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22.01.2007 17:31 • 23.11.2015 #1


78 Antworten ↓


Hallo

Das Gefühl kenne ich gut. Bei mir fing zwar alles etwas anders an. Wahrscheinlich bist du mit dieser Aufgabe tatsächlich überfordert. Hast du vielleicht zusätzlich noch anderen ? Solche Ängste und Gefühle entstehen vor allem in Stresssituationen.

Mach dir doch am besten einen Plan, den du auch einhalten kannst, in dem du genau aufliestest, wann du was machen willst. Mach dir bewusst, ob es wirklich so unmachbar ist oder ob du einfach nur Angst davor hast, weil es viel ist.

Ich schreibe gerade auch eine Diplomarbeit zum Thema Angststörungen. Wenn du konkrete Fragen hast, kannst du mir schreiben.

Gruss Anik

22.01.2007 19:38 • #2



Angst zu Versagen

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Ja stimmt! In gewissen anderen Lebenssituationen hab ich auch etwas Stress. Mein Vater ist sehr krank und mein Elternhaus steht kurz vorm Verkauf... Das spielt vielleicht auch mit eine Rolle.
Aber das Schlimmste ist im Moment echt dieses regelrecht lähmende Gefühl,absolut nichts auf die Reihe zu kriegen. Und je näher die Abgabe rückt, umso weniger bin ich in der Lage, irgendwas zustande zu kriegen... Entschuldigung für den Ausdruck, aber ich kotze mich regelrecht selbst an.
Dabei habe ich ganz viele Leute, die mich mögen: Mein Freund, meine Schwester, meine beste Freundin..., aber die kennen die Problematik eigentlich auch nur im Ansatz, weil ich einfach nicht gerne darüber spreche und lieber so tue, als wär alles in bester Ordnung.

23.01.2007 11:41 • #3


Cico005

22.08.2008 19:42 • #4


Hallo Cico,
ganz im Gegenteil.Du bist nicht allein.!!Aber es ist in unserer Gesellschaft immer noch so,wenn du mit jemanden darüber reden willst komische Blicke und teils auch Unverständnis zurück kommen.
Wie sieht es denn bei dir aus,nimmst du irgendetwas ein oder hast du Kontakt zum Psychologen oder Hausarzt.Ich finde das eine oder andere kann doch hilfreich sein.
Wenn ich meine Pa bekomme denke ich auch immer ,warum ich,wann vergeht das mal wieder,wann kann ich wieder mal so unbeschwert in Geschäfte gehen... Ich bin dann immer am verzweifeln.Alles wird unerträglich,weil man auch immer die Gedanken,die erwartungsangst mit sich trägt.

Ich habe es mittlerweile auch schon ca.5-6 Jahre. Kann es aber nicht genau sagen,weil es schon früher aufgetreten ist ,nur mit noch nicht so ausgeprägten Symptomen. Wie du ja auch schon vermutest,war das mit deinem Mann bestimmt ein auslöser und das erst mal zu verkraften ist nicht leicht.

LG Dani

22.08.2008 20:04 • #5


Du bist nicht alleine, ich kenne das Gefuehl zu gut

22.08.2008 20:19 • #6


Cico005
aber ich fühle mich einfach oft nicht verstanden wie soll ich auch jemand erklären was in mir vorgeht. verstehen tut mein mann mich gut weil er das gefühlt kennt wegen seinem herzinfarkt.

22.08.2008 20:23 • #7


Cico005
aber ich fühle mich einfach oft nicht verstanden wie soll ich auch jemand erklären was in mir vorgeht. verstehen tut mein mann mich gut weil er das gefühlt kennt wegen seinem herzinfarkt.

22.08.2008 20:26 • #8


29.05.2009 22:57 • #9


Du bist doch ein Mensch!Oder irre ich?
Ein Mensch macht Fehler, das ist menschlich.Ich bin auch soi ein Perfektionist und hab mir damit schon meine gesundheit kaputt gemacht.Suche Dir einen guten therapeuzen.Schon bei der Terminvereinbarung wirst Du eine erleichterung verspüren!

30.05.2009 00:30 • #10


Diese Angst kenn ich auch. Wie wäre es mit Zwischenschritten einbauen, h z. B Begleitung zum Arzt durch einen Freund oder so? Da könnt ihr ja in kleinen Schritten steigern, bis du es alleine schaffst.


So schwer es fällt: deine Ansprüche müssen runter, so schwer es dir fällt! Ich musste mich auch nach 23 Jahren umstellem aber es war bitter nötig!
Und es geht auch!

