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Hallo,

mein Name ist Daniel 35 Jahre jung, ich habe éinen zehnjährigen Sohn und eine dazugehörige Frau.

Sorry es wird lang:

Also während meiner Lehre (1999-2002) fing das Problem an. Ich hatte damals meine erste wirklich feste Freundin, hatte meine Ausbildung als Maler und Lackierer in der Bude wo auch mein Vater damals arbeitet (Mauermeister) und knüppelte halt von Montag bis Samstag auch gerne mal 10 Stunden am Tag. Anschließend fuhr ich immer quer durch die Stadt zu meiner Freundin und war teilweise vor 2 Uhr Nachts nicht wieder zu Hause. Gegen 5 Uhr musste ich denn wieder aufstehen. Das ging einige Monate so. Eines Tages nach Feierabend sass ich in der S Bahn wie jeder Tag und bekam aus heiteren Himmel Herzrasen. Ich kannte dieses Phänomen bis dato nicht und war sehr erschrocken bisweilen Angsterfüllt. Das führte soweit das ich aussteigen musste. Seit diesen Tag konnte ich auf einmal nicht mehr in eine S Bahn einsteigen da ich sofort herzrasen bekam. Ich ging daraufhin zum Arzt. Es wurden viele Untersuchungen gemacht (Kardiologe, Langzeit EKG, Hirnströme, Herzultraschal, Ultraschal, Langzeit Blutdruck, Schildrüse) raus kam nur hoher Blutdruck. Ich bekam mit 18 Betablocker die ich bis heute nehme! Aus heutiger Sicht bin ich der Meinung war das ein Fehler. der Blutdruck war bei mir immer hoch wenn es nur in Richtung Arzt ging (Weißkittelsyndrom). Das wurde allerdings damals garnicht berücksichtigt. Auslöser des ganzen zu viel Stress! Ich bekam das ganze nach einiger Zeit zwar in den Griff es ging aber nie ganz weg. Immer wieder bekam ich Panickattacken (meist Herzrasen, schwitzen) das übliche halt.

2007 wurde denn mein Sohn mit einer überraschenden Behinderung geboren. Überraschend deswegen weil vorher alle Untersuchungen (Ultraschall etc.) sowie Sonderleistungen wie 3D Animationen des KIndes gemacht wurden und nie was auffälliges zu sehen war. Aufgrund dieser Behinderung hatte sich mein Arbeitsleben erledigt. Meine Frau absolvierte nach der Geburt eine Ausbildung ich wollte unbedinngt das sie diese auch zu Ende macht. Mein Sohn war kitauntauglich und 3 Jahre mit mir alleine zu Hause. Ich stand öfters vor einem totalen Burnout. Es gab öfters Situationen meist wenn eine Operation anstand oder ähnliches die mich psychich fertig machten. Ich bin sowieso euin Schisser und mache mir sehr viele Gedanken meist auch über total banale Sachen. In diesen schweren Situationen wo das Kind operiert werden musste ging es mir katastrophal schlecht. Die richtige Bombe kam denn immer eine Woche später wo eigentlich alles vorbei war. Ich wurde denn ins Krankenhaus eingeliefert mit herzrhytmus Störungen über 200 Schläge dort wurden alle Untersuchungen gemacht, rausgekommen ist nichts. Psyche! In der Zeit wo ich mit dem kleinen alleine zuhause wart wollte ich auch nicht Dumm sterben. Ich fing an aus eigener Tasche mich weiterzubilden. Habe in der Zeit in nebenberufllich meinen Betriebswirt gemacht. Dauer 2 jahre. Nebenbei denn noch IHK Weiterbildungen, auch noch eine komplette Ausbildung als Sozialassistent. Ich habe also einen richtigen Weiterbildungsmarathon hingelegt. Meine Freunde und verwandten meinten damals schon das das nicht normal sei. Ich wollte nach einer Weiterbildung gleich die nächste beginnen. Warum habe ich das gemacht? Zum Teil Langeweile, zum anderen machte es mir Spass und ich absolvierte fast alle Weiterbildungen mit Note sehr gut. Außerdem wollte ich mich für den Arbeitsmarkt fit halten, wenn der Tag X kommt und ich vielleicht dich wieder mal gehen kann. Meinte Frau machte derweil Karriere und hangelte sich von dfer zeitarbeit in einen gut bezahlten unbefristeten Job. Wir wussten damals beide, dass ich ihr den Rücken frei halten muss damit sie im 3 Schichtsystem arbeiten kann. Allerdings war ich mit der Rolle irgendwann immer mehr unzufrieden.

Tut mir Leid das ich jetzt schon soweit aushole aber um das alles zu verstehen sollte man diese Vorgeschichte gehört haben.

