App im Playstore
Pfeil rechts
605

Dunkelbunte
Zitat von beside:
Dass nur diejenigen viel einzahlen müssen, die "schlechte" Gene haben, weil diese auch viel in Anspruch nehmen? Wäre das nicht endlich gerecht?

Nein. Definitiv nicht.
Denn schlechte Gene haben wir ja alle. Aber angenommen könnte es ja sein, das ich trotz genetischer Disposition familiär Krebs zu bekommen, es niemals bekomme. Ohne das es dafür einen Grund gäbe. Glück gehabt.
Ein andere, keinerlei Krebs in der Familie bekommt die Krankheit. Schicksal. Kein nachvollziehbarer Grund.

x 2 #321


iquique
Zitat von KiraStuttgart26:
du störst hier übrigens gerade wieder die sachliche Ebene.

Nein, das tue ich nicht. Mein Bestreben ist, eine sachliche Ebene zu erreichen bzw. den Fokus des Threads auf die Sachinhalte zu lenken.

x 1 #322


A


Im Gesundheitswesen müssen manche Leistungen entfallen?

x 3


KiraStuttgart26
@iquique
Ich auch. Ich fand die inhaltlichen Beiträge heute Morgen sehr interessant zu lesen, weil es mich auch interessiert. Und Zack lese ich gleich wieder einen Angriff gegen mich. Also diesmal nehme ich das Themas
nicht auf meine Kappe.

#323


KiraStuttgart26
Ich meine angor. und noch mal die Frage. @Angor Was willst du jetzt von mir? Willst du mich wieder in eine Diskussion verwickeln damit man mir mir wieder unsachlich, kalt vorwerfen kann. Hör bitte auf mich anzuschreiben. Vielen Dank

#324


KiraStuttgart26
@iquique
Du warst nicht gemeint. Ich sehe dass du dich um Sachlichkeit bemühst

#325


Dunkelbunte
Zitat von Islandfan:
Wenn ich das richtig verstehe, dann aber nur bis zu einer Grenze.Ich bekomme keine Befreiung, obwohl ich ja nachweislich meine Medikamente seit ...

Ja genau.
Du hast diese Grenze auch, aber bist zu hoch angesiedelt mit deinem Einkommen.

Das ändert sich aber für die meisten je älter und kränker.
Es kommt die Zeit, leider, in der auch du dann so krasse Zuzahlungen leistest, wo du an die Grenze kommst und die Befreiung beantragen kannst. Immer je für das laufende Jahr. Ich zb habe täglich 7 verschiedene feste Medikamenten-Einnahmen plus 2 Bedarfsmedikamente.
Plus Physiotherapie. Plus 2 x im Jahr spezielle Schuheinlagen.
Da kommt richtig viel Asche zusammen aufs Jahr bezogen.

Und dennoch zahle ich noch einmal deutlich mehr für Dinge (Vitamine, Supplement, Salben etc), die frei verkäuflich sind. Aufs Jahr bezogen.

x 3 #326


Dunkelbunte
Zitat von Angor:
Das du mal die Finger still hältst und besonders, dass du meine Freunde nicht angreifst oder beleidigst, irgendwann ist mal Schicht im Schacht. ...

Angor, das ist Mist was du hier machst. Nicht in Ordnung. Wenn sie dich triggert, dann gehe. Bitte 🙏

x 2 #327


Islandfan
Zitat von Dunkelbunte:
Es kommt die Zeit, leider, in der auch du dann so krasse Zuzahlungen leistest, wo du an die Grenze kommst und die Befreiung beantragen kannst

Achso, das wusste ich nicht. Momentan würde ich die Befreiung nicht bekommen, aber wer weiß, was noch kommt im Alter.

x 2 #328


Dunkelbunte
Zitat von Islandfan:
Achso, das wusste ich nicht. Momentan würde ich die Befreiung nicht bekommen, aber wer weiß, was noch kommt im Alter.

Also, wer kerngesund alt wird, keine schwere oder gar chronische Erkrankung bekommt, für den bleibt es günstig. Also kommt bei den Zuzahlungen nicht an die gesetzlich geregelte Grenze...

Aber bei wem ist das so? Diejenigen haben meinen Neid 😉
Ich wäre sehr zufrieden hätte ich nur, keine Ahnung, 7 x im Jahr Schädel und eine Erkältung.

x 1 #329


Islandfan
Wie bemisst die Krankenkasse denn, ob jemand chronisch krank ist? Wenn man eine Diagnose hat, bei der man seit Jahren auf Medikamente angewiesen ist, ist das dann für die automatisch chronisch? Oder gibt es da Anträge, die offiziell bescheinigen, dass es chronisch ist?

