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Dena1234
Mitglied

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Hallo an alle .Ich bin Dena 1234 bin 43 Jahre alt. Als meine erste Tochter geboren wurde, entwickelte ich 2 Monate später eine Wochenbettdepression mit beginnender Psychose .Ich war zu dem Zeitpunkt 21 Jahre alt. Ich bekam dann auch noch eine Angsterkrankung dazu .Diese Krankheit hatte ich fast ein Jahr .Ich bekam dann noch eine Tochter auch da kam diese Krankheit aber nur für ca 3 Monate . Mir geht es soweit wieder richtig gut .Was mir aber geblieben ist die Angserkrankung.Mal ist sie komplett weg für viele Monate und dann ist sie wieder da .Es fing an das ich mir vorgestellt habe wenn meine Eltern was passiert das war so schlimm das ich dachte es ist Real in meinen Gedanken ,es ging so weit das ich sogar das Weinen angefangen habe.Mein Vater hat da noch viele Jahre gelebt (Er starb 2010 ) meine Mutter lebt zum Glück noch .Dann hatte ich panische Angst meine Kinder passiert was ,und dann hab ich mir eingebildet ich bin tot krank. Aktuell ist es so das ich mir immer Sorgen ums finanzielle mache .Mir gehen die schlimmsten Sachen durch den Kopf und dann denke ich und denke ich .Die Gedanken fühlen sich so real an dass mein Körper in Alarmbereitschaft geht obwohl gar nichts passiert ist .Die meisten Sachen wo ich wirklich Panik hatte sind nie passiert .Mich kostet dieses Denken soviel Kraft und Energie ,aber ich kann es im Moment nicht abschalten ,und dann bekomme ich eine Wut gegen mich selber .Ich würde so gerne dieses Worst case denken abschalten.Das macht einen einfach so traurig wenn man das Gefühl hat man ist nur mit denken beschäftigt .Habt ihr irgendwelche Tips wie ich dem Ganzen umgehen kann ? Ich will nicht wieder Tabletten essen .Ich entschuldige mich jetzt schon mal für das durcheinander schreiben und dem langen Text

16.02.2026 #1


5 Antworten ↓


Simjoe84
Hi Dena und herzlich Willkommen hier.

Für den Text brauchst du dich nicht entschuldigen (finde ihn auch gar nicht durcheinander).

Bei mir hat häufig ein klares "STOP" geholfen, dabei hat mir zusätzlich Visualisierung gutgetan (z.B. ein kleines rotes Schild mit einem fetten Stop drauf in der Hosentasche)

Und dem Versuch sich bewusst zu machen, dass Gedanken eben GEDANKEN sind und NICHT die Realität....
Ich denke bei so einer Angststörung gibt es (zumindest bei mir) keinen Aha-Moment ab dem alles gut ist. Du bist dir ja über die Irrationalität deiner Gedanken sowie deiner Erkrankung schon bewusst...

Hast du es mal mit Meditation versucht? Mir hat es während des Klinikaufenthalts total geholfen, Gedanken während der Meditation zuzulassen, als Gedanke wahrzunehmen und dann aber auch wieder loszulassen. So wie eine wolke oder ein Blatt auf dem Wasser...

Nichts was von heute auf morgen klappt aber bei mir hat es wirklich was bewirkt...

Alles Gute dir

x 1 #2


A


Ständig Worst case Gedanken

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D
Ich höre nachts oft mal Einschlafmeditation.Das hilft mir zumindest schneller einzuschlafen. Das ist die einzige Zeit wo man nicht mit denken beschäftigt ist:)

#3


Simjoe84
Sport? Körperlich extremes auspowern?

#4


D
@Simjoe84 .Meine Arbeit ist körperliches auspowern

#5


Schlaflose
Zitat von Dena1234:
.Meine Arbeit ist körperliches auspowern

Richtig Auspowern ist nicht gut. Für Schlafstörungen und Depressionen ist leichter Ausdauersport am besten geeignet. Man sollte mindestens 30 Minuten am Stück leicht Schwitzen und die Atmung sollte so sein, dass man sich dabei noch unterhalten könnte. Mir persönlich hat Joggen 3-4 Mal die Woche sehr gut geholfen. Und das am besten vor 15 Uhr. Der Körper muss Zeit haben bis abends wieder runterzukommen.

#6






Mira Weyer
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