Jetzt kommt ein weiter Sprung. 2016 absolvierte ich wie gesagt eine Weiterbildung zum Sozialassistenten. Dafür ging ich 8 Stunden (ich durfte mit Sondergenehmigung 6 Stunden gehen) in die Schule. Mein Sohn geht heute auf eine sonderpädagogische Schule und wird durch eine Fahrdienst abgeholt und gebracht. Das war meine erste freie Zeit nach Jahren. Eigentlich fühlte ich mich richtig gut im Klassenverband mir machte das auch alles sehr viel Spass. Stressig war das lernen schon denn Abends das Kind und Haushalt etc. aber es kam bei mir nicht so stressig an.

Denn der Absturz.

Eines Tages sass ich in der Klasse und ich wartete auf den Feierabend. Als ich aufstand und zur Tür gelaufen bin bemerkte ich das irgendwas mit meinen Augen nicht stimmt. Ich sah kurzzeitig alles doppelt und es schossen sofort Blitze in beide Augen, ich konnte nichts mehr sehen. Beschreibbar als würde dich jemand mit Blitzlicht fotografieren. Überall flackerte es wie ein Flimmerskotom und die BLitze auf beiden Augen. Ich bekam Todesangst.Diese Sache hielt genau 10-15 Minuten an wurde weniger und war denn verschwunden. Ich hatte Todesangst und begab mich Abends in die Notaufnahme. Wie immer alles gemacht, Diganose: Stress! Auf meine Augen ist man garnicht eingegangen. Blutbild, Herzecho, Sonografie der Halskranzgefäße (macht man eigentlich bei 90 jährigen sowie alle gängigen Sachen alles in Ordnung. Seit diesen Tag habe ich eine Benommenheit, Schwindel, extremste Nackenschmerzen, Verspannungen, es knackt egal in welche richtung der Kopf gedreht wird. Ich bekam Mass., manuelle Therapie, war beim Orthopäden der überwies mich weiter zum Neurochirurgen......

MRT angeordnet sowie ein zweites mal Sonografie der Halskranzgefäße. MRT ergab Steilstellung der HWS sowie HWS Syndrom bzw.Spondylarthrose. Man sagte mir das habe allerdings nichts mit meinen Symptomen zu tun. Nun begann der Horror. Genau alle 3 Monate bekam ich diese Attacken mit den Blitzen in den Augen. Wie eine Augenmigräne bzw. Migräne mit Aura. Nach 10 Minuten war alles vorbei.
Mein Muskeltonus beruhigte sich nicht mehr. Ich versuchte mich mit progressiver Muskelentspannung und autogenes Training zu beruigen klappte nicht. Ich spanne unbewusst an. Man sagte mir ich solle zu einer Psychologin gehen. Durch Kontakte bekam ich echt schnell einen Termin und begann eine Psychotherapie (25 Sitzungen, Kurzzeit) zuerst meine die Psychologin ich bin ein ganz aufgeweckter Typ und mache nicht den Anschein als ging es mir schlecht. Beim Psychiater war ich auch kurz. Der fragte nur ob ich Medikamente brauche (Antidespressiva) ich sagte zu ihm das ich das von ihm hören will. Er meinte das ich nicht den Eindruck mache als bräuchte ich Sie. Aber ich soll das entscheiden ich lehnte dankend ab. Überhaupt halte ich nichts von tabletten. Er meinte das sei nicht untypisch für Menschen mit einer Angststörung! Das war das erstemal dieses Wort! Angststörung. Das war meine Diagnose. Generalisierte Angststörung. Ich grübele manchmal im Bett über total belangloses Zeug da würden andere nicht mal im traum dran denken. Bei mir ist es so das es mich um den gesamten Schlaf bringt.

Was mich dazu treibt das alles jetzt zu erzählen? Meine Therapie ist beendet. 25 Sitzungen (kurzzeittherapie) hat gereicht. Mir ging es mittendrin auch echt wieder gut. Diese Migräne Attacken sind verschwunden seit nunmehr einen dreiviertel Jahr. Was ist geblieben, der ganze Rest!

Nackenschmerzen jeden Tag. Ich merke förmlich wie sich die ganze Haut zusammenzieht. Ich kann an manchen Tagen den Kopf nicht bewegen.Die Schultern, der Nacken, Benommenheit kommt hinzu wie eine Derelisation. Ich habe gelernt damit umzugehen, man sagte mir meine Seele sagt das etwas nicht stimmt und möchte mich mit der Derelisation schützen. Aber was ist bitte das Problem? Das konnte nicht mal die Psychologin rausfinden. Sie sagte es ist Stress. Ich bekomme das nicht mit. Ich denke mir geht es gut mich belastet nichts und mein Körper und Seele sagen was ganz anderes.
Ich habe jetzt wieder einen festen Job. Der fordert mich auch gewaltig. Aber ich bin total dünnhäutig geworden. Der kleinste Stress löst Symptome bei mir aus. Dazu kommt die permanente Angst das diese Augenattacken wieder kommen. Der Neurochirurg sagt das meine Anspannung so gross ist, dass Nervenbahnen gereizt werden. Auch der Sehnerv sei belastet. Das könne diese Attacken auslösen. Ich weiss allerdings nicht wie ich das in Griff bekommen soll? Alle meine Freunde, meine Familie und meine Frau sagen das ich ein sehr sensibler und fühlender Mensch bin, also Richtung Weichei. Aussen hart und innen weich.

