ArturIk
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lange Zeit habe ich nur mitgelesen. Jetzt wird es an der Zeit selber ein Thema zu erstellen.
Schon immer war ich ein ängstlicher Mensch. Extrem ist es ab 2018 geworden, als unsere Tochter zur Welt kam. Ich habe eine schwere Kontaminationsangst bekommen. Ich musste mich, meine Frau und die Tochter vor Keimen schützen. Nichts anfassen dürfen, ständig am Putzen usw.
Ich hatte nicht wirklich Symptome, nur Angst vor Keimen, insbesondere rohes Fleisch. Mit der Zeit wurde es besser. Wir hatten aber ständig Konflikte zu Hause mit der Frau. Anfang 2023 ging es dann plötzlich an. Nach erneutem Streit Panikattacke, komische Symptome. Relativ schnell kam ich in die Psychiatrie, woraufhin mir Paroxetin kleinste Stärke verschrieben wurde. Ab der ersten Tablette hatte ich Symptome. Weißliches Sehen usw.
Am 7. Tag Paroxetin bin ich halbe Stunde nach Einnahme umgekippt, woraufhin ich in die Uniklinik Münster kam. Nach erneutem Check wurde ich in die Psychosomatik für 3 Wochen geschickt. Diagnose GAS und Somatisierungsstörung.
Seit dem läuft es irgendwie. Ärzte weigern sich mit Medikation, weil mit Diagnose unsicher ist.
Jetzt habe ich endlich Sertralin und Mirtizapin (wegen Schlafstörungen) bekommen. Die Packungen sind aber immer noch ungeöffnet.
Was ich aber unbedingt ansprechen wollte, sind Covid Infektionen. Dieses Jahr ist es schon die 5.
Woran merke ich Covid mittlerweile? Leichte Halsschmerzen und massive Verschlechterung der Symptome (brennende Haut, taube Gesichtshälfte, Reizdarm, alles dabei).
Geht es euch auch so? Oder leide ich einfach an Long Covid bzw. die Psychosomatik kommt von Covid? Habt ihr Erfahrungen, oder irgendwelche Anlaufstellen im Kreis Münster/Osnabrück/Bielefeld?
Danke! Ich hoffe ich habe nichts vergessen.
Neurologisch untersucht, MRT vom Kopf in Ordnung, Hashimoto im Normalbereich.
Mein Problem sind die Symptome die nicht abklingen. Angstzustände kommen bei Stress, oder wenn mich die Symptome stark nerven.
05.10.2025 09:54 • • 08.11.2025 #1
