Pfeil rechts

Hallo zusammen,

ich weiß garnicht, ob ich hier übehaupt richtig bin, aber seit Tagen suche ich nach einem passenden Forum, und hier fand ich soviel Infos zu verschiedensten Ängsten, dass ich mich nun trau zu schreiben.
Ich habe seit einigen Monaten so entsetzliche Angst um meine engste Familie, besonders um meine Kinder (beide schon größer, 12 und 15 jahre)
Es geht soweit, dass ich manchmal am Fenster stehe und hinaus starre, weil ich denke, wenn mein Kind jetzt kommt, kommt just ein Auto und überfährt es vor meinen Augen. Oder ich sehe es verletzt irgendwo im Wald liegen... (Wir leben auf dem Land)
Ich male mir die schlimmsten Sachen aus und kann nicht aufhören. Wenn wirklich irgendwo etwas passiert ist, wie jetzt der Mord an dem kleinen türkischen Mädchen, ist es besonders arg. Wenn mein Mann mit dem Auto unterwegs ist, denk ich daran, nicht er, sondern die Polizei steht vor der Tür und er hatte einen Unfall.
Ich weiß genau, dass das alles meiner fantasie entspringt und komme einfach nicht dagegen an.
Mein Kopf hat alles verstanden, aber mein Gefühl läßt sich nicht beherrschen.
Kennt jemand sowas? Was kann ich dagegen tun??
vielen dank! watomi

12.02.2009 13:31 • 02.03.2009 #1


13 Antworten ↓


Hallo Watomi,

das was du geschrieben habe kenne ich nur zu gut.
Am schlimmsten ist es dann dauernd zu Grübeln.
So entwieckeln sich dann Herzbeklemmungen, Unruhe, Angst etc.
Ich glaube wenn ich das Grübel mal weg bekomme gehts bestimmt besser.
Aber das hat sich nach jahrzenten richtig fest gesetzt.
Ich werde versuchen über eine Therapie es noch mal anzugehen.

Alles Gute Peter

12.02.2009 18:44 • #2



Viel zuviel angst um die Kinder und meinen Mann

x 3


Hallo Peter,

danke für deine antwort. Worüber grübelst Du am meisten? Bei mir ist es darüber, ob ich allmählich anfang zu spinnen, weil es garkeinen Grund gibt, solche Angst zu haben.
Du hast geschrieben, Du möchtest es mit Therapie nochmal versuchen. Hast Du es denn schonmal mit Therapie versucht?
lieben gruß watomi

12.02.2009 20:01 • #3


Ich habe das Problem auch, mache mir ständig gedanken um meine Familie. Gesundheitlich, und se alle Heim kommen und keinen Unfall haben. oder ob meine Brüder (18/19) am wochenende zuviel trinken und nicht nachhause kommen usw...
Oder ich klopfe mitten in der Nacht meine Gewister wach, um zu hören ob es denen gut geht.... Es sind viele sachen. Ich denke immer das Schlimmste.
Ich geh damit den anderen natürlich sehr auf den Nerv...
Aber naja ich gucke, dass ich mich bald behandeln lasse (hab noch mehr Störungen)
LG

13.02.2009 00:08 • #4


Hallo!ich meine,dass die Ängste kommen wenn man sich laufend überfordert und immer das Gefühl hat alleine zu sein.Therapeuten können da einen angenehmeren Weg zeigen.Liebe Grüße

13.02.2009 08:50 • #5


Hallo,

ach wie kenne ich das!

Bei mir hat sich in den letzten Jahren eine regelrechte Leukämieangst entwickelt.Meine Ängste beziehen sich im Moment nur noch auf meine Söhne,die schon erwachsen sind.

Jeder grippale Infekt,jede Müdigkeit,alles ist für mich etwas Schlimmes.Ich habe das Gefühl,alles nicht mehr kontrollieren zu können,sie sind ja erwachsen.Dann sitze ich zu Hause und grüble,schau im Internet und schiebe Panik.

Ehrlich gesagt:Ich kann nicht mehr!Ich habe mit diesen Ängsten keine Lebensqualität mehr.

Liebe Grüsse,
Sonne

17.02.2009 15:10 • #6


Hallo,

ach wie kenne ich das!

Bei mir hat sich in den letzten Jahren eine regelrechte Leukämieangst entwickelt.Meine Ängste beziehen sich im Moment nur noch auf meine Söhne,die schon erwachsen sind.

Jeder grippale Infekt,jede Müdigkeit,alles ist für mich etwas Schlimmes.Ich habe das Gefühl,alles nicht mehr kontrollieren zu können,sie sind ja erwachsen.Dann sitze ich zu Hause und grüble,schau im Internet und schiebe Panik.

Ehrlich gesagt:Ich kann nicht mehr!Ich habe mit diesen Ängsten keine Lebensqualität mehr.

Liebe Grüsse,
Sonne

17.02.2009 15:13 • #7


ja ich hab auch immer vor allen möglichen angst aber vorallen verlustängste und ängste das wem den ich besonders mag was passiert .....

ich hab nun eine freundschaft nen freund der ist extremsportler irgendwie liebt er die gefahr obwohl er schon auf seine grenzen achtet aber doch nahe rann an diese geht ......

vor kurzen hatte ich wieder weil er sich nicht meldete ein paar tage plötzlich so angst um ihn daraufhin hat er sich mal gemeldet und war sehr sauer auf mich weil er mag nicht das ich angst um ihn hab und er wird sich immer ein paar tage zurückziehn sagte er wenn ich angst hab ......

es ist echt schwer ich hab ihn sehr gerne aber er ist total empfindlich .....

