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21

B
Hi livelove,

das ist nur menschlich die Angst vor dem Unbekannten. Um Hortins letzten Gedanken fortzusetzen. Die Seefahrer früher hatten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Angst/Todesangst vor dem Fall der Erdscheibe...vor dem Ende der Welt. Und trotzdem war die Neugier, respektive der Pioniergeist, stärker. Der innere menschliche Antrieb sich weiterzuentwickeln, fremde Welten zu erforschen. Dies muss mitnichten ausschließlich heißen die Weltkarte neu zeichnen zu können, sondern kann im gleichen Maße die Erforschung des eigenen Ichs bedeuten.

Ich bin gläubig und Wissenschaftler. Eine schwer zu vereinbarende Kombination aus wissenschaftlichem Realismus und dem Glauben, die Hoffnung geliebte Menschen in einer fernen Zukunft in der Unendlichkeit wiederzutreffen. Trotzdem spendet mir der Glaube Trost in schlechten Zeiten. Konträr zu Hortins Meinung kann ich es aber dennoch verstehen, dass auch Ungläubige die Angst vor dem Tod, vor der Nicht-Existenz verspüren. Das nicht mehr da sein, nie mehr, nie mehr Gespräche führen zu können, zu lachen, zu weinen und es nicht mal zu wissen das man nicht mehr da ist...ein unschöner Gedanke, den ein Großteil der Europäischen oder westlichen Bevölkerung der Tatsache an sich geschuldet ziemlich bewusst verdrängt, zumal es uns auch genau so gelehrt wird.

Aus deinen Worten erkenne ich aber nicht nur die Angst vor dem Tod, sondern vielmehr die Angst vor dem Leben...vor Deinem Leben! Mir ging es bis vor 1,5 Jahren immer gut. Eine behütete Kindheit, viele Freunde, Urlaube, mich liebende Eltern, gutaussehend (nach gesellschaftlichen Standards), sportlich, mit ein wenig Intelligenz gesegnet und dann eines Abends Panikattacke und eine Nacht KH. Ich dachte ich hätte einen Herzanfall. Danach vermied ich zwar nichts, meine "heile" Welt war aber komplett aus den Fugen geraten. Ich bekam diverse Symptome, hatte annähernd jede Krankheit von A bis Z. Die Fassade der heilen Welt bröckelte zusehend. Ich durchlitt Todesängste. Mit viel Kraft, Mut und einem starken Willen habe ich mich zurück gekämpft in mein Leben. Heute sehe ich es so, dass ich das große Glück hatte, dass ich diese schlimme aber lehrreiche Zeit bereits in jüngeren Jahren erfahren durfte. Vielleicht siehst du es auch als Chance und lebst zwar mit dem Bewusstsein das alles ein Ende hat, aber lebst und liebst und erklärst deinem cleveren Köpfchen das Dein Leben keineswegs sinnlos ist!

Ich wünsche dir alles Gute, dass du deinen Weg findest, eine nette Partnerin mit der du deine Gefühle und Gedanken teilen kannst.

#221


Mini-Mieze

Angst vor plötzlichem Tod

Hallo liebe Community,

ich bin 20 Jahre alt und langsam am Ende mit meinen Nerven ..

Vor knapp drei Wochen habe ich Abends ganz plötzlich stechende Schmerzen in der Brust gehabt mit Kribbeln im linken Arm und Schweißausbrüchen an Händen und Füßen. Hatte das Gefühl mein Herz wäre stehen geblieben und hatte auch Pulsaussetzer, Kopfschmerzen und habe am ganzen Körper, besonders aber in den Beinen, unkontrollierbar gezittert. Ich hatte das Gefühl sterben zu müssen und habe eine richtige PA mit Atemnot und Herzrasen bekommen. Zum Glück saß mein Freund neben mir und konnte mich vorläufig etwas beruhigen. Sind daraufhin ins KH wo mir Blut abgenommen wurde und ein EKG und eine Röntgenaufnahme der Brust gemacht wurden. Die Ärzte konnten aber nichts außer einem leicht erhöhtem Blutdruck feststellen. Ich solle meinen Stress reduzieren und mich mehr bewegen hieße es. Zum Stress muss ich sagen, dass ich seit ca 3 Jahren an chronischen Stress und einer Borderlinestörung leide, welcher sich aus meiner Lebenssituation und meiner Familie zusammen setzt. Für die Länge des Textes entschuldige ich mich schon mal im Voraus und hoffe, jemand nimmt sich die Zeit diesen Roman wirklich zu lesen ..

