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Welli
Bis letzte Wo. Die. hätte ich gesagt mir geht es fast gut jedenfalls so das es sich gut aushalten läßt. Dann hörte ich von Schwiegermutter das sie zum Motartzt war bekamm sofort Panik. Habe mich so verrückt gemacht das ich am Freitag zu meinem Hausartzt bin. EKG, Blutdruck eben die üblichen Untersuchungen. Gott sei dank alles o. Befund. Ich möchte ja auch nicht krank sein. Er hat mir empfohlen doch Opipramol wieder zu nehmen. Hab es aber bis jetzt ohne geschafft. Heute war Therapeutentag mußte natürlich wieder viel heulen wodurch immer viel Zeit verloren geht. Wir versuchen krampfhaft rauszubekommen woher meine Angst kommt. Ich zermartere mir auch das Gehirn. Es fragt mich immer sie müssen doch wissen wovor sie Angst haben. Ich sag ihm dann davor das meiner Familie Mann Kind Eltern Schwiegermutter was passiert. Warum die Gedanken immer so kommen ich weiß es nicht. Meine Mutter liegt im Pflegeheim mehr schlecht als recht. Der Zustand wird sich nicht ändern damit habe ich mich aber arangiert. Macht mich nur sehr traurig sie dort so zu sehen. Besser wäre wir hätten (vor Monaten) eine Patientenverfügung für sie gehabt. Wie kann ich die Angst abstellen wenn z. B. meine Tochter(13 J.) zu Freunden fährt oder so. Es kann doch nichts passieren. Sie kommt doch heil wieder. Habe echt Last loszulassen. Geht es jemanden ähnlich.
Gruß Welli
freue mich über Antworten

09.08.2010 16:43 • 16.08.2010 #1


12 Antworten ↓


Hallo liebe Welli,

ja mir geht es ähnlich wie dir ! Ich habe unter anderem eine generalisierte Angststörung . Ich mache mir seit Jahren immer wieder Sorgen um meine Lieben oder um mich selbst. Wenn es nicht mein Sohn ist , wegen dem ich mich Sorge , dann ist es mein Mann , meine Eltern sogar um meinen Hund mache ich mir Sorgen ( er hat Epilepsie)
Einen Grund finde ich immer !! Leider! Geht es mir mal ein paar Tage gut mache ich das wieder kaputt mit meinem Denken in dem ich mir dann sage " Freue dich lieber nicht zu sehr , sonst passiert was Schlimmes.... "
Ist mein Sohn bei einem Freund , rufe ich ihn mindestens einmal dort an (auf seinem Handy) um mich zu vergewissern , ob alles ok ist.
Hat mein Sohn mal einen gr.Infekt und dabei Fieber, messe ich ca. alle halbe Stunde bei ihm Fieber das ist doch verrückt sowas ! Aber ich kann nichts daran ändern...
Ich wünschte ich könnte das abstellen und einfach mal das Leben geniessen !!Aber es will mir nicht gelingen.
Machst du eine Therapie ? Ich habe gerade mit einer begonnen und nehme seit ein paar Wochen Opipramol .

Liebe Grüße ,
Hummel

09.08.2010 17:34 • #2



Es war wieder ganz schlimm!

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Welli
Liebe Hummel. ja du klingst sehr nach mir. Ich mache eine Therapie war allerdings erst 9x da. Opipramol habe ich schon genommen. Von den Tabletten bin ich sehr müde geworden. Habe die dann einfach abgesetzt. Als ich das meinem Therap. erzählte war der nicht grade begeistert. weil man solche Pillen nicht einfach absetzt sondern ausschleichen läßt. Wußte ich nicht! Laut Hausarzt soll ich sie erstmal wieder nehmen, scheue mich aber noch davor.
Verspührst du auch körperlichen Schmerz in Form von (ich kann das schlecht beschreiben) kleinen Krämpfen oder Verspannungen im Rippen/Zwerchfallbereich und natürlich einen völlig verspannten Rücken? Wenn diese Schmerzen auftreten dann denke ich jetzt bin ich krank bekomme dann auch Herzrasen und Panik. Wie hilfst du dir?

