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78

J

Julia10000
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Hallo,

ich habe jetzt die 5. probatorischen Sitzungen durch und 3.Therapiesitzungen:
Ich bin ein sehr misstrauischer Mensch, das weiß meine Therapeutin das ich vieles in Frage stelle/austeste in Sachen Grenzen und erst 100% sicher gehen muss, dass sie nicht einfach so die Therapie beendet, weil ich eine Grenze überschreite. (eher im Emotionalen Sinne) - kein ,,gefährliches, gewaltiges Grenzüberschreitend''.

Erstmal zu mir ich kann durchaus alles erzählen, manchmal - passe ich eine Antwort an, anhand von Ihrer Mimik/Gestik( weil ich mich so schäme und Peinlichkeit), Angst vor Ablehnung und vor Beurteilung) habe! Mein Bauch sagt ja zu ihr, weil jetzt so langsam (Übertragungsgefühle kommen- sie sagte sie arbeitet mit diesen Gefühlen) Ich bleibe aber dennoch eher sachlich in Sachen Gefühlen, es ist sehr sehr schwer emotional an mich ranzukommen. Smile

Was Sie für mich getan hat: -Therapiezeit so gelegt nach der 2. Sitzungen, damit es mir mit der Uhrzeit passt
-Sie ist immer bei der Meinung geblieben, dass es nichts bringt wenn ich noch andere Therapeuten teste
-Sie hat wirklich eine ruhige Stimme (die mich runtergeholt hat) in einer Krisensituation
-Sie sagte, sie müsse Angst haben - dass ich die Therapie abbreche, aber trotzdem bleibt Sie dabei, dass es zwischen uns harmonieren könnte
-Sie sagte aber auch, es ist jetzt schon die 4. richtige Therapiestunde und wenn sie das mit anderen Therapien vergleicht, gab es noch keine Fortschritte - dann war ich erst sauer auf Sie weil es ja einen Auslöser gab was die therapeutische Beziehung
-Sie sagt sie hatte ja noch nicht mal die Chance bei mir gehabt, irgendwas richtig anzuwenden und sie ist auch nur ein Mensch - wenn ich Fehler suche, finde ich auch welche und dass ich zu sehr in Theorie denke (ich hab viel Psychologisches Wissen dadurch, dass ich alles google)
-dass ich denke dass sie denkt, dass ich z.B. an meinen Missbrauch selber schuld bin - weil ich mir damals da die Bestätigung geholt habe und sozusagen freiwillig im Alter von 9-10 Jahren hingegangen bin ist bestimmt auch für Sie nicht einfach
-Sie fragte wie sie nicht reagieren dürfe, wenn ich mal etwas ,,Wutanfälle'' habe
-sie hat mir nach der 5-6. Sitzung angeboten (also nach der ersten richtige 2. Therapiestunde in Notfall anzurufen)
-sie hat gesagt sie fühlt sich nicht angegriffen durch meine ganzen ,,austestungen''
-sie sagte auch, dass sie schon positives gesagt hat und ich hinterfrage das dann oder kann es nicht annehmen und glauben
-sie sagte auch schon sowas wie, oh gott und musste lachen weil ich so viel Google und hineininterpretiere
-ich sie schon nach eine Sitzung sozusagen ,,alles hinterfragt habe'' und zugegeben habe, dass ich ein Abwehrmechanismus eingesetzt habe und meine Antwort an Ihrer Mimik/Gestik angepasst habe
-sie sagt auch sie akzeptiert mich so wie ich bin, aber ich muss sie auch akzeptieren so wie sie ist
-ich bin der letzte Klient d.H Sie sagt zwar die Stunde ist vorbei, aber trotzdem fragte Sie noch ob ich weitere Fragen habe bzw. noch mehr Fragen -- Ich war schon immer so, dass ich viel Hinterfrage und nicht mal einen ,,Meister'' glaube sondern alles Google als bsp Ich hatte hier 3 verschiedene Inliner und hab damit ungefähr 3. Monate verbracht teilweise 16 Stunden was die richtig sind vom Preis/Leistungsverhältnis vom Kugellagerpreis bis hin zur Schiene alle Preise rausgesucht etc.
-sie steht zu mir bis zu einer gewissen Therapeutischen Grenze natürlich (ich hab ihr aber klipp und klar gesagt, dass ich mir letzte mal gewünscht hätte sie hätte ein Problem angesprochen, weil ich mich nicht getraut habe)
-sie hat sich dann nochmal erkundigt was okey war in der Sitzung und was nicht
-sie sagte aber auch ich übernehme die Therapeutenrolle
-sie sagt auch, sie will mich nach der 8. Stunde nicht unter druck setzen aber solangsam müsse eine Entscheidung kommen - ob ich drauf einlassen will oder nicht?
-sie fragte ob ich Zahlen hören will, wo sie schon gearbeitet hat - und hat mir diese auch ,,abgeliefert''
-sie überzieht meistens die Stunde so 10 Minuten, Sie beendet zwar die Stunde aber fragt dann meistens noch so ca 2 Abschlussfragen- aber das machen ja viele Therapeuten habe ich gelesen
-sie sagt auch, sie ist nicht sauer wenn ich weitersuche aber sie ist auch nur eine Therapeutin, es gibt bestimmte bessere oder auch Therapeuten mit mehr Erfahrung, sie hält es aber eben für nicht Sinnvoll für mich mir jetzt einen anderen Therapeuten zusuchen (evtl auch weil sie schon relativ viel Energie in mich gesteckt hat) und sie auch durchaus bereit ist mit mir zu arbeiten und sich freuen würde
-sie hat mir aber immer wieder gesagt sie kann sich die zusammenarbeit vorstellen und steht mit mir alles durch bis zu einer gewissen Grenze