Zur Familie:

Meine Mutter gehört zum Typ Frau die niemals in ihrem Leben hätte Kinder bekommen dürfen. Sie ist egozentrisch, selbstsüchtig und geldgeil, aber das kennen bestimmt einige unter euch. Bin dank dieser Frau schon in der Psychiatrie gewesen. Die Kurzversion meiner Lebensgeschichte ist so: Meine Mutter hat sich von meinem Vater ( Berufssoldat mit Leib und Seele ) scheiden lassen als ich 9 war mit der Begründung das diese Ehe ihr nicht das biete, was sie wolle, nämlich Freiheit, viel Geld für Luxusartikel und feiern gehen können wann man will. Kurz darauf lernte sie einen neuen Mann kennen, mit Haus, viel Geld und allem drum und dran. Wir sind dann, nach drei Monaten Beziehung, zu ihm ins Haus in eine andere Stadt gezogen, sprich ich musste alle Freunde und Hobbies die ich bis Dato hatte, zurück lassen und eine neue Schule besuchen. Anfangs lief es auch ganz gut, bis meine Mutter von ihm Schwanger wurde und die beiden geheiratet haben. Von da an begann meine Vor-Hölle ... Mein "Stiefvater" begann mich zu schikanieren, demütigen und zu schlagen. Das alles wusste meine Mutter, aber was tat sie? Nichts, im Gegenteil. Sie nahm ihren Mann in Schutz und sagte, ich sei selber Schuld weil ich ihn ja provozieren würde. Ich musste aus meinem Zimmer ausziehen und in ein 8 qm kleines Kellerloch ohne Fenster ziehen damit mein Bruder ein eigenes Zimmer habe. Naja, diese Ehe hielt zum Glück nur knapp 2,5 Jahre, danach folgte ein Rosenkrieg vom allerfeinsten. Die Schuld für das Ehe-Aus sah meine Mutter natürlich bei mir, und das sagte sie mir auch regelmäßig. Ich war zu dem zeitpunkt ca 13 Jahre alt, also auch mitten in der Pubertät. Letztendlich sind wir in eine Wohnung gezogen, aber ab diesem Zeitpunkt wurde alles schlimmer. Ich war eigentlich eine sehr gute Schülerin, mein Notendurchschnitt lag meistens im 1,8 bereich am Gymnasium. Jeder hat mich dafür gelobt, nur meine Mutter nicht. Kam ich mit einer Note zwei nach Hause war das nicht gut genug, es hätte eine eins sein müssen. Es folgten Jahre der Demütigung und physischen wie psychischen Misshandlung. Das ging von Stichellein über meine Figur (Ich war als Teenager nicht dick, aber ein bisschen pummelig) und meine Leistungen in der Schule, über das komplette Zimmer auseinander nehmen weil ich sie angeblich beklaut hätte, bis hin zum Schlagen und "Argumentationen", warum sie mich damals hätte abtreiben sollen und das ihr Leben so schlecht ist weil sie mich als Tochter hat. Ich war bestimmt kein einfacher Teenager, habe vieles wahrscheinlich auch provoziert, aber meine Mutter hat mich bei allen und jedem als das schlimmste Gör überhaupt dargestellt. Die einzige Person die mir immer Halt gegeben hat und mich aufbauen konnte war meine Oma. Leider wurde sie schwer krank und verstarb 2013. Jede "gute" Mutter würde ihrer Tochter jetzt beistehen und ihr helfen, dieses schlimme Ereignis zu verarbeiten, aber meine Mutter sagte nur, und ich zitiere :" Zum Glück ist die Alte endlich Tod. Ich hoffe du wirst jetzt endlich normal." Das hat dem Fass den Boden ausgeschlagen und alles, was ich in den letzten Jahren schweigend erduldet und irgendwie weggesteckt habe, schlug wie eine riesige Welle über mir zusammen und zog mich in den Abgrund. Es folgten Nervenzusammenbrüche, Depressionen, Schlafstörungen, selbst-verletzendes Verhalten in Form von Nahrungsentzug (ich war ja laut meiner Mutter zu dick) und Selbstmordgedanken. Meine Noten wurden so schlecht, das ich mein Abitur nicht geschafft habe und ich bin zu Hause raus geflogen. Durch das Jugendamt bin ich dann in eine eigene Wohnung gezogen und wurde finanziell unterstützt. Erst lief auch alles gut, bis ich durch falsche Freunde mit Dro. in Kontakt kam. Man kann sich bestimmt denken wie es weiter ging, aus dem "ab und an mal Dro. nehmen" wurde eine Sucht. Durch Therapie und neue, wirkliche Freunde, bin ich zum Glück davon weg.

