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naja ich würde ja auch gerne in eine Klinik gehen , glaube ich... ich bin mir zwar sicher das es mir anschließend besser geht aber die tortur dahingehen... es aushalten... die Angst... ich fürchte mich vor dem Gedanken und wie soll das bitte laufen? ich soll in eine klinik 3-4 wochen absetzen und die hölle auf erden erleben? ich mein ich erleb die hölle jetzt ja schon so ziemlich ich lieg im bett rum und kann vor schwindel kaum aufstehen... sobald ich nach unten ins Esszimmer oder so gehe wird es noch schlimmer... das ist fast nicht zu ertragen erstrecht wenn ich mir überlege das ich einfach alleine sein möchte... aber es nicht kann... da alles was ich möchte ist einfach frei sein und leben...

Gruss
Finn

22.11.2009 14:52 • #41


Hallo Feaw,

jetzt mach Dich mal nicht wegen der Möglichkeit von Folgeschäden verrückt, manche nehmen das ihr Leben lang und bekommen keine. Aber natürlich solltest Du von dem Zeug schnell loskommen.

Schrecklich ist der kalte Sofortentzug, soweit ich davon gelesen bzw. von anderen gehört habe, aber das ist nicht die einzige Lösung.
Angesichts der Tatsache, dass Du Alprazolam schon über ein halbes Jahr lang nimmst, wäre es wegen bestimmter Risiken ein Kunstfehler, es von heute auf morgen abzusetzen. Zum Beispiel könnte man erst mal auf ein länger wirkendes, anderes Benzodiazepin umstellen und das dann ausschleichen.

Ich würde mir morgen bei einem Psychiater einen Notfalltermin geben lassen, bei dem Du alles Weitere besprechen kannst, notfalls eine Klinik aufsuchen, falls eine in Deiner Nähe ist. Vielleicht noch bei Deinem Therapeuten / Deiner Therapeutin wegen Empfehlungen für eine Klinik nachfragen.

Viele Grüße
pc

22.11.2009 16:27 • #42



Angst zu sterben - was tun?

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Christina
Zitat von Feaw:
ich fürchte mich vor dem Gedanken und wie soll das bitte laufen? ich soll in eine klinik 3-4 wochen absetzen und die hölle auf erden erleben?
Nein! Die übliche Methode (auch in einer Klinik) ist die Umstellung auf Diazepam-Tropfen (entsprechend der Alprazolamdosis, die du nimmst), und die werden dann Schritt für Schritt täglich reduziert. So irre lange bist du noch nicht abhängig und von einer Hochdosisabhängigkeit kann man auch nicht sprechen, deshalb wird das wahrscheinlich gar nicht so wild werden. Und gegen Angstsymptome können die in der Klinik notfalls auch nicht abhängig machende Neuroleptika geben... Nur nach dem Entzug solltest du dafür sorgen, dass du umgehend am besten in eine psychosomatische Klinik kommst, damit du nicht wegen der ungelösten und unbehandelten Angststörung gleich wieder rückfällig wirst.

Zitat von Feaw:
ich bin seit letzten dienstag einmal die woche in einer TiefenPsychologischen Therapie
Bei deiner Symptomatik halte ich das für die falsche Wahl, m.E. wäre zur Zeit eine Verhaltenstherapie wesentlich sinnvoller.

Liebe Grüße
Christina

22.11.2009 18:31 • #43


Hmm das mit den Diazepam Tropfen hört sich ja mal interessant an weil ich hab das bei mir immoment oder besser gesagt seit heute will ich das mal probieren 0,5mg alprazo morgens dann nochmal gegen 16 uhr ne 0,5mg und um 18 uhr meine 50mg sertralin dann halt um 22Uhr meine 2mg alprazo die brauch ich zum einschlafen überhaupt allerdings wollte ich schaun das ich das auf 1,5mg runterdosier und dafür 20 tropfen Promethazin weil ich eh unter durchschlafstörungen leide und ich denke das Promethazin da keine Große Wechselwirkung verursacht wäre zwar auch das erste mal aber gut was haltet ihr denn von meinen Plan?

Ja ich denke ich werde mich morgen mal umgehend selbst wenn es nur Telefonisch ist mit einem Neurologen auseinandersetzen weil ich wohne hier in einem dorf und der nächste Neurologe ist ca 40km weg und da meine mom selbstständig ist mein Paps Dipl. Ing. und ich nicht nur angstzustände extrem im auto bekomme sondern auch keinen führerschein habe bzw mehr machen darf muss das ja so gehen .... vielleicht hab ich ja mal glück.

aber erzählt mir mal was ihr von der idee mit dem Promethazin sagt ich halt das für gar nicht mal so schlecht...