Was ich mit austesten/in Frage stellen meine: -sowas wie andere Therapeuten fragen, ob Sie richtig gehandelt hat (ich kenne 2 Therapeuten)
-Immer alles googlen, was sie sagt in Frage stellen und ihr nicht glaube (hätte ich aber bei jeden)
-ihr sagen, dass ihre Worte ,,to much'' waren - z.B ich wollte in einer Stunde weinen, ich tat dann so als ob ich weine - weil ich dachte Sie will das jetzt, da sagte Sie eben - es macht mich so traurig das kleine Mädchen zu sehen was da traurig ist (in der nächsten Stunde sagte ich ihr auch, dass es nicht gespielt war sondern ich weinen wollte - aber nicht an meine Gefühle ran konnte/ bzw. dass noch nicht kann - dass ich ihr ihre Worte sozusagen nicht abkaufe, weil es für mich zu viel nach Mitleid und kleines Kind fühlen ist
-dass mir wichtig ist, das der Therapeut einen mag/sympathie empfindet, aber manche Therapeuten dann in Supervision gehen wenn sie einen Klienten nicht mögen - ist ja auch schon indirekter Vorwurf, sie sagte darauf - sie hätte mir die Therapie ja nicht angeboten, wenn sie keine Sympathie empfinden würde
-ob sie in Sachen Trauma/Nähe Distanz schon Fortbildungen gemacht hat
- oder ich bedankte mich mal : Ich sagte ,,Danke, für Ihre Zeit'' und sie antwortete: Es war mir ein Vergnügen, dann sagte ich dass ich sowas schon in Frage stelle
-Sie nach Ihren Kompentenzen gefragt (wo sie welche Erfahrungen hat, welche Erfahrungen sie in dieser und dieser Krankheit hat, dass ich schon wütend auf Sie war, weil ich mein Mund nicht aufbekommen habe (was ich mir wünsche : dann sag ich meistens weiß ich nicht, weil ich mir das nicht traue und angst das vor habe dass es ihr zu viel ist bzw zu Nahe geht),
sie schon mindestens 5 mal gefragt, ob Sie wirklich sicher ist, dass Sie mit mir umgehen kann, das man für mich Erfahrung braucht, ob Sie schon mit solchen Fällen gearbeitet hat ?
-sie fragte, was den andere Therapeuten sagen - was sie für Fehler gemacht haben
-ob ich zahlen hören möchte, wie viel Jahre Erfahrungen sie hat // Ich so: Jaa Very Happy und sie sagte mir dir
-Ich antwortete so ein bisschen bockiger und war in Diskussionslaune daraufhin hat sie aber geschickt gekontert (bzw ich sagte zu ihr Nein, so meine ich das nicht )- Aber sie hat die Aussagen richtig wiedergegeben und ich sagte nur: Ja da haben sie recht und sie hatte so ein fieses Grinsen drauf Very Happy Mit so haha, siehst du!
-Ob sie schon Klienten mit Wutanfällen behandelt hat/bzw war, ob sie Humor hat Very Happy-- die so Nein ich? Very Happy Lach ich so wenig fragte Sie? - sie bliebt immer der Meinung dass es zwischen uns harmonieren könnte, das sie es für nicht sinnvoll hält-wenn ich jetzt noch andere Therapeuten teste
-ich hab ihr zu verstehen gegeben, dass sie manches nur sagt ,, weil '' sie das so gelernt haben z.B bei unsicheren Patienten - laut Sachse (dass und jenes sagen müssen)
-ich vergleiche Sie immer mit meiner Sozialarbeiterin, die mein Vertrauen missbraucht und meine Eltern hinter meinen Rücken angegriffen hat, ich glaube das mag Sie gar nicht, weil sie sagt immer sie ist keine Sozialarbeiterin
-dass sie sich freuen würde, mit mir arbeite zu dürfen und sie ja angst haben müsse, dass ich die Therapie abbreche
-Ich hab ihr sogar schon mal einen Text ausgedruckt, wo ein Psychoanalythiker meint er würde bei mir anders vorgehen und ihr sozusagen die Kritik rübergebracht das die Schematherapie (die macht sie bei mir) nicht zu sehr in die Tiefe geht , weil bei mir nicht nur ,,SKILLS'' reichen - sondern ich verstehen will, warum bin ich so wie ich bin, warum hab ich so gehandelt, warum falle ich immer in alte Muster, warum war ich so ein sch. Mensch zu meinen EX?! (gleichzeitig brauche ich aber auch Meinung, Stabilisierung und Unterstützung vom Therapeuten, ich stelle mir zu viele Hinterfragen, - sonst würde ich durchdrehen), gleichzeitig aber auch ein paar Lösungen / Denkanstöße brauche und über Alltagssituationen sprechen möchte/bzw. warum ich so gehandelt habe -was würdet ihr da empfehlen eher KVT (Schematherapie) oder TFP? es ist für mich wichtig, zu verstehen warum ich so bin. und gehandelt habe .