Zur Lebenssituation:

Aufgrund meines Dro.missbrauches habe ich mich nicht um eine Lehrstelle oder sonstiges bemüht, dementsprechend hab ich eine ziemlich große Lücke im Lebenslauf. Dazu kommt ein wirklich schlechtes Fachabitur mit vielen, vielen Fehlstunden. Dementsprechend schwer ist es, eine Ausbildung zu finden. Meistens werde ich mit den Worten "mit Ihren Qualifikationen bewerben sie sich hier? Ihnen muss doch klar sein das wir Sie mit diesen Referenzen nicht nehmen" abgelehnt. Ich bin 20 Jahre alt und lebe von Hartz V. Das ist für mich enorm belastend da ich ja arbeiten WILL aber jede Bewerbung von mir abgelehnt wird.

Naja um mal wieder zum eigentlichem Thema zurück zu kommen, ich bin inzwischen von Arzt zu Arzt gerannt, aber ohne irgendwelche Erfolge. Man sagt mir immer das gleiche oder schickt mich zu anderen Ärzten. Ich warte jetzt auf Termine von Orthopäden und Neurologen, aber das kann noch gute 4-6 Wochen dauern bis ich da dran komme .. die Probleme hab ich täglich, mal schlimmer, mal weniger schlimm. Die Angst plötzlich zu sterben ist enorm, nicht mal mein Freund kann mich da beruhigen. Er muss meinen Puls abends im Bett fühlen bis ich eingeschlafen bin, sonst würde ich die ganze Nacht wach liegen und eine PA nach der anderen bekommen ..

Könnt ihr mir vielleicht helfen? Was macht ihr wenn euch eine PA überfällt? Habt ihr vielleicht die selben Symptome und wisst woher diese kommen? Ich wäre euch so unglaublich dankbar wenn ihr mir antwortet!

Viele liebe Grüße,

Mini-Mieze

#222


A


Angst vor dem Tod - wem geht es wie mir? Erfahrungen

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laribum
Du sagst von Arzt zu Arzt gerannt...welche Ärzte meinst Du? Allgemeinmediziner? Wenn ja dann UNBEDINGT zum Psychiater ( ich weiss die Wartezimmer sind voll aber mit Akutüberweisung vom Hausarzt versuchen! ) Da du ja von Hartz 4 lebst, also wohl arbeitslos bist und damit keine Fehltage zu befürchten hast, wäre vielleicht ein stationärer Aufenthalt für den Anfang sinnvoll aber dazu muss dir der Arzt raten.

#223


ssabrina84
Ja ein stationärer Aufenthalt wäre glaube ich das beste für dich. Es tut mir echt leid was du alles hast durchmachen müssen.. Ich hoffe du hast mit deiner Mutter keinen Kontakt mehr.sonst wird es schwer für dich werden wieder gesund zu werden.sue ist der Hauptgrund warum es dir so geht.entweder du arbeitest alles was dich belastet mit ihr auf oder du brichst den Kontakt mal ab.. Wenn ich Panikattacken habe,dann Versuch ich ruhig zu atmen oder mit wem zu telefonieren der davon weiss und mich beruhigt,oder ich hör Musik ..irgendwie ablenken

#224


Mini-Mieze
Hallo laribum,

nein ich spreche auch von Kardiologen bei denen ich so lange "Terror" gemacht habe bis der Arzt mich dazwischen geschoben hat. Aber die Ärzte, auch mein Hausarzt und andere Allgemeinmediziner, schieben die Symptome auf meinen Kopf, sprich sie sagen mehr oder weniger deutlich das ich mir alles nur einbilde. Aber ich spüre es ja körperlich.

