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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Christina
Zitat von ivo:
Ihn einfach aufgeben und sagen: "gut, er ist nun ein dementer Pflegefall" kann ich nicht und will ich auch nicht. Auch wenn es zZ sehr danach aussieht.
Das könnte ein sog. "Durchgangssyndrom" sein, darunter versteht man psychoseähnliche Zustände v.a. nach chirurgischen Eingriffen und v.a. bei älteren Patienten. Normalerweise legt sich das von selbst, wenn der Körper wieder im Gleichgewicht ist. Falls es noch andauert, sollte ein Psychiater hinzugezogen werden, zumal dein Vater sowieso schon mit Depressionen zu kämpfen hat. Jedenfalls wäre es eine vorübergehende und behandelbare Sache. Du solltest den behandelnden Arzt im Krankenhaus mal darauf ansprechen.

Zitat von ivo:
Ich überlege schon einen Therapeuten aufzusuchen, was mir aber dann doch etwas lächerlich erscheint. Vor allem da es ein Thema mit dem sich quasi jeder früher oder später auseinandersetzen muss.
Dass etwas früher oder später unvermeidlich ist, heißt leider längst nicht, dass man deswegen (gut) damit klar kommen müsste. Und im Moment bist du in einer extremen Überforderungssituation, so dass wieder alte Ängste losgetreten werden können. Ich finde es sinnvoll und gar nicht lächerlich, deswegen einen Therapeuten aufzusuchen. Nur ist das keine unmittelbare Lösung, weil du erstens wohl auf einen Therapieplatz warten müsstest und zweitens auch eine Therapie Zeit braucht. Ich glaube, du solltest jetzt nach Entlastungen in deinem Alltag suchen. Das könnte so aussehen, dass du andere vermehrt für die Besuche bei deinen Eltern "einspannst" und selbst z.B. maximal jeden zweiten oder sogar dritten Tag hingehst. Die nötige Hilfe beim Essen kann das Pflegepersonal leisten, dazu ist es u.a. da. Ersatzweise könntest du täglich anrufen, und zwar nach getaner Arbeit. Wenn es deinen Eltern wieder besser geht, werden sie "bei klarem Verstand" sicher nicht wollen, dass du deine berufliche Existenz gefährdest. Für später, zu Hause, solltet ihr überlegen, inwieweit vielleicht ein ambulanter Pflegedienst - vorübergehend oder dauerhaft - angebracht wäre oder ganz schnöde eine Haushaltshilfe. Und vielleicht wäre für dich aktuell eine medikamentöse Hilfe zur Überbrückung dieser Zeit angebracht. Das könntest du beim Facharzt (bitte unbedingt - Hausärzte sind da meist überfordert) klären.

Liebe Grüße
Christina

#21


B
Hallo an alle,
bin auch neue hier und stehe unter massive zukunftsangs.

Bin 37, neulich geschieden und mutter einer 18 jahrige sohn. Es ist bei mir eine Kaleidoscope mit alle mögliche bunte sachen die nie ergendwo führen.

Nach 3 jahre horror trennung geschichte sind wir endlich im oct 09 geschieden worden. ( Habe aufgegeben für meine unterhalt zu kämpfen und mich auf nul geinigt weil es war mir zu viel stress und hatte weder kraft oder tränen mehr üblich.) Was folgte war der tot meines bruders (der einzige familienmitglied in Africa). Bei der rückreise habe ich erfahren dass ich gekündigt worden bin. ( trotz versprechen das meine vertrag verlängert wird, ein grund warum ich nicht zu Arge rechtzeitig gegangen bin.) Ohne einkommen, und nur klein bisschen ersparnisse, musste ich gleichzeitig erfahren das mein sohn 5 monate vor beendigung seiner Ausbildung raus geflogen ist. Kein Arbeitslosgeld für ihn, kein zukunft und er steht kurz vor Jugendarrest.

Ich habe mich mehrmals beworben, viele haben interesse gezeigt und die höffnung auf ne lösung war für mich seit lange nicht so nah. Aber die jobs habe ich nicht bekommen. Noch nicht mal eine putz kolone nimmt mich auf.

