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Hallo, ich habe glaube, das es Ängst sind die mich unruhig werden lassen.
Ich weis es nicht... ob ich mich nurmit Gedanken verrückt mache, oder ob es Ängst sind?

Ist es bei euch auch so, das es Tag gibt, an den die Ängst nicht so stark sind?

Bei mir ist es meistens so, das ich am Tag zwar dran denke (zB Tod),
aber es erst zum Abend richtig schlimm wird und ich so traurig bin und das Weinen bekomme. Oft bin ich auch mehr einfach wegen vieler kleiner Dinge am Abends am weinen und kann nicht schlafen. Es ist so als, ob es von allem etwas ist....
Auslöser können schon sein einige Kleinigkeiten sein.
Tagsüber tangieren mich diese DInge meist weniger, aber Abends kurz vorm schlafen breche ich oft in Tränen aus, weil ich mich zusätzlich alleine fühle.
Ich bin traurig wegen Kleinigkeiten (mein Mann sagt schon immer, du weinst doch nicht etwa wegen sowas). Und wenn dann alle schlafen und ich dann ganz alleine mit meinen Sorgen bin, dann kommen min. 1-2 mal die Woche die Tränen.

Ich habe vor sovielen Dingen Angst oder mache mir einen großen Kopf.

- Angst selbst zu Sterben/Tod
- Angst nochmal schwer Krank zu werden
- Angst ins Krankenhaus zu müssen und alleine dort alles ertragen zu müssen
- Angst alleine zu Hause (gerade Nachts)
- Ich fühle mich oft im Haus beobachtet und glaube von draussen beobachtet zu werden.
- Angst vor Untersuchung/Ärzten

Hinzu kommen Dinge wie:

- Ich kann mich oft nicht gut konzentrieren.
Wenn ich auf die Uhr schaue, dann versuche ich mir die Uhrzeit zu merken und habe sie gleich wieder vergessen. Und muss noch 5 mal raufschauen.

- Ich lese ein Buch und muss die Seite oft 3 mal lesen, weil ich zwar gelesen habe,
aber den Inhalt nicht "gelesen" habe.

- wenn ich mit Freunden und Bekannten rede und es auf meine Ängst etc kommt, dann könnte ich ewig weiter quaseln und muss aufpassen, den anderen nicht vollzulabern

Kenn ihr das auch mit dem Teufelskreislauf?

Ich bin oft genervt. Warum weis ich nicht. Ich fühle mich auch oft schnell gestresst und nicht belastbar.
Gerne würde ich öfter Freunde einladen, aber es ist mir irgendwie zu anstrengend.
Mal eine Freundin auf ein Gläschen ist nicht das große Problem.
Aber Freunde mit Essen und co.
Mich stresst es... für alle kochen zu müssen. Vorher aufzuräumen und nachher nochmal aufzuräumen.

Das war jetzt ein Auszug. Ich könnte noch gut weitere 20 Punkte dazu schreiben.
Wenn ich das so lese, dann denke ich, das mir eine THerapie gut tun sollte.
Aber ich traue mich nicht.
Ausserdem schaffe ich es mir immer wieder alles schön zu reden.
In dem ich mir sage, das ich die Ängste ja nicht alle auf einmal habe.
Und das es ja nur ab und zu mal schlimm ist und nicht jeden Tag.

Kennt das jemand?
Wie öft leidet ihr unter euren Ängsten?

Liebe Grüße
Sandra

01.08.2011 11:33 • 20.11.2020 #1


14 Antworten ↓


hallo,
ängste kennen wir hier alle. das mit der konzentration ist so ne sache, deine ängste und befürchtungen sind für dich im moment mega wichtig, natürlich fehlt es dir schwer, dich auf anderen dingen zu konzentrieren.

ich glaubeuch, dass ein besuch beim psychotherapeuten o.ä. dir gut tun würde. Trau dich! schlimmer wird es nicht.

und noch eine frage: Wer soll dich denn in deiner wohnung beobachten? warum hast du angst beobachtet zu werden?

01.08.2011 16:17 • #2



Viele Ängste - am schlimmsten Abends

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Ich verstehe nur nicht, wenn ich doch eine Angststörung habe
wieso ich diese nur ab und zu habe.
Tagsüber denke ich nur ab und zu dran und Abends wird es wenn am schlimmsten.
Auch wenn ich unter Freunden bin oder Kino.

Ist das bei euch auch Tageszeit abhänig?

Heute habe ich es doch nun endlich nach gut 3 Jahren endlich gebacken bekommen und bei 2 Psychotherapeutin angerufen, doch beide waren komplett ausgebucht mit mega Wartelisten.
Jetzt bin ich erstmal wieder demotivierter als vorher.

Wenn ich im Wohnzimmer sitze und es ist dunkel draussen dann habe ich hofft Angst,
das sich jemand in den Garten geschlichen hat und mich beobachtet, weil ich kann von drinnen ja schlecht nach drausen schauen, aber von draussen (im dunkeln) kann man drinnen alles gut erkennen.
Oft denke ich auch jemand schaut durch die Plissess oder wenn es im Haus knackt denke ich immer gleich, das dort jemand versucht einzubrechen.
Aber diese Angst habe ich auch nur Phasenweise.

