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Sie ist wieder da, die Angst und PanikAttacke.Der neue Job,voller Hoffnung und nun macht es mich fertig,nur Vorwürfe und Vorschreibungen,wie lange alles nur dauern darf.Beobachtungen,egal was man macht,es ist nicht richtig.Kann nicht schlafen,nur geweint.Suche nach einem neuen Job,aber nichts zu finden.Weiß nicht,wie es weitergehen soll.Einfach Angst und Panik in mir.

19.02.2013 19:24 • 16.03.2013 #1


25 Antworten ↓


Über eure Rückmeldungen würde ivh mich sehr freuen, wenn ihr das auch kennt.
Grüße von Paanka

19.02.2013 19:25 • #2



Panik vor der Arbeit überwinden / Erfahrungen gesucht

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Hi Paanka!

Nen neuen Job hab ich nicht, aber das mit deinen geschilderten Situationen kenne ich.
Mich macht sowas auch total fertig und ich bin ganz froh, dass ich grad einfach mal nur 'sein' darf. Nur meine Interessen und ich, ganz allein daheim. Tut mir sehr gut.

Wie lange bist du denn schon an der neuen Arbeit? Hast du wegen deiner Angst auch die neue Arbeit gesucht?

19.02.2013 23:08 • #3


Oh wie nett,es meldet sich jemand.
Im Moment würde ich mir das auch gern einfach mal gönnen, nur das "ICH"sein. Es wäre aber keine Lösung.
Denn im Berufsleben zu stehen ist mir sehr wichtig. Den richtigen Job finden, wo man ankommen kann, sich einarbeiten, ein gutes Team um sich, und schon wäre es viel angenehmer.
Hab den erst seid 2 Monaten, den Job, auch den davor, da waren die gleichen Probleme.
Um so größer werden auch die Probleme, den Richtigen zu finden und die Erwartungen, wie wird es dann dort sein.
Im Moment sind da einfach nur die Ängste, wie wird wieder der kommende Tag.

19.02.2013 23:28 • #4


Hi Paanka,
ich liebe meinen Job auch und ich will keine faule Socke sein , aber jetzt grad bin ich dermaßen deprimiert, dass ich nicht für andere Menschen da sein kann. Ich bin an meiner Stelle schon ein paar Jahre und sooft wie jetzt war ich noch nie daheim.

Aber es geht grad eben nicht. Ich hab schon Gedankenkreisen bevor ich morgens ins Auto steige und an die Arbeit fahre. Nur mit meinen Mittelchen überstehe ich den Tag und den eben auch nur schlecht.

20.02.2013 14:06 • #5


Zitat von Paanka38:
Oh wie nett,es meldet sich jemand.
Im Moment würde ich mir das auch gern einfach mal gönnen, nur das "ICH"sein. Es wäre aber keine Lösung.
Denn im Berufsleben zu stehen ist mir sehr wichtig. Den richtigen Job finden, wo man ankommen kann, sich einarbeiten, ein gutes Team um sich, und schon wäre es viel angenehmer.
Hab den erst seid 2 Monaten, den Job, auch den davor, da waren die gleichen Probleme.
Um so größer werden auch die Probleme, den Richtigen zu finden und die Erwartungen, wie wird es dann dort sein.
Im Moment sind da einfach nur die Ängste, wie wird wieder der kommende Tag.


Hallo Paanka,

wenn der Job schon schlaflose Nächte bereitet, und das nicht "nur mal" im Ausnahmefall, sondern aufgrund der gesamten Rahmenbedingungen, solltest Du Dir schon überlegen, ob das auf Dauer überhaupt durchzuhalten ist.
Ich verstehe natürlich, dass Du Angst vor Arbeitslosigkeit hast, aber wenn man täglich mit Angst zur Arbeit geht, nicht Schlafen kann, u.ä., ist es höchste Zeit den Absprung zu wagen.

Wenn Du diese Probleme schon bei der Stelle zuvor, oder sogar schon mehrmals hattest, solltest Du eigentlich hinterfragen, wo diese Probleme herrühren. Hattest Du einfach nur Pech, oder sind Deine Ängste schon Folge der Erfahrungen schlechten Arbeitsklimas, das (psychologisch) aufgearbeitet werden müsste.

Derart psychischen Druck, wie Du ihn beschreibst, sehr lange durchzuhalten, ist unmöglich, ohne erheblichen Schaden zu nehmen. Machst Du einen Job unter solchen Bedingungen lange, bist Du irgendwann vermutlich arbeitlos und gemütskrank.

