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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

Dubist
Ich fühl mich gar nicht mehr so einsam. Aber das hat jahre gedauert.
Dubist

#61


M
ich wäre eine super mutter...aber das ändert nichts daran das wenn ich Ängste habe mich wieder in dem Teufelskreis befinden...

#62


A


Die Verlustangst verstehen und überwinden - eure Erfahrungen

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Dubist
Dann sei dir eine gute Mutter und stellt schokolade auf den tisch wenn die Angst kommt, oder geh jemand besuchen?

#63


M
Zitat von Melli89:
Ich habe sehr große Angst meinen Partner durch meine Angststörung zu verlieren, nach etlich gescheiterten Beziehungen unter anderem deswegen...
Er sagt zwar immer er akzeptiert mich so wie ich bin, aber die Angst ist trotzdem da, und das er eine einfachere Person kennenlernen könnte...weil wir vielleicht durch die Störung viel Zoffen und meistens is es ja so das dann die Männer das Interesse verlieren wenn die Frau anstrengend ist...ich hoffe er hält es lange lange lange mit mir aus...
geht es euch auch so, das ihr Verlustangst habt?


hallo melli, ich kann dich absolut verstehen...habe jetzt seit 18 jahren PA und auch mehrere bezihungen in den sand gesetzt.meine jetztige beziehung dauert schon 5 jahre...habe meinen mann in einer akut-klinik kennen gelernt...wir waren beide der meihnung das es die perfekte partnerschaft wird , da wir beide krank sind...mittlerweile ist aber GENAU DAS das problem...ihm geht es immer wieder schlecht, und ich kann dann nich damit umgehen das er nicht für mich da sein kann...ich habe so tierisch angst das er gehen wird...vorallem bei jedem streit den wir haben,droht er...er erträgt mich nich mehr,mein ständiges kletten, meine unsicherheit...die erste zeit wo wir frisch zusammen waren, war er noch auf Dro....hat mir mehrmals betrogen mit seiner ex-frau, das konto leergeräumt und war einfach verschwunden...dinge die ich nich ertragen kann...situationen die ich nich ändern kann...als er dann vor 4 jahren "trocken" wurde,dachte ich es wird...vielleicht ist seid dem auch nichts mehr passiert...aber sobald er etwasverheimlicht, oder später heim kommt, oder in sich gekehrt ist, gehn bei mir die alarm glocken los...es ist als wenn ich sterbe...ich sitze auf einer bombe und weiss nich wann sie hochgeht...weiss nich, wird er mich auch erlassen, bin ich dann wieder allein, werd ich das schaffen...es ist ein teufelskreis...an guten tagen versuche ich so zu sein wie er mich möchte-dennoch wehrt sich alles in mir...weil ich einfach mal geliebt werden möchte weil ich ICH bin...an schlechten tagen, egal wie er dann mit mir umgeht,krieche ich ihm regelrecht hinterher..nur um nich allein zu sein...und das mit 37 jahren...ich hasse mich für das was ich bin...ich wäre so gerne einfach nur ein gesunder mensch der sich nich anbiedern muss um geliebt zu werden...ich weiss nich wie es weiter gehen soll...

#64


M

Schwierige Verlustangst :-/

Hallo miteinander..

ich war noch nie in einem derartigen Forum, weil ich bisher immer versucht hab, meine Probleme allein zu bewältigen, aber irgendwie ist das jetzt wohl nicht mehr möglich.
Mein Problem ist, ich habe extreme Verlustängste meiner Freundin gegenüber, ich versuche die Situation mal zu schildern, obwohl mir soviele Gedanken durch den Kopf gehen, dass es ein ganzes Buch füllen würde.

Hier mal kurz zu unserer Beziehung : Ich bin 28, sie 25, ich wohne in Düsseldorf, sie in Stuttgart, wir haben uns über meinen Job kennengelernt, im Juli 2012, und haben dann so etwa im Oktober beschlossen, dass wir es versuchen. Hatten beide keine Erfahrung mit Fernbeziehungen aber wir wollten es probieren. Sehen uns auch halbwegs regelmäßig, mal jedes Wochenende, mal weniger, aber nie weniger als 3 Wochen.

