YellowFerrum
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Ich habe Respekt vor der möglicherweise schlimmsten Phase des Lebens, die mit Gebrechlichkeit, Schmerzen, Operationen, Ausgeliefertsein und Siechtum in einem Pflegeheim einhergehen kann. Und das alles zu ertragen in einem hohen Alter. Wer dies noch halbwegs gesund durchlebt, kann viel Freude an seinem Leben haben. Wer nicht, für den kann der Tod eine Erlösung sein. Weiß man, was man zu erwarten hat? Nichts weiß man, das kann gut oder schlecht sein und so nehme ich positive Dinge gern hin, wenn ich auf sie treffe und warte nicht auf morgen.
Dann gibt es noch die letzte Sekunde des Bewusstseins: "Jetzt ist es soweit?", "Jetzt schon?". Wahrscheinlich ein Moment der grenzenlosen Erschreckens und der Hilflosigkeit. Vor dieser Sekunde habe ich Angst, wenn sie denn zu früh oder unerwartet kommt.
Die Zeit läuft und man kann sie nicht stoppen. Nicht nochmal Neues anfangen, nicht nochmal schöne Zeiten durchleben. Auf die negativen kann ich verzichten.
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