Hi Das Problem ist, dass ich mir in meinen Gedanken immer das schlimmste ausmale. Beispielsweise bei dem Gedanken daran, dass der IS ganz Europa erobern möchte. Obwohl ich weiß, dass das alles nichts anderes als heiße Luft ist, komme ich damit einfach nicht klar.
LG Munichboy
•
#41
Luna70 Corona-Moderator
11170
9
12781
Das ist ja leider das Problem von uns Angsthasen, dass wir uns immer das schlimmste ausmalen.
Es ist ja auch so, dass wir von morgens bis abends mit Informationen zu diesen Themen versorgt werden. Egal ob Radio, Fernsehen, Internet, wir haben gar keine Möglichkeit dem zu entgehen. Im den vergangenen Monaten kam noch dazu auch ganz schön viel an schlimmen Themen zusammen. Hier gab im Sommer mal einen Thread zum Thema Ebola. Da hatten viele User wirklich ganz reale *beep* Angst davor. Das ganze Thema wurde damals meiner Meinung von den Medien extrem hochgespielt und wenn man anfällig ist baut sich dann womöglich auch ein ganz kleines Risiko zu einer riesigen Bedrohung auf.
Ich denke, für uns als normale, durchschnittliche EU-Bürger ist das persönliche Risiko nicht größer geworden. Natürlich passiert in der Welt viel Schlimmes zur Zeit und ich verstehe auch, dass dir das Angst macht. Ich hoffe, es gelingt dir, auch mit Hilfe deiner Therapeutin, das in den Griff zu bekommen. Gut, dass du etwas unternommen hast.
•
x 1#42
A
Angst vor der Zukunft
x 3
M
Munichboy Mitglied
8
Ja, so ist es leider. Ich hoffe wirklich, dass mir die Psychologin hilft. Und mich freut es auch wirklich, dass es hier so nette Leute gibt, die mir helfen. Vielen Dank nochmal dafür.
LG Munichboy
•
#43
H
holger014 Mitglied
1552
8
219
Zitat von Munichboy:
Hallo Leute, ich bin 17 Jahre und habe so eine unbeschreibliche Angst vor der Zukunft. Das ist seit dem Unglück in Paris. Ich traue mich auch schon garnicht mehr vor die Tür. Was soll ich tun? Bitte helft mir.
Hi Munichboy
Eigentlich eine durchaus nachvollziehbare Angst. Damals in den 80er hatte ich eine Angst vor dem kalten Krieg bzw. dem 3. WK mit Atomwaffen - der ja auch nicht ganz unbegründet war. Mittlerweile sehe ich diese Dinge gelassener, da meine eigenen Ängste vor privaten Dingen diese generellen Ängste ein- bzw. überholt haben. Was ich damit sagen möchte. Der Alltag mit seinen ganz normalen Problemen hat mich eingeholt und ich versuche halt jeden Tag den einen Tag zu meistern.
Was mir allerdings noch mehr Angst macht als diese Leute bzw. das Problem, worauf Du Dich beziehst, ist die Tatsache, dass man das dt. Volk durch die Vorratsdatenspeicherung wieder bespitzeln will. Und diese Ängste sind nicht ganz unbegründet, da die DDR mit der STASI ja leider ein schlechtes Beispiel war für die Bespitzelung eines ganzen Volkes.
•
#44
M
Munichboy Mitglied
8
Hi Holger014, da hast Du schon recht. Aber das die Angst soweit geht, sich nicht mehr in eine größere Stadt zu trauen, belastet mich wirklich.
LG Carlos
•
#45
E
Ex-Mitglied Gast
Eher trifftst Du 'nen 6er im Lotto, als der IS dich. Lass dich nicht durch die täglich Gehirnwäsche verrückt machen, genau DAS wollen nämlich unsere feinen "Volksvertreter".
•
#46
H
holger014 Mitglied
1552
8
219
Zitat von Munichboy:
Hi Holger014, da hast Du schon recht. Aber das die Angst soweit geht, sich nicht mehr in eine größere Stadt zu trauen, belastet mich wirklich.