24.02.2013 08:36 • #6


Hallo sambesi,
Danke für deine Rückmeldung. Würde schon gerne den Absprung wagen, aber dies geht nicht so einfach.
Selbst kündigen? Würde eine Sperre nach sich ziehen beim Arbeitsamt... kein Geld und dann?
Es ist Wochenende und abschalten konnte ich überhaupt nicht, die Ängste geh'n einfach nicht weg, was wird mich wohl
wieder dort erwarten. Ist einfach schlimm und kostet mich einfach soviel Kraft. Wie lang sie noch reicht, weiß ich nicht.

Grüße von Paanka

24.02.2013 15:35 • #7


diemutti
Hi, im moment geht es mir genauso. Mir ist richtig schlecht bei dem Gedanken das ich morgen wieder an die Arbeit muss. Ich war jetz 4-5 Wochen zu Hause und ich habe das Gefühl es reicht nicht. Ich bin überhaupt nicht fit. Ich kann mich dem Stress und der Belastung an der Arbeit noch nicht aussetzen...

24.02.2013 17:09 • #8


Hallo diemutti,
welche Probleme sind es denn bei dir genau?

Wenn ich auf die Uhr schau, ist mir auch schon ganz flau im Magen.

Mit welchen Beschwerden warst du denn krank geschrieben?
Welchen Rat hast du vom Arzt bekommen?

Was kann man nur tun?
Ich find die Antwort für mich nicht.

24.02.2013 21:25 • #9


Hallo Paanka,

Deine Ängste kann ich gut nachvollziehen.

Dass der Absprung nicht einfach sein wird, will ich gar nicht in Abrede stellen. Auch Du solltest Dich arbeitsrechtlich beraten lassen, wie Du diesem Dilemma am besten entkommen kannst. Bei Dir ist natürlich die zusätzliche Schwierigkeit, dass Du vermutlich noch in der Probezeit bist.

Im Beitrag "Beruflich in der Sackgasse - gibt es Hilfe von Außen" http://www.psychic.de/forum/zukunftsangst-generalisierte-angststoerung-f57/beruflich-in-der-sackgasse-gibt-es-hilfe-von-aussen-t48766.html, hatte sehr detailliert über Schritte zur Vorbereitung eines Absprungs geschrieben.

Im ersten Schritt Beratung zu suchen, vor voreiligen Schüssen! Arbeitsrechtliche und/oder Mobingberatung. Aber bevor Du völlig ausgebrannt bist, solltest Du die Reißleine ziehen. Zum Artzt gehen und auch dort die Situation klar ansprechen. Es geht um Dein wichtigstes Gut - Deine Gesundheit.

Um nicht selbst kündigen zu müssen, könntest Du auch das Gespräch suchen und klar ansprechen, dass diese Situation (konkrete Anlässe benennen) keine Grundlage für ein "gesundes Arbeitsverhältnis" ist. Es läuft darauf hinaus, dass Dir entweder Gehör geschenkt wird und sich die Situation tätsächlich verbessert, oder Du gekündigt wirst. Allerdings solltest Du auch ein solches Gedankenspiel/Möglichkeiten, vorher im Rahmen einer Beratung gründlich klären (Gewerkschaft, Anwalt), wie man das clever angehen sollte.

Ich wünsche Dir, dass auch Du bald eine angemessene Lösung für eine Veränderung findest.

24.02.2013 21:25 • #10


Hallo sambesi,

Hast du auch solche Erfahrungen gemacht?

Wollte ja schon neuen Job suchen, aber nichts zu finden und schon Ängste mit dabei, was wird beim Nächsten dann sein?
Wahnsinn, wenn man schon so denkt.
Ja, bin noch in der Probezeit.
Ein weiteres, zahlt nicht. Morgen ist schon der 25. und der 15. längst vorbei.
Nur noch Horror für mich. Auch noch wegen Geld betteln? Kann ja wohl nicht sein.

24.02.2013 21:40 • #11


Noch einen Nachtrag:

Ist ein Betriebsrat vorhanden?

Gibt es weitere Kollegen, mit denen Du Dich solidarisieren kannst? Dann gemeinsam handeln, z.B. Betriebsrat einschalten, Betratung suchen, etc.

24.02.2013 21:43 • #12


Nein, von alledem nichts da.

24.02.2013 21:46 • #13


Ja, ich habe diese Erfahrungen gemacht - über mehrere Jahre hinweg, bei einem Unternehmen. Anfänglich war ich der festen Überzeugung, dass ich das nur durchstehen muss und selbst eine Lösung finde oder sich etwas verändern wird. Dann kam der Zeitpunkt, als ich den Absprung schon verpasst hatte, weil ich für Neubewerungen schon keine Kraft mehr hatte.