#330


KiraStuttgart26
@Islandfan
Die Diagnose einer chronischen Erkrankung wird meines Wissens nach durch den Arzt gestellt und an die Krankenkassen übermittelt.
Ob das jetzt zwingend die dauerhafte Einnahme von Medikamenten beinhaltet, weiß ich leider nicht.

#331


E
Zitat von Islandfan:
Was heißt hier Futterneid? Am schlimmsten ist, dass man nach oben hin immer weiter schröpft, so sieht es aus. Wer hat denn da noch Bock Vollzeit zu arbeiten, denn dann sind die Ausgaben noch höher. Ich läge bei Vollzeit beim Krankenkassenspitzensatz für immer mehr Leistungen, für die man zuzahlen muss.

Ich weiss nicht wie du das meinst, aber in der Schweiz zahlen die meisten horrenden Summen pro Monat für die Krankenkasse, es gibt für eine gewisse Schicht die weniger verdienen eine Prämie Verbilligung, doch das ist jetzt auch nicht so viel und gefährdet bereits schon Existenzen weil einfach alles so unglaublich teuer geworden ist und wenn die arme Oberschicht anfängt auf die kleinen neidisch zu werden, dann frage ich mich schon ob man sich tatsächlich mal ernsthaft mit Menschen aus der Unterschicht auseinandergesetzt hat, das sind dann die, die sich kein Urlaub leisten können oder viel arbeiten um gerade mal durch zu kommen, die müssen ja auch alles bezahlen und wenn die super reichen nicht die ganze zeit die Mieten in die höhe treiben würden dann wäre eventuell noch etwas übrig für normal sterbliche.

Ich frage mich dann einfach wie das gehen sollte, am besten wie in den USA, wo Menschen einfach sterben weil sie keine Kohle haben für die Krankenversicherung, oder mit Unbehandelten Erkrankungen vor sich hinleben müssen, zum Teil mit Schmerzen, ich habe solche Menschen schon oft in Dokus gesehen und da werden dann zum Teil Haustier besser behandelt.

Und dann weiss ich auch nicht, will ich mit anschauen wie ein guter Freund oder Bekannter oder Verwandter dann schlechter medizinisch versorgt wird, oder sogar daran stirbt weil ihm die Versorgung verwehrt bleibt oder ein System herangezüchtet wird das nur noch für privilegierte Menschen ob Finanziell oder gesundheitlich Zugänglich gemacht wird.

Ich finde wenn es um die Gesundheit geht, sollte man gut darauf achten ob es tatsächlich Sinnvoll ist bei anderen anfangen Abstriche zu betätigen und in wie fern es einem dann tatsächlich zu gute kommt und ob man tatsächlich sich dann besser fühlt, wenn es andere dann schlechter ergeht.

#332


Dunkelbunte
Zitat von Islandfan:
Wie bemisst die Krankenkasse denn, ob jemand chronisch krank ist? Wenn man eine Diagnose hat, bei der man seit Jahren auf Medikamente angewiesen ist, ...


Ich zb habe ca 6 chronische Erkrankungen.

x 2 #333


S
Du bekommst von deinem Hausarzt eine Bescheinigung über deine chronische Erkrankung mit der du dann zur Krankenkasse gehst. Dort bekommst du ein Antragsformular und mit diesem kannst du alle gesammelten Zuzahlungen einreichen, auch die vom Vorjahr noch (zumindest bei der AOK)

x 2 #334


Islandfan
Zitat von Elemente:
und wenn die arme Oberschicht anfängt auf die kleinen neidisch zu werden dann frage ich mich schon ob man sich tatsächlich mal ernsthaft mit Menschen aus der Unterschicht auseinandergesetzt hat, das sind dann die, die sich kein Urlaub leisten können oder viel arbeiten um gerade mal durch zu kommen, die müssen ja auch alles bezahlen und wenn die super reichen nicht die ganze zeit die Mieten in die höhe treiben würden dann wäre eventuell noch etwas übrig für normal sterbliche.

Wer mir von allen am meisten leid tut, sind die, die für ein Minigehalt sich den Hintern abrackern und am Ende bleibt nicht viel mehr übrig als würden sie nicht arbeiten.
Ich stehe zu der Aussage, dass Solidarität keine Einbahnstraße ist und heutzutage ist es so, dass diese immer nur von oben gefordert wird, aber keiner fragt die, die immer höhere Abgaben haben. Arbeitnehmer müssten steuerlich entlastet werden, aber die Abgaben werden immer höher. Als Arbeitnehmer musst du alles selbst stemmen, da hilft dir tatsächlich keiner.
Ich rede nicht von denen, die krank sind und nicht arbeiten können, aber von denen, die es könnten, aber nicht tun.
Als das Sozialsystem im 19. Jahrhundert eingeführt wurde, waren die Umstände völlig andere als heute.
Heute kann der Staat die Last auf Dauer nicht mehr tragen, das ist einfach Fakt und die Auswirkungen wird man noch deutlicher spüren als jetzt.