Drei Lustige Erlebnisse hatten wir noch Very Happy
Ich erhielt meine Diagnose, da sagte ich ob es besser ist ein Mischling zu sein oder reinrassig (also entweder zwei Diagnosen) oder eine richtige und die hat voll gelacht Very HappyDDD
Eine zweite Situation war, ich sagte man brauche für mich Erfahrung und sie fragte was heißt für die Erfahrung? Ich antwortete : Ja soo 10 Jahre, und aber ich denke die müssten sie ja schon haben und sie packte sich an ihre Haare und sagte, meinen Sie wegen der grauen Haare und lachte laut Very HappyD
oder ich war total angespannt und knallrot, war gerade fertig mit meinen Anliegen hatte/wollte noch nicht meine Jacke ausziehen irgendwann fragte Sie dann ob ich meine Jacke ausziehen will und ich so ,,ja'' , dann sagte Sie so: ich ziehe mich auch eben aus also ihre Jacke und ich sagte dann: Ja das machen Sie mal. Und sie grinste Very Happy
- Ich sage meistens zum Schluss Danke und ich hoffe, ich habe Sie nicht zu sehr bequatscht und sie sagt dann immer : Das ist mein Job, ihr täglich Brot und ich sage dann ´, ja aber trotzdem Tschüß und Danke /sie sagt dann meistens so ein bisschen im duellierten Sinne Tschüß! Very Happy

Sie ist vom Wesen eher , ruhig/sachlich/klar/struktiert/kritisch/ehrlich/manchmal zu Emphatisch/dominant
Ich bin eher : aufbrausend/Querdenker/unstruktuiert/alles 100 mal fragen/sehr dickköpfig/impulsivere Art eher
Wir haben aber gewisse ähnliche Züge.
Ich sehe Therapie wie eine Party oder Kirmes, bloß nicht so extrem - man kann Süchtig werden, es genießen, es kann auch unter (Alk.) in dem Fall bei uns Auseinandersetzung(Wut) zu Attacken kommen, aber es ist irgendwann vorbei) und es kann auch Spaß machen Smile Oder eher wie eine Reise/Erfahrung! Smile)

Ich weiß einfach nicht ob es die richtige Therapeutin für mich ist, ich hab angst vor den Gefühlen gegenüber ihr. Ich bedenke aber gleichzeitig, dass wir gleichen Humor haben und auch ab und zu gleicher Meinung. Wie hört sich das für euch an? Jetzt urteilt nicht über meine Fragen oder sagt das sind Spielchen NEIN SIND ES NICHT! Ich hab einfach nur Angst, weil ich es nicht kenne NICHT verurteilt zu werden und als Mensch gesehen werde.
oder ist es doch die falsche Therapieform?

24.04.2021 #1


70 Antworten ↓
silverleaf

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Hallo Julia,

ich schreibe Dir von Betroffener-zu-Betroffener, ich bin auch emotional-instabil, allerdings 60.31, also Typ Borderline. Bei Deinen Zeilen sind mir tausend verschiedene Dinge durch den Kopf gegangen, und ein paar davon wollte ich Dir gerne schreiben, in der Hoffnung, Dir vielleicht einen etwas anderen und freundlicheren Blickwinkel auf Dich und Dein Verhalten zu geben. Nur vorweg (damit Du eine Vorstellung von mir bekommst): Ich bin, wie gesagt, selber auch emotional-instabil, habe über 10 Jahre Therapieerfahrung (ambulant und stationär), habe früher eine tiefenpsychologische Therapie gemacht (und zu Ende geführt), habe dann auf Verhaltenstherapie gewechselt, arbeite in diesem Rahmen (neben der Trauma-Therapie und deren Methoden) auch mit Schematherapie und viel dialektisch-behavioraler Therapie. Ich habe mehrere hundert emotional-instabile Patienten kennengelernt, weit über hundert Stunden Gruppentherapie mit ihnen zusammen gemacht, habe also viele Facetten dieser Störung kennengelernt (auch Patienten mit anderen Persönlichkeitsstörungen und ADHS). Auf Grundlage dieser Erfahrungen (persönliche Meinung, bin ja selber Patientin und keine Therapeutin) also hier mein Eindruck:

