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Hallo Leute,
Ich habe mitlerweile alle äzrtlichen Untersuchungen durch, ich bin zum Glück organisch sehr fit. Dennoch wie ihr euch sicher denken könnt habe ich ein Problem unzwar die Angst. Eine genaue Diagnose habe ich noch nicht, aber im Erstgespräch mit der Therapeutin und der Therapeutin in einer stationären Klinik, in der ich anch einem Nervenzusammenbruch eine Woche verbrachte, kam aufgrund meiner Geschichte immer wieder der Begriff "Angst" auf. Beide tippten entweder auf eine Hypochondrische Störung bzw. Krankheitsangst oder eine generalisierte Angststörung. Ich habe mir, wie wahrscheinlich jeder Angstpatient viele sachen durchgelesen und oft sehr schlechtes gehört. Meine größte Angst zur Zeit ist es an einer Psychose, Schizophrenie zu erkranken oder bipolar zu werden, da ich eine Zeit lang fast jedes Wochenende Canna. konsumierte und 5 Wochen zu früh geboren wurde. Beides begüstigt soetwas teilweise stark, aber seitdem es mir nichtmehr gut geht bin ich abstinent von ALLEN Dro. auch Kaffee usw., Gesundheit geht vor! Ich war aber schon imemr Ängstlich und kleine Dinge reichten, um mich zu verunsichern oder ich malte mir sofort Katastrophen aus.
Immoment beschäftigen mich einige Fragen, die mir sehr Angst machen. Zum einen habe ich immer wieder tierische Angst in der Vorphase einer Psychose zu sein, zum Anderen bin ich ein sehr guter Schüler und will umbedingt studieren und einen Job finden der mich erfüllt.
Dennoch machen mir diese Symptome mächtig zu schaffen und ich kann mir kaum vorstellen so weiter zu leben:
-Benommenheit, fühle mich manchmal total neben mir, als wäre ich betrunken, immer da nur manchmal schwächer und manchmal stärker bei Ablenkung bemerke ich diese kaum, sie rückt in den hintergrund
-Sehstörung: unruhiges sehen
-innere unruhe
-manchmal Darmprobleme
-Denkstörung bzw. Konzentrationstörungen, machen mir sehr viel Angst da sie oft bei Schizophrenie auftauchen, oft kann ich kaum oder gar nicht klare Gedanken fassen, voralöem wenn ich grüble
-andauerndes grübeln und suche im Internet

Ich würde so gerne studieren und normal leben, geht das überhaupt mir so einer Störung ?
Ich kann so echt nicht weiter leben, versuche auch so schnell wie möglich einen Therapieplatz zu bekommen, ist nur echt nicht einfach. Versuche nun da ich 8 Absagen, einen Dringlichkeitsbeschluss und ein Kosiliarbrief habe auf Kostenerstattung eine Therapie zu bekommen.
Wie stehen da die Chancen und hat iwer Erfahrung damit ?
Und achso ich bin 18 und habe eig alles was ich will und war zuvor sehr sehr glücklich... stehe auch kurz vor dem Abitur was alles noch komplizierter macht.
Danke an alle und schönen tag noch

21.01.2016 17:47 • 23.01.2016 #1


8 Antworten ↓


Hallo chubacca,

alle deine Symptome hören sich für mich an, als kämen diese wirklich von einer Ansterkrankung.

Bei mir war es ähnlich. Erst hatte ich Angst vor Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Als mir dann bewusst wurde, dass ich wohl ein psychisches Problem hatte und mir dem auch im Klaren war, hatte ich Angst an einer Schizophrenie oder anderen noch schlimmeren psychischen Erkrankungen zu leiden.

Das Symptom 'neben sich stehen' nennt sich Derelisation. Dieses hatte ich am Anfang auch. Ich kann dich verstehen. Es ist widerlich, als wäre man verrückt und man weiß nicht einmal was überhaupt abgeht.

Sehstörung ist wohl ein Klassiker unter Angststörungen genauso wie Darmprobleme (Durchfall, Blähungen usw.). Diese Symptome sind zurückzuführen auf deine innere Anspannung. Du konzentrierst dich auf die Angst. Dadurch kommt dann die innere Unruhe dazu. Glaub mir ich kenne all deine Symptome. Ich hab alles durch.