Manchmal denke ich auch die haben sie die generalisierte Angststörung nur ausgedacht hauptsache es steht was drauf.
Was kann ich langfristsig dagegen tun?

28.02.2017 15:45 • 20.03.2017 #1


16 Antworten ↓


Nataraja
Du musst an deiner Einstellung arbeiten. Ich würde dir vorschlagen nochmals eine Verhaltenstherapie zu machen; dort lernst du mit deinen Problemen im Alltag umzugehen.

Definitiv liegen viele Probleme vor und du redest dir ein es sei nicht so, weil du nicht glauben kannst, dass deine Beschwerden von der Psyche kommen.
Aber wenn dich das Vergangene nicht belasten würde, hättest du es hier nicht aufgeschrieben. Das zeigt, dass du damit nicht abgeschlossen hast. Deine Gedanken kreisen darum und dieses Gedankenkreisen allein ist schon stark problematisch.

Deine Beschwerden können viele Ursachen haben.. vieles davon entsteht durch innere Anspannung.
Ich muss gerade einen Fragebogen zu Dissoziativen Symptomen durchgehen; bei dem werden viele dieser Beschwerden aufgelistet.
Verspannungen können auch dazu führen, dass Nerven gereizt werden. Vielleicht gehörst du wie ich und viele andere zu den Zähneknirschern..oder du presst die Zähne zusammen. Dadurch kann eine Craniomandibuläre Dysfunktion entstehen.. dein Nacken verspannt sich, das zieht sich von Kopf bis Fuß durch. Du kannst dir eine Knirscherschiene beim Zahnarzt holen..wenn du aber die Zähne aufeinander presst, werden deine Beschwerden dadurch auch nicht ganz weggehen..es gibt Übungen und Physiotherapie, letztlich liegt die Lösung aber darin deine Probleme im Kopf loszuwerden, an denen du dir die Zähne zerbeißt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kranioman ... ysfunktion

Wichtig ist es, auch aktiv darauf zu achten, wie du dich verhältst. Ziehst du deine Schultern hoch? Dann lass direkt locker.. diese Anspannung wirst du los, wenn du gelassener wirst.. dabei kann dir auch Sport helfen. Durch Sport baust du Adrenalin ab, was einer der Hauptursachen von psychischen Beschwerden ist. Du lockerst dadurch auch Verspannungen und dein Kopf wird frei.
Du solltest mindestens 3 Tage in der Woche Sport betreiben. Ich persönlich habe die beste Erfahrung mit einer Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining. Es gibt aber viel, was du Zuhause machen kannst, falls du nicht die Möglichkeit hast noch ins Fitnessstudio zu gehen.

Suche einen Weg deiner Seele einen Ausgleich zu geben. Viele haben gute Erfahrungen mit Meditation.

Auch aktive Unternehmungen sind wichtig, wie einem Hobby nachgehen, sich mit Freunden treffen.

Es ist für dich nicht wichtig, wie deine Erkrankung heißt. Ob das nun generalisierte Angststörung, oder nur eine Angststörung ist.
Erfahrungsgemäß gesellen sich gerne weitere Ängste hinzu, wenn einmal die Angst im Nacken sitzt.
Wichtig ist nur, dass du weißt, es muss sich etwas an deiner Einstellung und deinem Verhalten ändern.

28.02.2017 21:05 • #2



Generalisierte Angststörung - was langfristig dagegen tun?

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Hallo Nataraja,

zunächt hab vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Zitat:
Ich würde dir vorschlagen nochmals eine Verhaltenstherapie zu machen; dort lernst du mit deinen Problemen im Alltag umzugehen.

Also ich bin seit 2 Monaten erst fertig mit meiner Verhaltenstherapie. Es war eine Kurzzeitherapie von 25 Sitzungen. Die Psychologin wollte sich bis zum Schluss noch offen halten ob wir vielleicht doch auf 40 erhöhen. Allerdings fand sie keinen Anlass mehr dafür und ich irgendwie auch nicht. Wir haben mein ganzes Leben ausgegraben und glaube mir ich kann dir nen Ohr abkauen. Sie wusste aber bis zum Schluss auch nicht woran es nun lag. Da diese Panickattacken und Grübelein ja schon jahrelang so liefen waren das wohl immer Stressphasen. Sie meinte, es wäre klug gewesen schon Jahre früher einen Psychologen aufzusuchen schon als die ersten Anzeichen damals in der Ausbildungszeit begannen. Dadurch hat sich das über die Jahre bei mir manifestiert wenn man das so sagen kann.

Zitat:
Du musst an deiner Einstellung arbeiten.


Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich bin ganz schnell auf 180 und werde denn auch richtig Böse und Gemein (keine Gewalt oder so). Gerade meine Frau bekommt das denn immer ab. Ich bin verdammt Dünnhäutig und kleinste Sachen bringen mich zum explodieren. Meine Frau sagt, dass liegt an meiner generellen Unzufriedenheit vor allem wegen der Arbeit und wie es all die Jahre so lief (Hausmann, Kind gepflegt, Arbeitslos etc.) Arbeit habe ich aber jetzt wieder und es läuft eigentlich super und trotzdem fühle ich mich allgemein nicht gut, Verspannungen, ich komme nicht zur Ruhe, wenn nächsten Tag irgendwas anliegt kann ich nicht schlafen und grübele ständig darüber nach, manchmal renne ich rum wie Falschgeld. Benommenheit ist das falsche Wort, Derelisation trifft es am besten. Ich dachte, wenn ich was verändere in meinem Leben wird es besser, ist es teilweise aus darauf bin ich auch sehr Stolz aber so ganz geht es nicht weg. Ich darf mir nicht alles zu Herzen nehmen, ich will es allen Recht machen, ich bin sehr sensibel und emonotional. Meine Frau sagt immer ich hätte eigentlich ne Frau werden sollen das ist das Problem.

Zitat:
Vielleicht gehörst du wie ich und viele andere zu den Zähneknirschern.


Das wurde schon getestet. Aber nichts gefunden.

Die schlimmsten Beschwerden sind derzeit meine Derelisation und Schwindel. Den Schwindel hatte ich die ganze Zeit. Ich dachte es liegt vielleicht wieder am Blutdruck, dass der vielleicht wieder zu hoch ist. Nachdem ich früher 20xam Tag Blutdruck gemessen und mich damit verrückt gemacht hatte, habe ich das Ding in den Schrank geworfen. Meine Mutter meinte der Schwindel kommt durch die Nackenmuskulatur und Verspannungen. Ich habe denn doch mal gemessen und siehe da alles OK. Das muss auch psychisch sein, denke ich nicht an den Schwindel zum Beispiel auf Arbeit vor lauter Stress ist er auch nicht präsent. Ich wette, würde ich jetzt ne Woche Urlaub haben, hätte ich nach zwei Tagen Schwindel.

Leider ist die Derelisation meiste den ganzen Tag. Ich habe auch schon überlegt was ich dagegen machen kann bzw. was muss ich ändern. Ich denke das liegt auch an meiner Erwartungshaltung. Ich will auf Arbeit alles richtig machen und es jedem Recht machen. Ich muss einfach mal auch so eine Leckarsch Stimmung entwickeln, meine Frau ist das genau Gegenteil.

Ich bin sehr ungeduldig und erwarte wenn ich was verändere in meinem Leben sofort und zeitnah Erfolge. Kommen die nicht, gebe ich auf. Daher denke ich denn auch öfters so bei mir:
Mensch du hast in den letzten Monaten so viel gemacht (Therapie) und hast viele Sachen verändert in deinem Leben. Auch Arbeit hast du wieder und bist eigentlich glücklich aber wieso
laufe ich immer noch mit dieser Derelisation, Schwindel und Anspannung rum?
Tja und denn kommt man halt zwangsläufig wieder zu dem Thema das es wohl doch eine körperliche Ursache haben muss! Ich bin halt auch einer kleiner Hypochonder das kommt noch dazu

01.03.2017 15:09 • #3


Zuri
Zitat:
Die schlimmsten Beschwerden sind derzeit meine Derelisation und Schwindel. Den Schwindel hatte ich die ganze Zeit. Ich dachte es liegt vielleicht wieder am Blutdruck, dass der vielleicht wieder zu hoch ist. Nachdem ich früher 20xam Tag Blutdruck gemessen und mich damit verrückt gemacht hatte, habe ich das Ding in den Schrank geworfen. Meine Mutter meinte der Schwindel kommt durch die Nackenmuskulatur und Verspannungen. Ich habe denn doch mal gemessen und siehe da alles OK.


Sehr wahrscheinlich kommt der Schwindel durch die Nackenprobleme und psychischen Stress in Kombination

Zitat:
Das muss auch psychisch sein, denke ich nicht an den Schwindel zum Beispiel auf Arbeit vor lauter Stress ist er auch nicht präsent. Ich wette, würde ich jetzt ne Woche Urlaub haben, hätte ich nach zwei Tagen Schwindel.


So ist es auch bei mir

Zitat:
Leider ist die Derelisation meiste den ganzen Tag. Ich habe auch schon überlegt was ich dagegen machen kann bzw. was muss ich ändern. Ich denke das liegt auch an meiner Erwartungshaltung. Ich will auf Arbeit alles richtig machen und es jedem Recht machen. Ich muss einfach mal auch so eine Leckarsch Stimmung entwickeln, meine Frau ist das genau Gegenteil.


Ich kann die nur zustimmen.Bei uns ist es jedoch so,das ich (w) so bin wie du und mein Mann wie Deine Frau!

