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K
Hallo, ich bin neu hier und möchte mich zunächst vorstellen.Ich bin 26 Jahre alt, hab ein Kind(9 Monate alt) und ein Mann. Bin Gesundheits- und Krankenpflegerin in einer Psychiatrie, geschlossene Abteilung. Kurz zu meiner “Familie“ Vater : Alk. ...Mutter : Schwere Augenerkrankung und daher Rentner...mischt sich überall ein und ist ein totaler Kontrollfreak....Beide Brüder : 25 und 27 wohnen noch zu Hause und sind total unselbstständig und egoistisch.

Vor Ca 1 Jahr ist bei mir eine generalisierte Angststörung diagnostiziert worden...die Ängste sind zeitweise sehr stark ausgeprägt, besonders Verlustängste bei Menschen die ich ganz besonders liebe....am schlimmsten bei meinem Mann und die Angst etwas falsch zu machen bzw zu übersehen.Seit der Geburt meines Kindes wurden diese Ängste etwas besser....bzw ich nehme sie nicht mehr so bewusst war.Mein Körper meldet sich nun aber öfters mit irgendwelchen Erkrankungen...z.b. Reflux,wahrnemungsstörung(ab Ca 18 Jahre)Rückenbeschwerden, starke Verspannungen usw..Ich hab im Moment auch ziemlich viel Stress.Ich geh seit einem halben Jahr zur Therapeutin ..es ist schön das jemand zuhört...aber besonders viel gegen die Ängste unternimmt sie nicht. Da ein Therapeutenwechsel schwierig ist ....hab ich langsam keine Ahnung mehr was ich machen kann...in 3 Monaten soll ich in diesem Zustand wieder arbeiten? Mein Versetzungsantrag auf eine offene Station wurde abgelehnt. Ich schreib vorsichtshalber Bewerbungen aber würde in der Psychiatrie eigentlich gern bleiben...aber nicht mehr geschlossene.ich bin total verzweifelt...Bin im Moment total fertig, bin so froh das mein Mann so viel Macht. Unser Kind hat im Moment kaum Ruhe, er zahnt und das ist echt arg derzeit. Selbst unser Kater nervt mich im Moment wenn der nur Miaut..Gut das macht er aber zeitweise stundenlang..laut Tierarzt ist es weil das Fell wechselt.. Dann hab ich noch meine Familie, die ständig mit ihren Problemen zu mir kommen. Auch wenn ich sag, das sie mich in Ruhe lassen sollen da es mir nicht gut geht..wird keine Rücksicht genommen. Ich soll immer alles regeln.
Die machen sich auch eher lustig über mich, da ich mir immer so Gedanken mach wenn ich denen eine Erkrankungrn erzähl :/ Seit einiger Zeit hab ich ein massives kältegefühl im Hinterkopf, ich war deswegen bereits beim Arzt...er tippt das es die Verspannungen sind.trotz allem hab ich Angst das es eine Hirnblutunghirnblutung wäre...

Das war nun die Kurzfassung...hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder so?Über Ratschläge würde ich mich freuen. Bin für vieles offen.
Kurz noch zur Info :Um mich zu entspannen mach ich Yoga, normales Training, Sauna, heiss baden usw...bringt nur kurz was. Ich bekomm den Kopf nicht frei... :/



Tut mir leid das ich evtl etwas durcheinander oder mit rechtschreibfehler schreib aber im Moment ist die Konzentration auch schlecht.

01.12.2013 01:00 • 15.12.2013 #1


5 Antworten ↓


Fredrike
Ich kann dir absolut nachfühlen

Ich habe ähnliche Symptome, auch wenn nicht so ausgeprägt wie bei dir.
Ich habe mir ein Hobby gesucht und gefunden. Ich bin sportlich sehr aktiv geworden.
Ich bekomme den Kopf so leer, dass ich dann keine Gedanken mehr an Angst verschwenden kann.
Klingt komisch und wahrscheinlich auch unglaubwürdig ist aber wirklich so.
Verausgabe dich richtig, komme ins schwitzen aus der Puste...und du wirst sehen...es wird helfen

01.12.2013 09:25 • #2


A


Ängste werden immer schlimmer, wer hat Tipps?

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K
Ich werde es so auch mal versuchen, vielen Dank
Sonst noch jemand Tipps?

01.12.2013 22:43 • #3


A
hallo

kathika du verdienst mein Respekt in einer geschlossenen Anstalt zu arbeiten ist bestimmt nicht leicht war schon als patient einmal drin . Ich habe auch eine generalisierte Angststörung mache zurzeit eine Verhaltenstherapie was wirklich effektiv ist. Ich würde dir vorschlagen eine Verhaltenstherapie zu machen.Kurzfristig helfen auch Entspannungsverfahren Atementspannung und Entspannungsverfahren nach Jacobsen und Sport ist natürlich auch gut.

03.12.2013 14:39 • #4


A
Hallo,
bei mir wurde auch eine generalisierte Angststörung diagnostiziert. Ich war bis vor vier Wochen für sechs Wochen stationär in Behandlung.
Mir wurde angeraten, so viel wie möglich Entspannungsübungen zu machen. Gleichzeitig wurde ich auf Lyrica medik. eingestellt,
die Ängste sind dann auch leichter geworden, leider habe ich immer mal wieder schlechte Tage.
Spaziergänge von 30 Min sollen auch sehr hilfreich sein, sich dann bewußt die Umwelt mit den Sinnen wahrnehmen.
Ich wünsche Dir gut Besserung.
Liebe Grüße A.

13.12.2013 11:13 • #5


N
Dito ich hab das selbe ! Es immer wieder schlimm da bei mir auch dieser Kreislauf nicht aufhört . Erst Tage danach geht es mir besser . Ich war auch 5Wochen bis vorkurzem In einer Klinik aber mehr als mich auf medis eingestellt haben sie auch nicht . Die Tage nach einer Panikattacke sind sehr Kraft raubend . Und erstmal zu akzeptieren das man Krank ist macht es auch nicht besser . Viel schlimmer finde ich es auch zu hören das man auch mal an sich denken soll und danach wieder für andere da sein kann. mir hängt das alles schon aus den ohren raus xD
ps: Ich bekomme 90mg cymbalta und für Nachts 15mg Mertazapin . Prometazin hab ich zur Not da aber da will ich nicht dran. Davon werden die symptome am nächsten Tag nur schlimmer.

15.12.2013 20:23 • #6






Mira Weyer