Auch die Konzentrationsstörungen waren bei mir Thema (ich habe eine hypochondrische Krankheit mit Versagensängsten bzw. generalisierte Angst).
Ich habe täglich ca. 50x meinen Puls gemessen und im Spiegel nachgeguckt, ob mein Mundwinkel schief steht.

Zusammenfassend möchte ich dir Mut machen. Deine Symptome werden dann besser, wenn du bewusst mit ihnen umgehst. Dafür brauchst du einen Therapieplatz, welcher natürlich nicht leicht zu bekommen ist, leider. Dort wirst du lernen bzw. herausfinden, wo der URSPRUNG deiner Krankheit sitzt. Wenn du das erst einmal mit Gesprächen herausgefunden hast, kannst du an dir arbeiten.

Ich dachte auch, ich schaffs nie, aber ich bin auf dem besten Weg!

Vielleicht ist der Abitstress zu viel für dich. Hast du Angst, es nicht zu schaffen? Setze dich nicht so sehr unter Druck. Auch nicht wegen eines Studiums. Man muss nicht studieren, nur weil andere es auch machen oder vielleicht sogar von dir verlangen. Nur wenn du alleine das auch willst.

Stress ist ein wesentlicher Bestandteil der Angst.


Ich hoffe ich konnte dir wenigstens ein bisschen helfen!

Lg Andi

21.01.2016 18:19 • #2



Kann man wirklich damit leben ?

x 3


Hey Chubacca,

versuche deine Träume zu verwirklichen. Das ist der erste Weg Körper und Geist in Einklang zu bringen. Also auf und geh studieren, tue was dir gut tut und du wirst merken das es schleichend besser werden wird, du wirst zufrieden...das ist mMn dem Grund geschuldet, dass wir danach streben etwas sinnvolles zu tun, unsere Daseinsberechtigung zu ergründen. Deine liegt ja vllt genau in dem Studium.

Die Symptome die du aufzählst hatte ich auch alle und viele andere hier auch. Konzentrationsstörungen sind vllt typisch für bipolare Persönlichkeiten, damit kenne ich mich nicht aus, aber mit Sicherheit auch typisch für oder bei Angstpatienten. Die ständige körperliche und seelische Anspannung ggfs unruhigen Schlaf, da ist es doch nur logisch das die Konzentration nachlässt!

Liebe Grüße vom Ben

PS. Als kleiner Tipp, da ich selbst von der Uni komme...viele Universitäten haben mittlerweile ihren eigen psychologischen Betreuungsdienst. Da kannst du ohne Überweisung hin und hast kürzere Wartezeiten. Informiere dich doch an der Uni deiner Wahl mal darüber. Ich selbst war da nicht, habe aber von einer meiner Student viel positives gehört.

21.01.2016 18:32 • #3


@weizenandi
Also studieren ist echt mein eigener traum, ich lege einfach sehr viel wert auf Bildung und gehe eigentlich sigar sehr gern zur Schule. Ich ahbe mich durch die schule auch wirklich nie gestresst gefühlt obwohl ich zugeben muss, dass ich kaum Ausgleich habe.
@BeJoB
Danke für den Hinweis. Ich denke die Kostenerstattung wird klappen ansonsten habe ich den Fragebogen von de rUni schon angefragt. Wie gelingt dir die Uni mit der Angsterkrankung ?

21.01.2016 19:43 • #4


Und vielen Dank, das hat alles sehr geholfen.
Und sorry für meine Rechtschreibung, schreibe m Handy und achte da meistens nicht drauf

21.01.2016 19:52 • #5


Ist es auch normal, dass die symptome nicht gnaz verschwinden auch wenn man grad gar keine angst hat ?

21.01.2016 21:06 • #6


Ja das war bei mir auch so.

21.01.2016 21:34 • #7


@weizenandi
Mir mache halt nur die Denkprobleme echt sorgen, sind ja oft vorboten einer Schizophrenie. Denken fällt mir irgebdwie meistens schwer und sehr oft kann ich keinen Gedanken fassen als wäre mein kopf leer

22.01.2016 07:29 • #8


laribum
Alles was du schilderst selbst die Denkprobleme haben etwas mit Angst zu tun und nichts mit Schizophrenie oder dergleichen. Wie man so schön sagt "Angst hat viele Gesichter" und das trifft gerade bei einer Störung vollkommen zu!

23.01.2016 14:04 • #9




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