Zitat:
Ich bin sehr ungeduldig und erwarte wenn ich was verändere in meinem Leben sofort und zeitnah Erfolge. Kommen die nicht, gebe ich auf. Daher denke ich denn auch öfters so bei mir:
Mensch du hast in den letzten Monaten so viel gemacht (Therapie) und hast viele Sachen verändert in deinem Leben. Auch Arbeit hast du wieder und bist eigentlich glücklich aber wieso
laufe ich immer noch mit dieser Derelisation, Schwindel und Anspannung rum?
Tja und denn kommt man halt zwangsläufig wieder zu dem Thema das es wohl doch eine körperliche Ursache haben muss! Ich bin halt auch einer kleiner Hypochonder das kommt noch dazu


Die von dir geschriebene Textzeilen hätte auch ich schreiben können - ich erkenne mich dort komplett wieder! Leider habe ich auch noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden und befinde mich derzeit in Therapie

01.03.2017 16:08 • #4


frodo911
Zitat von Puffel1981:
Manchmal denke ich auch die haben sie die generalisierte Angststörung nur ausgedacht hauptsache es steht was drauf.
Was kann ich langfristsig dagegen tun?


Wie ja schon über mir gesagt: Eine Verhaltenstherapie kann helfen. Zumindest ist es bei mir in Hinblick auf die Panikstörung so.
Alle deine Symptome sind mir gut bekannt, auch dass sie vorzugsweise aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung oder vermeintlichen Anlass auftreten. Schwindel, Atemnot, Herzrasen, Enge- und Globusgefühle, Schweißausbrüche, Zittern, Neben sich stehen, bis hin zur Todesangst - all das ist absolut typisch für diese Erkrankung.
Ich habe mich damit 8 Monate rumgeschleppt und konnte irgendwann schon allein durch das permanente Gedankenkarussell die Symptome auslösen oder verstärken. Normales Leben war damit nicht mehr möglich. Da hat mir dann meine Ärztin dringend geraten, mich in teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik zu begeben.
Hier wird ausschließlich ACT (Akzeptanz- und Commitmenttherapie) praktiziert, es gibt aber auch noch einige andere Ansätze, wobei dies die derzeit modernste Therapieform ist. Du lernst dabei NICHT, deine Ängste oder Panikzustände zu verlieren oder zu ignorieren, sondern sie wieder als das wahrzunehmen, was sie sind: Reaktionen deines Körpers, die die ständige Beschäftigung damit nicht wirklich wert sind. Es ist nämlich der Kampf gegen diese Situationen und die Verschmelzung mit den hässlichen Gedanken und Empfindungen, was dich kaputt macht. Das bringt dich deinen eigentlichen Zielen im Leben nicht näher, ganz im Gegenteil.

01.03.2017 16:42 • #5


Nataraja
In einer Verhaltenstherapie geht es nicht darum die Ursache tiefsinnig zu ergründen und aufzuarbeiten. Dafür ist eine tiefenpsychologische Therapie da.
Dass du eine Angststörung hast, weißt du selbst. Eigentlich ist es Sinn der Sache, in der Therapie Methoden zu lernen, um damit umzugehen.
Was hast du denn in der Zeit gelernt? Ich verstehe nicht wie die Therapeutin darauf kommt, dass sie dir nicht mehr helfen kann. Definitiv brauchst du über eine längere Zeit eine Therapie.
Bitte such nochmals einen anderen Therapeuten auf.

01.03.2017 18:01 • #6


Hallo,

Zitat:
Eigentlich ist es Sinn der Sache, in der Therapie Methoden zu lernen, um damit umzugehen.


Genau das wurde ja nach den ersten 6-7 Sitzungen auch getan. Deswegen ging es mir denn auch wesentlich besser. Den Eindruck hatte nicht nur ich sondern eben auch meine Therapeutin. Die letzten 3-4 Sitzungen wurden denn schon verkürzt weil wir nicht mehr wussten was noch zu bereden ist. Sie zeigte mir auch Entspannungstechniken ala autogene Training, progressive Muskelentspannung und Mediation.

Ich sage ja nicht das keinerlei Fortschritte zu erkennen sind. In meiner Akut Zeit mit den Sehstörungen, hatte ich zeitweise auf einmal Probleme mit Menschen zu reden, überhaupt raus zu gehen, ich lag nur auf der Couch und habe zeitweise auch ohne ersichtlichen Grund mal geheult. Meist denn wenn z.b. Ostern war und wir mit den Kindern und der Familie im Garten feiern wollten wie jedes Jahr, ich aber so eine Angst hatte das wieder Symptome kommen das ich es lies. Mein Sohn wünscht es sich so sehr das Papa bei ist, dass hat mich denn als ich alleine war zum heulen gebracht. Ich wäre echt gerne bei gewesen und es tat mir innerlich weh. Die Angst war aber größer.

