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iquique
Mir fällt zum Beispiel auf, dass ich nach einer Auslandsreise hinterher oft wochenlang Werbungen in der jeweiligen Landessprache angezeigt bekomme. Welchen Sinn das macht, weiß ich nicht, da ich spätestens nach meiner Rückkehr in der Regel ohnehin solche "Angebote" weder nutzen könnte noch würde. Die Algorithmen scheinen aber nicht zu erkennen, dass man sich nicht mehr in diesem Land befindet.

Abgesehen davon: da ich als älterer Mensch noch nicht so tief in der Internetwelt drin stecke, wirken sich diese Bubbles noch nicht so stark bei mir aus, da ich einen größeren Teil meiner freien Zeit außerhalb bzw. ohne Internet verbringe.

x 2 #41


E
Liebe @Feuerschale und @iquique

Ich weiss was ihr meint, manch mal fühlt man sich schon fast beobachtet oder ich habe mich schon erwischt dass ich mir darüber Gedanken gemacht habe was ich sage damit ich nicht danach mit Werbung voll geklatscht werde.

Ich bin eher auf YouTube unterwegs und dort merke ich es sehr Starck, klicke ich ein Video an ZB: über Auswandern im alter, wird mir danach massenhaft solche Videos vorgeschlagen was nervt weil man gerne was total anderes sehen würde somit muss ich dann selber in der Suche eingeben was ich suche doch es wird auch dann nur auf das eingegangen was ich eingegeben habe und das ist eine grosse Kritik an YouTube.

Meine Fernbedienung ist zusätzlich auch Sprachgesteuert und ich glaube manch mal schon, die lauscht mit oder mein Handy, wenn ich mit Jemanden telefoniere und wir sprechen über ein Thema prompt bekomme ich eben auch Werbung davon angezeigt auf YouTube. Das beste ist ja, ich bekomme so viele Baby Artikel Videos und Baby Nahrung Videos angeboten weil mein Kater wenn er laut Mauzt wie ein Baby klingen kann, denn der hat eine wirklich hohe Stimme die sehr durchs Markt geht, das nervt dann schon, als ich Grippe hatte, bekam ich Grippe Medis angezeigt.


Was mir auffällt ist, wenn Leute hier im Forum Chatcpt benutzen, ich habe mir mal gedacht wenn das alle machen dann würde alles gleich klingen, ich verurteile es nicht, jeder hat wohl seine Gründe, ich selber habe mir gesagt, ich schreibe so wie ich bin und das macht mich authentischer, auch wenn ich nicht so gut im schreiben bin.


Was wirklich bereits ein grosses Problem ist, sind die Schulen, viele Schüler benutzen Chatcpt und bekommen durch das bessere Noten, dann gibt es die Schüler die mehrheitlich sich das selber erarbeiten und nun gibt es Lehrer die auch Chatcpt benutzen für den Unterricht und die Zukunft würde wenn es weiter so geht anschneienden so aussehen, dass verschiedene KI Modelle die Hausaufgaben erledigen und das sie auch den Unterricht führen und die Hausaufgaben korrigieren und die Menschen an sich nur noch zuschauen und sich nicht mehr weiterentwickeln können und nichts mehr lernen und da KI Fehlerhaft sein können vieles falsch verbreitet wird, was ja schon jetzt ein Problem darstellt.

x 1 #42


A


Psychische Abgeschlagenheit der heutigen Gesellschaft?

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Lucyf
Ja, das ist tatsächlich so. Die Anzahl psychisch Erkrankter in Deutschland steigt statistisch gesehen stetig, außerdem herrschen viel Angst und eine gedrückte Stimmung. Es gibt verschiedene Erklärungsansätze dafür, warum das so ist. Sehr interessant finde ich hierzu das Buch „Wie fühlst du dich?“ von Axel Hacke, in dem er die Ursachen aus seiner Sicht und auf Basis seiner Recherchen benennt. Unter anderem beschreibt er drei Gefühle, die in Deutschland aktuell präsent sind und uns belasten:

1. Die Trauer um den Verlust des Gewohnten

In Deutschland haben wir vieles schätzen gelernt, was nun nach und nach wegbricht. Noch vor ein paar Jahren konnten wir uns auf unser Gesundheitssystem verlassen: Wer krank war, dem wurde geholfen. Nach dem Ruhestand konnte man sich auf eine Absicherung durch die Rente verlassen. Diese und viele weitere Privilegien sind heute nicht mehr zuverlässig für alle verfügbar, und die Situation verschlechtert sich zunehmend. 😢