Und ich bin wahrlich niemand, der schnell aufsteckt oder nicht wortgewandt ist und alles über sich ergehen lässt. Doch den Zeitpunkt, an dem ein Verhandeln, Kämpfen, als auch ein Durchhalten mit dem Glauben an Änderung, einfach nicht mehr sinnvoll ist, sollte man nicht verpassen. Ich kann mich nur wiederholen: Beratung und Hilfe suchen, ggf. das Gespräch suchen (am besten auch nach Beratungen), wenn sich nichts ändert: Ausstieg!

Zitat von Paanka38:
Wollte ja schon neuen Job suchen, aber nichts zu finden und schon Ängste mit dabei, was wird beim Nächsten dann sein? Wahnsinn, wenn man schon so denkt.

Ja, dieses Denken zeigt (meines Erachtens) schon, was die Ängste mit Dir machen. Und wie tief dieses Ängste schon sitzten. Und daher gibt es nur eines, Veränderung! (Wie auch immer die Aussehen mag). Investiere Deine Kraft, Dir Hilfe und Beratung zu suchen. Und wenn die Zeit bleibt, nach Leuten in ähnlicher Situation.

Auch für den ausbleibenden Lohn gilt: Rechtliche Beratung ist gefragt. Und auch hier zeigt sich ja, dass Dein Arbeitgeber seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Kündigungsgrund für Dich? Solltest Du klären.

Ansonsten: Bei derartigen Arbeitgebern seit ihr fehl am Platz und solltet auch nicht alles über Euch ergehen lassen. Ich weiß, das ist leicht gesagt.

24.02.2013 22:19 • #14


Danke für die schnelle Rückmeldung. Werde meine Kräfte sammeln, um was zu tun, um hier
positiv berichten zu können.

Würde mich aber weiterhin über andere Rückmeldungen und Erfahrungen von Anderen sehr freuen.

24.02.2013 22:30 • #15


Nataraja
Was ist denn genau das Problem mit der Arbeitsstelle?

Außer die verspätete Zahlung.. ich sage dir mal was..ich hab bei ner Firma Ausbildung gemacht, da kam mein Gehalt grundsätzlich verspätet..im nächsten Monat.. und dann musste ich ab und zu nen ganzen Monat warten. Einmal sogar 3 Monate..ok, da waren sie dann insolvent..aber..naja..ich führe das jetzt mal nich weiter aus.

Was ist genau Horror? Ist es allgemein die Vorstellung zur Arbeit zu müssen. Ist es die Angst, dass es unangenehm wird, oder ist es schon unangenehm?

28.02.2013 19:56 • #16


Kein Geld zu haben, weil nichts gezahlt wird, außer nun mal endlich ein kleiner Teil in bar(reicht vorn und hinten nicht), keine Rechnungen bezahlen zu können, wenn man von Monat zu Monat lebt. Wie soll man damit klar kommen?
Das geht einfach nicht. Ich muss ja auch pünktlich sein und meine Arbeit machen.

Keine richtige Einarbeitung, Fragen soll man. Fragt man, ist es auch nicht richtig, wird nur gemault und nach Fehlern gesucht. Ein Umgangston, der schreit zum Himmel.

Egal was man macht, es wird nur nach Fehlerngesucht.

Da ist nur noch Panik vor demnächsten Tag. Das ist doch kein arbeiten mehr.

Kann man das Verstehen?

04.03.2013 19:33 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@ Paanka

Steht denn etwas in deinem Arbeitsvertrag, wann das Gehalt fällig ist?

Normalerweise wird zum Ende des Monats gezahlt.
http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arb ... nt_05.html

In der Gastronomie darf sogar erst am 15. des Folgemonats gezahlt werden, weil erst dann die Gehaltsbasis ermittelt werden kann. Das könnte in manchen anderen Unternehmensarten auch so sein.

Den 25. als Zahlungstermin kenne ich aber nicht.

04.03.2013 20:08 • #18


Hallo GastB,
15. des Folgemonats ist Zahltag und der ist schon längst vorbei, um für Januar das Geld zu bekommen.
Steht auch so im A-Vertrag drin.

Grüße von Paanka38

04.03.2013 20:30 • #19


Hi,

hier stehen wichtige Hinweise, was ein Arbeitnehmer tun kann, wenn der Arbeitgeber nicht zahlt:

http://www.kluge-recht.de/arbeitsrecht- ... zahlt.html
http://www.anwalt-schwerdtfeger.de/wiss ... es/59.html
http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbe ... erzug.html

Da du diesen Job ohnehin nicht behalten möchtest, brauchst du da auch nicht allzu zartfühlend zu sein.

Ich würde allerdings auch das Jobcenter darüber informieren, dass der AG nicht zahlt und du nichts hast, wovon du leben kannst. Dann hast du m.E. bessere Karten, wenn du später wirklich aus diesem Gurnd kündigst oder wenn dir gekündigt wird, weil der Chef sauer ist.

04.03.2013 21:49 • #20



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