LG Carlos
Da hast Du natürlich Recht. Was tun dagegen? Im Grunde genommen holen einem die Alltagsprobleme generell ein. Bist Du in einer Ausbildung oder gehst Du noch zur Schule? Wenn Du einen geregelten Arbeitstag z.B. hast, hast Du im Normalfall auf Arbeit kaum Zeit über solche Dinge nachzudenken. Wenn Du nachhause kommst, dann bist Du normalerweise so fertig, dass Du abschaltest oder Dich Deinem Hobby widmest. Ich denke, diese Ängste kannst Du Dir nehmen, in dem Du Dir bestimmte Ziele steckst und versuchst, diese Ziele zu erreichen. Gute Ausbildung z.B. kann ein Ziel sein. Oder "fit im Sport" sein. Oder "gut im Schach". Es kann also alles mögliche sein. Das soll nicht nur eine reine Ablenkung sein, sondern Du tust aktiv etwas für Dich / Deinen Geist. Also, zumindest so habe ich damals solche generellen Ängste abbauen können.
Um von mir zu reden. Ich habe bestimmte Ängste aktuell in den Sport umgelegt oder drehe draussen mittags eine Runde. Das macht den Kopf frei. Versuche es einfach mal.
•
x 1#47
M
Munichboy Mitglied
8
Hi dieses Jahr mache ich meinen Abschluss und am Montag ist mein erstes Bewerbungsgespräch, vllt bin auch einfach nur aufgeregt.
LG Munichboy
•
#48
Luna70 Corona-Moderator
11170
9
12781
Dann wünsche ich dir ganz viel Erfolg bei deinem Bewerbungsgespräch.
Ich drücke dir die Daumen, dass deine Angst momentan nur eine kurze Episode ist. Es ist ganz normal, dass einem solche schlimmen Ereignisse Angst machen. Versuche, dich abzulenken und dich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Zum Beispiel mit deinem vielleicht zukünftigen Arbeitgeber... Personalchefs finden es immer gut, wenn der Bewerber etwas über das Unternehmen weiß. Bereite dich gut vor auf das Gespräch und auf Fragen, die vielleicht kommen können. Da findest du im Internet bestimmt was zur Vorbereitung von einem Vorstellungsgespräch.
Die Angst wird sicher bald nachlassen, es geht dir ja scheinbar schon etwas besser.
•
x 1#49
M
Munichboy Mitglied
8
Dankeschön Ich werde das schln hinbekommen. Vielleicht gehts mir ja danach auch schon wieder viel besser. Nebenbei hoffe ich natürlich auch, dass die Welt sich in Zukunft wieder beruhigt.
•
#50
H
holger014 Mitglied
1552
8
219
Zitat von Munichboy:
Hi dieses Jahr mache ich meinen Abschluss und am Montag ist mein erstes Bewerbungsgespräch, vllt bin auch einfach nur aufgeregt.
LG Munichboy
Na, das ist doch super. Du wirst sehen, die Arbeit wird Dich dann "kleinkriegen" und Du wirst ganz anders drauf sein und andere Gedanken bekommen.
•
x 1#51
A
Arwen12 Mitglied
10
1
Verwandtes Thema
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
Zunächst vielen Dank für das Lesen meines Beitrages.
Ich bin hier um mich ein bisschen darüber auszutauschen, welche Ängste/ Sorgen und dadurch tägliche leiden mich sehr beschäftigen. Ich wende mich hier an die community, weil meine Freunde/ verwandte/ bekannte aber auch leider Ärzte wirklich nicht wahrnehmen und einfach nicht mit mir darüber reden. Ob es nun wollen oder können ist weiß ich nicht!
Nun zu meiner angst. Ich bin 26 Jahre alt, Single, habe bwl studiert und Arbeite seither in einer Bank als kundenberaterin (mit sicherem Arbeitsplatz, ich kann also nur gekündigt werden wenn ich Mist baue... Was ich bisher nie getan habe, wurde neulich befördert). Ich bin soweit gesund, hab rein gar nix. Würde auch behaupten, dass ich mit meinem Äußeren (groß, schlank,blond, usw) zufrieden sein kann. Ich hab weder Alk. oder geldprobleme, rauche nicht, ernähre mich gesund ... Also keinerlei schlechte Angewohnheiten. Jeder also wirklich alle sagen mir ständig immer nur wie toll mein leben ist, wie gut es mich getroffen hat dass ich so intelligent bin, und dabei trotzdem super aussehe und viel Glück habe mit meiner Figur. Alle sagen mir ständig wie super mein leben ist!