2. Die Angst vor Stillstand und weiteren Verlusten in der Zukunft

Wir wissen, dass die Systeme überarbeitet werden müssen. Wir sehen die Risse und Zusammenbrüche in unserem gesellschaftlichen System, doch die Politiker thematisieren diese kaum und scheinen weder Lösungen noch Maßnahmen zu präsentieren. Stattdessen werden die Themen eher totgeschwiegen. Das macht uns Angst vor der Zukunft, die zunehmend unsicher erscheint, und es macht uns wütend auf die Politiker, die wir als Verantwortliche ansehen.
Denn wir selbst haben nicht das Gefühl, etwas ändern zu können. Stattdessen fühlen wir uns zunehmend gestresst und überlastet in einer schnelllebigen Gesellschaft, die uns mit Innovationen geradezu bombardiert. 😨

3. Die Ohnmacht angesichts der schnellen Entwicklung, die einen förmlich überrollt
„Ohnmacht ist das Gefühl, das wir Menschen am schlechtesten ertragen können“, ein Zitat aus "Wie fühlst du dich?" von Axel Hacke. Denn Ohnmacht macht hilflos und verzweifelt. Diese Gefühle führen wiederum zu Wut und Hass. Hasskommentare im Internet, gesellschaftliche Frontenbildung und zunehmende psychische Gewalt sind die Folge.


Ich persönlich kann ihm mit meinem Wissen im Bereich Psychologie und aus persönlicher Erfahrung nur zustimmen und finde, das Buch ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre, um zu verstehen, was in unserem Land vorgeht und was wir wirklich dagegen tun können. 👍

x 4 #43


Fravely
Heute wurde ich informiert das sich der 25 jährige Sohn einer langjährigen Bekannten suizidiert hat. Bereits vor Weihnachten erfolgten fast wöchentlich Pressemitteilungen über Personenunfällen im Bahn-Straßenverkehr die drastisch steigend suizidal erfolgten. Beim Einkaufen fällt mir immer öfters die psychische Abgeschlagenheit der heutigen Gesellschaft auf, auch erhöhte Fälle von Altersarmut obwohl es sich um längst berentete Senioren handelt und markant das der billigste Fusel an Hochprozentigem gekauft wird, ich denke manche betäuben sich um den Tag zu überleben?

x 1 #44


S
@Fravely

Das ist schon krass mit 25 Jahren.... Heute beim Einkaufen waren auch merkwürdige Menschen unterwegs. Einer sprach laut vor sich her, schaute beki. und komisch und meinte zum Beispiel "Die Gesetze müssen sich ändern..." und noch andere unverständliche Dinge. Schaute einen richtig eindringlich an. Ich habe da ja sehr schlechte Erfahrungen gemacht und dann kam gleich wieder ein mulmiges Gefühl in mir auf. Eine Frau meinte zu mir "der Hat ja komische Einstellungen" Denke auch, dass ,manche Leute ihren Frust mit nicht ganz so tollen Mitteln betäuben.

x 1 #45


S
@Lucyf ich würde noch die Rolle der Medien hinzufügen. Diese Reizüberflutung von Informationen und Flucht in die virtuelle Welt, ist eigentlich Gift... durch ki verkümmern die Gehirne noch mehr, weil man nicht mehr selbst denken muss. Das führt auch alles zu psychischen Erkrankungen.

x 1 #46

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Fravely
Zitat von Saina91:
Flucht in die virtuelle Welt

So schaut es aus, fraglich was nach nur einem Tag brown-blackout erfolgt noch dazu ohne Handyempfang?

#47


iquique
Gerade saß ich bei uns in der Cafeteria. An einem Tisch in der Nähe saß ein Mann, der sich die ganze Zeit stark erbost hat. Er war lautstark am Wettern über die Politik, die Gesellschaft, über Leute mit bestimmten Online-Gewohnheiten, über zu enge Flugzeuge, über sein Knie etc. Die ganze Zeit hat er seine Meinung ziemlich dominant seinem Gesprächspartner übergestülpt, und zwar so laut, dass ich auch unfreiwillig mitgehört habe, obwohl ich zwei Tische weiter saß.

Obwohl ich gar nicht am Gespräch beteiligt war, fand ich ihn und sein Gerede ziemlich anstrengend. Andererseits fand ich seine Art fast sympomatisch für Teile der gegenwärtigen Gesellschaft: immer empört, immer genervt, immer den Fokus auf negative Dinge gerichtet, und die Meinung lautstark und ohne Widerrede verbreiten müssen.