Du brauchst Dich wirklich nicht selber so abzuwerten. Du bist keine schwierige Patientin und im Rahmen Deiner Erkrankung schon gar kein schwerer Fall. Ja, die emotional-instabile PS liest man für mein Empfinden aus Deinen Zeilen sehr deutlich heraus, diese ist eine schwere Störung und sollte auch auf jeden Fall behandelt werden, aber im Rahmen der emotional-instabilen Patienten verhältst Du Dich total normal und sogar eher durchschnittlich (nicht negativ oder abwertend gemeint), da brauchst Du Dir wirklich keine Sorgen zu machen. Deine Therapeutin hat Dich mit dieser Diagnose als Patientin akzeptiert (es behandeln ja durchaus nicht alle Psychologen Persönlichkeitsstörungen), und im Rahmen dieser Störung hast Du bisher noch nichts gemacht, was sie da überraschen würde. Du verhältst Dich klassisch emotional-instabil, alles was Du so an "schwierigen" Gedanken, Einstellungen und Verhaltensweisen beschreibst ist völlig normal und "Standard" für emotional-instabile Patienten. Sie wirken vielleicht ungewöhnlich und extrem im Vergleich zur "Normalbevölkerung", aber im Vergleich zu anderen emotional-instabilen Patienten ist das alles völlig normal. Von wirklich extremen Verhaltensweisen bist Du noch meilenweit entfernt, darum brauchst Du Dir auch keine Sorgen machen, dass Deine Therapeutin deswegen nicht mehr mit Dir arbeiten möchte. (Und ja, dass Du das trotzdem befürchtest und daran nicht glauben möchtest/kannst ist ebenfalls völlig normal zwinkern )

Vielleicht solltest Du Dir von Deiner Therapeutin konkrete Fach-Literatur empfehlen lassen. Wenn sie Dir konkrete Empfehlungen gibt, kannst Du besser einordnen, auf welchen Prinzipien sie ihre Therapie aufbaut, welche Methoden sie anwendet und welchen therapeutisch-methodischen Grundprinzipien sie folgt. Das wird Dir helfen, ihre Reaktionen und Interventionen besser einordnen zu können.

Du bewegst Dich in der Therapie noch sehr auf der "Spiel-Ebene" im psychologischen Sinn (nicht negativ oder abwertend gemeint, sondern typisch bei emotional-instabilen Patienten), testest Deine Therapeutin sehr aus (auch typisch) und lässt Dich nicht wirklich auf die Therapie ein. Auch das ist zu diesem Zeitpunkt in der Therapie noch "im normalen Rahmen", aber Du solltest zusehen, dass Du diese Ebene bald verlässt, damit Du bestmöglich von der Therapie profitieren kannst. Für Deine Therapeutin wird das nicht übermäßig problematisch sein, dass du Dich so verhältst, und wird Dich deswegen nicht fallenlassen, aber Du schadest Dir selber damit (auch typisch emotional-instabil) und ver"spielst" durch Deine vielen Beziehungstests wertvolle Therapiezeit, die Dir am Ende der Therapie fehlen wird.

Die meisten Psychologen arbeiten bei emotional-instabilen Patienten mit der dialektisch-behavioralen Therapie (dort kommen auch die "Skills" her, die spielen dort eine zentrale Rolle), und von dem, was Du so erzählst, greift Deine Therapeutin viel auf Methoden dieser Therapieform zurück. Inzwischen wird diese oft mit Schematherapie kombiniert, das hat sich wohl gerade bei emotional-instabilen Patienten bewährt, da diese viel mit verschiedenen inneren Impulsen klarkommen müssen. Wenn die Arbeit mit Deinen verschiedenen Modi Dir aber nicht liegt, würde ich ihr das sagen, das sehe ich genauso wie einige der anderen User hier. Das ist wirklich nicht für jeden etwas.

Ich fürchte, dass das Thema "Skills" Dich noch sehr lange begleiten wird, die emotional-instabile Störung ist ja im Wesentlichen eine Emotion-Regulations-Störung und eine Interaktionsstörung. Gefühlsregulation wird wohl noch lange ein Thema sein, und "Skills" sind da das Mittel der Wahl. Das kann einen manchmal ganz schön nerven (ist zumindest bei mir so, es gibt Phasen, in denen ich dieses ganze Skills-Gerede echt verfluche, und so gut wie bei allen Mit-Patienten, die ich so kennengelernt habe, war das auch so), aber über die Jahre hinweg habe ich inzwischen gelernt, dass es ohne tatsächlich nicht geht.