Ich werde deinen Rat befolgen und meinen Hausarzt mal darauf ansprechen was er von einer psychiatrischen Behandlung hält.

Danke für deine Antwort Smile

#225


Mini-Mieze
Zitat von ssabrina84:
Ja ein stationärer Aufenthalt wäre glaube ich das beste für dich. Es tut mir echt leid was du alles hast durchmachen müssen.. Ich hoffe du hast mit deiner Mutter keinen Kontakt mehr.sonst wird es schwer für dich werden wieder gesund zu werden.sue ist der Hauptgrund warum es dir so geht.entweder du arbeitest alles was dich belastet mit ihr auf oder du brichst den Kontakt mal ab.. Wenn ich Panikattacken habe,dann Versuch ich ruhig zu atmen oder mit wem zu telefonieren der davon weiss und mich beruhigt,oder ich hör Musik ..irgendwie ablenken



Ich habe seit dem letzten Streit mit ihr in welchem sie mir ein "Du bist für mich gestorben" an den Kopf geknallt hat, keinen Kontakt mehr zu ihr. Ich war schon mal in einer Psychiatrie, allerdings hatte ich dort das Gefühl als wolle man mir gar nicht richtig helfen. Das einzige was ich dort bekommen habe waren Medikamente welche bei mir aber starke Nebenwirkungen hervorgerufen haben weshalb ich die "Therapie" auch beendet habe. Weil ich in einer Kleinstadt lebe gibt es hier und im Umkreis (ziemlich ländlich) kaum Therapeuten bzw die Wartelisten betragen mindestens ein halbes Jahr ...

Danke für deine Tipps ssabrina84, ich werde es bei der nächsten PA mal versuchen Smile

#226


laribum
Zitat von Mini-Mieze:
Hallo laribum,

nein ich spreche auch von Kardiologen bei denen ich so lange "Terror" gemacht habe bis der Arzt mich dazwischen geschoben hat. Aber die Ärzte, auch mein Hausarzt und andere Allgemeinmediziner, schieben die Symptome auf meinen Kopf, sprich sie sagen mehr oder weniger deutlich das ich mir alles nur einbilde. Aber ich spüre es ja körperlich.

Ich werde deinen Rat befolgen und meinen Hausarzt mal darauf ansprechen was er von einer psychiatrischen Behandlung hält.

Danke für deine Antwort Smile


Wenn die Ärzte körperlich nichts finden liegt es doch auf der Hand das es nur psychisch sein kann. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht und auch wenn du die symptome spürst, kann das durchaus vom kopf kommen.

#227


Y

Angst vor dem Tod

Hey Leute mal ne frage geht es auch so das ihr panische Angst vor dem Tod habt. Ich hab so Angst davor diese Gewissheit das ich irgendwann nicht mehr lebe macht mich so fertig das ich irgendwann nicht mehr existiere so als wenn es mich nie gegeben hat ist so schlimm seit neusten denke ich den ganzen Tag daran nur noch an den Tod es ist echt schlimm das man sterben muss ich will für immer Leben aber leider geht das ja nicht wieso Leben wir eigentlich, wir leben um zu sterbe wenn ich daran denke das ich meine Familie meine Freunde und alle anderen dan nie mehr wieder sehe das ich dan einfach weg bin ich mein was passiert wenn man Tod ist gibt es ein Leben nach dem Tod oder ist man einfach weg. Früher hatte ich Angst davor ein zu schlafen weil ich dachte nicht mehr auf zu wachen. Heute geht es aber dieser Gedanke irgentwann nicht mehr zu leben macht mich so krass fertig. Geht es noch jemand so?