Wir haben auch ergründet das ich mehr Angst vor den Symptomen habe wie vor einer bestimmten Situation. Das Problem habe ich heute in abgeschwächter Form immer noch. Ich habe totale Angst das ich wieder diese Sehstörungen bekomme, jeden Tag denke ich daran. Aber ich habe gelernt diese Siutation eben nicht zu Vermeiden so wie früher sondern ich gehe trotzdessen überall hin. Sobald etwas Blitzt in meinem Auge auch wenn ich nur geblendet werde, bekomme ich totale Angst. Ich kann wieder unbewusst unter Menschen wie früher ohne Einschränkungen. Ich schaue nicht mehr im Internet nach meinen Symtomen und Krankheiten. Ich messe keinen Blutdruck mehr. Ich habe keinerlei Panickattacken mehr. Ich habe mit ein wenig geändert und nach Jahren wieder Arbeit aufgenommen. Ich fühle mich nicht mehr so leer ich habe wieder Ziele und bon voll motiviert. Also zu sagen das die Therapie nichts gebracht hat wäre gelogen.

Aber es bleiben eben noch der Schwindel, Derelisation und die Verspannungen übrig. Vielleicht ist das noch der Rest ich weiß es nicht.

01.03.2017 18:15 • #7


Nataraja
Ich steh erst am Anfang meiner Therapie, deshalb kenne ich mich auch nicht allzu gut aus.

So Therapien gehen doch normal ein halbes Jahr bis Jahr. Jeder normale gesunde Mensch hätte sicher genug Redebedarf um eine Therapie zu füllen.

Das Problem ist, dass die Angst weiterhin besteht. Ich gehe auch in Therapie, um meine Angst vor den Symptomen loszuwerden.
Meine Therapeutin meinte heute zu mir, dass meine Beschwerden womöglich zumindest nicht ganz weggehen und sie denkt, anhand meiner Beschreibung, dass ich auch irgend eine nicht auffindbare Erkrankung hab.
Ich müsse aber lernen damit umzugehen und das würde ich in der Therapie lernen.

Darum geht es eben.. du hast die Beschwerden, woher auch immer sie kommen. Oft gibt es eine Ursache und dann, ganz besonders da du schon viel durchmachen musstest, passierte es dir leider schneller, dass du Angst davor bekommst. Die Angst sorgt dann dafür, dass du dich auf die Beschwerden konzentrierst und sie womöglich chronisch werden, obwohl vielleicht die ursprüngliche Ursache bereits behoben ist.

Ich hatte bei einem BurnOut vor ein paar Jahre, über ein Jahr lang heftige Gleichgewichtsstörungen. Ich konnte zeitweilig nicht mal mehr alleine laufen, weil meine Beine sich wie bei einem sturzbetrunkenen verhalten haben. Irgendwann sagte ich mir aber du wurdest jetzt untersucht und es wurde nichts gefunden. Was schadet es dir, jetzt einfach mal anzunehmen, dass du nicht krank bist Dieser Versuch war der Anfang der Besserung.. Stück für Stück gingen die Beschwerden weg. Sobald ich wieder nicht auf mich achte und seelischer Stress mich überfordert, kommt der Schwindel auch gerne zurück, aber lang nicht mehr so schlimm wie früher und er geht auch viel schneller wieder, wenn ich ihm keine Beachtung schenke. Der Schwindel war bei mir auch nur eins von vielen Beschwerden, aber den fand ich auch am schlimmsten.. meine Welt geriet ins wanken..das war wirklich so.

Vielleicht ist auch das Buch von Klaus Bernhardt für dich interessant. Wir haben einen Thread, in dem wir darüber schreiben:
erfolgserlebnisse-f59/klaus-bernhardt-erfahrungen-t74977.html

Du kannst auf seiner Seite erst mal in sein kostenloses Hörbuch reinhören, um zu wissen, ob das etwas für dich ist:
http://panikattacken-loswerden.de

01.03.2017 19:35 • #8


Hallo,

Meinst du,es könnte etwas mit der lebenslangen Verantwortung für euer Kind zu tun haben?
Ich vermute,so wirklich entspannen kannst du nicht,weil 24 Stunden Alarmbereitschaft vorherrschen muss...nach dem Erlebten kein Wunder.

Dazu noch das Vertrauen in Ärzte verloren....viele hochwertige Untersuchungen haben Nichts vermuten lassen...dann dieser Schock.

Auch hört sich für mich so an,vielleicht täusche ich mich...,daß du die Hauptbezugsperson für euren Sohn bist?

Hört sich alles in allem nach Überforderung an..mit der Situation. Daran kann man aber bestimmt etwas ändern..in kleinen Schritten..und dann lassen auch die Symptome nach.

01.03.2017 20:04 • #9


frodo911
Zitat von Puffel1981:
Die letzten 3-4 Sitzungen wurden denn schon verkürzt weil wir nicht mehr wussten was noch zu bereden ist. Sie zeigte mir auch Entspannungstechniken ala autogene Training, progressive Muskelentspannung und Mediation.


Also das zeigt mir vor allem, dass sie offenkundig keinen Plan von der Materie hat und nur irgenwie hilflos rumstochert. Dein Problem löst sich nicht durch 'Bereden', sondern nur durch zielgerichtetes Handeln. Würde dir auch zu einem anderen Therapeuten/in raten, der/die weiß was er/sie tut.