Und ich fürchte, dass Du Dich vielleicht drauf einstellen musst, dass die Therapie noch eine ganze Zeit dauern wird. Es ist eine echt hartnäckige und tiefgreifende Störung, aber: Es wird mit der Zeit besser. Es braucht nur Geduld, Geduld, Geduld. Außerdem Frustrationstoleranz, da Du immer mit Rückschlägen, auch heftigen, rechnen musst. Und, ganz wichtig: radikale Akzeptanz. Aber über die Zeit wird es langsam aber sicher besser werden.

Ich wünsche Dir alles Gute!
LG Silver

23.04.2021 02:24 • x 8 #33


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Wie schätzt ihr meine Therapeutin ein/Situation ein?

x 3


silverleaf

silverleaf
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Hallo Julia,

Natürlich kannst Du Deine Dankbarkeit im privaten Bereich ausleben, wie Du möchtest, da gehört es ja hin und dort gelten einfach etwas andere Grundsätze, was den Umgang miteinander angeht, als in einer professionellen therapeutischen Beziehung.

Man sollte es nur in "professionellen" Beziehungen nicht tun, eben weil es eine geschäftliche Beziehung ist, in der die Grenzen etwas anders liegen als im privaten Bereich.

Aufgrund der empfundenen "Intimität" einer psychotherapeutischen Beziehung fällt es vielen Patienten nur schwer, diese Beziehungsformen auseinanderzuhalten (auf emotionaler, nicht auf kognitiver Ebene) und tendieren dazu, diese Ebenen miteinander zu vermischen. Durch die "sensiblen" Inhalte, die man mit einem Therapeuten teilt, entsteht einfach eine gewisse Nähe, die das Gefühlsleben diesbezüglich durcheinanderwirbeln kann.

Du sollst Deinen Text gar nicht bereuen, darum geht es gar nicht. Du sollst Dich auch für nichts entschuldigen, auch darum geht es nicht. Es geht um zukünftiges Handeln. Ich denke, dass es Dir helfen könnte, Dir bestimmte Dinge einfach bewusst zu machen, das ist alles, damit Du in der Zukunft reflektierter handeln kannst. Es geht darum, dass Du langfristig anders handeln kannst und es Dir langfristig besser gehen kann und Du weniger leidest, sich Beziehungen weniger "gefährlich" für Dich anfühlen. Wenn Du reflektiert handelst, brauchst Du auch nicht so viel Angst vor Übertragungsgefühlen und Abhängigkeiten haben.

Ein "Danke" in einer Stunde ist völlig ausreichend und ok, da brauchst Du Dir keine Gedanken darüber zu machen, dass das evtl. nicht "ausreichen" könnte. Sie bekommt ja bereits jede Stunde eine Validierung ihrer Leistung, sie wird nämlich dafür bezahlt.
Natürlich freut sich jeder Mensch, wenn die Arbeit, die er leistet, anerkannt wird. Und ein Danke hier und da ist völlig ok und sicher eine gute Sache, dann freuen sich auch Therapeuten darüber. (Sie freuen sich nur nicht mehr, wenn es einen bestimmten Rahmen sprengt. Dann macht es ihnen ein unangenehmes Gefühl.)

Die Idee, sich im privaten Bereich wie z.B. diesem Forum hier einen Ort zu suchen, wo man mit all diesen Gedanken und Gefühlen hin kann und mit Menschen drüber reden kann, finde ich sehr gut. Du kannst dort erleben, gehört und akzeptiert zu werden, wie Du schreibst. Das ist eine gute Sache und eröffnet Dir auch Freiräume für Deine Therapie, dann kannst Du dort nämlich intensiv an Deinen Inhalten arbeiten, ohne wiederholt die Beziehung mit ihr thematisieren zu müssen.

Gerade wenn Du schon weißt, dass Du in Dingen der Beziehungsgestaltung Probleme hast, ist es gut, dass Du sagst, Du möchtest keine Abhängigkeit. Das ist eine gesunde Einstellung, die nicht nur im Moment, wie Du geschrieben hast, gelten sollte, sondern immer.
Kleiner Haken an der Sache: Das sagen alle emotional-instabilen Patienten. Immer. Du wirst nie von einem emotional-instabilen Patienten hören, dass er eine Abhängigkeit vom Therapeuten möchte. Sie sagen alle, dass sie keine Abhängigkeit wollen und verhalten sich dann trotzdem ungünstig. Nicht absichtlich, es ist leider auch ein Symptom der Erkrankung.
Du schreibst, dass Du diese Abhängigkeit "im Denken" nicht möchtest. Ich denke, es ist eher ein Problem des Fühlens und weniger des Denkens. Das Gefühl ist einfach schwerer "in den Griff" zu kriegen, ist schwer zu regulieren, aber man mit seinen Gedanken und seinem Handeln Einfluss auf seine Gefühle nehmen. Das erfordert etwas Übung, aber es ist möglich, und in dem Bereich Verbesserung zu spüren ist eine tolle Erfahrung, die ich Dir sehr wünsche!

