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Habt ihr auch Angst vor Verantwortung? Angst vor allen Herausforderungen, die das Leben so bietet? Ich würde am liebsten einfach nur zuhause sein, irgendwas von zuhause arbeiten und kaum noch raus gehen. Eigentlich ist dies natürlich kein Herzenswunsch von mir. Aber so würde es sich mit der Angst eigentlich noch am erträglichsten leben. Eigentlich bin ich auch langsam in einem Alter wo ich an Kinder denken müsste. Jedoch habe ich total Angst davor. Vor allem - alleine die Schwangerschaft stelle ich mir als Horror und dann diese Verantwortung, der man sich nicht entziehen kann. Ich habe selbst Angst mir einen Hund anzuschaffen, obwohl ich Hunde liebe. Ich habe momentan das Gefühl, das jedes kleinste etwas, das mir etwas abverlangt, mich in Verzweiflung stürzt. Das kann ein Telefonat sein, eine Erledigung, aufräumen.... Ich würde mich am liebsten nur verkriechen, aber selbst das bringt keine Erfüllung. Es ist wie eine Angst vor dem Leben. Ich will nicht so fühlen, aber leider tue ich es dennoch. Ich habe auch überhaupt keine Energie. Zu nichts. Kleinste Dinge kosten mich eine Unmenge Kraft. Ich versuche mir schon Tagespläne zu schaffen. Wieso kostet mich alles so viel Energie? Kennt das irgendjemand da draußen?

05.02.2014 21:57 • 26.03.2019 #1


35 Antworten ↓


Dini58091
Huhu

Warst du schonmal beim Psychologen und bekommst du Medikamente?
Das wird dir für den Anfang bestimmt helfen!
Lass dir helfen und nicht so weitergehen!

06.02.2014 19:37 • #2



Angst vor Verantwortung

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ja, das Gefühl kenne ich sehr gut. ich bin dann meistens depressiv, ist schwer da rauszukommen. manchma hilft es bei mir schon, wenn ich an die frische luft geh und einen spaziergang mach. danach bin ich aktiver und kann dinge besser erledigen.

das problem ist, sich einmal zu überwinden. das ist der schwierigste schritt, der einem hinterher doch ganz einfach erscheint

06.02.2014 22:16 • #3


Pucki_2
Ja, kenn ich auch nur zu gut. Würde gerne rausgehen, Leben... neue Leute kennenlernen, vielleicht auch den einen oder anderen Freund (Wobei ich da eigentlich 3 gute habe, die ich zwar nicht oft sehe, dann aber umso lieber.. )...

Irgendwas blockiert sich in mir, wenn ich mich bewerben soll. Das ist schlimm. Wenn mir jetzt jemand ne Arbeit, mit der ich körperlich zurecht käme geben würde, würde ich sie sofort nehmen. Aber so ist es nicht. Ich muss irgendwann mal mein faules Gesäß erheben und mich den Arbeitgebern vorstellen. Aber dann kommen automatisch die Gedanken, ich bin nicht gut genug für den Beruf, andere sind tausendmal besser. Ohnee.. der Job ist zuviel Verantwortung... und so weiter, und so weiter... Das Ergebnis ist jetzt bald 6 Jahre Arbeitslosigkeit. Und davon 3 Jahre Angst.

Dann habe ich aber auch Angst, das ich alt werde, und mein ganzes Leben an mir vorbeigerauscht ist. Und ich möchte so gerne eine eigene Familie gründen. Unsere Angst ist ein großer Motivator Dinge nicht zu tun. Und ich glaube im Moment, wenn man Angst vor der Zukunft hat, die einem die Angst bietet, sollte man diese Angst als Motivation nutzen, um die Dinge zu tun vor denen man Angst hat. (Gibt der Satz noch irgend einen Sinn? )

Na gut, es wird spät, ich rede wirres Zeug..

Gute Nacht!