01.03.2017 23:06 • x 1 #10


Hallo,

also ich muss Sie jetzt mal in Schutz nehmen. Also ich war derjenige der zu ihr zum Ende der Therapie sagte, dass es mir wesentlich besser geht. Sie gab mir zu verstehen, dass Sie auch den Eindruck gewonnen habe, dass es bergauf geht. Sie hat mir die Wahl überlassen ob wir die Therapie verlängern oder nicht, Sie wollte mich auf keinen Fall los werden oder ähnliches. Ich sah allerdings auch keine Notwendigkeit mehr da zu bleiben.

Es sind ja viele Sachen auch verschwunden aber eben nicht alle. Sie meinte auch, dass ich einfach so bin als Mensch und das werden wir auch nicht rausbekommen. Wir können nur lernen damit besser umzugehen.

Seit das Theater anfing so Ende 2015 / Anfang 2016 habe ich auch totale Konzentrationsstörungen. Früher konnte ich ohne nachzudenken zu jeden Thema spontan ein mündliches Referat halten. Die Sätze sprudelten einfach so. Jetzt fallen mir manchmal banale Wörter nicht ein. Ich bin auch total vergesslich geworden. Ich gehe in die Küche mit dem Ziel was zu holen, ich komme an und es ist weg! Denn muss ich einige Sekunden dort verweilen und denn schießt es mir wieder in den Kopf. Totale Schusseligkeit die ich sonst nie hatte. Natürlich kam mir denn schon der Gedanke von Demenz. Augenprobleme, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen etc. und es gibt ja auch diese früheintretende Demenz ist zwar selten aber es gibt sie.

Fassen wir zusammen:

Derelisation, Schwindel (der seit zwei Tagen verschwunden ist , KOnzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, manchmal Wortfindungsstörungen.
Abends geht es mir wesentlich besser mit allen Symptomen.

02.03.2017 14:40 • #11


Es scheint wohl auch sehr schwer zu sein, eine generalisierte Angststörung komplett zu heilen. Mir wurde immer gesagt, etwas wird bleiben. Leider wird dieses etwas immer wieder sehr groß bei mir... bis hin zu Depressionen.
Ich bin auch vergesslicher als früher, habe mitunter Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen. Die Gedanken kreisen halt viel um die Angst.

02.03.2017 15:21 • #12


frodo911
Zitat von Puffel1981:
Sie hat mir die Wahl überlassen ob wir die Therapie verlängern oder nicht, Sie wollte mich auf keinen Fall los werden oder ähnliches. Ich sah allerdings auch keine Notwendigkeit mehr da zu bleiben.

Ich meinte auch eher, dass der Therapieansatz wohl nicht der Richtige war, wenn es dir selbst trotz weiterhin bestehender Probleme nichts bringt. Insofern wäre vielleicht doch ein zweiter Anlauf in einem anderen Umfeld hilfreich. Bei manchen klappt das auch in der Gruppe besser als durch Einzelsitzungen. So oder so muss die Therapie aber vor allem bei dir ein Umdenken bewirken und es bedarf wirklich täglicher Übung und Beschäftigung, damit sich dauerhaft Erfolg einstellt. Das dauert.

02.03.2017 15:39 • #13


Hallo Puffel,

ich bin neu hier, aber dein Beitrag hat mich sehr angesprochen. Wir haben einiges gemeinsam. Auch ich habe ein schwerbehindertes Kind (Tochter 17 Jahre alt) - sie überfordert mich täglich. Und auch ich leide an generalisierter Angststörung. Hast du Lust auf mehr Austausch? schreib mir eine PN.

LG Eli

15.03.2017 19:14 • #14


Hallo Puffel1981,

Du schreibst: Aber ich bin total dünnhäutig geworden. Der kleinste Stress löst Symptome bei mir aus.