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute, ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen für Deinen Weg!

LG Silver

24.04.2021 18:48 • x 6 #71


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Flousen
Zitat von Julia10000:
Hallo, ich habe jetzt die 5. probatorischen Sitzungen durch und 3.Therapiesitzungen: Ich bin ein sehr misstrauischer Mensch, das weiß meine ...
Man kann das ganze sehen wie man möchte. Wenn man ein Therapeut/Therapeutin in eine Art Mutter/Vater Rolle oder eben als Freund sieht sollte man direkt die Therapie sein lassen denn Freunde sollen sie für uns nicht werden oder sein!

Das was du schilderst zeigt das du nicht einfach bist, aber wenn sie damit schon überfordert ist sollte man sich ebenso einen neuen Platz suchen. Die Probatorischen Stunden sind ja dafür da um zu sehen kannst du behandelt werden und ob ihr harmoniert. Es bringt ja nix wenn ihr euch beide ausfragt dauerhaft. Du willst Hilfe du kriegst fragen gestellt und fragst natürlich genauso aber das soll kein Katze und Maus Spiel dauerhaft werden. Man kriegt Aufgaben an diese sollte man sich halten.

Und doch es kann tatsächlich sein das du getestet wirst. Typisches Ausspielen.

Letztlich musst du für dich wissen ob du weiter suchst oder erstmal diese Hilfe in Anspruch nimmst denn ein Therapie Platz zu bekommen dauert ewig das weißt du ja mit Sicherheit.

x 1 #2


O
Hallo erstmal,

wenn ich das so lese stellt sich mir die Frage, ob du diese Therapie eigentlich machen willst?

Therapeut und Patient müssen sich erstmal kennen lernen, da reichen die fünf obligatorischen Stunden meiner Meinung nach nicht aus. Am Anfang geht es eher um Sympathie und erst danach beginnt die wirkliche Arbeit.

Aus deinem Text lese ich heraus, dass du dich gar nicht so wirklich auf deine Therapeutin einlässt, sondern nach Gründen suchst, warum sie unfähig sein könnte. Vielleicht würde es dir helfen, dir vor Augen zu führen, dass sie da ist um dir zu helfen und nicht zu schaden.

Fragen kann und sollte man als Patient stellen, aber ich gebe Flousen Recht: Ihr solltet euch am Ende nicht umkreisen. Du bist in die Therapie gegangen um Hilfe zu bekommen - diese Hilfe musst du dann aber auch annehmen.

x 5 #3


J
Ich hoffe, du verstehst was ich meine. Ja, für mich ist es erstmal wichtig dass ich ihr nicht misstrauen kann und sie nicht urteilt. Aber die Therapeutin hat ja 22 Jahre Erfahrung...Ich hoffe, du verstehst mein Text oben die Therapeutin spielt mit mir kein Katze Maus Spiel das glaube ich nicht. Sondern hat eventuell angst fehler zu machen , ich weiss es nicht genau

#4


J
Danke für deine Antwort! Ich glaube nicht - dass sie mit mir Spielchen spielt. Ist es üblich das Therapeuten Klienten testen?

#5


J
Wir haben ja schon die 5 Probesitzungen durch und sind jetzt bei der 8 Therapiestunde sozusagen. Es ist nicht einfach bei mir durchzudringen, mein Vertrauen wurde schon zu oft missbraucht oder die Sozialarbeiter haben mir auf einmal ganz viel von Ihren Problemen erzählt und deswegen hatte ich heftige Übertragungsgefühle und von einer wurde mein Misstrauen missbraucht, in dem Sie einfach mich ausgespielt hat und meine Eltern hinter meinen Rücken kontaktiert hat und ja, ich will mich drauf einlassen aber bin eher noch rational.., ich weiß auch das heftige Übertragungsgefühle kommen werden. Deswegen dachte ich eher an TFP.

#6


O
Naja, was heisst "testen" : es ist die Aufgabe eines Therapeuten herauszufinden, wo das Problem liegt. Um das heraus zu finden muss er unter Umständen auch Mal unangenehme Fragen stellen oder Emotionen aus einem herauskitzeln.
Dann kann er eine auf das Problem abgestimmte Therapie erarbeiten.

x 1 #7


J
Ich beantworte auch alle Fragen uns zwar ehrlich, aber manche Aspekte - lasse ich aus z.B sie fragte woher ich meine Kennlernphasenfreunde Kenne-weil sie sagt wir haben ja Corona und ich denke, dann sie findet es nicht toll, wenn man Lovoo sagt. Weil es eben Corona ist. Aber wieso fragt Sie sowas? Also wo ich ihn kennengelernt habe.. ? Ja da sage ich aus scham dann beim Hobby

#8


Susanne05
Sag doch wo du sie kennen lernst. Was ist dabei?