06.02.2014 23:02 • #4


Genauso wie dir geht es mir auch.
Bin auch im Kinder Alter, aber sehe momentan in nichts einen Sinn.....

07.02.2014 22:01 • #5


nostromo
Zitat von LichtamHorizont:
Eigentlich bin ich auch langsam in einem Alter wo ich an Kinder denken müsste. Jedoch habe ich total Angst davor. Vor allem - alleine die Schwangerschaft stelle ich mir als Horror und dann diese Verantwortung, der man sich nicht entziehen kann. Ich habe selbst Angst mir einen Hund anzuschaffen, obwohl ich Hunde liebe. Ich habe momentan das Gefühl, das jedes kleinste etwas, das mir etwas abverlangt, mich in Verzweiflung stürzt ...


Für manche Menschen wäre vielleicht das, was ihnen die Vorstellung als Horror eingibt, das geeignete Gegengift .... Wenn ich meine Schwester besuche, bin ich hernach immer wie ausgewechselt. Ich verstehe mich sehr gut mit ihren Kindern, wir Essen zu Abend und unternehmen hernach was gemeinsam ... Gesellschafts-Spiele für Kinder etc. meistens bringe ich auch eine Kleinigkeit mit. Es geht jedenfalls immer lustig zu dabei. Der Stimmungswechsel dadurch bei mir ist wirklich signifikant und reproduzierbar. Selbst wenn ich in total schlechter Stimmung hinfahre, komme ich fast normal gelaunt heim. Das gibt mir schon echt zu denken ... und sollte Andere vielleicht auch zum Nachdenken bringen.

[... unvorstellbar für mich mit 30ig auch nur an so komische Gedanken zu denken.]

07.02.2014 22:40 • #6


buchenbaum
hallo lichtamhorizont, so wie du das beschreibst, hört sich das nach einer schweren depression an. wenn du keine ener-
gie hast aus dem haus zu gehen, um dir hilfe zu holen, dann kannst du auch beim psychiatrischen dienst anrufen. soviel ich weiß gibts den in jeder größeren stadt.auf alle fälle solltest du freunde/familie informieren. hoffe konnte dir ein wenig
helfen.

09.02.2014 22:22 • #7


hi
ich muss mich erstmal entschuldigen das ich dir einfach so privat geschrieben habe. Ich bin neu hier und musste erstmal gucken wie das hier so geht

13.02.2014 16:21 • #8


klar ist es immer einfach zu sagen ach wird schon usw , für jedes Problem im Leben gibt es eine Lösung nur das Problem ist öfter die Lösung zu finden. Öfters drehen sich Gedanken im Kreis und man kommt nicht zur Ruhe , manchmal habe ich auch das Gefühl das wenn es mir gelingt abzuschalten ich meine Probleme verdränge. Man kann lernen im hier und jetzt zu leben man gibt seinem Leben selbst den Sinn. Ich denke das es wichtig ist auf seine innere Stimme zu hören und manchmal auch auf sein Herz. Ich hab auch kein leichtes Leben aber ich beschäftige mich damit und lerne und schreibe es mir fast jeden tag auf wie so mein Tag war. Wenn sich Gedanken ständig nur im Kreis drehen dann muss man einfach versuchen auszubrechen und mal einfach was anderes machen. Ich weiß das schreibt sich alles so einfach aber es funktioniert . Ich bin selbst öfters erstaunt weil ich öfters Tage erlebe in denen ich Dinge wieder ganz anders sehe und wieder Schritte nach vorne mache. Klar habe ich auch manchmal Tage in denen es ganz anders wieder aussieht und ich mich frage was das Leben noch so für mich bereitstellt. Man kann nie wissen was morgen ist , aber ich hab für mich entschlossen mich einfach überraschen zu lassen. Ich lebe mittlerweile einfach nach meinem Gefühl und wenn ich ein gutes Gefühl habe dann gelingen mir auch Dinge und ich mache mir selbst keinen Stress