gruss
doris

17.02.2009 15:31 • #8


hallo watomi, da koennen wir ja ein stueck unseres schweren weges gemeinsam gehen. meine aengste betreffen allerdings nur meine tochter.ich bin alleinerziehend u. sie wird in 3 wochen 18 jahre alt. um so aelter sie wurde um so mehr angst hatte ich um sie.und ja ,ich habe auch horrorphantasien wenn sie nicht zu hause ist.tip: wenn wieder mal deine phantasie mit dir durchgeht(fest in die haende klatschen!Wenn du alleine bist kannst du auch laut rufen:schluss!!) Gehirn an Gefuehl.¨Fehlmeldung!!Error!!es gibt die gefahr nur in meinem kranken kopf!! Oft hilft es.ausserdem ist es jetzt an der zeit die aermel hochzukrempeln, da ich glaube zu spueren das sich meine aengste auf sie uebertragen.obwohl ich meistens versuche sie es nicht merken zu lassen.ich wuerde mich gerne regelmaessig mit dir austauschen.LG. saray

18.02.2009 12:23 • #9


Hallo miteinander,

ich bin neu hier im Forum und kenne eure Ängste viel zu gut. Auch ich habe unerträgliche Angst davor, dass meinem Mann und meinem Sohn (17 Jahre) etwas passieren könnte. Sobald die Zeit ran ist, dass sie zu Hause sein müssten, geht es los - nasse Hände, Übelkeit, Herzrasen etc. Dann laufe ich von einem Fenster zum nächsten, fange manchmal auch zu weinen an und stehe vor lauter Angst und Katastrophengedanken völlig neben mir. Kann dann keinen klaren Gedanken fassen. Dabei spielt es schon keine Rolle mehr, ob sie pünktlich zu Hause sind oder etwas später. Meine innere Uhr funktioniert perfekt und die Angst ist schon da, sobald die Zeit auch nur annähernd dran ist. Ich will das nicht mehr, denn ich quäle mich schon zu lange. Alles in allem geht das schon einige Jahre so, hat sich aber im letzten Jahr verstärkt.....ich könnte noch unendlich weiter erzählen, aber fürs Erste soll es genügen.

Lieben Gruß von Mia04

02.03.2009 01:10 • #10


diese angst kenn ich nur zu gut hab auch oft Panik dass mein Mann nicht mehr von der arbeit heimkommt und jemand vor der Tür steht und mir dann sagt er hatte einen Unfall oder ist gar schon tot!
Meine attscken gehen dann sogar soweit dass ich mich uaf seiner Beerdigung stehen sehe.
Ich ruf ihn dann immer sofort an! Wenn er dann natürlich nicht ans Telefon geht, geht die ganze Gedanken welt weiter!!

02.03.2009 16:21 • #11


Hallo silvaglance1977,

geht mir ganz genau so und wenn ich Mann oder Sohn per Telefon nicht erreichen kann, dann steigert sich das natürlich ganz enorm - nicht nur, dass man dann noch viel schlimmere Gedanken hat, sondern dann geht bei mir wirklich "das Licht aus" - zittern, weinen, übelkeit...
Heute ist auch so ein doofer Tag für mich. Mein Sohn hat Spätschicht und ist 5 km mit dem Rad zur Arbeit und kommt erst spät wieder, dann ist mein Mann schon weg, denn er hat heute Nachtschicht. Laufe schon den ganzen Tag wie eine aufgescheuchte Henne rum und habe eiskalte Hände - ich hasse solche Tage (habe sie viel zu oft) und ich hasse diese Angst.

Wie lange lebst du schon mit diesen Ängsten? Was tust du, wenn dich die Angst so sehr im Griff hat? Vielleicht kann man sich ja gegenseitg mit Tipps ein wenig unterstützen und helfen.

Würde mich freuen, mehr von dir zu lesen

Liebe Grüße Mia 04

02.03.2009 19:29 • #12


hallo Mia, ich bin ein wenig entaeuscht von diesem forum. ich dachte, da gibt es menschen in der gleichen situation und dass man sich da austauschen kann. aber 2-3 mal im monat genuegt halt nicht. denn wenn man gerade mal wieder ganz schreckliche angst hat (es ist ja nicht immer gleich) hast du auch keinen ansprechpartner der dich evtl. etwas beruhigen koennte.Also das end vom lied - man ist halt letzendlich allein mit seinen problemen.Wobei ich nicht so recht verstehe, warum menschen sich da einloggen u. dann doch nicht bereit sind sich gegenseitig zu helfen. nicht das ich keine freunde u. familie um mich haette. aber diese angstsyndrome kann halt jemand besser verstehen der sie am eigenen leib(besser gesagt an der eigenen seele) verspuert. Liebe gruesse. saray

02.03.2009 20:17 • #13


Hallo Saray,

ich weiß was du meinst, denn ich habe das in einem anderen Forum ebenso erlebt wie du. Es geht allen schlecht und jeder erhofft sich selbst Hilfe, die er im Endeffekt nicht bekommt, weil man in der breiten Masse untergeht. So habe ich dann bald nicht mehr geschrieben, bin aber nach wie vor auf der Suche nach Gleichgesinnten geblieben, weil ich es so sehe wie du - Familie, Freunde alle lieb und nett, aber was die Angst betrifft steigt da niemand durch und dann fühle ich mich oft unverstanden, obwohl es niemand böse meint - sie KÖNNEN es einfach nicht nachvollziehen und im Endeffekt bin ich froh drüber, es reicht, wenn die Angst mein Leben bestimmt und mir viel Freude nimmt.
Ich wäre wirklich glücklich, wenn ich mich hier austauschen könnte. Gern auch per PN.

Lieben Gruß Mia 04

02.03.2009 21:48 • #14



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Mira Weyer