#9


Susanne05
Ich denke das passt zwischen euch. Sei einfach ehrlich und vertraue ihr.

#10


J
Ich bin eine Frau und meinte eher mein Kennlernphasen freund also sind noch nicht zusammen Very Happy

#11


Susanne05
Ja, ich weiß dass du eine Frau bist.
Und mit "sie" meinte ich deine Kennlernphasenfreunde.

x 1 #12


fourofour
@Julia10000

Bei dem was Du schreibst, frage ich mich was Du eigentlich von deiner Therapeutin erwartest.
Zudem - bei der Menge an Text und Argumenten, sehe ich da Probleme die Therapie sinnvoll zu nutzen.
Du solltest versuchen deiner Therapeutin einen Zugang zu dir gewähren und zwar einen ohne Manipulationen.
Ohne dem wird es schwierig bis unmöglich etwas für dich etwas anzunehmen.
Weniger denken, mehr einlassen.

Für mich klingt das wie als wolltest Du die Kontrolle nicht abgeben, aber trotzdem forderst Du die Kontrolle von ihr in manchen Punkten. Und zwar wenn sie Dinge ansprechen will, die Du vermeidest auszusprechen. Und nach so wenigen Sitzungen, also nach so wenig Zeit um dich einzuschätzen, würde jeder vermeiden dich zu kontrontieren.

Psychologisches Wissen zu haben wird von Betroffenen gerne eingesetzt um eben die Kontrolle zu behalten.
Nur genau mir diesem Wissen stellst Du dir selber ein Bein.
Bedenke eines - eine studierte psychologische Fachkraft hat definitiv mehr Wissen, kennt mehr Zusammenhänge als jeder einzelne Patient.

Hier widersprichst Du dir selber:
Zitat von Julia10000:
Ich sehe Therapie wie eine Party oder Kirmes, bloß nicht so extrem - man kann Süchtig werden, es genießen, es kann auch unter (Alk.) in dem Fall bei uns Auseinandersetzung(Wut) zu Attacken kommen, aber es ist irgendwann vorbei)
Zitat von Julia10000:
Jetzt urteilt nicht über meine Fragen oder sagt das sind Spielchen NEIN SIND ES NICHT!


Egal was früher war, egal was passiert ist - deine Therapeutin trägt daran keine Schuld. Sie kann dir nur das anbieten was sie kann und es ist deine Entscheidung ob Du ihr einen Vertrauensvorschuss gibst oder nicht.

Das alleine ist elementar ob es auf Dauer funktioniert oder scheitert.

Wenn Du das mit dieser Therapeutin nicht hinbekommst, würde ich dir raten einmal über eine stationäre Therapie in einer, entsprechend deiner Diagnose angepassten Klinik nachzudenken.

x 4 #13


J
Glaubst du den Sie ist kompetent bzw. weiß mit mir umzugehen? @cmelone?
Sie hat 22 Jahre Erfahrung, und mich wundert nach den ganzen Austesten, dass sie am Ball bleibt..

#14


J
Genau so ist es wie du sagst Melone! Ich genieße es manchmal Kontrolle abzugeben, aber bin mir unsicher ob ich es -darf- will. Aber in manchen Punkten möchte ich ,,mich'' kontrollieren und nicht kontrollieren lassen, da hast du vollkommen recht. Auf keine Fall würde ich stationäre Behandlung gehen, auf keine Fall!

#15


Calima
Solange du eine Psychotherapie mit dem Kauf von Inlinern vergleichst und glaubst, dass du mit ein bisschen Googeln kompetenter bis als deine Therapeutin wird das nix mit einer erfolgreichen Therapie.

Maximales Kontrollbedürfnis bei gleichzeitig maximaler Überschätzung der eigenen psychologischen Kenntnisse und fehlender Bereitschaft, sich ein- und damit helfen zu lassen, führt zu allem Möglichen, aber kaum zu einem Therapieerfolg.

x 4 #16


J
Quatsch, das sollte bloß ein Vergleich sein - weil ich alles in meinen Leben in Frage stelle.. und es ist mir bewusst, dass Sie mehr Wissen hat, als ich. Freunde

#17

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fourofour
Zitat von Julia10000:
Glaubst du den Sie ist kompetent bzw. weiß mit mir umzugehen?

Das ist eine Frage die ich dir nur teilweise beantworten kann. Denn ich kenne weder deine Diagnose, noch ihre Kompetenz oder Ausbildung.