Ich habe zu Anfang sehr lange gebraucht, um mich auf sie einzulassen, weil ich da aufgrund von früheren Beziehungen immer wieder Angst habe, verletzt zu werden. Es war aber alles echt super, wir hatten ständig Kontakt, verstanden uns super, es gab immer liebe Worte tagsüber, mit denen man nicht rechnete - also das typische frisch Verliebtsein. Das hat dann auch dazu geführt, dass ich mich mit der Zeit ganz extrem in sie verliebt habe, was ich ja auch nicht mehr verkehrt fand.

Mittlerweile ist es allerdings leider so, dass ich mir nur noch Gedanken mache, was sie gerade tut, warum sie sich nicht meldet, etc. Ich persönlich empfinde es so, dass sich das ganze im Vergleich zur Anfangszeit extrem geändert hat. Wir telefonieren nur noch abends, es kommen keine lieben sms mehr zwischendurch usw.

Sie sagt immer, dass langsam der Alltag einkehrt, was sie auch gut findet, dass sie viel arbeitet (was ich auch verstehe), sich daher nicht immer melden kann, und dass doch alles gut sei.

Genau da fangen dann aber meine Probleme an. Aufgrund der Technik heutzutage sieht man ja ständig, wann jemand z.B. online ist, ob bei Facebook oder Whatsapp. Wenn ich nun den ganzen Tag von ihr nix höre, sie aber regelmäßig mal online ist, stell ich mir die Frage, warum sie nicht mal ne halbe Minute Zeit hat, um mir zu schreiben.
Ich dagegen denke sehr oft an sie, und wenn ich mal ne freie Minute hab, schreib ich ihr einfach mal ein paar nette Worte, dass ich an sie denke oder so.

Das hat sich jetzt mittlerweile so gesteigert, dass ich ständig aufs Handy schaue, wann sie zuletzt online war, dass ich Panik kriege wenn sie online ist und sich aber nicht bei mir meldet, dass ich die kleinsten Kleinigkeiten für mich selbst zu ner Riesensache mache. Wenn sie mal nicht zur vereinbarten Telefonzeit anruft, wenn ich sie nicht erreiche, wenn sie mit ihren Freunden weg ist.

Sie sagt, sie telefoniert mit einer Freundin - wenn ich dann aber aus der Kontrollsucht heraus unterdrückt auf ihre Nummer und die der Freundin anrufe, ist nichts besetzt, also niemand telefoniert. Dann kommen natürlich die wildesten Gedanken auf, die wie ich finde, auch berechtigt sind.

Was sie auch immer sagt ist, sie ist nicht so der 'Aufeinander-Häng-Typ', vor allem nicht wenn man unterwegs ist. Damit komm ich auch nicht so richtig klar, weil ich da ständig das Gefühl hab, alle anderen seien besser oder wichtiger. Sie redet und lacht mehr mit allen anderen als mit mir. Ihre Argumentation ist dann die, wie sie scheinbar viele Frauen haben, dass sie Zeit mit ihren Freunden verbringen möchte, wenn sie unterwegs ist. Ist ja auch okay, aber ist es normal, dass man dann abgeschrieben ist ? Ich sehe auch viele Päärchen in Gesellschaft, wenn man in ner Bar ist oder so..da kommt die Freundin immer mal zu ihm und umarmt ihn oder gibt ein Küsschen. Sowas fehlt mir halt. Weiß nicht ob ich das so akzeptieren soll oder ob das irgendwas zu bedeuten hat :-/

Ich hab nun schon mehrmals versucht mit ihr darüber zu reden, sie ist dann mit der Zeit genervt, was ich auch völlig verstehen kann, und sagt, dass sie sich dadurch von mir entfernt.
Auch die Art wie sie schreibt ist teilweise völlig emotionslos, gerade an Tagen an denen sie unterwegs ist oder wir nicht telefonieren. Das gibt mir das Gefühl, dass sie mir etwas verheimlicht, oder gar Besuch hat von dem ich nichts wissen darf.
Wenn wir mit ihren Freunden unterwegs sind hab ich immer die Angst, sie hatte vielleicht mal mit dem oder dem was, was ich ja nicht weiß, und ob das nicht auch wieder sein könnte. Gleichermaßen fühl ich mich dann selbst schlecht, dass ich,wenn dem so sein sollte, dass nicht gemerkt habe, und es nicht vermeiden konnte.