#228


W
Hallo Ying249

Ich kann deine Angst schon verstehen. Seit mein Vater letztes Jahr getorben ist geht es mir teils auch so. Ich habe Angst das mir etwas passiert oder meiner Mutter. Versuche ruhig zu bleiben. Ich weiß das ist leichter gesagt wie getan da sreche ich aus eigener Erfahrung. Du machst dich nur verückt wenn du über Sachen nachdengst die 30 oder 40 oder 50 JAhre hin Sinn. Natürlich gehört der Tod zum Leben. Aber denke immer Das Leben ist zu schön um über den Tod nachzudenken.

#229


Y
Das mit deinem Papa tut mir leid mein Beileid. Und Ja es ist echt schlimm ich kann an nichts anderes mehr denken es ist so schlimm. Ich kann über nichts mehr lachen. Ich hab garkeine Lust mehr irgentwas zu machen denn wofür auch irgentwann sterbe ich ja doch und dan weiß ich ja eh nichts mehr davon. Mein Opa ist auch gestorben da wohnte ich bei meiner oma und meinen Opa das war 2006 am 11.05 da war ich 12 ich musste mit ansehen wie mein opa versucht wurde wieder belebt zu werden das schlimme daran war auch das er 6 Tage vor meinen Geburtstag gestorben ist und ein Tag nach meinen Geburtstag seine Beerdigung war. Ich muss jeden Tag an mein opa denken er war erst 42 das Leben ist so unfair. Dir Bilder von seiner wieder Belebung gehen mit fast jeden tag durch den Kopf. Es ist echt traurig wie unfair manchmal das Leben ist. 2012 sind auch 3 gute Freunde von mir bei einem Autounfall gestorben 15,16,18 waren sie gerade mal einfach traurig das man sie nie wieder sehen wird.

#230


W
Natürlich mein Vater war 67 nicht so wie bei deinem Opa mit 42 aber es ist doch immer zu früß wenn einer Stirb bzw es ist immer ungerecht. Die Mutter die Ihr Kind mit 10 Jahren verliert du der seinen Opa mit 42 ich meinen Vater mit 67 oder der Rentner der mit 100 stirbt. Ungerecht ist es immer. Warst du nach diesem Trgischen erlebnis mit deinem Opa in Therapie? Es ist ja für einen Erwachsenen schon schlimm wenn jemand den du Liebst vor dir reanimiert wird aber für ein Kind mit 12 Jahren ist ja noch viel viel schlimmer.

#231


Y
Ja das Leben ist einfach unfair. Ja ich war danach in Therapie. Hat mir auch geholfen undso aber der Gedanke an dem Tag bleibt die Bilder gehen nicht aus meinen Kopf raus. Das leben ist echt nicht leicht.

#232


W
Natürlich das Leben ist nie Leicht hast du überlegt nochmals in Therapie zu gehen? warscheinlich hast du die und dieses Tragisches Erlebnis mit deinen Freunden vieleicht nicht verkraftet. Ich bin wegen meinem Vater auch in Therapie. Das Leben ist so schön warum sollen wir uns mit dem Tod beschäftigen.

#233


Y
Ja wollte wieder in Therapie gehen hab ja noch soviel andere Probleme wieso ich dahin gehen sollte. Aber die warte Zeiten sind so häftig hab bei so vielen angerufen alle haben erst in einem Jahr oder in zwei Jahren nen Termin. Deswegen geht's wohl erstmal nicht.

#234


W
Versuche es weiter ich hatte das gleiche Problem dann habe ich eine Ärztin gefunden die in 1 Woche freien Termin hatte. Was hast du sonst noich für Probleme.

#235


Y
Ja Angst halt davor zu sterben seit Monaten geht's mir schon nicht mehr gut mir ist andauern schwindelig, hab andauernd leichte Kopfschmerzen ich fühle mich einfach so komisch bin andauernd müde fühle mich so als würde eich garnicht mehr existieren so komisch einfach ist schwer zu erklären. War schon bei so vielen Ärzten letztes Jahr beim Neurologen, kardiologen jetzt vor kurzem beim hno, und beim Orthopäden nur der Orthopäde hat was gefunden er meinte das meine HWS nen leichten Knick hat und ich deswegen villeicht den schwindel haben könnte und die anderen Symptome halt auch und hat mir jetzt eine Überweisung zum mrt gegeben. Ich hab Angst das zu machen denn wenn die was schlimmes finden nen Tumor oderso das wer echt häftig generell mache ich mir einfach soviele sorgen lese mir im Internet jedes Krankheits Symptom durch denke den ganzen Tag daran das ich gleich sterbe hab das Gefühl das es mit mir zu Ende geht irgendwie glaube ich das ich nicht mehr so lange lebe. :/

