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Hallo

ich stehe vor meiner Pensionierung auf eigenen Antrag zum 01.03.18.
Dachte ich könnte jetzt im Job herunterfahren ( bin Finanzbeamtin in der Vollstreckungsstelle Innendienst )
aber mir wurde quasi mein Nachfolger, ein Kollege Anfang 50 der im sommer letzten Jahres einen schweren Schlaganfall hatte , bereits jetzt gegenüber gesetzt.
Leider habe ich damit jetzt ein Riesenproblem, das mir Magenschmerzen, Herzrasen und Schlafstörungen beschert. Grund ist vermutlich der, der Kollege fühlt sich aus diversen Gründen falsch behandelt, sprich, ihm wurde ja sooo unrecht getan ( dabei hat er seinen Job vorher ziemlich an die Wand gefahren, da er lieber stundenlang gelabert hat anstatt seine Arbeit zu erledigen) , eine Mimose wie sie im Buch steht, der ständig über Unnützes Zeug redet über Kollegen hetzt und in meinen augen schludrig seine Arbeit macht.

Ich weis, dass ich lernen muss, dass Andere die Arbeit eben anders erledigen und anders sind, Aber wenn man tag täglich so jemandem gegenüber sitzt und das aushalten soll ( lt. meiner Thera,) das schaff ich einfach nicht, weil ich eben ganz anders gestrickt bin.

ich weis nicht ob zu verstehen ist, wie es mir geht, aber wie gehe ich mit dieser Situation besser um ?
Wie kann ich die nächsten 3 Monate lernen dass auszuhalten ?

für heute und morgen habe ich mich krank gemeldet um mal runter zu kommen.

LG
Sigrid

12.10.2017 08:02 • 13.10.2017 #1


5 Antworten ↓


Carcass
Selbstzensur!

12.10.2017 12:35 • #2



Linker Arm kribbelt + Herzrasen nachts

x 3


kritisches_Auge
Hast du perönlich durch die Art wie er seine Arbeit erledigt, irgendwelche Nachteile?

12.10.2017 18:12 • #3


blöde Frage aber was meinst du mit selbstzenur? bin wohl schwer von begriff ?

nein, Nachteile wie er seine Arbeit erledigt hab ich eigentlich nicht.
ich weis, dass es mir egal sein könnte, weil spätestens nach dem 01.03.18 kann ich sagen : nach mir die sintflut.
und die Mäuler über mir zerreissen werden die Kollegen dann sowieso, egal was ich tue.
aber möglicherweise bin ich jetzt einfach noch zu sehr mit meinem Beruf verhaftet, dass es mir schwer fällt die Verantwortung, die ich lange getragen habe abzugeben.

sonst kann man höchstens sagen ich hätte dies oder jene Maßnahme ausführen können , weil er es übersehen hat / nicht ausgeführt hat oder wollte.

13.10.2017 08:09 • #4


Carcass
Bin mit dem Finanz und Steueramt nicht gerade befreundet und als unbescholtener Bürger Schikane ausgesetzt mit meiner Frau . Daher hält sich mein Mitleid sehr stark in Grenzen. Und daher habe ich meinen ziemlich fiesen Beitrag entfernt. That´s all!

13.10.2017 08:12 • #5


kritisches_Auge
ich glaube, das Problem besteht wirklich darin, dass du dich noch nicht innerlich von deinem Beruf verabschiedet hast.

Ich würde an deiner Stelle auf die Suche nach neuen Interessen und neuen Aktivitäten gehien, versuchen, ein neues Leben zu entdecken.

13.10.2017 10:24 • #6




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