Das Problem ist eben gerade die Entfernung, und ich will mir nicht auf Dauer solche Gedanken machen müssen. Andererseits möchte ich sie aber auch absolut nicht verlieren. Es hat ja am Anfang auch funktioniert, da hab ich zwar lang gebraucht um mich auf sie einzulassen, aber da war sie meiner Meinung auch anders mir gegenüber.

Sie ist im Gegensatz dazu überhaupt nicht eifersüchtig, was ich eigentlich manchmal vermisse. Manchmal fragt sie mich sonntags auch gar nicht, was ich denn Samstag Abend gemacht habe - das vermittelt mir ein ganz starkes Gefühl von Desinteresse, obwohl sie dann sagt, ich hätte es doch von mir aus erzählen können, ohne Nachfrage

Ich habe nun glaub ich nicht mal die Hälfte der Dinge geschrieben, die mir durch den Kopf gehen, aber ihr kennt das ja sicher. Das merkt man dann wenn die Situation eintritt.
Ich weiß einfach nicht was ich falsch mache, wie ich das in den Griff kriege, ob es wirklich nur an mir liegt.

Vielleicht habt ihr ja nen Rat, um mich ein wenig zu beruhigen, auch wenn ich nicht weiß ob mir das hilft

Werde da echt immer verzweifelter und es ist absolut kein schönes Gefühl, jeden Morgen damit aufzuwachen

#65


felice87
Hallo Markus,

„Ich kann die Welt nicht verändern, aber einen einzelnen Menschen, mich selber.“

Karlheinz Böhm

...dieses Zitat sollten wir uns alle zu Herzen nehmen und speziell für deine Situation könnte es eine Lösung sein. Ich habe es gleich gegoogelt nachdem ich deinen Text las. Was ich damit ausdrücken will ist, dass du bei dir anfangen musst etwas zu verändern, nämlich deine Sicht auf die Dinge, die in eurer Beziehung vorfallen. Ich kann mich gut in deine Freundin hineinversetzen, ich bin auch in ihrem Alter und hatte in meinem Leben 3 Beziehungen - Fernbeziehungen. Diese Art Partnerschaft ist oft nicht ganz einfach, hat aber auch positive Seiten. Aber das jetzt zu analysieren soll nicht der der Grund meiner Antwort sein. Solche Hürden lassen sich meistern.

Vielmehr geht es hier vermutlich um etwas deutlich tiefer liegendes und komplexeres. Deine Freundin scheint mehr Freiraum zu benötigen. Und sie mach es dir deutlich indem sie sagt, dass sie sich durch dein Verhalten immer weiter von dir entfehrnt. Das ist eindeutig und ist ein Zeichen dafür, dass du die Notbremse ziehen musst um sie nicht zu verlieren. Das mit deinen Kontrollanrufen zeigt mir, wie zugespitzt die Situation zwischen euch schon ist.

Also mein Rat an dich, du kannst sie nicht verändern, sondern nur dich und wie du mit ihr und ihrer freiheitsliebenden Art in Zukunft umgehst. Sei in nächster Zeit lockerer und leichter, auch wenn du dir manchmal auf die Zunge beißen musst, weil sie lange abweisend war. Es ist wirklich absolut kontraproduktiv sie vollzunölen oder sie mit deiner schlechten Laune zu belasten, weil du diese Negativität damit auf sie abwälzt. Und das macht auf Dauer die Beziehung kaputt. Du musst lernen damit klar zu kommen und das kannst du meiner Meinung nach am besten, wenn du an dir arbeitest. - im Außen und im Innen. Mach dich wieder interessant für sie, indem du dir wieder mehr Aufmerksamkeit schenkst. Das hört sich vielleicht im ersten Moment paradox an, aber umso mehr Aufmerksamkeit du dir schenkst, desto mehr Aufmerksamkeit bekommst du von deiner Freundin, und natürlich auch von allen anderen Menschen. Mache Dinge, die du schon lange machen wolltest, oder schon lange nicht mehr gemacht hast. Tue dir jeden Tag etwas Gutes und sei kreativ dabei.

