Marc_Sky
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Zitat von Raiauer:Ein Gespräch bringt kein Geld, aber eine Tablette geht schnell über den Tresen – das ist traurig, weil gerade die Menschen mit Angst oder Schmerz eigentlich Zuwendung statt Medikamente bräuchten.
Was du bei solchen Aussagen VÖLLIG ausser Acht lässt ist einerseits, das jeder Petient generell ein Medikament verweigern kann (inwiefern es je nach Krankheitsbild sinnvoll ist sei an der Stelle erstmal dahin gestellt - du hast persönlich immernoch das Recht auf Verweigerung und es zwingt dich NIEMAND das ausgestellte Rezept einzulösen!)
Zum anderen sehe ich nicht, dass du den Fakt ansprichst dass Ärzte Budgets haben und durch Medikamente verschreiben rein garnichts verdienen - ganz im Gegenteil: Ärzte geben selbst damit Geld aus ihrem eigenen Budget/Haushalt aus!
Was du im Kopf hast ist reiner Kommerz. Geld verdienen die durchaus durch Patienten, aber je öfter ein Patient im Quartal zum Arzt geht umso weniger verdient der dadran, da er nur einmal eine pauschale über die KK abrechnen kann und da ist die Arbeitszeit nichtmal inbegriffen bzw nur einmal anteilig. Je öfter du hinrennst umso öfter bzw mehr zahlt der am Ende an Arbeitszeit pro Patient also ist es weniger in seinem Interesse dass du oder wer auch immer ständig hinjuckelst.und seine Zeit beanspruchst.
Das es Massenabfertigung gibt stimmt bedingt, aber auch das ist nich Schuld des Arztes sondern des Abrechnungswesens, da Zeit nur anteilig angreechnet wird wie bereits gesagt und pro Diagnose.je nach Diagnose gibt es auch unterschiedliche Sätze die ausgezahlt werden währen Arbeitszeit einmal pro Quartal (ich weiß nich den genauen Zeitsatz aber mir schwirrt irgendwas um ca 10 Minuten/Quartal im Kopf rum was abrechenbar ist)
Von daher isnd die Ärzte selbst gewissermaßen selbst Opfer des Systems, da die selbst zu wenig unterstützt werden und - genauso wie KRankenhäuser als solche - primär mehr wie ein Gewinnorientiertes Unternehmen arbeiten MÜSSEN statt sich endlos Zeit für deren eigentliche Kernaufgaben nehmen können, selbst wenn die es wollen
Zumal auch die KRankenkassen selbst dort viel unternehmen könnten und mehr in Prävention statt Symptombekämpfung stecken könnten die im Endeffekt denen selbs tauch wesentlich teurer zu stehen kommt als Vorsorge.
Wir als Patient können (und sollten meiner Meinung nach auch uns an unsere eigene Nase fassen und nicht gleich nahc der erstbesten Pille schreien (was zwar nicht alle tun aber immernoch zu viele) stat sich aselbst um eigene vorsorge zu kümmern.
D.h auf sofern möglich Stress zu achten und den z reduzieren (ja das geht und ist nicht alles von aussen bedingt!), auf di eeigene Ernährung achten und sich selbst dabei kritisch und ehrlich gegenüber stehen (gesunde Ernährung und Ausgewogenheit -Maggitüte aufreissen und eine Kartoffel dazu packen und sich am Abend noch eine Tüte Chips reinpfeiffen während man die "Diät" Limo oder irgendwelchen gehypten High-Protein-Müll oder chemisch hergestellten Veggieveganrotz hinterschiebt was in den meisten Fällen nichtmal reales Gemüse gesehen hat) un ddamit Herz-KReislauf-Probleme vermeidet und das eigene abwehrsystem auch ohne irgendwelchen Ernährungszusatzchemiegedöhns zudröhnt ...
Der Tonus sollte klar sein: Weniger auf WErbung hören, mehr nachdenken und WIRKLICH mal in die Gemüseabteilung gehen und alles nötige DORT kaufen.
Schuld beim anderen suchen ist immer der einfachste Weg ohne Gegenwehr und man braucht damit auch nich kritisch in die Materie gehen und erstrecht sichselbst nich tselbstkritisch begegnen um ja nich die eigenen Fehler dabei zu entdecken.
Soviel dann zu meinen 2 Cent wenn die irgendwas wert sein sollten
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