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Hi ihr Lieben!

Gibt es auch in eurem Leben ein oder mehrere Vierbeiner (gerne auch Flossenträger oder 8-beiner ), die euer tägliches Leben nicht nur bereichern, sondern euch auch helfen mit euren psychischen Problemen?

Ich habe so einen 'tierischen' Therapeuten. Mein Hund Tyler (Mops-Rauhaardackel-Mix).
Ich bekam ihn vor 3,5 Jahren auf Anraten meiner Ärztin.
Damals ging ich kaum noch vor die Tür mit meinen Panikattacken und Depressionen.
Tyler hat mich damals quasi wieder ins Leben zurückgebracht.
Und auch jetzt, wo ich wieder normal meinem Leben nachgehen kann (also fast normal nach einem neuerlichen Rückschlag nach 2 Jahren wo's mir gut ging) hilft er mir jeden Tag allein durch seine bloße Anwesenheit.

Ich freue mich auf eure Berichte von euren vierbeinigen Lebenshelfern.

16.10.2010 18:00 • 12.11.2010 #1


27 Antworten ↓


Fantasy
Hallo!
Ich bin von Geburt an mit verschiedenen Tieren aufgewachsen und könnte mir ein Leben ohne Tiere auch gar nicht mehr vorstellen. Derzeit teile ich meine Wohnung mit Kaninchen und Rennmäusen - ich denke ohne sie würde ich mich noch wesentlich einsamer fühlen. Sie geben mir ein bißchen sowas wie Tagesstruktur und das Gefühl, gebraucht zu werden, weil ich mich ja regelmäßig um sie kümmern muss.

LG

16.10.2010 19:03 • #2



'Tierische' Therapeuten

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ICh habe mir seit über einen Jahr auch einen Hund (Dackel-Mix) aus dem Tierheim geholt. Und ich bin wahnsinnig glücklich darüber. Djurch sie muss ich immer raus, egal ob bei sonne regen oder schnee und durch ihre liebevolle aber auch stürmische Art bringt sie mich immer in eine positive Stimmnung. Irgendwie bringt sie mich auch imme rzum lachen. Ich möchte sie nie mehr missen.

16.10.2010 19:44 • #3


Es ist total schön zu lesen, dass es hier noch mehr Tiernarren gibt -freu-
Ja, dieses 'umsorgen und hegen' ist auch ein großer Aspekt.
Und das Gefühl, ein Fellchen zu streicheln ist auch so beruhigend, nicht?
Ich liebe Tiere auch seit ich denken kann.
Vom Hamster bis zum Pferd hatte ich schon alles unter meiner Obhut.

Aber gerade bei meinen Ängsten tut mein Hund mir gut. Mit ihm MUSS ich rausgehen. Führt kein Weg dran vorbei.

16.10.2010 20:00 • #4


als ich geschieden wurde, habe ich meine beiden terrier mitgenommen. es war ein riesenproblem mit 2 hunden eine bezahlbare wohnung zu finden - ohne die beiden würde ich heute nicht mehr leben. der dringende wunsch nach suicid ..... und dann ihre augen. darf/kann ich sie mitnehmen, oder ..... wer sollte sich um sie kümmern. beide sind vor zwei jahren innerhalb von 6 wochen über die regenbogenbrücke gegangen.
innerhalb einer woche hatte ich eine eine pudeline - sie war "scheidungsopfer" - die durch ihre art: das leben ist schön, alle hunde und menschen sind gut mich dazu bringt intensiv mit ihr zu arbeiten. zwischenzeitlich sind wir so weit, dass wir mit einer gruppe körperlich-geistig behinderte jugendliche und altersheime besuchen. ich kann/könnte auf alle menschen verzichten nur nicht auf meinen hund.
ein journalist sagte einmal: wer den hund über die menschen stellt, ist ein sozial toter mensch. ich glaube, dass es eine riesen menge "sozialer leichen" gibt, die sind mir aber immer noch lieber als verbiesterte, frustrierte eigenbrödler.

17.10.2010 08:01 • #5


Das hast du schön gesagt, augenblick.
Dann bin ich auch gerne eine 'soziale Leiche'.
Ich finde die andere Variante, dass man mit Tieren nichts anfangen kann, viel schlimmer.
Die Ehrlichkeit der Tiere ist für mich faszinierend und schön. Ein Tier begegnet einem immer ohne Vorurteile und ohne Arglist.
Bei Menschen ist das ja meist nicht so der Fall.
Es tut mir gut und tröstet mich, wenn ich einen schlechten Tag habe und sehe, wie bedingungslos sich mein Hund freut wenn ich nach Hause komme.