Ich gehe nicht mehr aus der wohnung, (da draußen gibts nichts für mich zu tun oder erledigen)habe seit 2 monate meine rechnungen nicht begliechen, ( woher soll das Geld kommen. Es war früher auf spar konto und der ist leer. Also hingehen hat kein sinn deshalb bleibe ich zu hause)räüme nicht mehr auf und alleine die notwendigkeit für mich zu arge oder SA zu gehen ist so schrecklich weil ich angst habe dass sie mir nur bestraffen werden an statt mich zu zuhören. Es ist mir schön passiert das die unhöfflich und sehr negative mir gegenüber waren was meine versuche eine bessere chance im leben zu haben geht. Mein letzer versuch hilfe von denen zu bekommen endet mit schulden bei denen ( wegen schlechte beratung)
Aach, ich weiss einfach nicht mehr. Das problem jetzt. Die wohnung ist nicht gekündigt ( wo soll ich hin?) und kann nur 1 monats miete zahlen. Klar das zuhause sein und mich der welt da draussen nicht zu stellen neigt eine ende. ( wird mit sicherheit raus geworfen, Gvollzieher ++++)
Hat jemand ne idee wie ich das ganze im griff kriegen kann.?

#22


A


Angst vor der Zukunft

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R
hallo, Bezy!

schlimm, was du tragen mußt, es tut mir unendlich leid für euch.

ich habe leider auch keine lösung, aber es gibt doch für alles mögliche
beratungsstellen; mach dich schlau und telefoniere dich durch.

du benötigst in jeder hinsicht hilfe und darum steck deinen kopf nicht in den sand, ok.

ich drücke dir die daumen
liebe grüsse
rose

#23


M
Hallo ihr Lieben.
Diesmal melde ich mich in dieser Kategorie.
Es geht um Folgendes:

Ich habe nach meinem Abitur eine private (nicht anerakannte) Ausbildung gemacht und lange auf einen Studienplatz gewartet.Dieses Jahr habe ich den Platz bekommen.Eigentlich habe ich mich gefreut.Doch als ich dann angefangen habe,habe ich gemerkt,dass ich dafür einfach nicht gemacht bin und dem Stress nicht standhalten kann.Es gibt einfach viele Dinge während des Studiums ,die ich nicht machen möchte. Also habe ich,nachdem ich nächtelang wach lag,nicht mehr essen konnte,nur noch geheult habe und in einer Woche 5 kg abgenommen habe,das Studium abgebrochen. Mit dieser Entscheidung ging und geht es mir eignetlich sehr gut.Ich habe Zukunftspläne und weiß,was ich machen will. Trotzdem bin ich immer wieder zwischendurch völlig am Boden zerstört,fühle mich wie ein Versager,weil ich nach rel.kurzer Zeit bereits das Handtuch geworfen habe.
Keiner in meinem Umfeld nimmt mir das übel und keiner macht mir deswegen ein schlechtes Gewissen,nur ich mir selber.
Und dann spielen sich vor meinem Auge immer wieder so Szenarien ab wie: Ich werde niemals Geld verdienen,weil ich nicht studiert habe,ich werde mein Leben lang unglücklich sein...etc...Eigentlich bin ich aber glücklich.Ich habe einen wunderbaren Mann,tolle Tiere und Freunde.Trotzdem weiß ich im Moment nicht,wie ich aus meinem Loch wieder raus kommen soll und wie ich meine Gedanken abstellen kann.
Kann mir jemand von euch weiter helfen?
Liebe Grüße!

#24


H
Huhu,

also erstmal: Du kannst auch ohne Studium Geld verdienen. Es macht einige Dinge nur leichter, aber es ist nicht die Voraussetzung, um ein annehmbares Leben zu führen. Du kannst zwar nicht mehr Ärztin werden oder Raketenwissenschaftlerin, aber ansonsten kannst Du doch in vielen verschiedenen Berufen Fuß fassen.