Alles Gute, Felice

#66


K
Hallo Markus, ich habe auch eine Fernbeziehung mit meinem Freund, wir wohnen 500 km auseinander.
Wir sind seit einem Jahr zusammen. Wir telefonieren jeden Tag mindestens einmal ausführlich und ansonsten sind wir uns nah im Herzen, da zählen keine Kilometer. Wir sehen uns alle drei bis vier Wochen, öfter geht nicht aus finanziellen Gründen. Ich bleibe dann meist eine Woche bei ihm und er bei mir ein Wochenende. Wir brauchen beide unseren Freiraum und für mich ist es die erste Beziehung, ich habe sonst immer alleine gelebt.
Wir erzählen uns was wir vorhaben am Tag oder wie wir ihn verbracht haben, aber nicht kontrollierend.
Aus meinem Leben früher habe ich auch wohl starke Verlustängste immer gehabt, aber durch therapeutische Arbeit ist es besser damit geworden, für mich gehört zur Liebe auch Vertrauen und ich kann überhaupt nicht vertragen wenn man immer aneinander klebt und alles immer zusammen unternehmen, sowas möchte ich nicht, mein Freund auch nicht.

Vielleicht hilft es wenn Du mit Deiner Freundin einmal offen über Deine Gedanken sprichst und ihr zusammen versucht daran etwas zu ändern. Ich wünsche euch alles Gute.

Herzlich grüßt kerze

#67


M
Markus,

ich würde Felice restlos recht geben!
Akzeptiere deiner Liebsten Art, in gewissem Freiraum zu leben, und versuche, dich von deinen "bösen" Gedanken zu befreien, indem du in erster Linie bei dir selbst bleibst, dich mit dir selbst beschäftigst in welcher Form auch immer. Es klingt einfach, schon klar. Doch es dürfte DER Weg für dich, für euch sein.
Wenn man so will- oder besser, falls es dir gelingt- distanziere dich sogar ein wenig. Sicherlich kein Leichtes, auf gewissermaßen "gleichgültig" zu schalten, aber denkbar, daß es dich für sie interessanter macht.
Ich denke, diese Idee, dein Verhalten/ deine Einstellung zu ändern eurer Partnerschaft zuliebe, solltest du so verinnerlichen und von ihr überzeugt sein, daß es nicht "künstlich" geschieht.
Könnte nämlich zu verkrampft ablaufen und letztlich kein gutes Ende nehmen.

Lasse ihr eine gewisse Freiheit....

".... Lass sie freiwillig zu Dir kommen, denn Gefühle wachsen nur in Freiheit.
Lass sie frei, damit sie frei und willig dir alles geben kann,was du nicht festhalten mußt..."