17.10.2010 12:35 • #6


Zitat von brinisan:
Ein Tier begegnet einem immer ohne Vorurteile...

das hätte aber mal jemand dem Wespenschwarm sagen können der sich unbedingt mit mir anlegen wollte

Als Therapeuten würd ich Tiere nicht bezeichnen. Zum knuddeln ganz nützlich ansonsten machen die doch nur Arbeit.
Ich hatte jahrelang selbst Tiere irgendwann haben die nur noch genervt weil man nicht mal richtig Urlaub machen konnte ohne jemanden betteln zu müssen sich mal drum zu kümmern. Wochenende ausschlafen gabs auch nicht...
Man sollte mal Hunde züchten die allein Gassi gehen und die Futterdose selbst aufmachen können - ich glaub dann würd ich nochmal drüber nachdenken mir wieder einen anzuschaffen

17.10.2010 14:18 • #7


Ich habe auch zwei Vierbeiner eine ältere Jack Russel Hündin und einen Border/Boerded Collie Mix Rüden 2 1/2 Jahre alt.
Besonders mein Collie-Mix macht mir eine solche Freude , ich möchte ihn nie wieder missen !!
Natürlich ist man durch Tiere , besonders durch Hunde sehr gebunden aber sie geben einem soviel und darauf möchte ich nicht verzichten. Ein Hund gehört einfach an meine Seite

"Das mir der Hund das Liebste sei , sagst du, oh Mensch sei Sünde. Ein Hund bleibt mir im Sturme treu , ein Mensch nicht mal im Winde . " von Franz von Assisi

LG Hummel

17.10.2010 14:42 • #8


Der Assisi Spruch ist klasse, den kenne ich natürlich auch.
Und da liegt für mich auch sehr viel Wahrheit drin.

Klar, ein Hund (oder Tiere generell) macht Arbeit und man ist dadurch auch gebunden.
Aber das ist es mir auf jeden Fall wert.
Mein Hund gibt mir so viel und es macht mir deshalb auch Spaß, ihm etwas zurückzugeben mit meiner Liebe und Fürsorge.

17.10.2010 17:45 • #9


Zitat von brinisan:
Der Assisi Spruch ist klasse, den kenne ich natürlich auch.
Und da liegt für mich auch sehr viel Wahrheit drin.

Klar, ein Hund (oder Tiere generell) macht Arbeit und man ist dadurch auch gebunden.
Aber das ist es mir auf jeden Fall wert.
Mein Hund gibt mir so viel und es macht mir deshalb auch Spaß, ihm etwas zurückzugeben mit meiner Liebe und Fürsorge.

17.10.2010 17:48 • #10


Fantasy
Also, ich nehme die Arbeit, die meine Tiere machen, auch gerne in Kauf. Und wenn ich mir überlege, was ich besonders mit meinem chronisch kranken Kaninchen-Senior schon alles durchgestanden habe...
Wenn ich jemandem erzähle, wier viel Geld ich für dieses Tier in 1,5 Jahren schon beim Tierarzt gelassen habe, bekomme ich auch öfters mal zu hören, dass ich von dem Geld schon einen Kurzurlaub hätte machen können oder mir haufenweise neue Kaninchen hätte kaufen können. Sowas kann ich auch überhaupt nicht verstehen.

17.10.2010 18:42 • #11


Fantasy, ich finde es ganz toll, dass du deinem Schlappohr-Opi so viel ermöglichst und ihm so treu zur Seite stehst!
Würde ich ganz genauso machen. Auch für mich ist es immer gelinde gesagt befremdlich, wenn manche Menschen so herzlos gegenüber Tieren sind.
Ein Tier begleitet einen treu durchs Leben. Für mich ist es auch völlig selbstverständlich, dass man dann auch selbst sein bestes gibt für das Tier!

Ein Tier ist bei mir ein ganz normales Familienmitglied. Und einem Familienmitglied hilft man und begleitet es auch in schweren Zeiten.

17.10.2010 18:46 • #12


Fantasy
Seh ich alles ganz genauso.
Leider machen manche Leute den Wert eines Tieres dann auch noch an der Größe fest - leider gehört mein Vater auch dazu.

17.10.2010 18:55 • #13


Oh Mann, das ist wirklich sehr unsensibel gewesen von deinem Dad!
Gut, dass du anders bist als er! Deine Maus hatte es bei dir ganz sicher sehr, sehr gut!

Für mich hat jedes Tier eine Seele und ist schützenswert. Klar, es gibt auch Tiere, die mich nicht so sehr 'ansprechen'. Spinnen, Skorpione und auch Wespen erschrecken mich eher. Aber nichtsdestotrotz sind es Lebewesen, von der Natur geschaffen.

Ich 'rette' auch Schnecken auf der Straße (die mit Häuschen, die *beep* mag ich nicht anfassen ) und wurde deshalb schon oft komisch angekuckt.

17.10.2010 19:08 • #14


Frozen Angel
Ich bin auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen. Wir hatten viele Tiere (Enten, Hühner, Hasen, Meerschweinchen, Katzen, 1 Hund). Ich hab mir immer Pferde gewünscht, doch dafür reichten die räumlichen Gegebenheiten leider nicht aus. Das Leben mit Tieren war für mich selbstverständlich. Es gehörte einfach dazu. Ich kann mich erinnern, dass ich sehr oft bei den Tieren auf dem Hof war (deswegen hab ich wahrscheinlich keine Allergien^^).

