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Hallo !
Ich bin neu hier und weiß auch gar nicht so recht wie ich anfangen soll...
Also mein Name ist Anna ich bin 21jahre alt/jung und leide seit einem Jahr unter Panikattacken,...zumindest sagen das die Ärzte :-
Es fing alles damit an das ich plötzliches Herzrasen bekam und ich vor lauter Angst keine Luft mehr bekam, mein freund hat aus Verzweiflung dann den Krankenwagen gerufen der dann nur noch feststellen konnte das ich wohl eine panikattacke hatte. Zwei wochen später fing es wieder an ...ich war unterwegs mit Freunden ( getroffen zum quatschen ) ich rauche nicht und trinke selten bis gar kein Alk.. Mir schlug das Herz aufeinmal bis in den hals , mir wurde schwindelig und ich habe am ganzen Körper gezittert. Wir sind dann ins Krankenhaus , die Ärztin dort machten ein ekg , nahmen mir Blut ab ...alles ohne befund. Ich hatte mittlerweile täglich die Angst die ärzte würden mich nicht ernst nehmen und ich dachte immer daran das ich hoffentlich nicht einfach so umkippe , was mir in mit 14-18 jahren oft passierte...nach zwei vergangenen Monaten kam es zum nächsten ich fuhr mit dem Fahrstuhl , mir wurde so arg schwindelig und schlecht ich bekam schwitzige hände mein herz raste wieder...mein freund brachte mich ins andere Krankenhaus , dort wurde ich stationär aufgenommen , 24std ekg , blutdruck , mrt , nervenwasser,ultraschall am herzen ...wurde alles ohne befund gecheckt , nichts bis auf das ich vielleicht kristalle im gehörgang habe. Das stellte mich nur kurz ruhig , ich war sonst immer ein sehr freudiger mensch und sportlich unterwegs. Ich traue mich nin fast nicht mehr raus, sobald ich 10minuten die hanteln schwinge oder Fahrrad fahre wird mir schwindelig und der puls rast . Desöfteren stolpert auch mein herz , mal etwas unbemerkter , dann doch stark...ich lebe täglich mit der angst das etwas übersehen wurde, und ich umkippe niemand kann mir helfen oder ich sterbe das belastet mich sehr da ich auch eine 2jährige Tochter habe...
Jetzt hab ich so viel geschrieben und hoffe das ich hier durch irgendwie wieder Selbstvertrauen zu meinem körper finde.

06.11.2017 16:48 • 12.11.2017 x 1 #1


33 Antworten ↓


Hallo Anna,

deine Symptome klingen sehr nach einer Panikattacke an. Ich leide selbst drunter. Man will gar nicht glauben dass es alles von der Psyche kommen kann. Aber du wurdest oft gründlich untersucht und es scheint körperlich alles in Ordnung zu sein.
Hast du schon an eine Psychotherapie gedacht?
Ich habe jetzt auch mit einer Therapie angefangen, es wird auch bestimmt noch dauern, bis sie hilft. Aber es gibt mir ein gutes Gefühl was dagegen zu tun und darüber zu sprechen.

Liebe Grüße und alles Gute
Inda

07.11.2017 00:47 • x 2 #2



Habe ich wirklich panikattacken? Eingeschränktes leben

x 3


Ich danke dir für deine Antwort !
Darüber denke ich auch schon seit längerem nach , traue mich nur noch nicht so ganz . Da mir das mittlerweile auch unangenehm ist ...

Danke

07.11.2017 01:15 • #3


Marizah
Hallo ich bin auch neu hier und mir geht es genauso zu den Panikattacken quält mich noch die Augenmigräne. 6 Jahre war ich Migräne frei und seit 2 Jahren keine Panikattacken mehr. Nun holte es mich wieder ein, am Ende der Schwangerschaft fingen die Migräneattacken an und ein halbes Jahr später kamen die panikattacken dazu. Zudem Muss ich sagen ich leide stark unter meinem Beruf, ich bin Krankenschwester und ich bin der größte hypochonder den es gibt. Ich bilde mir einiges ein, zb das meine eine Körperhälfte nich zu mir gehört. Alles kribbelt oder sticht. Mal der Arm, nur die Zunge oder die Nasenspitze. Ich war vor zwei Jahren schon beim Psychologen und musste einige Zeit diazepam nehmen um überhaupt runter zu kommen. Ich leide stark darunter zur Zeit und male mir das schlimmste aus (Schlaganfall etc.) obwohl ich weiß dass ich gesund bin und für meine familie da sein muss. Besonders abends ist es schlimm und ich h brauche ewig um in den Schlaf zu kommen. Icb kenne die ganzen Abläufe wie panikattacken entstehen,was bei Migräneattacken passiert und trotzdem mach ich mich selbst verrückt .