Wünsche dir alles Gute!
Max

#68


blondy

extreme Verlustangst

Vorgestellt habe ich mich ja schon im Forum jetzt ausführlich zu meinem Problem. Ich sag gleich vorweg das ist eine lange Geschichte also nur lesen wenn ihr genug Zeit und Interesse habt Wink
Also angefangen hat alles damit das ich in einer Familie groß geworden bin wo das Wort Gefühle ein Fremdwort war...
Meine Eltern haben mich nicht ein einziges Mal in den Arm genommen oder gesagt das sie mich lieb haben... Mein Vater wollte einen Sohn und hat mich das auch deutlich spüren lassen.... Er war/ist Alk. und hat mich auch früher geschlagen... Meine Oma hat mich zum größten Teil aufgezogen und hat versucht für mich da zu sein... Sie ist irgendwann mit 76 Jahren angefahren worden und lag dann 1 jahr im Koma... bis sie dann gestorben ist. Ich kam darauf gar nicht klar und habe mich dann in Dro.geschichten gestürzt... Damals war ich 11.. Nunja zu meinen Eltern habe ich keinen Kontakt und möchte ihn auch nicht mehr, da ich finde das viel zu viel passiert ist... Ich hab irgendwann meine damalige beste Freundin kennen gelernt... Sie war 3 Jahre lang ein echter Halt für mich war immer für mich da... bis sie was mit meinem Freund (jetzt natürlich Ex Freund) hatte... Sie hat den Fehler aber nicht in sich gesehen... Somit war die 2 geliebte Person in meinem Leben einfach weg.... Dann habe ich meinen damaligen besten Freund kennen gelernt... Die Freundschaft hat 8 Jahre gehalten... bei ihm hat es dann extrem angefangen das ich Verlustangst hatte.... und war sehr eifersüchtig, da ich dachte das er mich austauschen würde... Leider hatte ich damit auch sehr schnell recht... sobald ihm was an mir nicht gepasst hat, hat er mir deutlich gezeigt das er kein Bock mehr auf mich hat und sich nur noch mit anderen abgegeben... Alles in einem habe ich alles für diesen Menschen getan und er hat mich mit Füßen getreten... Ich war regelrecht emotonal abhängig von ihm... Das ging soweit das ich wegen ihm mit nach Berlin gezogen bin... obwohl ich ja damals schon gemerkt habe das es nicht gut gehen kann... ich hab alles hier aufgegeben und dann war es auch erstmal wieder für ein halbes jahr soweit ok, aber spätestens dann sind wieder Dinge vorgefallen die sich kein normaler Mensch antun lassen würde ...er konnte sich alles erlauben... wurde irgendwann handgreiflich und ich habe ihm alles irgendwann wieder verziehen... ich kam mir immer so vor als wäre ich nicht gut genug für ihn.. habe mir für jeden Streit den es gab die Schuld gegeben... Immer wieder haben wir uns "getrennt" und es hat sich angefült als hätte mein Leben keinen Sinn mehr... Ich habe versucht mich umzubringen ... Bis ich es dann geschafft habe als einmal alles ekaliert ist vor 1,5 Jahren, mich von ihm zu lösen. Ich heule mir aber immer noch die Augen aus dem Kopf wegen ihm und träume sehr oft von ihm... Naja jetzt dachte ich das ich es einigermaßen im Griff habe.
Ich habe vor ca 2 Jahren mit einem alten Freund wieder Kontakt aufgenommen aus der Heimat... so kam es dazu das ich wieder zurück gezogen bin... Bisher war soweit alles ok aber dieses Wochenende hat dann wieder alles angefangen... Wir waren feiern und es gab eine die nur an ihm hing.... und schon habe ich mir die wildesten Dinge ausgemalt. Mein bester Freund und ich wollen zusammen ziehen... Dazu muss ich sagen mit meinem Ex besten Freund habe ich auch zusammen gewohnt... und als sich das Mädel und mein bester Freund so gut verstanden haben, dachte ich sofort das er ja gar nicht mehr mit mir zusammen wohnen will sondern jetzt bestimmt mit ihr... ich werde verrückt mit meiner Verlustangst und Eifersucht .... Er sagt mir ich muss keine Angst haben aber es zerfrisst mich :/ ich habe alles verloren was ich geliebt habe... Und meine Angst wird immer größer... Wenn er am Handy ist denke ich sofort er schreibt mir ihr... was ist nur mit mir los... was kann ich dagegen tun... was denkt ihr... Ich hab so Angst ihn mit meinem kranken Charakter zu vertreiben, wie ich es villeicht auch bei meinem Ex Besten Freund getan habe... ich habe in diesem Forum viel über Verlustangst gelesen... aber immer nur in einer Partnerschaft... bei mir geht es aber "nur" um Freunde... und wenn ihr jetzt denkt ich villeicht mehr für ihn empfinde... Nein... sowohl mein Ex bester Freund als auch mein jetziger bester Freund sind beide gleichgeschlechtlich Wink Ich denke sogar darüber nach den Kontakt einzuschränken aber ob das was bringt... ich habe mit ihm( und da ist er die erste Person) über alles geredet und er versteht mich und versucht mich zu beruhigen... aber ich habe so Angst ihn zu verlieren :/ Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Sad

#69


Pestor
Hi blondy und willkommen hier im Forum.

Ich verstehe natürlich, dass das hier nur ein Auszug aus deinem Leben ist aber so wie du es beschrieben hast, scheint sich ein Großteil deines Lebens nur um deine gleichgeschlechtlich, besten Freunde zu drehen.

Was ist mit einer richtigen Beziehung?
Es liest sich fast so als hättest du noch keine gehabt oder sie scheinen kein wirklich großer Bestandteil deines Lebens zu sein.

Wenn du nicht zum Schluss noch einmal wirklich darauf hingewiesen hättest, dass es sich hier wirklich nur um gleichgeschlechtlich, beste Freunde handelt, hätte es sich nach einer mehr oder weniger normalen Beziehungsodyssee angehört.

Also um es kurz zu machen, ich habe das Gefühl du legst einen viel zu starken Fokus auf die Beziehung zu deinen besten Freunden anstatt dir eine richtige Beziehung aufzubauen. (Je nachdem welches Geschlecht du jetzt bevorzugen magst)

#70


blondy
Danke Smile Ja auf den Part bin ich jetzt nicht wo wirklich eingegangen weil das für mich nichts miteinander zu tun hat... Ich hatte schon einige Beziehungen aber auch da spielt meine Verlustangst eine extreme Rolle zudem auf die Beziehungsbasis dann noch die Bindungsangst durch frühere Erfahrungen dazu kommt...

