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Ich bin jetzt seit 3 Monaten wegen der Panikattacken krankgeschrieben. Ich will wieder arbeiten gehen , ich wünsche mir so sehr dass es bald wieder klappt. Die Panik schränkt so ein. Zwar mache ich alles trotzdem (bis auf arbeiten) , aber das hat alles nicht mehr so die Qualität.
Manchmal glaube ich dass ich die Panik nie mehr loswerde und nie wieder arbeiten kann.
Ich habe noch so starke Symptome, alles fordert mich heraus und ich bin schnell erschöpft. Aber wann kommt der Tag an dem man bereit ist wieder zur Arbeit zu gehen ? Kann mir das schon gar nicht mehr vorstellen. Aber es ist leider einfach auch undenkbar zur Zeit. Das deprimiert mich.

31.07.2021 17:12 • 19.08.2021 #1


47 Antworten ↓


Icefalki
Zuhause wird nix besser, eher noch schlimmer.

Allerdings nur, wenn du so vor dich hinleidest. Wird die Zeit für Therapie genutzt, dann ist das der beste Weg.

31.07.2021 17:15 • x 1 #2



Panik und die Arbeit

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Zitat von Icefalki:
Zuhause wird nix besser, eher noch schlimmer. Allerdings nur, wenn du so vor dich hinleidest. Wird die Zeit für Therapie genutzt, dann ist das der ...

Ich sag ja ich mache alles bis auf arbeiten .. Und es fordert mich täglich heraus. Jeder Tag besteht auf Konfrontation, auch wenn es keinerlei Fortschritte gibt. Therapien mache ich auch, die ebenfalls noch nichts bewirkt haben.

31.07.2021 17:18 • x 1 #3


Icefalki
Zitat von Moonl:
Therapien mache ich auch, die ebenfalls noch nichts bewirkt haben.


Dann frage dich mal, was du eigentlich fürchtest und warum. Hier kannst du wirklich mal in aller Ruhe drüber nachdenken. Und das Warum führt dich dann immer weiter.

Und alles über Ängste lernen, denn im Körper läuft da ne ganze Menge ab.

31.07.2021 17:40 • x 3 #4


Zitat von Icefalki:
Dann frage dich mal, was du eigentlich fürchtest und warum. Hier kannst du wirklich mal in aller Ruhe drüber nachdenken. Und das Warum führt dich ...

Ich habe immer diese dämliche Angst davor umzukippen. Obwohl das so ein Schwachsinn ist. Habe gelernt dass bei Panik sogar das Gegenteilige im Körper passiert. Sprich man KANN nicht umkippen. Es sei denn man hyperventiliert natürlich wie wild. Aber es kommt einfach nicht bei mir an..

Habe mir jetzt einige Bücher bestellt. Eines zum Thema Panik und Agoraphobie. Dann auch was zum Thema inneres Kind, Selbstfindung, Selbstliebe.

31.07.2021 18:00 • x 1 #5


Thomass
Leider habe ich genau das selbe Problem. Ich hatte unzählige Jobs auch richtig gute aber die Panikattacken haben mir alles kaputt gemacht. Morgens auf dem Weg zur Arbeit habe ich überlegt wie ich mich drücken kann.

31.07.2021 18:21 • x 1 #6


Icefalki
Zitat von Moonl:
Ich habe immer diese dämliche Angst davor umzukippen.


Hatte ich auch. Jetzt denk mal drüber nach, warum umkippen solche Angst auslöst.

31.07.2021 18:25 • x 1 #7


Zitat von Icefalki:
Hatte ich auch. Jetzt denk mal drüber nach, warum umkippen solche Angst auslöst.

Naja meist fängt es mit der Derealisation an. Und das fühlt sich so gruselig an. Manchmal kann ich mir vor Augen halten dass das nicht schlimm ist. Dann kommt der Schwindel hinzu und das Gefühl der Ohnmacht...Und das fühlt sich so krank real an.

Das ist eine gute Frage. War schon immer die mit den Kreislaufproblemen. Übertrieben gesagt. Ich bin körperlich gesund , mein Blutdruck ist aber eher niedrig als hoch. Was ja auch in dem Sinne gesund ist.
Bin immer die gewesen die sich schnell mal setzen musste , nach zu langer Zeit im Stehen etc. Vor allem morgens. Daran kann man nichts machen. Das hat mich auch nie gestört, auch nicht eingeschränkt. Ich weiss nicht, vielleicht kommt das jetzt hoch und verstärkt die Angst umzukippen? Für mich wäre schlimm dass mich alle sehen würden dabei und mir das peinlich wäre. Noch schlimmer der Gedanke allein und hilflos zu sein , sich schwach zu fühlen beim Umkippen.

31.07.2021 18:45 • #8


Icefalki
Zitat von Moonl:
Für mich wäre schlimm dass mich alle sehen würden dabei und mir das peinlich wäre. Noch schlimmer der Gedanke allein und hilflos zu sein , sich schwach zu fühlen beim Umkippen.


Bingo. Und was sagt diese echte Angst über dich aus?

31.07.2021 18:48 • x 1 #9


Zitat von Icefalki:
Bingo. Und was sagt diese echte Angst über dich aus?

