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Niemandsmädchen
Hey ihr Lieben

Ich bin jetzt 18 und wiederhole momentan die Einführungsphase auf einem Gymnasium (10.Klasse,G 8 ),sodass ich nächstes Schuljahr eigentlich mit der Q 1 anfangen würde.
Ich war 2012 8 Monate in einer Klinik,habe aber eigentlich schon das erste Halbjahr der Q 1 absolviert,dennoch fällt mir der Einstieg in die Schule nach mehr als einem Jahr jetzt unglaublich schwer.

Ich habe zwar erstmal einen reduzierten Stundenplan und müsste eigentlich nur 2 - 3 Stunden pro Tag in die Schule,was ja für viele ein Traum wäre,aber noch nichtmal das schaffe ich. Ich habe sehr viele Erwartungen an mich und setze mich immer unglaublich unter Druck,alles was ich mache muss perfekt sein,auch wenn ich weiß,dass ich niemals meinen Erwartungen gerecht werden könnte.Und jetzt bin ich einfach nur noch am Ende,weil ich gar nichts mehr auf die Reihe bekomme.Im Unterricht bekomme ich gar nichts mehr zustande,sitze einfach nur noch da und schaue alle 2 Minuten auf die Uhr,weil ich es kaum noch aushalte.
Ich dachte mir zwar erst Vielleicht muss ich mich erstmal daran gewöhnen,aber jetzt ist schon ein Monat vergangen und alles wird eher noch schlimmer.

Jetzt dachte ich mir,dass ich ja auch ein FSJ oder Praktikum machen könnte,aber dann tauchen schon wieder diese Zweifel auf und ich denke mir,dass ich das doch sowieso nicht schaffe.Ich habe so unglaublich große Zukunftsangst,sehe schon fast gar keine Zukunft mehr für mich.Am Liebsten würde ich mich nur noch in mein Zimmer verkriechen,weil ich das Gefühl habe,dass ich mittlerweile niemandem mehr gut genug bin.

Was soll ich denn jetzt machen ?

Liebste Grüße ♥

03.06.2013 12:03 • 05.06.2013 #1


6 Antworten ↓


Tja, ich bin leider an einem ähnlichen Punkt wie du, nur in meinem Studium.
Und was kann man machen? Leider einfach gar nichts. Schule/Studium/Arbeitgeber/etc. waren nicht auf dich. Es ist leider einfach so. Und solange man selber nicht die einfachsten Dinge mehr gebacken bekommt, wirds auch nie was werden.
Wenn dir eine Lösung über den Weg läuft, wär ich sehr neugierg drauf, aber leider kenn ich bisher auch keine.

03.06.2013 12:07 • #2



Keine Zukunft? Habe Zukunftsangst

x 3


Zitat von where.there.is.light:
Tja, ich bin leider an einem ähnblichen Punkt wie du, nur in meinem Studium.
Und was kann man machen? Leider einfach gar nichts. Schule/Studium/Arbeitgeber/etc. waren nicht auf dich. Es ist leider einfach so. Und solange man selber nicht die einfachsten Dinge mehr gebacken bekommt, wirds auch nie was werden.
Wenn dir eine Lösung über den Weg läuft, wär ich sehr neugierg drauf, aber leider kenn ich bisher auch keine.


Es gibt immer eine Lösung ! Auch wenn diese nicht perfekt ist und sofort zum Erfolg führt !
Manche Wege sind nun mal Steinig.

Ich würde definitiv erst einmal mit meinem Hausarzt reden.
Dieser würde Euch mit Sicherheit raten einen Therapeuten aufzusuchen !
Dies wäre auch mein Rat !
Wartet nicht, bis es Euch so schlecht geht, das Ihr keinen Ausweg mehr wisst !
Je eher Ihr Euch ein Herz fasst und Euch helfen lasst, je eher wird es Euch wieder besser gehen !
Glaubt mir... ich spreche aus Erfahrung !

LG

03.06.2013 12:15 • #3


Wie bitte soll der Hausarzt mir helfen mein Studium zu meistern oder ihr die Unterrichtsstunden auszuhalten?! Wtf.

Ich bin außerderm schon bei der PBS und war auch schon beim Amt deswegen. Resultat null. Selbst den Beratern vom Amt kam keine hilfreiche Idee.
Manchmal sind die Dinge so verzwickt, dass es keinen wirklichen Ausweg mehr gibt. Also keinen nennenswert positiven.
Gerade für Schule und Beruf muss eine gewisse Basis vorhanden sein und wenn die nicht da ist, dann wird es nunmal mehr als schwer. Das kann man auch nicht schön reden.
Es gibt hier so viele die wegen ihrer Psyche arbeitsunfähig sind. Das sieht bei anderen nur weil sie jünger sind, nicht unbedingt besser aus.

03.06.2013 12:18 • #4


Zitat von where.there.is.light:
Es gibt hier so viele die wegen ihrer Psyche arbeitsunfähig sind. Das sieht bei anderen nur weil sie jünger sind, nicht unbedingt besser aus.


Genau deswegen, wegen Eurer Psyche, solltet Ihr Euch Hilfe holen !
Bevor es mit Eurer Psyche immer weiter Bergab geht !
Ein guter Therapeut kann Euch sicherlich nicht den Streß und Druck nehmen, aber er kann Euch einen Weg aufzeigen, damit besser umzugehen !
Ist halt nur ein Rat von mir !
Wozu Ihr Euch letztendlich entscheidet ist Eure Sache !
Nur wer nach Hilfe ruft, der sollte auch bereit sein sich helfen zu lassen.

LG

03.06.2013 12:35 • #5


Klar, sollte man nichts unversucht lassen. Aber manchmal geht das eben nicht. es ist jetzt die Frage ob die TE wegen psychischer Probleme in einer Klinik war oder wegen was anderem, aber ich nehm fast mal an wegen der Psyche, wenn man auch ihren Vorstellthread anschaut. Dann zu empfehlen, lass dir helfen und geh in Therapie ist irgendwie naja, n bischen ein Witz oder? Und der letzte Satz Nur wer nach Hilfe schreit sollte sich auch helfen lassen ist eher wie ein extra Schlag in die Magengrube... Aber das ist jetzt mal nur meine Empfindung zu deinen Aussagen.

Über mich kannst du ja jetzt nichts wissen, aber ich bin auch etwas zu kompliziert als das es mit geh halt mal zum Therapeut getan ist. Und ich hab ja geschrieben das ich zur Zeit extra deswegen bei der PBS (Psychologische Beratungsstelle der Hochschulen) bin.

03.06.2013 12:40 • #6


libellchen
welcome in the club...

Genrell wird es im Arbeitsleben nicht einfacher, denn da sind meistens noch viel, viel mehr Menschen um einen herum. Das machts nicht besser

Ich habe mir vorgenommen, mich selbst eben nicht mehr unter Druck zu setzen. Das habe ich nämlich auch schon im Studium gemacht.

Aber wie man sich den Druck selbst genau nimmt...? Gute Frage. In sich hinein horchen, für wen man unbedingt alles richtig perfekt machen möchte - für sich selbst, und wenn ja, warum? Das sollte man auch ohne Therapeuten beantworten können... Auf der Grundlage ist der Weg zur Lösung vielleicht einfacher...

Ich wünsche dir viel Kraft Ausdauer.

05.06.2013 20:53 • #7




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