#71


Pestor
Also geh ich mal davon aus, dass du, als du nach Berlin gegangen bist, in keiner Beziehung warst.
Oder hast du sie gar deswegen beendet?

#72


blondy
Nein ich hatte kurz vorher eine aber die ist gescheitert und ich hab das mit Berlin auch als Cut dafür gesehen von dem Thema weg zu kommen weil das auch so eine emotionale Geschichte war...

#73


Pestor
Flüchtest du vor deinen Beziehungen, in Beziehungen mit 'besten Freunden'?

#74


blondy
hmm gute Frage so habe ich das bisher noch nicht gesehen...
aber eigentlich nicht... ich will ja nicht mehr mit denen... Und eigentlich vermisse ich auch nichts... nur sind hald meine besten Freunde mein Familienersatz in gewisser Weise

#75


Pestor
Dann frage ich mal anders.
Gibt es Gemeinsamkeiten beim Scheitern deiner Beziehungen?
Ein Muster, welches dir vielleicht aufgefallen ist?

#76


blondy
nicht wirklich außer das ich an die falschen geraten bin 2 davon sind wie mein dad unter Alk. handgreiflich geworden das einzige das ich dabei beobachten konnte ist das ich immer Angst hatte sie zu verlieren und deswegen selbst nicht wirklich glücklich war.. aber das habe ich mit mir selbst ausgemacht das haben die nicht zu spüren bekommen... Das wird nur in Freundschaften für die anderen Personen spürbar

#77

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Pestor
Gibt es da noch mehr Probleme, außer den Verlustängsten?

Ich frage deswegen, weil ich jetzt erst mal sagen würde, dass diese Ängste zwar wohl schon eine ziemliche Einschränkung deiner Lebensqualität sind aber noch kein Grund für eine Therapie.
Also das kann man noch durchaus selbständig in den Griff bekommen.
Es sei denn da ist noch mehr.

Du scheinst hier deine Beziehungen ziemlich schnell abzutun. Wirkt auf mich so als würdest du sie weniger ernst nehmen als die Beziehungen zu deinen 'besten' Freunden. Was auf mich schon mal verdächtig wirkt.
Aber vielleicht versteh ich dich auch grad nur falsch. Was ja leider schnell gehen kann in so 'nem Forum.

#78


blondy
Naja die Bindungsangst ich schaffe es halt nicht wirklich mich gefühlsteschnisch auf jemanden einzulassen.. Sind meist nur Affären und wenn ich merke das ich Gefühle bekomme beende ich das ganze... Nein das würde ich nicht sagen aber ich klammer mich einfach viel zu schnell an Personen das ist egal ob Beziehung oder Freunde... aber bei Freunden ist es halt extremer... ich hab auch überlegbt ob ich jetzt erstmal ein bisschen Abstand zu ihm nehmen soll aber wie erkläre ich das? Ich wohne momentan übergangsweise bei seiner Schwester und wir wollen ja zusammen ziehen... bin echt ratlos

#79


Pestor
Ja, das hört sich genau so an, wie ich es schon vermutet hatte. Du lässt dich scheinbar gefühlstechnisch voll auf deine Freunde ein aber nicht auf deinen Partner.
So wie ich es herauslese, machst du mit deinen 'besten' Freunden das was 'normalerweise' in einer, mehr oder weniger, regulären Beziehung passiert.

Ich mein' es ist schön, dass du so sehr an deinen Freunden hängst, so was ist heutzutage eher selten.
Aber ja, so einen Gang runter schalten könnte besser für die Freundschaft sein, triff dich doch einfach etwas öfter mit anderen Freunden, du musst deine besten Freunde ja nicht ignorieren.

Da du gesagt hast, dass du bis jetzt immer irgendwie an die falschen Typen, als Beziehungsmaterial, geraten bist, solltest du also irgendwie versuchen etwas an deiner Menschenkenntnis zu arbeiten.
Oder lass sie vorher von deinen Freunden mit begutachten, vorausgesetzt, du vertraust ihrem Urteil.

#80


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Mira Weyer
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