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Hallo zusammen,

ich weiss nicht , ob es mit der Winterzeit (draussen dunkel, Regen, Kälte etc.) zusammenhängt, aber ich habe nach einigen "guten" Wochen auf einmal Rückschläge bekommen, heißt ich fühl mich wieder fast so schlecht wie am Anfang meiner Erkrankung (GAS). In den letzten Tagen hatte ich Angst zu sterben aufgrund von verschiedenen Symptomen (Herzrasen, Schwindel, Kopfschmerzen, Brustenge) und heute kam die Angst wieder , aber diesmal ohne große Symptome, ich war nur etwas müde und verspannt. Ich habe/hatte das Gefühl , dass ich bald sterben werde und war sehr deprimiert. Ich wusste nicht wie lange das alles noch gut gehen soll, wie lange ich es noch aushalte jeden Tag mit den Symptomen zu kämpfen, jeden Augenblick an die Kopfschmerzen, an den Schwindel zu denken und diese natürlich zu fühlen. Ich habe mich trotzdem immer motiviert etwas zu unternehmen , aber jedesmal muss ich daran denken, dass jeden Augenblick irgendwas mich nerven wird (in Form von Symptomen) und ich wieder Angst bekomme , wenn es verstärkt auftritt.
Ich sehe schon , dass es eine positive Entwicklung gibt, da ich z.B. etwas entspannter in Restaurants bin oder in der Uni etc. aber trotzdem beschäftigen mich die Symptome zu stark , sodass ich negativ in die Zukunft blicke und ich denke daher kommt eben diese Hoffnungslosigkeit und Todesangst.

Wie geht es euch damit ? Kennt ihr das und konntet ihr diese depressive Stimmung überwinden oder wie helft ihr euch in solchen Situationen?

05.11.2016 17:35 • 10.11.2016 #1


17 Antworten ↓


miriam0707
Hallo,
mir geht es ähnlich wie dir.
Die letzten Wochen waren bei mir eigentlich auch"Okay", aber die letzten Tage verstärken sich meine Ängste auch schon wieder.
Ich habe auch schon daran gedacht das es eventuell an der Jahreszeit liegen könnte...
Im Moment versuche ich trotzdem weiter zu machen und mich von der Angst nicht schon wieder so auffressen zu lassen das ich nicht mehr alleine aus dem Haus gehe.
Ich bin im Moment auch schon wieder total verspannt und ausgelaugt, da verstärkt sich die Angst natürlich noch mehr.
Also ich kenne das Gefühl, diese Angst vor der Angst und davor das es nicht mehr weg geht ...
Liebe Grüße

05.11.2016 21:08 • x 1 #2



Depressive Stimmung, Todesangst , Winterzeit?

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Zitat von miriam0707:
Hallo,
mir geht es ähnlich wie dir.
Die letzten Wochen waren bei mir eigentlich auch"Okay", aber die letzten Tage verstärken sich meine Ängste auch schon wieder.
Ich habe auch schon daran gedacht das es eventuell an der Jahreszeit liegen könnte...
Im Moment versuche ich trotzdem weiter zu machen und mich von der Angst nicht schon wieder so auffressen zu lassen das ich nicht mehr alleine aus dem Haus gehe.
Ich bin im Moment auch schon wieder total verspannt und ausgelaugt, da verstärkt sich die Angst natürlich noch mehr.
Also ich kenne das Gefühl, diese Angst vor der Angst und davor das es nicht mehr weg geht ...
Liebe Grüße


Danke für deine Antwort Miriam.

So mache ich es eig. auch, ich versuche trotzdem mich abzulenken, nicht geschlagen zu geben. Aber trotzdem denke ich immer "wie schauts morgen aus, was kommt in einer Woche" also ich bin sehr unsicher was die Zukunft betrifft und muss mich 24 Std damit beschäftigen. Heute war ich bei Freunden zu Gast und die Anspannung war schon zu Hause die ganze Zeit da. Als ich dort war, war ich natürlich abgelenkt, aber musste die ganze Zeit mit den Symptomen kämpfen , hatte Angst zu schwach zu werden und flüchten zu müssen. Musste mich total zusammenreißen und das nervt einfach. Ich kann nicht einfach locker bleiben und somit kann ich mich nicht von meiner guten Seite zeigen, also ich wirke bisschen kalt auf die anderen, da ich total angespannt bin und innerlich die ganze Zeit kämpfe , um einigermaßen stabil zu bleiben.

Und wenn man das jeden Tag und bei allen Situationen so erlebt, ist man sehr misstrauisch gegenüber der Zukunft.