#48


cats49
Auch wenn jetzt gleich wieder der OT Vorwurf,das meine Worte nicht passen,auf mich
nieder saust. Wie soll die Reaktion auf die fürchterlichen Veränderungen der
letzten Jahre im Außen darauf das die Welt immer rasanter zusammen bricht
denn anders aussehen als Empörung,Wut,Hass,Aggression.
Es ist alles negativ,es ist alles Sch... und schlimm.
Sollen wir uns das schön reden,sollen wir es begrüßen ?
Aus meiner Sicht ist die eigene Meinung die einzige die zählt.
Bin schon weg bevor gleich wieder das allgemeine OT Geschrei einsetzt.
Manche Post machen mich einfach so rasend wütend das ich die Klappe nicht
halten kann obwohl es nur zu meinem eigenen Schaden ist.

x 1 #49


iquique
Zitat von cats49:
Sollen wir uns das schön reden,sollen wir es begrüßen ?

Keineswegs gehöre ich zu den Menschen, die alles begrüßen oder begeistert sind. Und der Schönrednerei hat man mich auch noch nicht bezichtigt.

Andererseits versuche ich abzuwägen und auch positive Seiten zu sehen und zu entdecken. Zum einen, weil es mir gut tut, und zum anderen, weil ich finde, dass ich gerade in schwierigen Zeiten kein (allzu) schwieriger Mensch sein möchte.

x 1 #50


Windy
Zitat von cats49:
Veränderungen der
letzten Jahre im Außen darauf das die Welt immer rasanter zusammen bricht
denn anders aussehen als Empörung,Wut,Hass,Aggression.
Es ist alles negativ,

Finde diese Sichtweise völlig realistisch, bis auf alles negativ. Da kann man sich mit sorgfältigem Filtern von konsumierten Inhalten gegenhelfen, wird aber auch immer schwieriger weil alles immer mehr verkommt, da muß man schon einiges tun, damit man immer wieder zurück ins Gleichgewicht finden und bleiben kann.

#51


iquique
Zitat von Windy:
Da kann man sich mit sorgfältigem Filtern von konsumierten Inhalten gegenhelfen

Das sehe ich auch so. Bis zu einem gewissen Grad hängt es auch von der eigenen "Brille" ab, wie man die Welt wahrnimmt, und man kann sie sozusagen besonders grau und düster sehen, oder man hält Ausschau nach Lichtblicken und Sonnenstrahlen.

#52


cats49
Ich bin also ein schwieriger Mensch weil ich Veränderungen generell und besonders die rein
negativen schlimmen Veränderungen der letzten Jahre erbittert ablehne,mich furchtbar
darüber aufrege,dagegen wüte,wüte,wüte.
Es gibt an der Entwicklung der letzten Jahre nichts Positives null.
Es ist alles nur schlimm und schlecht und wird rasant immer schlimmer.
Was soll an Einschränkungen und Zwang zum Verzicht,zur "freiwilligen"
Selbstbeschränkung positiv sein ?
Aber ok lassen wir das. Das führt zu nichts.
Ist ja sowieso immer alles OT und unpassend was ich schreibe.

x 1 #53


Fravely
Zitat von cats49:
Sollen wir uns das schön reden,sollen wir es begrüßen ?

In keinster Weise aber finde das immer wieder interessant wie viele Relativierer immer noch im www zugegen sind. Vielleicht bekommen die Geld dafür?

x 1 #54


cats49
Was soll das jetzt schon wieder ? Was wirfst du mir damit vor Relativierer ?
Wandel,Neues,Veränderung,die ganzen Katastrophen die in den letzten
Jahren ohne Pause über uns herein gebrochen sind sind nur eins
schlimm,schlimm,schlimm ganz furchtbar.
Daran kann man sich nicht anpassen.
Daran will ich mich auch nicht anpassen sondern das Gewohnte
zurück haben.
Veränderungen erzeugen ganz massiv Angst,Stress,Frust,Wut und Hass.
Stress macht aggressiv das ist doch völlig normal.
Das alte Leben von vor der Pandemie war sicher,verlässlich,beständig.
Ich würde alles dafür tun um die Vergangenheit zurück zu holen,um die
Zeit zurück zu drehen damit alles endlich wieder gut wird.
Ich habe so gar keinen Bock auf diese Horrorwelt wie sie jetzt ist und in
Zukunft,für immer sein wird.
Aus denTrümmern des guten alten Lebens entsteht nichts Neues und
schon gar nichts Positivesnie mehr.
Wir leben in einer absoluten Endzeit. Das ist der Untergang.

x 1 #55


Fravely
@cats49
Damit warst nicht du gemeint.

x 1 #56


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Ich bin ja schon ein wenig älter und sehe es eigentlich so, dass sich gerade die Akzeptanz für psychische Erkrankungen in der Gesellschaft stark verbessert hat.