Lieben Gruß Welli

09.08.2010 20:19 • #3


Hallo Welli,

das Opiramol hat mich anfänglich auch sehr sehr müde gemacht. Nach zehn Tagen etwa wurde es aber besser. Ich nehme Opipramol 50 mg davon morgens 3/4 und am Abend eine Ganze . So komme ich wirklich gut klar damit.
Ja ich habe auch körperliche Syptome. Rücken-Nackenschmerzen ganz schlimm !! Seit ich aber das Medik. nehme ist es fast ganz weg. Hinzu kommen gelegentlich Schmerzen im linken Arm und Kribbeln in den Fingern.
Engegefühl und eine Art Kribbeln im Hals .Ja und auch wie du , Schmerzen , meist sind es Stiche im linken Oberbauch.
Schlafstörungen, ganz schlimm ist das Einschlafen wegen dem vielen Grübeln.
Manchmal Magenschmerzen , Durchfall .
Herzstolpern und Herzrasen ( auch das ist sehr viel besser geworden , seit ich Opipramol nehme)
Innere Unruhe, Nervosität, Gereiztheit ................. usw... das volle Programm!!

Leider habe ich bisher nichts gefunden , was mir helfen kann. Vor ungefähr sieben Jahren war es schonmal sehr ausgeprägt mit der Angst , ich begann eine Therapie. Ich lernte in der Zeit meinen Mann kennen und verliebte mich Hals über Kopf. Das hat mir damals so sehr geholfen ,dass ich die Therapie abbrach und es ging mir so gut wie nie!
Tja , aber ich kann mich ja nun nicht wieder frisch verlieben
Ich war jetzt erst bei meiner zweiten Sitzung , ich hoffe sehr , dass mir diese Therapie helfen wird.
Leidest du auch unter depressiven Phasen ?
Wie lange leidest du schon unter der Angst ?

Ich wünsche dir noch einen schönen und entspannten Abend !

Liebe Grüße ,
Hummel

09.08.2010 21:54 • #4


Welli
Hallo Hummel,

ich leide seit Nov. 2009 unter der Angst mit sämtlichen Begleiterscheinungen. Depressiv bin ich aber nicht.

Manchmal glaube ich ob es auch daran liegt das ich nicht damit klar kommen das meine Tochter, jetzt 13, nicht mehr so das Behüten und Betütteln will bzw. braucht wie sonst. Eben Pubertät. Ich bin eine Mutter die schlecht loslassen kann. Ich versuche daran zu arbeiten. Somit habe ich viel Angst um meine Tochter, will alles kontrolliert wissen alle evtl. Risiken ausschließen. Mein Kopf sagt mir auch das das ja nicht geht, aber mein Gefühl??

Jetzt erstmal lieben Gruß
Welli

10.08.2010 14:23 • #5


Chili
Hallo Welli, Hallo Hummel,

ich kann mich euch nur anschließen. ich kenn das nur zu gut. Leide seit ca. 15 Jahren an einer generalisierten Angststörung mit Depression. Es geht mal besser und dann ist es wieder ganz schlimm, manchmal nicht auszuhalten. Nehme zur Zeit auch wieder Tabletten. So ist es ein wenig besser. Therapie habe ich auch hinter mir.
Ich versuche mich abzulenken, wenn die Beschwerden ganz schlimm sind.
Was macht Ihr um damit klar zu kommen

VLG Chili

11.08.2010 09:45 • #6


Hallo Chili,

ja das ist ein Auf und Ab , mal geht es mir wirklich gut und dann bin ich wieder sowas von gefangen in der Angst und in der depressiven Phase!!
Hat dir deine Therapie geholfen und welches Medikament nimmst du ?

Ich habe gerade mit einer Therapie begonnen. Bis jetz habe ich leider nichts gefunden , was mir wirklich hilft. Wenn ich so richtig tief in der Angst gefangen bin , dann hilft keinerlei Ablenkung . Ich weiss nicht wie man diese dummen Gedanken abstellen kann. Leider !