Raten würde ich Dir zu einer Therapheutin. Alleine kommst Du wohl von deinem GEdanken-Trip nur noch schwer wieder runter. Du kannst halt nur versuchen und Dich auf deine Stärken besinnen und daran denken, was Du schon alles geschafft hast. Du willst jetzt sagen: Das war doch nix... NEIN! Du hast schon soviel geschafft. Du hast Abitur und eine abgeschlossene Ausbildung hinter Dir und hast einen Freund an deiner Seite, der dich liebt. Was meinst Du, wieviele Menschen sich sowas wünschen und nicht haben? Eine ganze Menge...

#25


P
Hallo Maus,

ich habe mein erstes Studium kurz vor dem Abschluss abgebrochen und ein neues angefangen. Leicht war das nicht, aber den Abbruch ernsthaft in Frage gestellt habe ich nie. Grundlegende berufliche Entscheidungen sind gravierend, ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die so etwas leicht wegstecken.

Heißt abgebrochen, dass Du schon exmatrikuliert bist? Wenn es so ist, wie ich mal annehme, dann würde ich es trotzdem nicht als Versagen werten. Es ist unglaublich schwer zu beurteilen, was man sich wegen eines Berufes zumuten sollte und was nicht. Vielleicht wäre es bei Dir Gewöhnungssache gewesen, vielleicht auch nicht.

Übrigens, ich habe erst vor wenigen Wochen jemanden kennen gelernt, der mit Ende 30 komplett neue Wege ging. Diese Möglichkeit kannst Du Dir in Deinem Alter erst recht zugestehen.

Grüße

pc

#26


J

Angst vor Zukunft

Hallo bin ganz neu hier und brauch Hilfe. Ich kam am Anfang Dezember 2012 ins KH wurde gleich ins 4-wöchige Koma gelegt,wegen starker bauchspeicheldruesenentzündung, dann organversagen, not-op, luftröhrenschnitt und teilweise Entfernung der bauchspeicheldruese, dickdarm ganz entfernt und milz. Im Krankenhaus wurde ich links noch blind und rechts Gesichtsfeldausfall ca 25%. Depressionen und generalisierte Angststoerung hatte ich schon vorher haben sich aber verstärkt. Nun das problem. Ich bin noch kankgeschrieben aberdas ist irgendwann vorbei!.ich hab panische Angst vor der Arbeit, weil ich von morgens bis abends befürchte das stoma wird undicht! Ich koennte nicht mal heim fahren weil ich wegen der Augen nicht Auto fahren darf, ich hätte von morgens bis abends nur diesen Gedanken.nur Angst, Angst. Was soll ich tun? Ich würde gern em-rente einreichen was denkt ihr?

#27


M
Hallo Jupiter 9999,

darf ich fragen wie alt du bist? Was ist zurückgeblieben? Stoma? Nimm doch eine Ersatzplatte und Beutel mit... es gibt doch Gurte zum fixieren, oder Beinbeutel... und speziellen Kleber...

Was hälst du von einer Stufenweise Wiedereingleiderung? Schau mal : http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS ... ?nn=277242

und wenn es dann immer noch nicht klappt, kannst du EU- Rente beantragen...

#28


J
Hallo vielen dank fuer deine Antwort, ich bin 52 Jahre alt und hab ein stoma.
Ich hab die Erfahrung gemacht das halt manchmal was schiefgeht wie bei allen stomaträgern und diese Tatsache fördert diese Angst. Und da hilft mir auch keine Wiedereingliederung, die angst ist zu stark und wenn mal was in der Arbeit passieren würde, was ja bestimmt irgendwann der Fall sein würde, damit würde ich nicht fertig werden.zu gross wär die scham, ich kônnte nie mehr hin, vielleicht nicht mal mehr aus dem Haus.

#29


Schlaflose
Ich hatte eine Schulfreundin, die schon vom Babyalter an ein Stoma hatte. Da hat die ganzen Jahrzehnte niemand etwas davon gemerkt. Es ist nie etwas passiert. Ich erfuhr es durch Zufall von einem Kollegen, der mir der Familie eng befreundet war.
An deiner Stelle würde ich dennoch die Erwerbsminderungsrente beantragen. Mit allem zusammen, was du hast, hast du bestimmt gute Aussichten. Wahrscheinlich wird dich die Krankenkasse sowieso auffordern, einen Antrag zu stellen, wenn das Krankengeld ausläuft.