Sie machten mich glücklich und haben mir das gegeben, was ich brauchte. Durch meine Sozialphobie war es schwer für mich, mit Menschen in Kontakt zu treten. Durch die schlechten Erfahrungen die ich mit Menschen machte, war ich immer sehr niedergeschlagen aber ich hatte die Tiere, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Ich weiß nicht was aus mir geworden wäre, wenn ich die Tiere nicht gehabt hätte. Ich will es besser nicht wissen.

Diese positiven Auswirkungen konnte ich damals nicht wirklich spüren, aber ich kann mir jetzt vorstellen, dass ich viele meiner guten Eigenschaften den Tieren zu verdanken habe und immer noch davon profitiere. Leider habe ich keine Tiere mehr, da ich allein lebe. Deshalb bin ich oft bei meinen Eltern, die haben noch Katzen. Es ist sehr schwer für mich, ohne Tiere zu leben. Ich bin deswegen auch oft depressiv und traurig. Ich glaube ich werde mich nie damit anfreunden können. Ich mag diese heutige Zeit auch nicht. Es ist so schwer mit Tieren irgendwo unterzukommen. Man ist, wenn man Tiere hat, nirgendwo gern gesehen. Ich kann das nicht verstehen. Diese feine Gesellschaft hängt mir zum Hals raus

Ich gehe manchmal ins Tierheim und gehe mit Hunden Gassi. Da kann es schonmal passieren, dass mir die Tränen kommen, wenn mich ein Hund mit seinen treuen Augen ansieht und meine Hand ableckt

Mein größter Lebenstraum ist es, einen eigenen Bauernhof zu haben und herrenlosen Tieren ein Zuhause zu geben.

"Man kann ohne Tiere leben, aber es lohnt sich nicht"

22.10.2010 11:43 • #15


Fantasy
Zitat von Frozen Angel:
Leider habe ich keine Tiere mehr, da ich allein lebe. Deshalb bin ich oft bei meinen Eltern, die haben noch Katzen. Es ist sehr schwer für mich, ohne Tiere zu leben. Ich bin deswegen auch oft depressiv und traurig. Ich glaube ich werde mich nie damit anfreunden können. Ich mag diese heutige Zeit auch nicht. Es ist so schwer mit Tieren irgendwo unterzukommen. Man ist, wenn man Tiere hat, nirgendwo gern gesehen. Ich kann das nicht verstehen. Diese feine Gesellschaft hängt mir zum Hals raus

Na ja, zumindest Kleintiere kannst du rein theoretisch auch in jeder Mietwohnung halten. Ich könnte mir ein Leben ohne Tiere auch nicht vorstellen.

22.10.2010 12:51 • #16


Frozen Angel
Zitat von Fantasy:
Na ja, zumindest Kleintiere kannst du rein theoretisch auch in jeder Mietwohnung halten. Ich könnte mir ein Leben ohne Tiere auch nicht vorstellen.


Ja könnte ich. Will ich aber nicht, weil mir das zu unnatürlich ist und ich den Tieren damit nichts gutes tu, wenn ich sie in einem Käfig in einer Wohnung halte.

22.10.2010 20:09 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Fantasy
Na ja, Kaninchen beispielsweise halte ich auch nicht in einem Käfig, sondern einem großen Gehege... Da bin ich quasi froh, dass ich selbst noch Platz in diesem Zimmer finde...

22.10.2010 20:13 • #18


sadie
Hallo,
muß mich mal anschliessen, denn auch ich habe verschiedene Vierbeiner,die täglich viel Freude machen. Wenns mir abends,wenn die Kinder im Bett sind, so richtig schlecht geht (meistens schaffe ich es,erst dann zusammenzubrechen) und ich zitternd,weinend,voller Angst auf dem Sofa liege,verteilen sich wie ein gut eingespieltes Team drei Kater auf mir: Einer wärmt die Füße, einer legt sich in die Knieinnenseiten und einer betätigt sich als "Rotzbremse". Synchronschnurren ist dann angesagt,und das wirkt überaus beruhigend. Dafür bin ich dankbar, da mache ich auch gerne Toiletten sauber und Futterdosen auf!

22.10.2010 22:35 • #19


Frozen Angel, ich kann dich sehr gut verstehen! Tiere geben einem so unendlich viel und ich könnte auch heulen, wenn ich in treue Hundeaugen schaue.

Es wäre auch mein Traum, dieser typische 'wenn ich Millionär wäre' Traum, dass ich einen Resthof kaufe und vernachlässigte Tiere aufnehme um ihnen ein schönes Heim voller Liebe zu geben.

Sadie, geht mir absolut genauso! Meiner schnurrt zwar nicht (weil Hund Da macht es mir auch nichts aus, bei Schweinewetter morgens aufzustehen um mit ihm rauszugehen. Er gibt mir so viel zurück. Da ist das doch das mindeste, was ich für ihn tun kann.

22.10.2010 23:08 • #20



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