerer? Wenn man weiß, dass viele Menschen einen vermissen werden, ist es sicher auch nicht leicht zu gehen.
Zitat von cats49: Wenn ich sehe wie rasant das Sozial-/Krankenkassen-/Pflegesystem hier in D zusammen
bricht macht mir der Gedanke was sein wird wenn es mit mir zu Ende geht,wenn ich
zum Pflegefall werde eine Sch...angst.
Wird es dann überhaupt noch bezahlte Pflege geben oder bin ich komplett mir
selbst überlassen ?
Such' Dir eine WG, davon gibt es immer mehr. Am besten eine, in der Alt und Jung gemischt rumwuseln.