13.02.2014 16:58 • #9


ich hab auch Depressionen gehabt und ich weiß wie schnell man die bekommen kann. Vieles in meinem Leben habe ich verloren. Irgendwann stand ich ganz allein da keine Freunde keine sozialen Kontakte einfach nichts mehr. Und immer mehr sind Teile von mir selbst gestorben , alles war mir egal. Ich war verschlossen gegenüber der Welt und hab gemerkt das es immer mehr kaputtgemacht hat sogar meine große Liebe habe ich dadurch verloren hab angefangen zu trinken und mich in Selbstmitleid zu baden. Ich schreib bisschen viel das weiß ich aber ich will versuchen Menschen zum nachdenken zu bringen , es ist niemals alles verloren. Verloren ist es nur wenn man sich selbst aufgibt. Man muss lernen das man als Mensch wichtig ist. Das Leben ist wie ein Buch , man schreibt jeden Tag eine weitere Seite und man ist selber die Person die alles in der Hand hat. Manchmal blättert man auch in den Seiten oder liest manches 3 oder 4 mal um es besser zu verstehen

13.02.2014 17:21 • #10


Ich kenne es auch ich habe so angst vor allem , ich bin mit vielem überfordert , habe angst vor anrufen , habe angst raus zu gehen
Ich finde alles ist so schwer , weil ich alles als schlimm ansehe
Aber ich muss alles machen , ich bin Alleinerziehende , das ist zum einen schlecht , weil alleine sein ist nicht schön aber zum anderen ist es gut , ich muss raus gehen ich muss aufstehen und ich muss auch sonst alles für meine kleinen machen , sie halten mich am leben

Aber trotzdem ist alles schwer , wenn man angst vor allem hat

13.02.2014 20:38 • #11


bei mir ist es so das wenn ich denke alles ist schwer dann ist es das auch wirklich

13.02.2014 20:46 • #12


Ich denke irgendwie immer alles ist schwer , vielleicht ist das mein Fehler

13.02.2014 20:49 • #13


ich verstehe dieses Forum hier nicht , ich dachte das man sich hier mit anderen austauschen kann aber irgendwie kommt das nicht zustande. schade

13.02.2014 20:50 • #14


Wie meinst du das denn ?

13.02.2014 20:54 • #15


hier ist ja doch jemand , das ist beruhigend. Ich kenne das aber gut ist bei mir nicht anders , man macht das öfters automatisch vielleicht auch deswegen weil man es schon solange so macht und sich daran irgendwo gewöhnt hat

13.02.2014 20:55 • #16


Ja und umdenken wird auch schwer ?
Darf ich fragen warum du hiervon Forum bist
Lg

13.02.2014 20:59 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

also ich selbst habe keine Kinder aber ich kann mir auch vorstellen das deine Kinder dir auch Kraft . Also für mich liest sich das so das du nur noch funktionierst aber irgendwie selbst auf der Strecke bleibst

13.02.2014 21:05 • #18


Naja ich glaube hätte ich meine Kinder nicht ginge es mir noch viel schlechter , ich habe meine ängste schon 10 Jahre und meine Kinder sind 2 und 3 , ich bin grade 29 geworden , und vor ca 5 Jahren hatte ich meine schlimmste zeit , da konnte ich nicht eine Sekunde alleine bleiben , durch meine kleinen bin ich zum Glück stark genug und kann wieder alles machen

13.02.2014 21:12 • #19


du meinst warum ich mich hier angemeldet habe ? das ist eine lange geschichte , also mein Leben ist nicht gerade einfach verlaufen habe keine sozialen kontakte im moment und bin dabei stück für stück wieder am Leben teilzunehmen. Ich grübel auch meistens , kann nachts nicht schlafen. Also es gibt viele dinge die noch belastend sind aber mit denen ich mich auseinander setze. Wer soll es auch sonst machen , hab ja sonst niemanden im moment

13.02.2014 21:12 • #20



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Mira Weyer