Das ich mehr Selbstbewusstsein/Selbstsicherheit gewinnen muss um mich mehr auf mich zu fokussieren & nicht nachdem Motto was denken die anderen? Und damit ich mir selbst mehr vertrauen kann und mir selbst mehr halt geben kann ?

31.07.2021 21:10 • x 1 #10


Infinityonfire
Zitat von Moonl:
Ich bin jetzt seit 3 Monaten wegen der Panikattacken krankgeschrieben. Ich will wieder arbeiten gehen , ich wünsche mir so sehr dass es bald wieder ...

Mir geht es genauso wie dir...
Alles im Alltag klappt unter großer Anstrengung...bei mir ist auch jeder Tag voller Konfrontationen...

Arbeiten war ich seit Januar nicht mehr... sind es bei dir auch Soziale Ängste? Bei mir sind es Panikattacken in Sozialen Situationen

31.07.2021 21:19 • x 1 #11


Infinityonfire
@Moonl
Bist du in Therapeutischer Behandlung?
Ich setze alle Hoffnung auf meine Reha damit ich wieder arbeiten gehen kann.

31.07.2021 21:44 • x 1 #12


LERNWILLE
Ich hab 2018 an schwersten Panikattacken erkrankt und konnte mit Hilfe von Medikamenten nach 4 Monaten wieder arbeiten. Gesund bin ich bis heute nicht aber ja es geht.

Nur Mal so als Anmerkung für dich

31.07.2021 22:18 • x 3 #13


Zitat von Infinityonfire:
Mir geht es genauso wie dir... Alles im Alltag klappt unter großer Anstrengung...bei mir ist auch jeder Tag voller Konfrontationen... Arbeiten war ...

Also wenn ich alleine zu Hause bin habe ich äußerst selten Panik oder Panikattacken. Kommt vor , aber wirklich kaum und bekomme mich dann auch ganz schnell beruhigt.
In sozialen Situationen ist es schlimm mit der Panik. Sei es mit anderen am Tisch sitzen und essen , oder halt arbeiten, treffen mit Freunden etc. Also auch in Situationen die ich eigentlich gerne mache oder als positiv bewerte. Meine Therapeutin sagte es ist keine Sozialphobie, aber da sind Ebenen vorhanden.

31.07.2021 22:45 • #14


Zitat von Infinityonfire:
@Moonl Bist du in Therapeutischer Behandlung? Ich setze alle Hoffnung auf meine Reha damit ich wieder arbeiten gehen kann.

Ja bin ich gott sei dank

31.07.2021 22:46 • #15


Lanali
Zitat von LERNWILLE:
Ich hab 2018 an schwersten Panikattacken erkrankt und konnte mit Hilfe von Medikamenten nach 4 Monaten wieder arbeiten. Gesund bin ich bis heute ...

Ich bin auch wegen Panikattacken krankgeschrieben. Allerdings nehme ich keine Medikamente ein.

31.07.2021 22:48 • #16


Infinityonfire
Zitat von Moonl:
Also wenn ich alleine zu Hause bin habe ich äußerst selten Panik oder Panikattacken. Kommt vor , aber wirklich kaum und bekomme mich dann auch ganz ...

Okay, diese Situationen bereiten mir auch große Probleme... ich glaube Agoraphobie und Soz. Phobie zu unterscheiden ist gar nicht so einfach

31.07.2021 22:50 • x 1 #17

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LERNWILLE
Zitat von Lanali:
Ich bin auch wegen Panikattacken krankgeschrieben. Allerdings nehme ich keine Medikamente ein.

Generell nicht oder was sind deine Beweggründe ?

31.07.2021 22:52 • #18


silverleaf
Hallo Moonl,

zunächst einmal tut es mir sehr leid, dass es Dir gerade so schlecht geht!
Ich würde gerne etwas besser verstehen, wie Deine Situation insgesamt so aussieht, daher hätte ich ein paar Fragen, die Du natürlich nicht beantworten musst (soll auch nicht wie ein "Verhör" wirken ), ich würde Dich nur gerne etwas besser verstehen:

Was sagt denn Deine Therapeutin zu der gesamten Situation? Wie schätzt sie Dich ein?
Hat sie eine Meinung zum Thema Medikamente oder hast Du einen Psychiater?
Wie lange bist Du denn schon bei ihr, und hattest Du vorher einen anderen Therapeuten (ich frage, weil Du von Therapien (im Plural) geschrieben hast, kann ja aber auch nur ein Tippfehler gewesen sein)?
Sind die Bücher, die Du gekauft hast, eine Empfehlung der Therapeutin?
Hast Du schonmal über stationäre Therapie nachgedacht oder warst Du vielleicht schonmal stationär?
Wie ist die Situation mit Deinem Arbeitgeber, gibt es da Probleme wegen der Krankschreibung oder ist da alles in Ordnung?

LG Silver

01.08.2021 06:09 • x 1 #19


zukunft-2021
Lass die anderen denken was sie wollen. Sie haben auch ihre Schwächen und Fehler, nur andere. Denke nur an dich und tue mal Sachen was dir Freude macht, auch wenn du nur mit ganz kleinen Schritten anfängst. Jedes probieren ist schon ein Erfolg.

01.08.2021 06:18 • x 1 #20



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