Grüße
Finn

22.11.2009 19:11 • #44


Hi Finn,

klar, wenn das geht. Manche Leute machen die Entwöhnung von Benzos in Eigenregie, aber ob das jetzt so empfehlenswert ist, na ja.
Vielleicht könntest Du besser schlafen, wenn Du das Gladem schon eher nimmst. Ich hatte das auch vor Längerem mal, und habe es spätestens mittags genommen, weil es den Antrieb schon ziemlich steigert.

Grüße, pc

22.11.2009 19:39 • #45


Christina
Hmm das mit den Diazepam Tropfen hört sich ja mal interessant an weil ich hab das bei mir immoment oder besser gesagt seit heute will ich das mal probieren 0,5mg alprazo morgens dann nochmal gegen 16 uhr ne 0,5mg und um 18 uhr meine 50mg sertralin dann halt um 22Uhr meine 2mg alprazo die brauch ich zum einschlafen überhaupt allerdings wollte ich schaun das ich das auf 1,5mg runterdosier und dafür 20 tropfen Promethazin weil ich eh unter durchschlafstörungen leide und ich denke das Promethazin da keine Große Wechselwirkung verursacht wäre zwar auch das erste mal aber gut was haltet ihr denn von meinen Plan?Ehrlich gesagt, halte ich nicht viel davon. Promethazin ist kein Diazepam, es ist kein Benzodiazepin, sondern ein Antihistaminikum/Neuroleptikum. An sich ist gegen Promethazin nichts einzuwenden, es soll auch beruhigen, und wegen der Wechselwirkungen würde ich mir auch keine allzu großen Sorgen machen. Aber was du vorhast, ist m.E. eine unkontrollierte Augenwischerei. Promethazin ist nicht dafür geeignet, ein Benzo sukzessive zu ersetzen. Es hat ein anderes Wirkungsprofil und ob die 20 Tropfen irgendwie der Dosis von 0,5 mg Alprazolam entsprechen, lässt sich nicht beurteilen. Wahrscheinlich bist du mit der Kombination nur irgendwie zugedröhnt(er), hast aber trotzdem keine Basis, wirklich vom Alprazolam runterzukommen. Du nimmst 3 mg am Tag - da machen 0,5 am Abend mehr oder weniger vorerst keinen so großen Unterschied. Du solltest das Absetzen entweder in einer Klinik durchführen oder ambulant sorgfältig planen und auf keinen Fall ersatzweise irgendwas einwerfen - verschrieben oder nicht. Ambulant müsstest du dir bis zu vier Monate Zeit geben für den Entzug und v.a. einen Arzt suchen, der dir ersatzweise Diazepam gibt, sich auf einen sehr langsamen Entzug einlässt und z.B. nach dem Ashton-Manual arbeitet. Schau da mal rein, damit du eine Vorstellung davon bekommst, wie das vor sich gehen kann - oder hier quasi beim Original. Übrigens sind die Umrechnungstabellen bezüglich Alprazolam ein wenig widersprüchlich. Laut Ashton-Manual wärst du schon satt im Hochdosisbereich, ich glaube, einige österreichische Tabellen würden deine Dosis noch als äquivalent zu ca. 20-30 mg Diazepam ansehen und damit zur Niedrigdosisabhängigkeit rechnen. Deswegen muss man auch langsam ersetzen, um die individuell richtige Diazepamdosis zu erwischen.

Wieso nimmst du das Sertralin eigentlich abends, wenn du doch unter Schlafstörungen leidest? SSRI sind normalerweise antriebsteigernd und sollten eher morgens genommen werden.

