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Hallo Leute,

wollte mal ein ernstes Thema ansprechen, worüber ich mir schon lange Gedanken mache. Ich habe das Gefühl das meine Zukunft aussichtslos ist.

Zum einen habe ich keine richtigen Freunde und tue mich auch schwer neue zu finden. Nachdem ich früher meine alte Clique verlassen musste ( weil die Leute mich schlecht behandelt haben) habe ich keine neuen Freunde bis jetzt gefunden. Es wurde auch immer schwieriger, weil ich zudem Burnout duch die Schule bekommen habe. Mir ging es total schlecht in der Schule und habe sie trotzdem beendet. Das war nicht gerade förderlich für meine Gesundheit.

Natürlich bin ich nicht komplett allein, weil ich mit meiner Familie zusammen wohne. Trotzdem habe ich so eine starke Angst, später meine Familie zu verlieren (durch Tod zum Beispiel). Dann bin ich total allein und das wäre mein Totalabsturz und dann würde es bei mir auch nicht weitergehen!!

Eine andere Sache ist die Arbeit. Ich bin schon 23 Jahre und habe bis jetzt noch keine Ausbildung gemacht. Das war ja auch nicht möglich durch meine Depression. Habe nachdem ich meine Schule beendet habe eine Ausbildung angefangen aber wieder abgebrochen wegen Überforderung und weil es auch allgemein zu schwer war. Danach einen Bundesfreiwillligendienst und jetzt mache ich ein Berufsvorbereitungsjahr, wo ich hoffe meinen Beruf zu finden, der mir liegt. Habe oft noch das Gefühl nicht in die Arbeitswelt zu passen, weil ich mich noch schnell überfordert fühle.

Meine Familie steht eigentlich hinter mir. Aber oft kommen meine Eltern auch an ihre Grenzen und wissen nicht, wie mir geholfen werden kann. Ich habe schon eine Therapie bei einem Psychologen angefangen, aber weil ich nicht mit ihm zurechtgekommen bin, habe ich die Therapie beendet.

Habe oft das Gefühl, ein hoffnugsloser Fall zu sein. Meine Gedanken kreisen meist über meine Probleme und auch über Kleinigkeiten.

grüße Mathias

26.12.2012 14:29 • 15.01.2013 x 1 #1


7 Antworten ↓


Such dir einen neuen Therapeuten und versuch die Tehrapie dieses mal auch abzuschliessen. alleine wirst du da wohl nicht mehr raus kommen und um so länger du wartest um so schlimmer wird das ganze.
Du musst erst deine Krankheit in den Griff bekommen. Zumindest so weit das du es schaffst den normalen Alltag inklusive Arbeitsleben zu bewältigen. Setz dir selbst kleine Ziele und versuche diese nach und nach zu erreichen. Kleine Erfolgserlebnisse stärken das selbstvertrauen das dir zu fehlen scheint.

LG

27.12.2012 13:13 • x 1 #2



Habe Angst um meine Zukunft

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Hi Dragonheart,

ja wahrscheinlich stimmt es, was du mir sagst. Mal schauen, ob ich einen guten Therapeuten finde. Hoffe das dauert nicht so lange, das ist ja meist das problem. Ein Stück weit habe ich mich schon wieder in das Arbeitsleben eingefunden und in den Alltag aber das reicht wahrscheinlich noch nicht oder?

Danke für deine Antwort

mathias

27.12.2012 20:40 • x 1 #3


ThE-Joker
Hi Matthias

Also was den Therapeuten angeht... such einfach bei google... gib ein bester Therapeut in deinem Gebiet... und such dir ne weibliche Therapeutin die etwas älter ist über 40 die haben besseres Einfühlsvermögen als nen Mann, ich spreche aus Erfahrung

mfg

27.12.2012 21:01 • x 1 #4


Hallo Matthias,

es ist ja schonmal großartig, dass du deine Schule trotzdem beendet hast. auch ich mag abslout keine Schule und finde dieses Rumsitzen einfach schrecklich. Aber ich habe das Ziel vor Augen.

Ich denke auch, dass du in psychologische Behandlung gehen solltest und dort kannst du von deinen Problemen und Sorgen berichten.

hast du eigentlich Interesse an einen Beruf? Dann kannst du nächstes jahr gleich mit den Bewerbungen starten .