06.11.2016 02:25 • #3


miriam0707
Das kenne ich, egal was ich mache ich bin angespannt und unruhig.
Im Moment habe ich auch immer Angst davor das es mir wieder schlecht geht, aber ich denke durch das Warten auf die Angst provoziert man sie.
Man sollte versuchen nicht daran zu denken, was allerdings alles andere als leicht ist...
Ständig diese Gedanken das schaffst du nicht und die Fragen was wäre wenn... Fürchterlich

06.11.2016 13:29 • #4


Da hast du natürlich recht. Aber irgendwie kann man das nicht abstellen, man denkt nach und wartet die ganze Zeit das was passiert, weil man ja gewohnt ist, dass die Symptome auftauchen.

Heute habe ich z.B. gemerkt, dass ich etwas erkältet bin, da ich friere und Schmerzen habe. Aber durch die Gedanken, dass es doch vllt was anderes ist, bin ich gerade extrem verspannt. Ich denke was wenn es die Nieren sind ( da ich Valdoxan nehme und als Nebenwirkung ist angegeben, dass es sich auf die Nieren und Leberwerte auswirkt) , was wenn es das Herz ist etc.
Und das hat dazu geführt, dass ich gerade nur im Bett liege und total schwach bin. Ist echt äztend...

06.11.2016 17:43 • #5


miriam0707
Zitat von Bin903:
Da hast du natürlich recht. Aber irgendwie kann man das nicht abstellen, man denkt nach und wartet die ganze Zeit das was passiert, weil man ja gewohnt ist, dass die Symptome auftauchen.

Heute habe ich z.B. gemerkt, dass ich etwas erkältet bin, da ich friere und Schmerzen habe. Aber durch die Gedanken, dass es doch vllt was anderes ist, bin ich gerade extrem verspannt. Ich denke was wenn es die Nieren sind ( da ich Valdoxan nehme und als Nebenwirkung ist angegeben, dass es sich auf die Nieren und Leberwerte auswirkt) , was wenn es das Herz ist etc.
Und das hat dazu geführt, dass ich gerade nur im Bett liege und total schwach bin. Ist echt äztend...



Das ist genau unser Problem, wir denken immer es ist etwas Schlimmes...
Das mit den Verspannungen kenne ich leider zu gut und die können verdammt viel verursachen.
Diese Gedanken sind wirklich schlimm, aber nur im Bett liegen ist nicht wirklich gut. Auch wenn ich es im Moment an manchen Tagen auch gerne machen würde vermeide ich das, weil ich da noch mehr nachdenke und auf meinem Körper reagiere.
Dann lieber ablenken oder lesen, was machst du denn zur Entspannung?

06.11.2016 21:17 • #6


Brettspiel
Hier ist noch jemand der mit dem schlechten Wetter auch in schlechtere Stimmung kommt. Bin arbeiten und hatte heute schon zweimal den Ansatz einer Panikattacke....
Mal schauen wie es weiter geht. Wollte sowieso die Menge der Medikamente (Paroxetin) erhöhen und werde mir jetzt aktiv einen Therapeuten suchen, was mir aber auch wieder Angst macht

07.11.2016 14:40 • #7


Zitat von miriam0707:
Zitat von Bin903:
Da hast du natürlich recht. Aber irgendwie kann man das nicht abstellen, man denkt nach und wartet die ganze Zeit das was passiert, weil man ja gewohnt ist, dass die Symptome auftauchen.

Heute habe ich z.B. gemerkt, dass ich etwas erkältet bin, da ich friere und Schmerzen habe. Aber durch die Gedanken, dass es doch vllt was anderes ist, bin ich gerade extrem verspannt. Ich denke was wenn es die Nieren sind ( da ich Valdoxan nehme und als Nebenwirkung ist angegeben, dass es sich auf die Nieren und Leberwerte auswirkt) , was wenn es das Herz ist etc.
Und das hat dazu geführt, dass ich gerade nur im Bett liege und total schwach bin. Ist echt äztend...



Das ist genau unser Problem, wir denken immer es ist etwas Schlimmes...
Das mit den Verspannungen kenne ich leider zu gut und die können verdammt viel verursachen.
Diese Gedanken sind wirklich schlimm, aber nur im Bett liegen ist nicht wirklich gut. Auch wenn ich es im Moment an manchen Tagen auch gerne machen würde vermeide ich das, weil ich da noch mehr nachdenke und auf meinem Körper reagiere.
Dann lieber ablenken oder lesen, was machst du denn zur Entspannung?