Das was ich bei dir lese sind vielefältige Symptome, dysfunktionale Mechanismen, Störungen bei Selbstregulierungen, usw..
Eine Persönlichkeitsstörung erfordert sicherlich eine kompetente Therapie und vor allen Dingen eine Therapeutin die damit umgehen kann. Denn das kann nicht jede.

Sie kann das und hat dir das auch so mehrfach transportiert. Nur ist der Konvoi auf dem Weg zu deinem Angstzentrum von deinem Zoll aufgehalten worden.

Ich kann nicht in deinen Schuhen laufen und schreibe auch eher mit Achtsamkeit. Dennoch weiß ich wie schwer es sein kann eine Grenze zwischen dem hinter einem und dem hier und jetzt zu ziehen, um dann auch Vertrauen geben zu können.

Es ist aber der Weg.

Long story short - subjektiv würde ich dazu raten es mit ihr auszuprobieren, wenn ihr Therapieansatz zu deiner Diagnose passt. Aber auch weiß deine Therapeutin mit Sicherheit, sonst wäre ihre Reaktion anders.

x 1 #18


F
Hallo
Also du bist völlig OK so wie du bist.
Du hast ein Trauma und hast Angst das deine Therapeutin dir mit Fragen dem Thema zu nahe kommt.
Weißt du was dein trauma ist?
Wenn ja traue dich es einfach in einer Sitzung zu sagen raus hauen oder mach es wie ich schreib es auf ein Zettel und gib es ihr.
Solche Therapien sind am Anfang schwer zu verstehen und man hinterfragt alles.
Aber der weg ist über alles zu sprechen nur Mut das befreit unglaublich.
Die Therapeutin versucht dir das Tor zu sprechen zu öffnen lässt dir aber die Zeit und den Raum dazu.
Noch wehrst du dich dagegen aber das ist völlig normal
Mach die Therapie.
Die Therapeutin hat Schweigepflicht und wenn du da Absicherung brauchst wird sie es dir auch schriftlich geben.
Überlege was dir helfen kann um mehr Sicherheit zu empfinden.
Vielleicht hilft es dir wenn sie neben dir sitzt hat mir geholfen.
Ich habe irgendwann gefragt ob ich mir eine Decke umlegen darf und als sie das erlaubt hat hat es mir geholfen ihr zu vertrauen.
Ich habe 1 Jahr gebraucht um ihr zu vertrauen und dann langsam angefangen zu sprechen.
Du bist unglaublich stark und mutig das du hier um Rat fragst.
Dein verhalten habe ich auch gehabt wie gesagt ist für ein traumatisierten Menschen völlig normal.
Ich habe es geschafft und kann sprechen es ist hart aber lohnt sich.
Du kannst jederzeit die Therapie auch wieder beenden aber Versuch es
Ganz viel kraft.

x 1 #19


J
@cubemelon.. ja, da hast du recht. Es ist sehr, sehr schwer in Mich durchzudringen. Klar, sie wird auch bei mir an ihre Grenzen stoßen, das weiß ich. Sie wird auch mal nicht so ,,therapeutisch'' Handeln sagen/sondern eher in die Persönliche Schiene gelangen bzw. nicht so Achtsam, damit kann ich umgehen wenn man es mit mir klärt! Sie weiß ja, dass mit den Übertragungsgefühlen, austesten..Sie hatte mal mein Vertrauen danach gab es eine Krisensitzung(weil ich angerufen habe) und ich hab mir gesagt, hey heute lässt du ihr die Kontrolle über die Sitzung...schwubs was ist passiert, das ging nach Hinten los - sie hat nämlich nur Skills besprochen aber gar nicht die Situation wie ist das jetzt gelöst habe, weil ich mir insgeheim gehofft habe, dass Sie das fragt (hat Sie aber nicht)/ das war für mich eine Ablehnung und ich war wütend auf Sie, und auf mich (dass ich mein Mund) nicht aufbekommen habe.. Ich hätte mir einfach mal gewünscht, dass Sie sagt Hey sowas gehört zum Leben dazu aber du hast das gut gemacht..Ich weiß einfach, dass es die Beziehung/Vertrauen nach Vorne gebracht hätte. Das war der Punkt, dass für mich die therapeutische Beziehung nach hinten geworfen hat. Das hab ich ich ihr auch gesagt, sie fragte was sie falsch gemacht hat..Naja, dann wollte Sie mir halt zeigen - was Schematherapie ist und hat sich auch so dargestellt(vielleicht) ein bisschen blöd nur sie zu kritisieren zwei Stunden lang.. Ist bestimmt nicht angenehm..aber sie fragte, was mein Erwachsenes Ich gemacht hätte und mein inneres Kind..ich bin da aber nicht mit ins Boot gestiegen, sondern eher auf Metaebene geblieben.

#20


A


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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