Zitat von Elemente:
Ich finde wenn es um die Gesundheit geht, sollte man gut darauf achten ob es tatsächlich Sinnvoll ist bei anderen anfangen Abstriche zu betätigen und in wie fern es einem dann tatsächlich zu gute kommt und ob man tatsächlich sich dann besser fühlt, wenn es andere dann schlechter ergeht.

In einer echten Solidargemeinschaft hätte man die Interessen aller im Blick.

x 2 #335


Islandfan
Okay, danke, ich bin nach der Definition dann zwar auch chronisch krank, aber die Einnahmen verhindern eine Zuzahlungsbefreiung zum jetzigen Zeitpunkt.

#336


Zwiebeltreter
Gesundheitsreform passt ja gut zur Reformation.



Reformator auf Reisen: Was Luther erlebte
Martin Luther begann seine Kirchenkarriere als Mönch und reiste in dieser Funktion wiederholt nach Italien. Rom, den Sitz des Papstes, sah er als "Rattennest und Schutthalde".


Es ist 500 Jahre her, dass der 27-jährige Bruder Martinus mit einem älteren Augustiner seines Bettelordens nach Rom entsandt wurde. Es war die einzige Reise, die den Reformator Martin Luther (1483-1546) ins Ausland führte. Besonders begeistert war er davon nicht: Die Ewige Stadt bezeichnete er als eine "Schutthalde". Seine Reisebeobachtungen aber prägten das Denken des Reformators
"Ohne die Reisen, ohne die persönliche Begegnung mit der römischen Kurie mit Machtmissbrauch und Oberflächlichkeit wäre die Geschichte der Reformation anders verlaufen", ist sich Karen Michels sicher. Die Kunsthistorikerin hat ein Buch veröffentlicht, das sich Luther und seinen Reisen widmet - nicht nur der nach Rom im November 1510 ("Martin Luther - Die Lektionen der Straße").

#337

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Schlaflose
Zitat von Elemente:
Ich weiss nicht wie du das meinst, aber in der Schweiz zahlen die meisten horrenden Summen pro Monat für die Krankenkasse, es gibt für eine gewisse Schicht die weniger verdienen eine Prämie Verbilligung, doch das ist jetzt auch nicht so viel und gefährdet bereits schon Existenzen weil einfach alles so unglaublich teuer geworden ist und wenn die arme Oberschicht anfängt auf die kleinen

In Deutschland ist es so, dass gesetzlich Versicherte 14,6 % ihres Bruttoeinkommens an die Krankenkasse zahlen (davon übernimmt die Hälfte der Arbeitgeber) Dazu kommt noch ein Zusatzbeitrag, der von Kasse zu Kasse unterschiedlich hoch ist und vom Arbeitnehmer komplett übernehmen werden muss. So kommt es, dass man höhere Beiträge zahlen muss, je mehr man verdient. Ab einem bestimmten Einkommen fliegt man sogar aus der gesetzlichen Versicherung raus und muss sich privat versichern. Das ist dann richtig teuer. Das Gleiche gilt für Selbstständige, egal wieviel oder wenig Einkommen sie haben.
Empfänger von Sozialleistungen hingegen müssen aber gar nichts bezahlen. Der Sozialstaat übernimmt für sie sämtliche Kosten. Und das führt zu den Problemen, weil die ganzen Millionen von Flüchtlingen, Asylbewerbern etc., die nie in die Krankenversicherung eingezahlt haben, von den Beiträgen der Arbeitnehmer mitfinanziert werden müssen.

x 2 #338


Islandfan
Zitat von Schlaflose:
Ab einem bestimmten Einkommen fliegt man sogar aus der gesetzlichen Versicherung raus

Man kann auch freiwillig in der gesetzlichen KK bleiben, mein Vater hat das damals gemacht, er war durch und durch SPDler und konnte die Zweiklassenmedizin nicht ausstehen. Ja und heute sagt er, dass er es bereut, denn im Alter sieht er nun, wie es ist, wenn man gesetzlich versichert ist. Alte Menschen bekommen, wenn sie sich nicht aktiv um ihre Versorgung kümmern können, schon jetzt die Missstände mit.

x 1 #339


Abendschein
@Angor sei auf der Hut. Der Spieß wird umgedreht.

x 1 #340


A


x 4


Pfeil rechts




Mira Weyer
App im Playstore