Dabei scheint es nur so... Denn ich bin eigentlich Tod unglücklich! Warum? Ich weiß es wirklich nicht. Ist es meine Vergangenheit die hinter mir liegt? Meiner Mutter war die Beziehung zu einem Mann immer wichtiger als zu mir. Das zieht sich noch bis heute! Mein leiblicher Vater will nix von mir wissen, was mir sehr sehr weh tut. Bei seiner neuen Frau hat er nicht mal erzählt dass es mich gibt! Habe mit zwei einen Stiefvater bekommen. Er war dann für mich mein Papa! Also wirklich!Bis ich in die Pubertät gekommen bin und er mehr von mir wollte... Das möchte ich hier auch nicht weiter ausführlich erläutern, ich denke es reicht für den Kontext! Als ich mein Studium angefangen habe, habe ich mich nebenher um meinen Onkel und meine Oma gekümmert. Mein Onkel war sehr Alk. krank und ist letztendlich daran gestorben. Obwohl ich nie ein wirklich gutes Verhältnis zu ihm hatte tut es mir immer noch unglaublich weh, ihn verloren zu haben. Meine Oma ist mittlerweile im Altersheim. Ich hatte in diesen schweren Zeiten meines Lebens immerhin immer eine beste Freundin an meiner Seite. Vor zwei Jahren hat sich dann raus gestellt, dass sie stets hinter meinem Rücken über mich her gezogen ist, sich teilweise sogar mit meinem ex getroffen hat. Die "Freundschaft" ist vor zwei Jahren daran zerbrochen. Während meines Studiums war es für mich finanziell extrem schwierig, ich kam auch mental oft an meine Grenzen.
Doch jetzt, jetzt wo eigentlich, bis auf eine Partnerschaft, alles in meinem Leben passt und funktioniert bin ich so getrieben von meiner Vergangenheit und den Erinnerungen daran, dass ich eine extreme angst vor der Zukunft entwickelt habe.
Was wenn es nicht so bleibt? Ich will mal eine Familie, finde jedoch einfach nicht den richtigen Partner. Was wenn ich nie jemanden finde? Und nie Kinder haben werde? In meinem Alltag schwirren mir soviel male dieses was wenn dies, was wenn jenes, und das wirklich täglich! Ich habe einfach keine ruhige Minute mehr im Kopf!
Man muss dazu sagen, dass ich bis vor 4 Monaten verlobt war. Die Hochzeit war geplant und, zumindest aus meiner Sicht, war alles perfekt! Wir haben zusammen gewohnt, alles war bereits kindergerecht eingerichtet ... Alles! Und von heute auf morgen kam mein verlobter heim und meinte er wollte nie heiraten, sowieso nie Kinder. Er hat mir das vier Jahre lang nur gesagt, um mich zu halten!Um mich für sich zu haben! Meinte er will einfach nur mit mir zusammen sein. Hat dann aber auch Schluss gemacht...
Naja soweit habe ich mich eigentlich erholt.
Gibt es vielleicht jemand, dem es ähnlich geht? Jemand der mir Tipps geben kann?
Vielen lieben Dank und einen schönen abend wünsche ich euch!
•
#52
L
lechatnoir Gast
Hallo !
Wenn ich deine Geschichte so lese, wundert es mich nicht, daß du gerade unglücklich bist.
Dein Ex Freund hat einen schweren Vertrauensbruch begangen, daß muss erstmal verdaut werden. Er war nicht ehrlich, aus Angst. dich zu verlieren. Es wird seine Zeit dauern, und dann wirst du mit Sicherheit drüber hinwegkommen, und auch einen neuen Partner kennenlernen, der die selben Ziele hat wie du.
Du bist ja noch jung, und hast noch viel Zeit .
Verleugnet zu werden vom eigenen Vater ist auch nicht schön...so schwer es klingt, das darfst du nicht persönlich nehmen...er will sich offenbar aus seiner Verantwortung stehlen...damit er "an nix Schuld" ist....so was gibt es leider öfters. Menschlich feige.
4 Monate ist ja nicht lange her...
Gib dir etwas Zeit...dann wird es wieder aufwärts gehen
LG
•
#53
A
Arwen12 Mitglied
10
1
Hallo,
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Allerdings war das alles, also auch diese Gedanken während ich glücklich mit meinem ex zusammen war und auch bereits davor! Also auch bevor akut etwas war! Das zerreißt einen leider ....
•
#54
E
Ex-Mitglied Gast
Dir fehlt also das vertrauen in deine Zukunft? Wieso denn? Du hast nen guten Job, sollst gut aussehen und hast normale Träume.