#236


W
Das ist der größte Fehler was die meisten in diesem Portal einschlißlich mir machen. Im Internet nachlesen. Du must die vorstellen jedes mal wenn du Angst hast hast zieht sich dein Körper komplett zusammen das ist eine Schutzbewegung deines Körpers. Davon kommt warscheinlich auch der Schwindel. Ich habe immer totale Nackenschmerzen bis zum Kopf und denke ich falle um. Das ist aber normal du hast doch sonst keine Beschwerden. Ich habe dieses Jahr auch schon 2 EKGs machen lassen obwohl meine Ärztin sagte das ist Blödsinn. Versuche das du runter kommst du wirst sehen wenn es dir gelingt nicht immer darüber nachzudenken wird es dir blad besser gehen. Ich muss nun zum Doktor wen du willst kannst du mich immer anschreiben! KOPF HOCH DU SCHAFFST DAS!

#237

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Frozen2205

Angst vor dem Tod?

Hallo ihr lieben,
ich habe bei euch schon eine ganze Weile still mitgelesen und mich dazu entschlossen mich anzumelden.
Bisher habe ich mich nicht getraut über mein Problem zu sprechen - ich weiß selbst nicht warum.

Alles fing vor knapp einem Jahr an. Mein Papa ist ganz plötzlich von einem auf den anderen Tag verstorben und ab da fingen auch meine Probleme an. Ich hatte das Gefühl ich hätte Herzstiche. Auch hat mir immer wieder mein linkes Bein weh getan. Ich bin eine Weile von Arzt zu Arzt gelaufen, meine Venen wurden untersucht, Blut wurde abgenommen aber alles war in bester Ordnung. In dieser Zeit fing ich an zu googeln und bin immer wieder auf Thrombose und Embolie gestossen. Ich weiß das ist eigentlich Blödsinn, da ich ja untersucht wurde aber ich habe immer wieder die Angst das dort was übersehen wurde und ich bald genauso einfach umfalle und Tod bin.

Im Sommer wurde mir dann ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Eine Weile hatte mich das beruhigt da ich wusste woher ich diese Schmerzen im Bein hatte. Aber manchmal ist das alles so komisch für mich. An einem Tag habe ich Schmerzen und an einem anderen wieder nicht. Nun geht seit einigen Wochen wieder der Gedanke in mir das ich doch eine Thrombose habe.

Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen kann damit dieses Gefühl der Angst endlich wieder verschwindet. Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich.

#238


Opelhorst
Hallo,
eine Thrombose würdest du mit Sicherheit merken. Hab mir vor 2 Wochen selbst eine eingefangen Sad
Die Symptome sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei mir war es eine Art Muskelkater, was typisch ist laut Arzt bei jungen Leuten (bin 36). Es ist dann dauernd auch Nachts um beim auftreten wird es schlimmer. Man kann sehr schlecht laufen.
Kannst du schlecht laufen? Bein warm? Unterschiedlich Dicke Waden rechts/links?

Grüße

x 1 #239


Frozen2205
Meine Waden sind zwar unterschiedlich dick aber nur ganz minimal und das auch schon sehr lange - zumindest so lange wie ich es schon beobachte. Einen Wärmeunterschied kann ich auch überhaupt nicht feststellen und beim laufen habe ich nur hin und wieder Probleme. Es zieht dann halt manchmal komisch in der Wade aber das habe ich in Ruhe genauso. Es tut auch nichts weh wenn ich am Bein taste. Nachts ist es oft so das mir das besagte Bein einschläft. Das es eine Thrombose ist glaube ich ja selber nicht aber der Gedanke daran macht mich halt total fertig. Ich glaube mit einer Thrombose läuft man auch nicht mehrere Monate.
Ich ringe auch noch mit mir dich wieder zum Arzt zu gehen da ich halt Angst davor habe als "krank im Kopf" abgestempelt zu werden.

#240


A


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Mira Weyer
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