LG

27.12.2012 21:04 • x 1 #5


Hi Joker,

ja habe auch daran gedacht, eine Psychologin zu nehmen anstatt eines Psychologen. Mein letzter Psychotherapeut war nämlich ein Mann und das hat wirklich nicht so hingehauen. Naja, also in meiner Nähe einen Psychotherapeuten zu finden, ist schwierig . Ich wohne in Rheine, viele Therapeuten gibt es in Osnabrück und Umgebung.

Hi Marie,

genau weis ich noch nicht, welcher Beruf es werden soll, aber habe schon ein paar Berufe ins Auge gefasst, die ich gerne machen würde, fange auch ab nächster woche nen praktikum an.



danke für eure antworten

Sagt mal, kennt das von euch jemand, dass man pausenlos am Denken ist und kaum zur Ruhe kommt. Zudem habe ich auch oft Bilder im Kopf usw. und dazu diese Unruhe. Habe oft große Bedenken, dass ich neben Depressionen zusätzlich sowas wie ADS haben könnte. Vorallem, weil meine Familie auch eher lebhafter ist sag ich mal.

Hat jemand schonmal Erfahrung mit ADS in irgendeiner Weise? Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, dass ich das habe. Wäre ja nicht das erste Mal

28.12.2012 17:28 • x 1 #6


Zitat von Mathias12:
Hi Joker,

ja habe auch daran gedacht, eine Psychologin zu nehmen anstatt eines Psychologen. Mein letzter Psychotherapeut war nämlich ein Mann und das hat wirklich nicht so hingehauen. Naja, also in meiner Nähe einen Psychotherapeuten zu finden, ist schwierig . Ich wohne in Rheine, viele Therapeuten gibt es in Osnabrück und Umgebung.

Hi Marie,

genau weis ich noch nicht, welcher Beruf es werden soll, aber habe schon ein paar Berufe ins Auge gefasst, die ich gerne machen würde, fange auch ab nächster woche nen praktikum an.



danke für eure antworten

Sagt mal, kennt das von euch jemand, dass man pausenlos am Denken ist und kaum zur Ruhe kommt. Zudem habe ich auch oft Bilder im Kopf usw. und dazu diese Unruhe. Habe oft große Bedenken, dass ich neben Depressionen zusätzlich sowas wie ADS haben könnte. Vorallem, weil meine Familie auch eher lebhafter ist sag ich mal.

Hat jemand schonmal Erfahrung mit ADS in irgendeiner Weise? Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, dass ich das habe. Wäre ja nicht das erste Mal



Hiermit möchte ich Dir gern antworten:
Das mit dem nicht zur Ruhe kommen, pausenlos denken und sich auch nicht konzentrieren können, kenne ich nur zu gut.
Leider, leider.
Meine Einsamkeit verstärkt natürlich alles!
Ich persönlich würde auch nie zu einem männlichen Therapeuten gehen wollen. Nie!
Seit einigen Monaten nehme ich an einer Gruppentherapie teil. Zwischendurch wollte ich die Therapie beenden, habe es jedoch nicht getan. Im Gegenteil. Ich nahm mir vor, mich durchzukämpfen. Dann kam eine Stunde zu der ich mir etwas bestimmtes vorgenommen habe und ich zog es durch. Es war für mich eine große Überwindung aber ich trug meinen Beitrag ohne Probleme vor. Zum großen Erstaunen nicht nur meiner Therapeutin, sondern auch der alten Teilnehmer.
Alt bedeutet, dass die schon ewig dabei sind. Die haben vielleicht gestaunt! Was für mich eine große Freude und Genugtuung war

28.12.2012 17:45 • x 1 #7


Hallo Renate,

das finde ich toll, dass du das so durchgezogen hast. Respekt von mir!! Ich habe mich von meinem Therapeuten gelöst, weil ich nicht mit ihm auf einer Wellenlänge war und mich mehr bei ihm gequält hatte als das mir die Therapie hilft. Meinst du ich sollte auch in eine Gruppentherapie gehen als zu einem einzelnen Therapeuten? Darüber hatte ich auch schonmal nachgedacht.

liebe grüße Mathias

15.01.2013 16:36 • x 1 #8




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