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Hi,

bin froh ein passendes Forum gefunden zu haben und hoffe auf eure Hilfe.

Ich mache mir große Sorgen um meine Tochter, 26 Jahre, sowie um mein Enkelkind, 2,5 Jahre. Sie hat eine ausgeprägte hypochondrische Störung.
Alles fing vor einigen Jahren an, schleichend. Doch nun kann ich nicht mehr nur zusehen.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht irgendeinen Schmerz oder eine Veränderung spürt oder sieht. Natürlich wird alles gegoogelt, und schon besteht höchste Krebsgefahr. Sofort macht sie sich auf den Weg zum Arzt oder gleich ins Krankenhaus. Findet der Arzt nichts, sucht sie den nächsten auf, ...
Erschreckend ist allerdings, das meine Tochter auch bei meiner meiner Enkelin täglich nach Krankheitszeichen sucht, um einen Arzt aufzusuchen. Die Kleine bekommt sehr, sehr oft Antibiotika, Hustensaft, Fieberzäpfchen, etc. Im Krankenhaus wurde ihr Kopf untersucht, ohne Befund. Neulich trug sie Gips - beides als reine Vorsichtsmaßnahme, so meine Tochter. Jetzt will sie ihr die Mandeln rausnehmen lassen, ...
Ich habe mich schon heftig mit ihr angelegt, so geht es nicht weiter. Jeden Monat sehen wir eine Verschlimmerung.
Ich habe Angst um meine Tochter, aber zur Zeit noch mehr um meine Enkelin.
Wie soll ich mich bloß verhalten? Will ja auch den Kontakt nicht verlieren.

18.07.2010 17:09 • 19.07.2010 #1


7 Antworten ↓


Hallo,
hat deine Tochter denn schon mal eine Therapie gemacht? Wenn nicht, dann sollte sie das vielleicht dringend mal in Erwägung ziehen, dieser Zustand ist ja weder für sie, noch für die Kleine ein Dauerzustand...Liebe Grüße

18.07.2010 17:17 • #2



Verhalten bei Hypochondrie als Angehöriger

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meine Tochter hält ihr Verhalten für ganz normal, nichts ist übertrieben, und meine Enkelin ist nun einmal öfters krank...

Als sie vor zwei Wochen wieder ins Krankenhaus wollte (Verdacht auf Blinddarmreizung) gab es einen großen Streit. Schön öfters habe ich Urlaub nehmen müssen, um die Kleine zu nehmen, aber diesmal ging es nicht, hatte ich doch gerade eine neue Arbeitstelle. Und bisher war es immer falscher Alarm, jedesmal verließ sie das Krankenhaus ohne Befund.
Die Situation ist nicht einfach, weiß ich doch auch nicht mehr, wann ich noch etwas ernst nehmen soll.
Bei dem Streit habe ich auch dirkt gesagt, was ich meine, doch meine Tochter blockt hier ab und leugnet.

18.07.2010 17:42 • #3


jadi
ein arzt muss ihr nahelegen das sie krank ist und eine therapie braucht...ich selber habe die selben ängste...bin nur net so krass wie deine tochter...renne net gleich zum doc aber irgentwann dann doch...aber hab grössere abstände...und an meinen kids mache ich nix....das würde mir usätzlich zusätzen....reicht wenn ich bei mir so bin...ich selber weiss aber das ich ne störung habe und bin in therapie.....ich habe es auch ganz alleine erkannt...entweder sie erkennt es bald von selber oder sie muss es von einem doc hören........sie brauch dringend hilfe..........eine verhaltenstherapie wäre angebracht.....

http://www.psychic.de/angst-vor-krankheiten.php

18.07.2010 17:48 • #4


Ich denke auch, dass ein Arzt ihr dringend nahelegen sollte, dass sie eine Therapie braucht! Du als Mutter kannst nicht viel tun, an der Stelle ist wirklich professionelle Hilfe gefragt! Vielleicht habt ihr ja einen Arzt dem ihr vertraut, vielleicht einen langjährigen Hausarzt, der eure Familie kennt...

18.07.2010 17:55 • #5


danke, bin auch der Meinung. Ich hoffe, sie erkennt es bald selbst. Ihre Ärzte kenne ich nicht, auch wechselt sie ständig.
Habe anfangs versucht, ihr durch die Blume mitzuteilen, dass sie psychologische Hilfe benötigt. Hat nicht geklappt. Dann wurde ich sehr deutlich und meine Tochter blockte ab, ich soll mich raushalten.
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, wenn ich die Krankenkasse darauf aufmerksam mache? Denen müsste doch auch schon aufgefallen sein, dass sie fast jedes Wochenende beim Arzt ist, diese auch so oft wechselt.
Möchte aber auch das meine Tochter weiß, ich will helfen, mache mir Sorgen. Möchte auch vermeiden, dass sie Schwierigkeiten mit dem Jugendamt bekommt (sie ist Alleinerziehend). Aber passieren muss etwas, demnächst.

18.07.2010 19:02 • #6


hallo seesternchen!
ich habe auch eine hypochondrische störung, bin momentan in einer tagesklinik in behandlung. und ich muss sagen es hilft mir wirklich!

davor habe ich mir ein infovideo über hypochondrie,d as man sich hier im forum ansgehen kann angeschaut. das habe ich auch meinen eltern gezeigt. es sind insgesamt 7 videos, die erklären was hypochondrie ist, wie sie entsteht, einem denkanstöße geben und was man als angehöriger tun kann..

das ist der link:

https://www.psychic.de/angst-vor-krankheiten.php

schau sie dir ruhig mal alle an..dann verstehst du deine tochter besser und kannst ihr helfen...mir und meinen eltern hat dieses video auch sehr geholfen..trotzdem sollte deinen tochter sichi n therapeutische hände begeben..

lg jaimi

18.07.2010 21:27 • #7


Hallo Karin, die Krankenkasse zu informieren bringt leider rein gar nichts...Ich selbst arbeite beim Zahnarzt und weiß wie die dort ticken...Vielleicht möchte deine Tochter sich ja mal hier im Forum umsehen und meldet sich hier an, ganz wichtig ist es wirklich, dass sie selbst auch die Hilfe annimmt.
Lieben Gruß, Yvonne

19.07.2010 16:37 • #8




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