Ja ich denke ich werde mich morgen mal umgehend selbst wenn es nur Telefonisch ist mit einem Neurologen auseinandersetzen weil ich wohne hier in einem dorf und der nächste Neurologe ist ca 40km weg und da meine mom selbstständig ist mein Paps Dipl. Ing. und ich nicht nur angstzustände extrem im auto bekomme sondern auch keinen führerschein habe bzw mehr machen darf muss das ja so gehen .... vielleicht hab ich ja mal glück.Ich halte das nicht gerade für optimale Bedingungen für einen ambulanten Entzug. So, wie du es beschreibst, hast du trotz satt dosierter Benzodiazepine und eines SSRI fast unerträgliche Symptome und kommst im Alltag gar nicht klar. Ambulante Entzugspläne sind aber eher für Patienten gedacht, deren Hauptproblem die Abhängigkeit ist und die davon abgesehen so einigermaßen wenigstens zurecht kommen. Und/oder eben sozial gut eingebunden sind... Dein Hauptproblem scheint aber nach wie vor die Angst zu sein, die du trotz der Medikamente nicht in den Griff bekommst. Und dann bist du noch auf dich allein gestellt. Da werden voraussichtlich schon leichte Entzugssymptome ausreichen, um ganz schnell wieder zu Alprazolam zurückzukehren. Geh lieber in eine Klinik zum Entzug und direkt im Anschluss in eine verhaltenstherapeutisch arbeitende psychosomatische Klinik zwecks Psychotherapie. Dann stehen deine Chancen m.M.n. recht gut, dass deine Welt in vier Monaten sehr viel besser aussieht.

Liebe Grüße
Christina

22.11.2009 20:02 • #46


jaa wenn ich das mit dem Promethazin mache will ich das ja nur heute machen um wenigstens durchschlafen zu können... und mich morgen den ganzen kram mit Neurologe usw... aussetzen zu können dann möchte ich wenigstens ausgeschlafen sein.
Wenn ich das mache soll nur einmalig sein wie soll ich das denn machen? also ich mein wenn ich um 22 Uhr das Alprazo nehme geht das denn klar wenn ich 22:30 das Promethazin nehme?
oder doch anders?
es dreht sich nur heute ums ausschlafen mal wieder richtig ich denke dann wird mir morgen auch einiges leichter fallen bzw probieren geht über studieren ich mache mir allerdings ganz gut sorgen wegen Wechselwirkung:(
könnte da denn gross was passieren??

Gruss

22.11.2009 20:18 • #47


Christina
Zitat von Feaw:
es dreht sich nur heute ums ausschlafen mal wieder richtig ich denke dann wird mir morgen auch einiges leichter fallen bzw probieren geht über studieren ich mache mir allerdings ganz gut sorgen wegen Wechselwirkung:(
könnte da denn gross was passieren??
Das weiß ich nicht. Ich vermute aber, dass du eher zugedröhnter als ausgeschlafener sein würdest. Daher würde ich lieber die übliche und bekannte Müdigkeit in Kauf nehmen als jetzt irgendwelche Experimente zu machen.

Liebe Grüße
Christina

22.11.2009 20:25 • #48


Zitat:
jaa wenn ich das mit dem Promethazin mache will ich das ja nur heute machen um wenigstens durchschlafen zu können...


So hatte ich es auch aufgefasst und nur darauf bezog sich meine Antwort.
Also dass es grds. kein Problem darstellt, Benzos mit Neuroleptika ( zu kombinieren, nicht als Dauerlösung oder Versuch, sich so schrittweise selbst zu entwöhnen.

Grüße, pc

23.11.2009 12:28 • #49


hey also ich wollte mal kurz feedback geben das es mir gut geht:) ich hab das gestern abend einfach durchgezogen hab auch mal durchgeschlafen ich muss halt nur mal lernen abzuschalten und mir kein stress wegen alles und jedem zu machen... ich denke ich trage sehr viel druck in mir leistungsdruck sowie auch ja wie sagt man(n) das jetzt Liebes und Leidensdruck...
Meine Freundin redete gestern abend wieder mal auf mich ein endlich in eine Klinik zu gehen und mir helfen zu lassen... vor allen dingen weil sie das nervt das ich momentan sehr durcheinander bin und vieles Spontan entscheide oder auch mal umentscheide ich hab gestern abend zum beispiel beschlossen das ich wieder karate machen möchte bei LMA und ich denke das ich im Januar auch damit wieder anfangen...
Mein Problem ist ich bin immer unentschlossen was ich möchte... ich komme mir immer öfters so vor also könnte ich gar keine gerade entscheidung treffen... geht euch das eig. auch öfters mal so?

Gruss
Finn

23.11.2009 16:49 • #50


Na das ist ja schon mal gut, wenn es letzte Nacht mit dem Schlafen besser ging. Wie gehts denn jetzt weiter, hast Du mich mal wegen Klinik umgehört oder einen Arzttermin gehabt / ausgemacht? Das wäre jetzt schon wichtig, wirklich eine Entscheidung zu finden, wie Du das mit dem Absetzen vom Medikament hinbekommst. Entscheidungsschwierigkeiten hatte ich auch, mittlerweile ist es eher die Zwanghaftigkeit .