#30


M
Was machst du beruflich? Könntest du dir vorstellen dies deinen Kollegen zu erklären? Also mit ofenen Karten spielen? Ich weiß, das ist nicht einfach. Ich habe lange gebraucht überhaupt über meine Erkrankung sprechen zu können, aber ich habe es an meiner neuen Arbeitstelle gleich am 3 Tag kommuniziert und bekomme jetzt von allen Seiten hilfe Smile

#31


M
Hallo Leute,
ich bin 17 Jahre und habe so eine unbeschreibliche Angst vor der Zukunft. Das ist seit dem Unglück in Paris. Ich traue mich auch schon garnicht mehr vor die Tür.
Was soll ich tun? Bitte helft mir. seufzen

#32


D
Freunde hallo und herzlich willkommen Munichboy

hier ist ein link wo du deine ängste wenn du magst näher beschreiben kannst. knuddeln


zukunftsangst-generalisierte-angststoerung-f57/

#33


D
bist ja schon in der richtigen kategorie Rolling Eyes ich schau da nie hin wenn jemand neu ist Wink sorry

#34


M
Hallo Alex,
hab mich schon gewundert Wink
Is schon okay Smile
LG
Munichboy

#35


D
gut Very Happy

#36


Luna70
Dass dir die aktuellen Ereignisse Angst machen, ist ganz normal. Die Medien sind ja voll davon. Du bist noch sehr jung und hast wahrscheinlich noch nicht so viele einschneidende Geschehnisse in den Nachrichten verfolgt.

Als ich so alt war wie du, begann der erste Golfkrieg. Das sagt dir bestimmt gar nicht (ist auch schon eine Weile her), aber kann mich noch sehr gut an die Angst erinnern, die mir das Ganze gemacht hat. Deshalb kann ich gut verstehen, wie es dir geht. Ich würde versuchen, mich nicht zu sehr damit beschäftigen. Versuche dich lieber ein bisschen abzuschotten. Wenn du dich hineinsteigerst ist niemanden geholfen.

Natürlich ist es schlimm, was geschehen ist, das will ich gar nicht verharmlosen. Eine gewissen Bedrohung gibt es, aber das war auch schon vorher so. Im Auto über die Autobahn zu fahren, ist viel gefährlicher. Ich versichere dir, deine Angst wird auch wieder abnehmen.

x 1 #37

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Rick
Hallo,

ich kann deine Ängste nachvollziehen. Fast jeder Mensch hat solche Ängste und Sorgen. Wenn du dich jedoch nicht mehr traust, vor die Tür zu gehen, wird es bedenklich. Ich hatte auch mal eine Phase, in der mir viele Konflikte oder Ereignisse in der Welt große Angst bereitet haben. Ich dachte, das Leben hätte keinen Sinn mehr, weil sowieso ein schlimmes Ereignis (z. B. Krieg) bald alles zerstört. Wenn deine Angst anhält, solltest du möglichst bald mit einer vertrauten Person oder einem Arzt darüber sprechen.

Liebe Grüße

Rick

x 1 #38


M
Hallo Luna70 und Rick,

vielen, vielen Dank für Eure Antworten.
Ich war heute auch bereits bei einer Psychologin. Ich hoffe, die Hilfe von ihr wird mir helfen. Ich werde ab jetzt auf jeden Fall auch versuchen, meine Zeit nicht mehr so oft mit dem Lesen von Zeitungsartikeln über dieses Thema zu verbringen. Da hatte ich ja in den letzten Tagen auch schon immer so einen Zwang, bei dem ich mir gedacht habe: "Es könnte doch wieder etwas schlimmes passiert sein."
Mir geht es heute auf jeden Fall wieder ein wenig besser; ich hoffe das wird wieder.
Nochmals wirklich vielen vielen Dank für Eure Hilfe.

Liebe Grüße
Munichboy

#39


Rick
Gerne!´Das ist auf jeden Fall gut, steigere dich nicht zu sehr rein und verzichte auch mal auf die Nachrichten und ersetze es durch Sport, Musik oder etwas Unterhaltsames.

#40


A


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Mira Weyer
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