07.11.2017 01:39 • x 1 #4


Lilani
Mir geht es genau so wie dir.. ich weiss, das es wirklich schlimme Empfindungen sind und Außenstehende das falsch deuten, weil sie natürlich besorgt sind.
Auch ich landete zu Anfang 3 mal im Krankenhaus und konnte kaum noch laufen ohne Herzrasen usw.
Ich rate dir auch schnell wie möglich mit einer Therapie anzufangen, bei mir vergingen 7 Monate bis ich den Schritt gewagt habe nach etlichen Arzt zu Arzt gehetze, auf der Suche nach der erlösenden Antwort.

Auf jeden Fall dran bleiben und nicht verzweifeln!

07.11.2017 01:48 • x 1 #5


Angor
Wichtig finde ich zu wissen, dass einem bei einer PA nichts passieren kann, man kann keinen Herzinfarkt bekommen, man fällt nicht um, und man bekommt immer genug Luft.
Hier eine hilfreiche Seite dazu
http://www.panikattacken.at/panikstoeru ... oerung.htm

07.11.2017 06:34 • x 1 #6


Zitat von Marizah:
Hallo ich bin auch neu hier und mir geht es genauso zu den Panikattacken quält mich noch die Augenmigräne. 6 Jahre war ich Migräne frei und seit 2 Jahren keine Panikattacken mehr. Nun holte es mich wieder ein, am Ende der Schwangerschaft fingen die Migräneattacken an und ein halbes Jahr später kamen die panikattacken dazu. Zudem Muss ich sagen ich leide stark unter meinem Beruf, ich bin Krankenschwester und ich bin der größte hypochonder den es gibt. Ich bilde mir einiges ein, zb das meine eine Körperhälfte nich zu mir gehört. Alles kribbelt oder sticht. Mal der Arm, nur die Zunge oder die Nasenspitze. Ich war vor zwei Jahren schon beim Psychologen und musste einige Zeit diazepam nehmen um überhaupt runter zu kommen. Ich leide stark darunter zur Zeit und male mir das schlimmste aus (Schlaganfall etc.) obwohl ich weiß dass ich gesund bin und für meine familie da sein muss. Besonders abends ist es schlimm und ich h brauche ewig um in den Schlaf zu kommen. Icb kenne die ganzen Abläufe wie panikattacken entstehen,was bei Migräneattacken passiert und trotzdem mach ich mich selbst verrückt .


Genau so geht es mir auch ! Ich denke immer gleich an das schlimmste , Schlaganfall, Herzinfarkt und co...man bekommt diese Gedanken teilweise manchmal gar nicht aus dem kopf

07.11.2017 19:46 • #7


David7742
Als ich das gelesen habe dachte ich es wäre ein Beitrag von mir. Bei mir fing der Mist auch mit Plötzlichem Herzrasen an. Ich war total fertig dachte ich würde sterben. Dann 1 woche später das erste mal herzstolpern und Herzrasen aus heiterem himmel. KH, Kardiologe, Hausarzt alles sagen ich bin gesund. Nur erhöter BD 135/85 wurde festgestellt. Aber der Auslöser für alles war definitiv mein erstes HERZRASEN. Mittlerweile hab ich sehr selten noch wirkliche Panikattacken. Was mich jetzt "nur" noch begeleitet sind ANGST und Herzstolpern.

08.11.2017 00:57 • x 1 #8


guteFee
Hallo @Anna2426 ,
ich könnte jetzt auch schreiben dass es mir genau so geht wie dir. Ich kenne die Symptome und alles.
Ist auch so und trotzdem will ich jetzt eigentlich was ganz anderes loswerden.

Eine Panikattacke wird erst dann zu einer "Krankheit", wenn man nach der Ersten in Gedanken ständig in Alarmbereitschaft ist!

Bei Dir wird es ganz deutlich in diesem einen Satz, " ich lebe tagtäglich mit der Angst dass was übersehen wurde"!

Es würde nichts übersehen, es sind deine Gedanken die das machen und die kann man nicht sehen.

Was mir geholfen hat, sobald sich solche Gedanken einschleichen wollen :
bin ich unterwegs, denke ich wenn ich merke es geht los " nein jetzt nicht, passt gerade nicht und ausserdem geht es mir gut also vergiss es. Komm später noch mal vorbei" in etwa so.... Gedanken auf etwas anderes richten, etwas was dich persönlich beruhigt.
Nicht in dich reinhören.