Liebe Grüße ,

Sabine

11.08.2010 14:09 • #7


kommt mir alles bekannt vor , aber ich versuche ohne medizin das zu schaffen ,, dein gehirn stellt sich darauf ein und du denkst nur das kann dir helfen ,,, ich kann mir da nur selber helfen das medikament hilft dir vielleicht es zu lindern , was ihr auch versucht wünsch euch gute besserung

11.08.2010 14:19 • #8


Hallo Chrisss,
da muss ich dir widersprechen , denn ich denke NICHT nur das Medikament kann mir helfen. Das kann es nämlich nicht ! Aber es kann mich mal einwenig zur Ruhe kommen lassen. Es kann unterstüzen.
Es ist ok wenn du es ohne Medikamnt schaffst. Ich habe es nicht , schäme mich aber auch nicht dafür . Denn ich habe es auch Jahre ohne versucht.....

Liebe Grüße ,
Hummel

11.08.2010 15:39 • #9


Chili
Hallo liebe Hummel,

mit den Medikamenten seh ich das genauso wie du. Ich habe ja die Tabletten abgesezt, kam zu dem Zeitpunkt auch klar damit. Jetzt steht bei mir eine große Veränderung an, Umzug, Neuanfang!
Mir ging es so schlecht, das war nicht auszuhalten. Ich nehm wirklich nur Tabletten, wenn es wirklich sein muss, da ich Angst vor den Nebenwirkungen habe, ich nehm die jetzt auch nur zur Überbrückung, weil es sonst sehr schwierig wäre, das alles zu bewältigen. Ich nehme Citalopram-biomo 20 mg. Die Probleme sind nicht weg, aber ich bin ruhiger und entspannter.
Mein Doc wollte mir noch welche zur Nacht geben, aber die nehme ich nicht, ist klar!! Die kenn ich nicht. Citalopram habe ich schon mal hin und wieder genommen und kam super damit zurecht.

Viele liebe Grüße Chili

12.08.2010 07:39 • #10


Chili
Hallo liebe Hummel,

der Platz reichte nicht hier die Antwort auf deine nächste Frage.

Habe 2 1/2 Jahre tiefenpsychologische Therapie hinter mir. Es hat mir in dem Sinne was gebracht, da ich jetzt schon mal weiss: Woher? Wieso? Weshalb? Warum? Das ist geklärt, dann kann man die Ängste auch besser einordnen und verstehen. Jetzt folgt eine Verhaltenstherapie, habe mich schon am neuen Wohnort vormerken lassen.
Das mit dem ablenken ist auch bei mir nicht einfach, ich renn dann durch die Gegend, als wäre der Leibhaftige hinter mir her
Ich warte dann, bis der Körper wieder runter fährt. Tja und dann bin ich völlig kaputt, als hätte ich Hochleistungssport betrieben.

Nochmals liebe Sabine viele Grüße Chili

12.08.2010 07:48 • #11


Hallo Chilli,
ja auch das was du über Angst in Bezug auf Nebenwirkungen schreibst kenne ich sehr gut ! Es war ein Drama bis ich die erste halbe Tablette Opipramol geschluckt habe , ich saß heulend vor dieser Tablette..... Auch jetzt noch , nachdem ich die Tabletten seit einigen Wochen nehme , habe ich bei jeder Einnahme ein mulmiges Gefühl. Aber ich nehme sie weiterhin, weil sie mich auch beruhigen.
Auch mit Veränderungen komme ich sehr schlecht zurecht ! Ich werde mich wohl beruflich verändern müssen , da ich aus gesundheitlichen Gründen meinen jetzigen Beruf nicht mehr ausüben kann. Das macht mich fix und fertig und macht mir eben ganz große Angst !

Wünsche dir ein schönes Wochenende ,
liebe Grüße ,Hummel

13.08.2010 20:23 • #12


Chili
Hallo liebe Welli,

lange nichts gehört? Wie geht es dir? Wie fühlst du dich jetzt?

Das mit deiner Mutter ist eine sehr, sehr große Belastungfür dich. Das kann ich voll nachempfinden.
Meine Tochter ist schon erwachsen, aber ich mache mir immer noch große Sorgen. Loslassen ist nicht so einfach als Mutter.
Wäre schön, nochmal von dir zu hören.

Ganz viele liebe Grüße Chili

16.08.2010 09:29 • #13



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