30.05.2009 00:35 • #11


Hallo Leo!Wo genau und bei was willst Du perfekt sein?Wo ist genau das Problem bei Dir?Wo glaubst du zu versagen(nicht nur zum Arzt)?Liebe Grüße

30.05.2009 00:37 • #12


Nachtleben, das ist ein toller Spruch, den muß ich mir merken!

30.05.2009 00:38 • #13


erstmal schonmal danke für die antworten...
:)

...und dann zu wild:

ich glaube ich will eine perfekte tochter sein (doch das kann ihc nicht), damit mich meine eltern und meine familie nicht als schwarzes schaf ansehen..., ich will eine perfekte freundin sein, damit es nicht so oft zu streit kommt, ich will für meinen freund so perfekt wie möglich sein, um ihn von seinen problemen abzulenken und nicht zusetzlihc irgentwie zu belasten, ich will perfekt darinsien anderen menschen zu helfen oder ien lächeln zu schenken, ich will perfekt in dne sachen sein, bei denen die erwartungen von mir sehr hoch sind, denn ich habe angst mit einem kleinen fehler nur zweitklassig zu sein und/oder die anderen zu enttäuschen.

lg
leo

30.05.2009 21:14 • #14


Hallo leo,

was würdest du denn zu einer Person sagen, die sich so beschreibt wie du dich?

(Außer: "Mir geht's genauso"

Was würdest du ihr antworten?

30.05.2009 21:32 • #15


hi gastb
ich würd so eine person fargen, warum das bei ihr so ist... und warum sie so wenig ihre fehler und damit sich selbst akzeptiert...
aber ich würde ihr nicht direkt etwas sagen...
lg
leo

30.05.2009 23:11 • #16


Ok. Also, warum ist das bei dir so, leo?

30.05.2009 23:22 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Leo!Zunächst einmal,ich war das schwarze Schaf in meiner Familie,.Und seid ich denken und fühlen konnte mich dafür interessiert habe-wo will ich hin .Dafür hat sich das anpassen nicht gelohnt.
Perfekt sein wollen ist nie ganz richtig-denn es geht nicht und bei niemanden.Fakt.
Du kannst versuchen,Dein Empfinden und Finden von Dir selber mit Anstand und Intelligenz so langsam ein Ganzes werden zu lassen.Du hast genügend Zeit dazu,denn Du bist noch so jung.Du schaffst das.Grüße

31.05.2009 01:33 • #18


elster
Ich denke, du hast überhaupt keine Zeit, deine eigenen Bedürfnisse zu entwickeln, weil du ständig damit beschäftigt damit bist, allen Leuten in deiner Umgebung das Leben zu erleichtern. Alle sollen "glücklich sein", deinem Freund lieferst du die perfekte kleine, pflegeleichte Freundin, deinen Eltern die Tochter ohne Ecken und Kanten..wo ist denn deine Persönlichkeit? Kein Wunder, dass du, wenn du etwas alleine tun sollst, nicht weißt, wie du dich verhalten mußt. Du bis ja nie du selber, sozusagen... du existiert nur, wenn andere dabei sind, als die Person, die anderer Bedürfnisse erfüllt und ihre eigenen dabei zeitgleich verleugnen. Und dabei bleibst du letztendlich auf der Strecke.

02.06.2009 19:49 • #19


@elster: Es gab auch mal eine Zeit, in der ich dem Ganzen getrotzt hab, in der ich gesagt hab: so das ist MEIN Leben! Und in dieser Zeit ging es mir zwischendurch richtig gut, es gab nur einen Haken an der Sache: Ich bin von einer Katastrophe in die nächste gestürzt. Ich war frei, aber dafür impulsiv und unkontrollierbar. Und ich vermisse die Zeit um ehrlich zusein sehr, aber ich hab damals große Schuld auf mich geladen. Jene ist für mich unverzeihlich, auch dann wenn sie mir irgentwann vergeben wurde. Und als die Person, die ich nunmal bin, hat mich meine Familie nie akzeptiert, das tat weh, und ich hab angefangen zu versuhcn das zu ändern. Mich zu ändern, um Niemandem mehr weh zu tun oder eine Last zu sein. Um nicht nochmehr abzurutschen und ielleicht einen Weg zu finden, der mich wieder zurück nach weiter oben bringt. Schade ist nur, dass dieser Weg nicht existiert.
lG
Leo

04.06.2009 14:07 • #20



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