Zu Hause hilft es mir, wenn ich dann aktiv werde.
Irgendwas mache was ablenkt.
Oder mich unter die Dusche stelle. Wasser beruhigt ungemein.

An den Symptomen erkennt man die Kraft der Gedanken!

Das Gute ist, Umgekehrt sind sie genau so stark!

LG guteFee

08.11.2017 01:46 • x 1 #9


Ihr habt alles so super nette vorschläge, das ich verstanden werde beruhigt mich ungemein.

Zwei Tage ging es jetzt gut . Eben gerade dann bin ich 10min zu Fuß gegangen , einfach das schöne Wetter genießen . Leider hab ich nach den 10 min wieder puls bis sonst wohin gehabt , ich war knallrot und meine füße brannten wie Hölle ...zack fing der Schwindel wieder an , ich setzte mich zuhause hin und jetzt bin ich von innerer unruhe geplagt

08.11.2017 16:55 • #10


Lilani
Ich war auch gerade spazieren und habe genau das gleiche.. ganz oft brennen mir die Füße und ich denke ich schwanke aber wenn ich dann meinen Begleiter frage, heisst es immer "nein, du läufst gerade".. diese ganzen Empfindungen sind echt großer Mist aber der beste Weg ist das zu ignorieren und sich auf die Umgebung zu konzentrieren. Irgendwann lässt es nach.

08.11.2017 17:08 • x 2 #11


David7742
Zitat von Anna2426:
Ihr habt alles so super nette vorschläge, das ich verstanden werde beruhigt mich ungemein.

Zwei Tage ging es jetzt gut . Eben gerade dann bin ich 10min zu Fuß gegangen , einfach das schöne Wetter genießen . Leider hab ich nach den 10 min wieder puls bis sonst wohin gehabt , ich war knallrot und meine füße brannten wie Hölle ...zack fing der Schwindel wieder an , ich setzte mich zuhause hin und jetzt bin ich von innerer unruhe geplagt

Diese innere Unruhe mit Angst kenne ich gut. Bei mir kommt es meinst abends wenn ich zur ruhe kommen möchte. Tagsüber und wenn es stressig ist läuft es meinst. Abends denke ich zu viel nach und dann kommt die angst. Und es ist wirdklich so wenn ich mir grade ich bett sage ... ohh heute abend keine herzstolpern gehabt... BUMM 30sek. Später HERZSTOLPERN. Ich kann mir das alles auch nicht so richtig erklären.

08.11.2017 17:10 • x 1 #12


carohoney
Bei mir ist es genau das selbe nur das ich noch Schmerzen im brustkorb hab. Wir sind nicht alleine und schaffen das !

08.11.2017 17:15 • x 2 #13


Hallo zusammen.
Wenn ich das so lese, meine ich echt, ihr schreibt von mir. Denn genau so geht es mir auch.

Seit einem Jahr kämpfe ich mit der Angst und mittlerweile hat sich Depression mit eingemischt. Es gibt Tage, da bin ich verdammt stolz, dass ich alles so prima geschafft habe und dann gibt es Tage, wo ich nur heulen könnte und das Gedankenkarussell kreist.

Heute ist wieder so ein Tag, wo ich verdammt starke innere Unruhe habe, ich dann meine, ich spüre was in der Herzregion, und die Gedanken wieder stärker werden, dass ich vielleicht bald nicht mehr da bin (habt ihr das auch?)
Ich bin seit Juli in Therapie und meine Therapeutin hat mir schon sehr viel geholfen, aber sie kann halt nicht jeden Tag bei mir sein.

08.11.2017 17:24 • x 2 #14


carohoney
Zitat von Babe0815:
Heute ist wieder so ein Tag, wo ich verdammt starke innere Unruhe habe, ich dann meine, ich spüre was in der Herzregion, und die Gedanken wieder stärker werden, dass ich vielleicht bald nicht mehr da bin (habt ihr das auch?)


Huhu ja das hab ich auch so stark ! Ich bin jeden Morgen froh das ich aufwache und hab jeden Abend Angst nicht mehr aufzuwachen wenn ich einschlafe. Das mit der Herz Region hab ich heute auch wieder und große Angst aber wir werden noch ganz ganz alt !