Da hast du recht. wir müssen uns wirklich zwingen nicht nur im Bett zu liegen, aber da ich früher auch schon ein etwas fauler Mensch war, neige ich oft dazu. Mein neuer Neurologe hat mir heute geraten endlich mit Sport anzufangen und ich habe heute wieder (nach dem Absetzen im August) Escitalopram bekommen, damit es mich etwas aufheitert.
Was die Entspannung betrifft habe ich z.B eine Zahnschiene bekommen gegen das Zähneknirschen beim Schlafen. Das hilft wirklich. Sonst mache ich ab und zu die PME nach Jacobsen , das wars dnn aber auch schon. Ansonsten versuche ich mich ausreichend auszuruhen.

07.11.2016 21:24 • #8


Brettspiel
Ich werde jetzt auch wieder mit Sport anfangen, da ich auch den ganzen Tag im Büro sitze und teilweise Abends auch noch am Rechner zum zocken. Glaube Sport tut uns gut und unserem Körper sowieso....

08.11.2016 09:43 • #9


miriam0707
Oh ja, dass habe ich mir auch fest vorgenommen aber erstmal das Richtige finden...
Sport tut aber auf jeden Fall gut.

08.11.2016 14:48 • #10


Nataraja
Sport ist sehr wichtig. Ich hab damit leider aufgehört, weil ich Schmerzen im Bein hab, die noch immer nicht richtig abgeklärt sind.

Mir geht es mit Sport immer besser..es reguliert enorm den Kreislauf und löst Verspannungen. Wenn ich regelmäßig richtig Sport mache, hab ich keine Spannungskopfschmerzen mehr und keine Kreislaufbeschwerden bei Hitze. Außerdem baut es Adrenalin hab, das wir durch unsre Ängste ja eh zu viel ausschütten und loswerden müssen. Wenn ich ne Panikattacke hab, macht es das viel schlimmer autogenes Training zu versuchen. Ich muss dann aufstehen. Ich geh in die Küche, mach mir nen Tee, räum was auf. Das hilft mir in dem Moment.

Vom längeren liegen bekomm ich auch Kopfschmerzen. Ich glaub zum einen von Verspannungen und zum andren weil der Kreislauf matt wird.

08.11.2016 15:10 • #11


Brettspiel
Schwimmen....Geht schwimmen denn das geht auch im Winter. Und man kann toll entspannen...

09.11.2016 10:20 • #12


Schwimmen habe ich auch vor , muss mich nur ma zusammenreißen und anfangen.

Ich habe seit einigen Tagen auchwieder starke Spannungskopfschmerzen. Manchmal drückend und manchmal stechend. Es ist aber echt nervig, da auch etwas Schwindel dabei ist. Rücken und Nacken sind total verspannt.

09.11.2016 20:24 • #13


hope44
Habe auch seit Wochen Spannungskopfschmerzen und damit wächst natürlich wieder tagtäglich die Angst es könnte was schlimmes sein.

09.11.2016 21:36 • #14


Hey ich fühle mich seit letzter Woche krank hab Kopfschmerzen husten und lag letztes we nur Bett... ich musste aber leider arbeiten die Tage... heute auf Arbeit ist auf einmal mein Kreislauf zusammen gebrochen und seit dem geht es bei mir Berg ab.... ich habe Todesangst und Panik.... ich bin in Therapie und war dieses Jahr schon 6 Wochen in der Klinik.... eigentlich wurde alles besser aber seit ein paar Wochen ist die Angst da und nun das.... ständig Messe ich Puls und Blutdruck sowie Fieber bin der festen Überzeugung ich habe Herzprobleme.... ich drehe durch liege im Bett und denke... bin aber auch super schwach

09.11.2016 21:50 • #15


Nataraja
Ich hab das Gefühl, dass viele von uns gehäuft im Herbst/Winter schwach und matt sind. Zum einen müssen wir ständig Bakterien und Viren abwehren, was für ein gestresstes Immunsystem auch anstrengend ist. Dann hat man bei dem Wetter viel mehr Probleme mit Verspannungen.

Könnte mir vorstellen, dass moderat Sauna und auch Solarium zum Sport zusätzlich gut tun könnte. Ich hab es aber noch nicht getestet.

09.11.2016 22:56 • #16


Genau die Kopfschmerzen von früh bis abends sind meine größte Sorge derzeit. Wenn ich draussen bin und die Kopfschmerzen kommen habe ich Angst , dass ich schwach werde oder umfalle bzw. wenn ich etwas erledigen muss dem nicht gewachsen bin. So wird der Stress immer mehr und die Verspannungen auch.

09.11.2016 23:55 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hast du mal Schmerzmittel genommen ? Wie fühlst du dich dann ?

10.11.2016 14:51 • #18



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