Wurde früher jede psychische Auffälligkeit in Richtung "verrückt oder irre" abgestempelt und eine stationäre Therapie als "Klapse" bezeichnet und man tunlichst sein psychisches Problem verschwieg, man um seinen Job fürchten musste und mit abfälliger Behandlung rechnen musste, haben wir "Psychos" heute 1000 mal bessere Bedingungen, offener mit seinen Problemen umzugehen, Medikamente und Therapien in Anspruch zu nehmen ohne Angst zu haben, dass jemand dahinterkommt.

Die Akzeptanz und der Umgang mit psychischen Problemen hat sich stark verbessert und zumindestens aus dieser Sicht, sehe ich eher eine psychische Aufgeschlossenheit, als Abgeschlagenheit der heutigen Gesellschaft.

Anders sieht es aus, mit den gesellschaftlichen Bedingungen, die sich leider so entwickelt haben, dass sich psychische Erkrankungen in ihrem Umfang stark vergrößern.

Da spielt sehr viel rein und nicht erst, seit der Veränderung der weltpolitischen Lage oder Pandemie.

Es ist eine Frage der Werte, des psychischen Druckes, der permanent erhöht wird, die Überforderung auf Grund von Arbeitsplatzreduzierungen, materiellen Anspruchsdenken und besonders perfide die Erziehung zur selbst auferlegten Ausbeutung, um mitzuhalten und gut zu sein.

Dazu kommt die tägliche Berieselung mit z.T. überzogenen Katastrophen.
Berichterstattung von Fakten wird ersetzt durch Manipulation mit Meinungen und Kommentaren und es geht mehr um Klicks und Einschaltquoten, als reale Information.

Die Frage ist, inwieweit komme ich im täglichen Leben damit zu Recht.

Man kann sich als Opfer sehen, deren Meinungsfreiheit eingeschränkt ist, das den Weltuntergang als Perspektive sieht oder auch diese Veränderungen als Herausforderung sehen, trotz der Umstände das Beste draus zu machen.

Gibt dir das Leben eine Zitrone, mach Limonade draus.

Ob man sein Leben mit Optimismus oder Pessimismus lebt, liegt in der Natur des Einzelnen und nicht unbedingt an den gesellschaftlichen Veränderungen.

Ich kenne die DDR und die BRD, also 2 absolut konträre Gesellschaftsordnungen und kann sagen, leicht war es nie, aber mit pragmatischen Herangehen, kann man zurechtkommen und muss nicht verzweifeln.

x 4 #57

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iquique
Zitat von Fravely:
In keinster Weise aber finde das immer wieder interessant wie viele Relativierer immer noch im www zugegen sind. Vielleicht bekommen die Geld dafür?

Dieser Beitrag wirkt auf mich ein wenig unspezifisch, weil man nicht weiß, wer gemeint sein könnte, und was unter "Relativierer" genau verstanden werden soll.

Sollte ich gemeint sein, weil ich eine andere Sichtweise habe als andere im Forum, und sollte die Frage mit dem Geld ernst gemeint sein, dann kann ich versichern, dass ich kein Geld bekomme, weil ich meine Meinung vertrete. Wer sollte mich auch dafür bezahlen? Was genau sollte überhaupt die Frage, ob jemand fürs Schreiben im Forum Geld bekommen würde?

x 1 #58


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Diese selbst bestimmten Prophezeiungen in Richtung Oftopic und alle sind bestimmt gegen mich und hauen nun auf mich drauf, muten irgendwie komisch an und lassen den Schluss zu, dass man sich als gegen den Strom oder Mainstream schwimmendes Opfer sieht oder einfach dazu auffordert, sich zu zoffen😉.

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Selbsterfüllend, weil ja irgendwie forciert oder provoziert und nun ja auch irgendwie das Ziel erreicht.

Keiner hat was gegen dich Cats und deine Meinung, aber man muss sie ja nicht teilen und du musst auch nicht persönlich werden, wenn jemand anders denkt als du, denn dann klappt es mit dem zanken.

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Mira Weyer
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