Vor wenigen Wochen bin ich, so schätze ich es mittlerweile ein, in eine narzisstische Verwicklung geraten.
Es fing an mit Idealisierung meinerseits, oh was für tolle Seiten wie interessant, ich möchte Kontakt,
endete dann in Verblüffung- Moment mal, der redet NUR von sich, der macht Menschen schlecht und der dominiert den ganzen Kontakt, was er alles nicht kann nicht will, wo er raus ist weil sein Drama ihn ruft, und was ich lassen soll um sein labiles Seelenheil nicht zu gefährden , wenn er weg ist ist er eben weg, was schert da ein Du, ein Gegenüber?
Als ich das erkannte, war zum Glück nur eine Bekanntschaft wo ich mir etwas Austausch gewünscht hatte, dachte ich da muss ich ja mit Samptpfoten laufen und am besten nicht vorkommen, und am Ende werde ich doch gestraft und mies behandelt, auch wenn ich Mutter Theresa war.
Mit dieser schnellen Erkenntnis kam meine Abgrenzung.
Und DANN ging das RAMBAZAMBA aber richtig ab.
Kaum zu glauben , was ich jetzt alles Schuld bin und was ich verursache, vermutlich lasse ich auch noch in China
Säcke umfallen (damit sie in Laborunfällen dann Pandemien produzieren. )
😎 Ich muss das ganze jetzt mal mit Humor sehen, was jetzt erstmalig geht nachdem ich diese ganzen Schuldverstrickungen und das Ziehen auf das Feld des anderen und nur da, zugelassen hab.
Ich hab mich verantwortlich gefühlt und wurde auch gemacht, für das Drama des anderen und für generell ziemlich viel.
Ich bin Schuld Punkt. Ich habe einen Erguss an Unverschämtheiten geerntet weil ich mich mit zwei Sätzen abgegrenzt hab. Meine Einschätzung wie dumm es werden kann wurde übertroffen. Immerhin das bestätigt dass es zu gut war,
das zu beenden und nicht noch ne Runde Mutter Theresa zu spielen, dafür fehlt mir mittlerweile Geduld,
Elan und Fähigkeit.
Versteh auch nicht wie man mit noch fremden Menschen so ein Drama hinlegen kann, vermutlich wäre ich austauschbar als Klagemauer ect, aber die Vorwürfe und das energieziehende Drama sind doch persönlich, so dass Verstrickung geschehen kann, und egal wie ich vor oder zurückgehe, die Verstrickung zieht sich enger.
Alnso brauche ich eine Schere.
Und Grey Rock Methode fiel mir ein.
Meine ersten Anläufe waren sehr verstrickt mich zu äußern und zu befreien da wurde es wieder enger. Das war auch kein Grey Rock. 100e Anläufe, immer zuviel, immer auf den Leim gegangen für weiteres.
Ganz ganz kurze neutrale Sätze ohne ich und du. Und sonst nur Konsequenz. Keine weitere Antwort.
Manche Leute haben keinen Plan davon dass in einem Kontakt zwei Menschen gerne Raum haben wollen, vorkommen wollen, sich wohlfühlen wollen und nicht einer mit Terz und Drama alles regiert als wäre der eine der einzige spanndende oder leidende Mensch auf der Welt.
Sowas ärgert mich kollosal.
Dieser Eozentrismus wo man andere selbstverständlich unterordnet, als wären das keine fühlenden Wesen mit Wünschen und Geschichte und auch verletzlich wenn man sich selber rücksichtslos wie die Axt im Walde aufführt

.
Ich hab selber einiges an Psyche, deswegen muss man aber nicht um mich rumtanzen und mit meinen Launen leben , benehmen und rücksichtsvoll sein kann ich trotzdem.
Wenn gar nix geht ist m. Mn nach Therapeut, Psychiatrie, Psychologe , engere Freunde SHG, Ansprechpartner.
Ich möchte mehr Themen haben wenn ich einen Kontakt habe als nur den Egozentriker.
Kurze Krise mag ja sein, aber als Dauerzustand? Finde ich Mist.
Ich ärger mich auch mehr über mich. Dass ich da Aufhänger hab, wo ich aktiv anspringe, wo ich selber sogar noch einwillige mich was kurz flasht, ich das interessant finde.
Mein Elend ist auch nicht so spannend, da kommt so ein schillernder Egozentriker auch mal recht.
Und dann bin ich am Haken, von der Launigkeit, von der Abwehr, wo kann er wo kann er nicht, aber ja doch ich passe mich an. Ich bin geduldig. Ich bleibe dran. Das ist ein Muster wo ich ein Auge drauf werfe.
Dem Esel (mir in dem Fall) wars zu langweilig / zu düester zu bedrohlich in der eigenen Situation der geht aufs Glatteis und sucht einen Kick - alles vergessen, aber dann hat man den Salat, eine toxische destruktive Beziehung.
Und dann merke ich totaler Mist, ich tanze um einen Egozentriker, der interessiert sich null für mich aber ich tanze schon nach seiner Pfeife. Ich zeige mich ja selbst, wenn ich zu kurz komme, ja, ich hab ja Kontrolle und Plan für zwei,
Ich bilde mir ein wenn ich mich aufdränge interessiert es schon. Nein das hat es anderswo schon nicht (Vater)
Ich denke für zwei mit - also für dich denn es geht um dich, deine Energie reicht nicht für mich und sie reicht nicht für eine Realität für ein draußen.
Ich phantasiere deine Liebe, aber du liebst nicht.
Ich folge dir in die Imagination und löse mich auf. Das ist destruktiv. Co Abhängig.
Warum nur trage ich dieses masochistische blind ackernde Motiv in mir, immer wieder auf diesen Blödsinn anzuspringen (naja erklärt sich schon aus Erfahrungen).
Wie man diese Hölle noch für Liebe oder Interesse deuten kann, wenn schon längst Verachtung und Desinteresse signalisiert wird? Da stimmt doch irgendwas mit meinem Hirn auch nicht, dass diese Neigung noch da ist.
Und die Wut und Erkenntnis ist irgendwie auch befreiend.
Ich brauche keinen Masochismus mehr in einer Beziehung und mich komplett vergessen.
Ich brauche keinen Dramatiker der die Regeln schreibt und mein Leben (scheinbar) aufhübscht und erfüllt, bis alles sich ins frustrierende und ätzende fügt.
Sucht ist auch tückisch, erst schillernd und dann baut es das Leben ab, Psyche, alles.
Ich stelle mir ein Ich und Du vor und ein wachsendes Vertrauen ein Hin und Her, ein auch mal flexibel mehr oder weniger aber nicht von Anfang an diese starren Rollen- einer immer Drama, einer immer "nur nach mir" einer immer "kann nicht Drama da".
Das geht auch mit Krankheit vernünftig und gleichberechtigt und ich brauche Menschen, die das auch so sehen.
Das ist mein Wert, meine Vision.
Ich kann da sein, ich will da sein , ich will mit anderen gestalten, sich etwas zuspielen gegenseitig, offen sein für eine Welt, und nicht immer hinter Mist zurückstehen, ich akzeptiere Verachtung und dominierendes Drama nicht.
Und dass Realität und das Sein dahinter so verschwindet.
Ich hab so lange gewartet auf Menschen die nicht lieben (zur Zeit, wo weiß wo der Weg noch hinführt). Ich mag einfach nicht mehr.
In diesem Sinne- Frohe etwas wütende Weihnachten.
Mir bringt diese Erkenntnis Selbst- Respekt.