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Ich bin seit März 2015 in einer Verhaltenstherapie. Diagnose: GAS.
Nun habe ich vor einigen Wochen die Bewilligung weiterer 20 Stunden bekommen.
Davon sind gerade einmal drei weg. Mein Therapeut möchte jetzt aber nicht mehr mit mir arbeiten, wenn ich keine ADs nehme.
Ich möchte das nicht. Und würde gerne wie gehabt ohne Medikation weitermachen.
Aber so will er das nicht. Also beendet er seinerseits die Therapie.
Das kam so plötzlich für mich, dass ich jetzt ganz durcheinander bin.
Hat jemand auch so eine Erfahrung gemacht?

19.07.2016 18:37 • 27.02.2018 #1


12 Antworten ↓


Nein, hab keine degleiche Erfahrung. Es steht dem Therapeuten zu, die Therapie abzubrechen, wenn er für sich keine Möglichkeit für eine effektive Zusammenarbeit sieht. Das muss aber schon am Verhalten begründet sein, nicht an höchstens indirekten Faktoren wie Medieinnahme. Ich vermute er sieht dich wegen der fehlenden ADs nicht als therapiefähig. Könnte da was dran sein?

19.07.2016 18:55 • #2



Therapieabbruch durch Therapeuten

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Icefalki
Sieh dir deine Therapiezeit an. Darum wird er auf die Medis drängen. Manchmal müssen die einen erst therapiefähig machen.

Und weil die Angst vor den Medis, ich denke mal, den Nebenwirkungen so hoch ist, willst du die nicht nehmen.

Also beißt sich die Katze in den *beep*.

19.07.2016 19:09 • #3


Ja, gerade eben. Ich bin jetzt schon seit 3 Jahren bei ihm, habe es bis zur Hälfte der Treppe geschafft, aber eigentlich geht es mir wieder schlechter und er schlug mir heute vor, die Therapie zu beenden. Begründung: wir reden ja immer das Gleiche und ich komme nicht voran und die Kosten der Krankenkasse etc. Das Gespräch war ok und ehrlich gesagt, wäre ich nicht böse darum. Ich kann auch nicht mehr, ich bin zu müde. Aber wie wirkt sich das auf die Rente aus, wenn der Therapeut den Vorschlag gibt und ich einwillige, es wären eh nur noch 7 Stunden gewesen, dann Ende erst mal für 2 Jahre.
Was meint ihr?

27.02.2018 12:31 • #4


petrus57
Ich wüsste gar nicht, was ich da die ganze Zeit quatschen soll. Vielleicht redet der mir vielleicht sogar Dinge ein, die nie stattfanden. Ich halte von solchen Quasselrunden überhaupt nichts.

27.02.2018 12:38 • x 2 #5


Hallo @petrus57

das hab ich mir auch schon gedacht. Ich denke nach 5 Klinikaufenthalten und jetzt die 3. Therapie sollte es mal gut sein. Zwar habe ich schon was erlernen können, aber ich komme jetzt nicht weiter, dieser Druck und das Gefühl, es muss mir besser gehen, funktioniert irgendwie nicht. Ich habe mich schon inzwischen damit abgefunden, bin halt berentet wegen einigen Diagnosen und schaffe es einfach nicht mehr, noch weiter zu machen. Frage mich nur, ob das dann negative Auswirkungen hat, um die Rente weiterbewilligt zu bekommen. Meine Psychologin besuche ich ja auch noch ein paar Mal im Jahr und ich denke, sie ist der ausschlaggebende Doc wegen der Diagnose.?

27.02.2018 12:44 • #6


Zitat von Ana-A303:
Das Gespräch war ok und ehrlich gesagt, wäre ich nicht böse darum. Ich kann auch nicht mehr, ich bin zu müde. Aber wie wirkt sich das auf die Rente aus, wenn der Therapeut den Vorschlag gibt und ich einwillige, es wären eh nur noch 7 Stunden gewesen, dann Ende erst mal für 2 Jahre.


Hast Du ihm nicht genau das gesagt und gefragt wie das dann ist wegen der Rente?

Hast Du Psychologin UND Therapeut?

27.02.2018 12:55 • #7


petrus57
Zitat von Ana-A303:
Meine Psychologin besuche ich ja auch noch ein paar Mal im Jahr und ich denke, sie ist der ausschlaggebende Doc wegen der Diagnose.?


Eine Bekannte von mir hatte mal vor Jahren auch eine zeitweise EU Rente bekommen, obwohl sie vorher kaum in psychologischer Behandlung war. Meine EU Rente ist ja unbefristet. Ist wohl auch meinem Alter geschuldet.

27.02.2018 12:56 • x 1 #8


@mamamia75

ja, beides. Psychologin verschriebt Medis und bei ihr gebe ich nur Rückmeldung über mein Befinden.
Therapeut gibt mir Tipps und Ratschläge sowie Übungen. Wegen der Rente wird meine Psychologin etwas schreiben, wie im letzten Jahr auch, denke ich, habe aber bald einen Termin bei ihr.


@petrus57

Na ja, ich bin halt auch nicht mehr die Jüngste, aber arg vorbelastet und deshalb hoffe ich, dass es dann durch kommt, weil sie schon einmal verlängert wurde. Bin aber auch Mitglied im VDK, die sich dann um alles kümmern. Auch körperlich würde ich es nicht schaffen, 3 Stunden am Stück zu funktionieren. Schaffe gerade meinen Haushalt etappenweise.

27.02.2018 13:01 • #9


Zitat von Ana-A303:
ja, beides. Psychologin verschriebt Medis und bei ihr gebe ich nur Rückmeldung über mein Befinden.
Therapeut gibt mir Tipps und Ratschläge sowie Übungen. Wegen der Rente wird meine Psychologin etwas schreiben, wie im letzten Jahr auch, denke ich, habe aber bald einen Termin bei ihr.


Ich kenn das so, das eine Psychologin für Gespräche und ein Arzt für Medikamente zuständig ist.
Dürfen Psychologen überhaupt Rezepte ausstellen?

Ich würde einfach nachfragen bei Therapeut UND Psychologin wie die das einschätzen ( die müßten es ja wissen, im Gegensatz zu uns hier)

.. und zusehen das Du mindestens jedes Quartal einmal einen Termin bei der Psychologin hast damit die auch in der Lage ist eine Einschätzung über Dich abzugeben!

27.02.2018 13:06 • #10


Schlaflose
Zitat von mamamia75:
Dürfen Psychologen überhaupt Rezepte ausstellen?


Nein, es sind ja kein Ärzte.

Wegen der Weiterbewilligung der Rente wird man wohl zu einem Gutachter der Rentenversicherung bestellt, der darüber urteilt.

27.02.2018 13:14 • #11


Zitat von Schlaflose:
einem Gutachter
da hast Du Recht und bei ein paar Verlängerungen später kann die Rentenversicherung auch beim eigenen Facharzt das Gutachten anfragen

27.02.2018 13:16 • #12


Sorry, keine Psychologin sondern:
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

27.02.2018 13:19 • #13



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