08.11.2017 19:19 • x 2 #15


Zitat von carohoney:
Huhu ja das hab ich auch so stark ! Ich bin jeden Morgen froh das ich aufwache und hab jeden Abend Angst nicht mehr aufzuwachen wenn ich einschlafe. Das mit der Herz Region hab ich heute auch wieder und große Angst aber wir werden noch ganz ganz alt !


Ich hab echt in solchen Momenten das Gefühl, ich bin total alleine und ich spinne und wäre ein Einzelfall. Doch dann lese ich hier und es wird besser. Denn plötzlich bin ich nicht mehr alleine mit meinen Sorgen, Ängsten und Symptomen.
Wie gehst du denn gegen deine Ängste an?

08.11.2017 20:50 • x 1 #16


carohoney
Zitat von Babe0815:

Ich hab echt in solchen Momenten das Gefühl, ich bin total alleine und ich spinne und wäre ein Einzelfall. Doch dann lese ich hier und es wird besser. Denn plötzlich bin ich nicht mehr alleine mit meinen Sorgen, Ängsten und Symptomen.
Wie gehst du denn gegen deine Ängste an?



Ja so geht es mir auch ! Ich lasse mich jeden Abend von einem Freund anrufen und wir schlafen am Telefon zusammen ein , wenn ich Panik bekomme beruhigt er mich. Das macht er auch wenn ich ihm unterwegs schreibe das es mir schlecht geht dann ruft er sofort an und redet mit mir.

08.11.2017 21:06 • x 2 #17

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HelfendeHand90
na so einen tollen Freund möchte ich auch haben...wenn ich weiblich wäre

08.11.2017 21:23 • #18


Zitat von carohoney:
Ja so geht es mir auch ! Ich lasse mich jeden Abend von einem Freund anrufen und wir schlafen am Telefon zusammen ein , wenn ich Panik bekomme beruhigt er mich. Das macht er auch wenn ich ihm unterwegs schreibe das es mir schlecht geht dann ruft er sofort an und redet mit mir.



Ich hab meinen Mann Gott sei Dank bei mir, der mich dann einfach nur in den Arm nimmt und mich festhält. Das hilft mir teilweise echt gut. Aber irgendwie will ich ihn ja auch nicht beunruhigen mit meinen Gedanken und Gefühlen.
Wenn ich unterwegs bin, dann meistens nicht alleine und dann wissen meine Begleitungen aber, wenn es mir schlecht geht, wie sie mit mir umgehen müssen.
Aber es ist echt schwierig.
Manchmal wünschte ich mir auch, dass ich einfach rund um die Uhr ärztlich betreut bin. Aber dann frag ich mich, warum? Wenn ich doch schwarz auf weiss habe, dass meine Blutuntersuchung top ist, meine EKGs keine Auffälligkeiten zeigen und lt Ultraschall des Herzens alles in Ordnung ist. Und dann kommt der kleine Teufel, der dann schreit "Na, vielleicht hat der Doc ja doch was übersehen?" - ein Teufelskreis! Ich will da raus.

08.11.2017 21:30 • x 2 #19


HelfendeHand90
Zitat von Babe0815:


Ich hab meinen Mann Gott sei Dank bei mir, der mich dann einfach nur in den Arm nimmt und mich festhält. Das hilft mir teilweise echt gut. Aber irgendwie will ich ihn ja auch nicht beunruhigen mit meinen Gedanken und Gefühlen.
Wenn ich unterwegs bin, dann meistens nicht alleine und dann wissen meine Begleitungen aber, wenn es mir schlecht geht, wie sie mit mir umgehen müssen.
Aber es ist echt schwierig.
Manchmal wünschte ich mir auch, dass ich einfach rund um die Uhr ärztlich betreut bin. Aber dann frag ich mich, warum? Wenn ich doch schwarz auf weiss habe, dass meine Blutuntersuchung top ist, meine EKGs keine Auffälligkeiten zeigen und lt Ultraschall des Herzens alles in Ordnung ist. Und dann kommt der kleine Teufel, der dann schreit "Na, vielleicht hat der Doc ja doch was übersehen?" - ein Teufelskreis! Ich will da raus.




na das kenne ich doch auch vorallem das 24h ein Arzt bei mir ist.manchmal würde ich echt gerne mal in krankenhaus gehen und dort einige tage bleiben um sicher zu gehen,dass alles untersucht wurde...wo das alles angefangen hat bei mir mit schwindel/benommenheit/nicht richtig da sein... ( du weisst was ich meine ) das war ich öfters die woche bei meinem hausarzt... später 1 mal die woche... ein teufelskreis

08.11.2017 21:42 • x 1 #20



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