01.08.2011 19:00 • #3


Christina
Hallo Sandra,

ich habe gelesen, du hattest ein Schilddrüsenkarzinom. Dann haben sie dir die SD wohl rausoperiert. Es kann gut sein, dass du hormonell nicht optimal eingestellt bist und daher psychisch angeschlagen. Dazu passen auch tageszeitliche Schwankungen. Schau doch mal, ob du dich hier - symptommäßig - wiederfindest: http://www.ht-mb.de/forum.

Liebe Grüße
Christina

01.08.2011 21:18 • #4


Hallo Christina,

das mit der Schilddrüse war dieses Jahr.
Viele meiner Ängste habe ich schon seit meiner Kindheit.
Die Angst vorm Sterben/Tod habe ich sehr ausgeprägt seit 1,5 Jahren.
Also alles vor der SD. Meine SD Werte waren auch vorher
schon immer normal.

Das ich mich nicht mehr belastbar fühle habe ich auch schon seit über 10 Jahren.
Extrem ist es seit ca. 5 Jahren mit extremen Phasen.
Medizinisch wurde bei mir nichts gefunden.
Aber du hast Recht an den Schilddrüsenwerten kann sowas natürlich auch liegen,
aber meine waren bis nach der OP immer optimal.

LG Sandra

05.08.2011 22:36 • #5


Abends habe ich auch immer Ängste. Auch vom Tod, nur nicht meine. Ich sorge mich sehr um andere bis ich mit Magenschmerzen heulen muss. Ich bin mir nicht sicher ob es Depression ist da es erst seit Mai so extrem ist. Ich weiß nicht mal warum ich seitdem so bin. Bis jetzt dachte ich es sei nur wegen EHEC, aber mittlerweile glaube ich dass diesen Ausbruch einfach alles in mir ausgelöst hat. Ich kann gut verstehen dass du am Ende deine Kräfte bist, und du sagst dass du sowas schon länger hast.

Ich finde es schade dass es so lange dauert bis man ein Termin beim Therapeuten hat. Aber auch verständlich. Ich weiß nicht wie es andere sehen, aber 2011 scheint nicht wirklich Freudig zu sein.

05.08.2011 23:44 • #6


Hallo

Wem geht es abends genauso das da die meiste angst und gedanken da sind und nachts dann panickattacken rauskommen ?

Mir macht abends der gedanke angst die nacht nicht zu überleben oder das wieder eine PA kommt und der gedanke das dann da alle schlafen es dunkel ist und mir niemand helfen kann

Lg

25.12.2018 23:19 • #7


Soulfighter
Hi du
Kenn ich auch die Angst vor der Angst raubt einem den Schlaf

25.12.2018 23:23 • x 1 #8


Libelle 33
Ja das kenn ich auch,man traut sich gar nicht zu schlafen.Bei mir läuft dann die halbe Nacht der Fernseher

26.12.2018 00:46 • #9


Bei mir ist die Angst abends komplett weg. Ich leide aber an generalisiertet Angststörung ohne Panikattacken. Weiß aber nicht woran das liegt. Warum es bei dir aber abends schlechter ist kann ich aber verstehen und nachvollziehen, weil du schreibst das du Angst hast wenn du einschläfst nicht zu überleben.

26.12.2018 01:06 • #10


AnnaBend
Kenne das leider auch..Immer die Angst nicht mehr aufzuwachen am Morgen...und dann ist man den ganzen Tag gerädert...An der darauf folgenden Nacht schlafe ich dann früh ein und wache dann in der Nacht wieder auf...Danach ist dann an schlaf gar nicht mehr zu denken...Immer dieser Kreislauf und da wieder raus zu kommen ist so schwer... Und jede zweite Woche bin ich im Nachtdienst...

26.12.2018 01:07 • #11


Blueblack
Ist bei mir das selbe wenn ich mich abends hinlege hab ich Angst denn nächsten morgen nicht mehr aufzuwachen.

26.12.2018 09:17 • #12


Soulfighter
Zitat von AnnaBend:
Kenne das leider auch..Immer die Angst nicht mehr aufzuwachen am Morgen...und dann ist man den ganzen Tag gerädert...An der darauf folgenden Nacht schlafe ich dann früh ein und wache dann in der Nacht wieder auf...Danach ist dann an schlaf gar nicht mehr zu denken...Immer dieser Kreislauf und da wieder raus zu kommen ist so schwer... Und jede zweite Woche bin ich im Nachtdienst...


Mir fällt die Nachtschicht auch immer schwerer

26.12.2018 12:50 • #13


20.11.2020 18:25 • #14


Hallo2020
Was ist denn in der Zeit davor? Hast du da viel zutun und bist beschäftigt?

20.11.2020 18:43 • #15



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