Dazu kann ich Dir sagen, dass sich so etwas bei mir (Baujahr 1978) auch ganz genaauso zeigt. Hatte vor ein paar Jahren einmal eine Angstattacke. Mir war immer schwindelig. Also bildete ich mir ein, ich hätte evtl. einen Tumor im Kopf. Eines Abends kam ich nach Haus und meine Mutter sate, miß doch mal Deinen Blutdruck...und das war der Anfang meiner heutigen schei. (sorry für meine Ausdrucksweise). Der Blutdruck unter Angst zeigte irgendetwas mit 155 zu 95 an und ich bekam einen Schreck, weil meine Schwester dann auch noch wie ein aufgebrachtes Huhn schrie und immer zu sagt, oh Gott, oh Gott, was ist mit Dir los?.... Daraus resultierte eine extreme Angstattacke, so dass ich beinahe bewußtos umfiel (ich ein ansonsten harter Typ). Dieses Erlebni hat sich in meine Erinnerungen so tief eingepflanzt, dass ih fortan immer wieder an diesen schei. Blutdruck dachte, und zwar jeden Tag bis heute (seit 4 Jahren!). Ich habe eine 24h-Messung vor 4 Jahren gemacht (lt. Arzt zwar unter Panik teilweise hoch, im Schlaf dann aber sehr gute Werte. Er hat mir aufgrund des schnellen Pulsschalgs Betablocker gegeben. Ich nahm diese und kippte dabei fast um. Wieder ein Ereignis, daß sich in meine Erinnerung einpflanzte (ich dachte, nun bin ich Bluthochdruckpatient mit 35 Jahren, nicht übergewichtig und sonst gesund!). Ich find dann immer wieder an zu messen unter Panik und hatte dann immer hohe Blutdruckwerte. Manchmal habe ich stundenlang gemessen, bis es wieder tolle Werte waren. Dann plötzlich bei der Arbeit dachte ich immer wieder, was wohl unter Stress mit meinem Blutdruck passieren würde (ich checkte meinen Blutdruck in der Fa. teilweise extrem hoch einmal sogar 210 zu 135! Bin dann nach Hause gegangen und habe mich hingelegt. Nach dem Spaziergang war der Blutdruck dann plötzlich ganz normal 120:75... Ich kann bis heute aber nicht damit aufhören. Beim Arzt wurde ein EKG und Blutdruckmessung unter Belastung gemacht. Bei Betreten der Praxis bereits Angst vor Bluthochruck. Dann beim Belastungstest (radeln) 175:115 und die Helferinnen schoben Panik. Der Doc sagte lassen Sie ihn mal weiter radeln...und der Blutdruck fiel immer weiter nach mehren Messungen. Nach dem Radeln nochmals gemessen 130:90. ich fragte, ob ich wirklich ok sei. Der Arzt, machen Sie sich keine Sorgen, alles ist wirklich i. O.... (War im Sommer 2016 Juli oder so). Dann fing ich an den Blutdruck nach dem Aufstehen direkt nach dem Duschen zu messen (und wieder hoch 140:95). Dann kurzes Ausruhen und Werte 110:75 oder 120:80 oder noch tiefer. Nun beobachte ich ständig, ob mir schwindelig ist. Bei Gesprächen in der Firma wird mir schwindelig, ich fühle Druck im Hals, ich habe Angst... Vor einigen Wochen dann gelang es mir plötzlich völlig stressfrei zu sein, und zwar für 3 Wochen. Dann kam ich in eine Situation mit viel Hektik, die man um mich herum verursachte. Ich fokussierte mich wieder auf meinen Blutdruck... Immer Angst ohne jeglichen Sinn! Es ist als sei ich extrem dünnhäutig geworden! Übrigens hatte ich nachts auch längere Zeit massive Schlafstörungen und Ängste. Das habe ich seit Wochen fast gar nicht mehr. Messe aber auch keinen Blutdruck mehr.

Mir sollte wirklich jemand einmal kräftig in den Ar. treten, damit ich wieder normal werde und diese Angst vor Bluthochdruck und Stressituationen los werde. Der Gund ist die Dünnhäutigkeit!

Ist jemandem bereits gelungen aus solch einer Situation heruaszukommen?
Antidepressiva will ich nicht nehmen, weil ich immer noch daran glaube es irgendwie schaffen zu können ((manchmal hat es ja auch geklappt)...

16.03.2017 19:42 • #15


frodo911
Zitat von DerrickSilver76:
Ist jemandem bereits gelungen aus solch einer Situation heruaszukommen?


Ich würde nicht sagen,völlig raus. Aber so, dass ich die schwierigen Situationen in den Griff bekomme, das schon. Du hast es ja letztlich schon selbst erkannt, dein Verhalten (Blutdruck messen) ist natürlich ein Teil des Angstkreislaufs und befeuert ihn, sobald es die kleinsten Änderungen gibt (welche eigentlich für einen gesunden Menschen normal sind). Die ganzen Symptome kenn ich nur zu gut, hatte das selbst in schlimmen Phasen mehrmals täglich. Ich empfehle dir erfahrene Psychologen zu suchen, die gezielt Verhaltenstherapien bei Angst- und Panikstörungen anbieten.

19.03.2017 23:42 • #16


Hallo zusammen,

mal ein thread der mich auch wirklich in sehr vielen Punkten betrifft.... Ich bin seit ungefähr 8 Jahren Kämpfer und habe noch nie einen Arzt in Anspruch genommen, außer zu beginn als ich eigentlich Panik hatte mein Herz gibt den Geist auf und danach die Panik ich hab einen Gehirntumor, aber sonst bin ich Arzt frei. Wenn ich hier so lese merke ich, dass es den meisten trotz Therapie und medis auch nicht unbedingt besser geht als mir...Ich kenne das Problem sehr gut was den Faktor stress angeht... Ich hatte 5 Jahre ruhe und mit der Geburt meiner Tochter kam alles wieder, nicht so schlimm wie damals aber dennoch für mich sehr beunruhigend...
Ich hoffe mittlerweile jeden Tag darum das die Symptome wieder aufhören, vor allem was das Schlafen angeht...

20.03.2017 00:24 • #17



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Mira Weyer