Ich würde mir eher die Frage stellen, wieso soll ich nicht glücklich werden. Frag dich das mal. Dann kommst du vielleicht auf einen Punkt der dich in irgend einer Form weiter bringt.
Ich dachte zwischenzeitlich auch wie das Familiel funktionieren sollte. Nach meiner ersten längeren Beziehung war ich 2 Jahre single. So richtig hab ich auch nicht mehr daran geglaubt. Das ging den ne Weile gut, dann war ich wieder single. Wieder 2 Jahre. Dann hatte ich knapp 6 Jahre lang ne Affäre und kam so in den Alter wo man sich fragt. Wird langsam Zeit für ne Familie. Nur wie in dieser Situation? ... nun bin ich nen Jahr verheiratet. Nicht sehr glücklich... ... aber verheiratet Ich glaube zu wissen das sie die richtige ist. Mein Herz glaubt es. Mein Kopf wills aber nicht wahr haben. Alle Partner kamen wie immer überraschend. Und mit jeden Partner begann ein anderes Leben. Du wirst früher oder später auch deinen passenden Partner finden.
•
#55
R
Rondra Mitglied
1
1
hallo hab da mal eine frage ich bin 36 jahre habe einen 4 jährigen Sohn und mache eine Vollzeitumschulung vom Arbeitsamt. habe extreme familäre probleme ich lebe bei meinen eltern mit im haus komme nicht mehr mit ihnen zurecht und möchte gerne umziehen. kann man sich beim jobcentet erst mal vom Arbeitsmarkt befreien lassen biss man sein leben im griff hat? muss man eine Vollzeit stelle annehmen mit einem 4jährigen Sohn? würde mich über eine Antwort sehr freuen
•
#56
patriot Mitglied
473
4
93
Ich kann mir vorstellen mit einem ärztl. Attest einer Psychiaterin würde es gehen.
•
#57
F
Flame Gast
Du kannst Dich beraten lassen von der Arbeitslosenselbsthilfe (ALSO),bring mal in Erfahrung,ob es da eine Beratungsstelle in Deiner Nähe gibt. Die wissen über alles genau bescheid im Zusammenhang mit dem Arbeitsamt. Um
•
#58
S
Scoob Gast
Hallo, ich bin ein eher ängstlicher Typ. Mich plagen immer wieder Angststörungen, ich bekomme das Ganze aber meist gut selbst in den Griff. Jetzt habe ich mich nach langem Überlegen dazu entschlossen meinen Job zu wechseln. Ich war in dem alten nocht mehr zufrieden und bekomme jetzt die Möglichkeit das zu tun was ich eigentlich schon immer machen wollte. Aber wie immer bei mir, seit ich unterschrieben habe plagen mich Zweifel an der Entscheidung. Nun kommt noch hinzu dass ich mir Sorgen um meinen Vater mache. Ich hatte jetzt 2 Wochen Urlaub und war vermehrt zu Hause. Und ich musste leider feststellen dass er vergesslicher geworden ist. Er ist jetzt 65. Er nimmt seit 20 Jahren Prozac wegen Depressionen, ich habe Angst dass die Medikamente das Gehirn geschädigt haben. Jetzt denke ich mir ständig hätte ich nur meine alte Stelle behalten. Weiss nicht wie ich das schaffen soll wenn er jetzt wirklich krank wäre. Man merkt mir immer gleich an wenn es mir nicht gut geht und wenn ich mir Sorgen mache und was soll das auf einer neuen Stelle werden wo ich mich doch erst noch beweisen muss. Ich bin total verzweifelt.
ich habe täglich und immer wieder Angst vor der Zukunft. Die Ängste begleiten mich schon viele Jahre, hauptsächlich ist es Angst vor Krebs. Körperlich bin ich gesund, lass mich auch regelmäßig vom Arzt durchchecken. Auch meine Familie (Frau und Tochter) sind gesund. Dennoch habe ich (42 Jahre) immer Angst vor der Zukunft, dass meine Familie oder ich erkranken könnte. So kann mein Leben doch nicht weiter gehen. Die Angst zermürbt mich. Eine Therapie habe ich schon hinter mir, sie hat gut geholfen. Aber jetzt merke ich, dass ich schon wieder zu viel Angst vor der Zukunft habe, bin oft müde, vor allem zur Mittagszeit. Da muss ich mich oft hinlegen.
Was kann ich nur gegen diese Ängste tun? Würde mich über Antworten sehr freuen.