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Hallo alle zusammen hier im Forum !
Ich habe mich gerade erst soeben registriert da ich dachte dass es mal Zeit wäre in den Austausch zu gehen. Ich selber habe vor einigen Wochen eine Retraumatisierung erlebt und dadurch entstehen über die letzten Wochen eine Wiederaufleben meine Ängste bzw besonders der Angst vor der Angst. Damit meine ich dass ich mich ziemlich häufig fürchte dass es mir wieder schlecht gehen könnte dass ich in der wo sität reinkommen könnte angespannt werde es alleine nicht aushalten kann und dadurch bei auch den kleinsten Sachen die ich erledige oder tun möchte teilweise denke ob das gut ist wenn ich das mache nicht dass ich dadurch wieder nervös werde, also ich knüpfe im Grunde meine Angst mit allem möglichen Kleinigkeiten. Ich selber bin natürlich auch schon dabei dem entgegenzutreten und mir da weiter zu helfen und jetzt kam mir gestern Abend eben der Gedanke und das habe ich auch jetzt gestern und heute Vormittag versucht er so zu handeln als ob ich jetzt einfach gerade kein riesiges angst Thema habe. Also ich erinnere mich an die Zeit vor all den Ängsten und stelle mir dann vor wie ich in der zukünftigen Reaktion da normalerweise gehandelt hätte und mich gefühlt hätte und versuche dann so teilweise in neue Situationen zu gehen. Denkt ihr das ist hilfreich? Also für mich hat es sich tatsächlich förderlich angefühlt und habe mich teilweise auch eben normaler gefühlt. Jedoch habe ich dann überlegt ob ich da vielleicht etwas über gehe?
liebe Grüße und euch allen einen schönen Tag

26.06.2019 10:49 • 13.07.2019 #1


4 Antworten ↓


Hi N_languste,
erst einmal willkommen im Forum.

Ich denke, dass du bei deiner Strategie übersiehst, dass sie genau genommen ein Vermeidungsverhalten darstellt.
Indem du dich gedanklich und gefühlsmäßig in die Zeit vor der Angstproblematik versetzt, kannst du so (vielleicht) handeln und fühlen als ob du diese Angstproblematik nicht hättest, was sich dann für dich hilfreich anfühlt, aber mit der Angst vor der Angst bzw. der Erwartungsangst setzt du dich ja dann nicht auseinander - du verdrängst sie nur.
Ob diese Strategie hilfreich ist, kann man nur schwer beurteilen, weil die Angst vor der Angst ja auch in die damit verbundene Erwartungshaltung hineinspielt. Wenn es nur darum geht die aktuelle Situation ohne oder mit möglichst wenig Angst zu bewältigen, dann kann so eine Strategie funktionieren. Genau diese Erwartung ist allerdings schon Ausdruck der Angst vor der Angst, was es etwas kompliziert macht, weil es dadurch auf der einen Seite schnell helfen kann, aber bezogen auf die Angst vor der Angst eben langfristig nicht hilft, oder sogar alles noch schlimmer machen könnte.
Um die Angst vor der Angst tatsächlich zu überwinden, müsste man sich optimalerweise eigentlich damit auseinandersetzen, und dazu benötigt man eben weitaus durchdachtere Strategien und eine daran angepasste Erwartungshaltung.

27.06.2019 11:08 • #2



Bei Erwartungsangst so verhalten als ob man keine Angst

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Ich halte diese Strategie, auch auf lange Sicht, für sehr hilfreich. Denn was die Erwartungsangst meiner persönlichen Erfahrung nach am Stärksten nährt, ist sich dieser immer wieder bewusst zu machen, mit Gedanken, die du beschrieben hast wenn ich dorthin gehe werde ich nervös wenn ich das mache bekomme ich Angst etc. Das führt automatisch zu Anspannung. So zu leben als hättest du keine Angst, mag für manche vielleicht wie Verdrängung wirken, ist meiner Meinung nach aber ein guter Weg aus der Angst heraus. Denn das ständige damit auseinandersetzen im Geiste (nicht das Auseinandersetzen mit den Situationen, die Angst auslösen. Diese zu suchen sind sehr wichtig) führt nur zur Stärkung dieser Denkmuster und Stress im Körper. Daher die Grübeleien sein lassen und dein Leben so gut wie möglich normal leben ohne ständig über Angst nachzudenken. Sollte dadurch mit der Zeit immer besser werden

10.07.2019 23:08 • #3


Was wäre,wenn man die Angst einfach akzeptiert?Ich kenne das Problem sehr gut;die Angst vor der Angst.Verdrängung und so tun als ob man keine Angst hat,geht sicherlich auch manchmal...das kann aber auch nicht funktionieren. Und schon ist man wieder in seinem alten Muster gefangen.Vielleicht würde es auch helfen,wenn man mit der Situation offen umgeht.Also darüber mit anderen spricht.Denn ich glaube,das dein gegenüber oder die Situation,vor der du Angst hast,dich reflektiert.Auchdie anderen Menschen haben Angst.Vielleicht sind sie froh,darüber mit dir offen sprechen zu können.
Eigentlich sollte man sich genau überlegen,wovor man eigentlich Angst hat.Und danach,warum?Es gibt unendlich viele Menschen die Angst haben.Sich mit anderen,denen es ähnlich geht,zusammen tuen.Sich treffen.Reden....

10.07.2019 23:50 • #4


Guten Morgen,
Meine Nachbarn sind an Magen Darm erkrankt. Vor dieser Krankheit habe ich panisch Angst.
Erbrechen macht mir Angst.
Wie ich gerade vor der Haus Tür stand horte ich ihn wie er sich stark.ubergeben.hat ,ich habe Panik das.ich.mich dort angesteckt habe

13.07.2019 08:56 • #5




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