Noch bist Du vllt. gar nicht körperlich abhängig, weil die Dosis wirklich noch im Rahmen ist, wie Christina schon geschrieben hat, also geh das bald an .

Grüße, pc

23.11.2009 18:14 • #51


ja morgen bin ich ja wieder bei meiner therapeutin und ich wollte die woche noch meinen neuen hausarzt kennenlernen:)
jaa das mit den Zwang geschichten kenn ich leider zu gut entweder wird man(n) mit der Zeit gezwungen oder man(n) hat den eigenen Zwang komischerweise auch wenn ich gerade mal 19 bin komm ich mir eig. vor wie 80:( ist zwar nicht so schön aber i-wie muss es ja gehen.
komischerweise ich hab ne Durchfallattacke bekommen beim schreiben:P
aber keine ahnung woran ich gedacht hab-.-* vielleicht das der Freund von meiner schwester einfach nicht nachhause gehen will der ist mittlerweile schon seit 6 tagen hier und bleibt anscheinend...Wir haben zwar ein großes Haus aber ich möchte immom einfach mehr alleine sein und wenn ich in der Küche eine Rauchen will hab ich keine Lust drauf sein Gesicht zu sehen Morgens schonmal gar nicht! und dann noch das das Zimmer von meiner sis neben meinem ist und ich die idioten sogar nachts höre ... -.-* ich könnte so abkotzen...
und niemanden interessiert das...
alle haben den Spinner hier anscheinend gerne und ich lieg mit Depression und Angst im Bett und kann mich kaum bewegen-.-* naja seit heute gehts zwar wieder bergauf aber trotzdem...
ich mein das geht gar nicht klar... Meine Frauengeschichten bleiben doch auch keine Wochen und ich bin doch kein auffanglager -.-*
Ich möchte doch nur ein Wenig für mich sein...
Bin auch schon wieder kurz davor ne Halbe Alprazo noch zu nehmen obwohl ich heute erst ne Halbe gebraucht hab...

Gruss
Finn

23.11.2009 20:12 • #52


Zitat:
und dann noch das das Zimmer von meiner sis neben meinem ist und ich die idioten sogar nachts höre ... -.-*


Wo ich wohne, sind die Wände auch recht dünn ...

Ansonsten ist es ja nicht verkehrt, wenn Du die Dosis tatsächlich schon mal selbst etwas reduzierst. Würde ich dranbleiben, ohne das ganz auf eigene Faust hinkriegen zu wollen.

pc

23.11.2009 20:23 • #53


Klare Sache recht doof...
ich hatte eben ein Gespräch mit meinen Eltern die haben mich anfangs nicht verstanden was ich damit für ein Problem hätte, das von meiner schwester der Freund hier die ganze zeit ist und was daran so schlimm ist wenn der erst mittwoch nachhause fährt... es hörte sich so an als dachten sie das ich Eifersüchtig wäre aber das ist eig. nicht so es ist mehr so die tatsache... das ich das nicht verstehen kann das der die ganze zeit hier ist und vorallen dingen warum?
Ich mein meine freunde kommen und gehen hier auch ein und aus klar in letzter zeit weniger da ich mich nur auf sachen konzentriere die a mir wichtig und b mir gut tun nur versteh ich nicht was der hier die ganze zeit macht...
ich bin eben echt kurz aggresiv geworden ich versteh einfach nicht warum der hier ist mir geht das echt dreckig wieso kann nicht alles wie sonst auch sein? ich fühle mich jetzt noch mehr verlassen komischerweise auch wenn meine mom mehrmals meinte ich bin die nummer 1

gruss
finn

ps:das mit den attacken wird auch wieder schlimmer komischerweise...

23.11.2009 22:52 • #54


Schon verständlich, dass man da höchstens seine engsten Verwandten um sich haben will, aber der "Schwager" gehört wohl schon irgendwie zur Familie. Ist für Nichtbetroffene wohl auch schwer, sich da reinzuversetzen.
Das ganze Ausmaß von so einer Angststörung kann niemand so richtig einschätzen, der es nicht aus eigener Erfahrung kennt, glaube ich.

Grüße, pc

24.11.2009 00:34 • #55


Soo ich war heute bei meiner Therapeutin und jaa ich habs zwar überlebt aber das war nicht gerade leicht ich saß da mit einer dauer Attacke... Der Schwindel der Boden geht unter den Füßen weg alle Körperlichen Symptome dabei... das größte Problem an der Sache ich muss lernen nicht dauernd wegzurennen ich fühle mich bis jetzt immer noch in der attacke und es hört nicht auf ... ich merke den Schwindel immer noch... und hab angst gar nicht mehr normal zu werden und in eine Art Katathonischen Zustand zu verfallen kann das Passieren?

Gruss
Finn

24.11.2009 18:17 • #56


Das Ganze war eben sehr anstrengend für Dich. Gut, dass Du es trotzdem angegangen bist. Wenn Du Dich jetzt immer noch körperlich komisch fühlst und Dir jede Bewegung schwerfällt (falls Du deshalb auf Katatonie gekommen bist) ist das mehr oder weniger normal, glaube ich.

Hatte heute selber einen Kollaps wegen einer Mischung aus Grippe und Überarbeitung, das hat auch Stunden gedauert, bis es halbwegs besser wurde und trotzdem merke ich es immer noch. Mach Dir mal nicht so viele Gedanken, wahrscheinlich brauchst Du einfach etwas Erholung.

Grüße, pc

24.11.2009 21:45 • #57

Sponsor-Mitgliedschaft

14.05.2011 16:10 • #58


Hallo Florian,

du wirst hier einiges zum Thema finden. Allerdings ist es vielleicht gar nicht sooo sinnvoll, wenn du dir die Herzängste der anderen Leute hier durchliest, da sie dir evtl. noch mehr Angst machen.
Lies dich doch hier mal durch, da stehen viele hilfreiche Sachen, die mir sehr geholfen haben: https://www.psychic.de/angst-vor-krankheiten.php

Ich habe/ hatte auch extreme Krankheitsängste, so wie du. Mich ganz viel über Angst vor Krankheiten zu informieren, hat mir wahnsinnig geholfen. Unter dem Link findest du auch Videos udn es gibt sogar ein pdf zu kaufen, das echt toll ist. Hat mir viel gebracht.

Zudem mache ich jetzt immer Progressive Muskelentspannung, ist total leicht zu erlernen, dauert nicht lang und hilft sehr sich zu beruhigen. Vielleicht ist das ja auch was für dich.

Der für mich wichtigste Satz, der mich immer beruhigt ist: Völlig gesund zu sein bedeutet nicht, dass man keine Symptome hat.
Sprich: Da wir nun mal nicht tot, sondern ziemlich lebendig sind, lebt auch unser Körper. Zellen erneuern sich, Blut wird rumgepumpt, Haare wachsen, etc. Alles ist in Bewegung und dabei zwickt und sticht und pocht es auch mal. Wenn dem nicht so wäre, dann sollten wir uns Sorgen machen

Alles Liebe
Mella

14.05.2011 16:53 • #59


MisterIch
Hallo OSB,

das ist das schlimmste, das man machen kann.

Nämlich Dr. Google zu fragen.

Es gibt hier im Forum eigentlich niemanden, der es nicht getan hätte. Und genau dieser Dr. Google, von dem man eigentlich Hilfe wollte, bekommt man die schrecklichsten Informationen und das schürt die Angst.

Und dabei ist es vollkommen egal nach was man sucht. Es ist immer etwas tödliches dabei. Vollkommen egal was.

Ja, selbst wenn man nach Schnupfen sucht. Dann taucht sofort die sogenannte Superinfektion, oder Sekundärinfektion, auf, und schon bekommt man auch Angst vor einem lächerlichen Schnupfenvirus, da auch solch einer bei manchen Leuten tödlich enden kann.

Ein normaler Mensch würde niemals auf die Idee kommen, das so etwas passieren kann. Doch einmal gegoogelt und schon ist der jenige in der Falle für die Zukunft.

Wie man da wieder herauskommt? Das würden alle gerne wissen. Es braucht auf jeden Fall Zeit. Denn wenn man sieht, dass man 2 Jahre später noch immer lebt, kann man davon ausgehen, dass man das gedachte nicht hatte. Aber es gibt leider eine unendliche Anzahl an Krankheiten und jede kann tödlich verlaufen. Das ist das Problem mit den Ängsten. 1. Regel: Nie wieder Dr. Google. 2. Regel: Keine Arztsendungen wie Dr. House ansehen. 3. Regel: Wenn ein Arzt sagt, das alles in Ordnung ist, dann ist es das auch und man sollte es akzeptieren.

14.05.2011 17:44 • #60



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