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Hallo an alle!
Ich bin neu hier und schildere kurz meine Situation:

Bin durch eine Angststörung (Mai 2021-Thema Corona-Impfung) in eine depressive Verstimmung gerutscht, die derzeitige Diagnose fällt meinem Therapeuten schwer (evtl. Zyklothymie, aber habe keine übertriebene Stimmung dabei).
Ich habe Phasen, da geht es mir völlig normal, wie vor der Angststörung, dann wechsekt es plötzlich, in der Regel über Nacht, und ich wache mit einer total bedrücksten Stimmung auf und mit dem Gefühl, dass ich überfordert bin und selbst den normalen Alltag nicht schaffen werde. Ich schaffe dann aber doch alles, allerdings fällt es mir schwer und ich habe keine Freude dabei.
Habe zwei Söhne, die nicht kennen, dass ihre Mama krank ist und ich mache mir Sorgen, dass es sie zu sehr belastet. Meinem Mann fällt es schwer, damit umzugehen.
Ich nehme, nachdem ein Jahr lang Escitalopram nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hat, inzwischen Paroxetin und Pregabalin.
Es raten mir sehr viele zu einem Aufenthalt in einer Klinik, um mal komplett abschalten zu können und nur noch Verantwortung für mich zu haben.

Ist hier vielleicht jemand mit ähnlichem Auf und Ab zum Austausch?

Bin derzeit in einem blöden Tief und brauche Mitleid.

20.06.2022 11:59 • 22.06.2022 #1


6 Antworten ↓


Hi Stef,

Wie und wann hast du das Escitalopram ausgeschlichen?

Lg
Nikko

20.06.2022 16:22 • #2



Ständiges Wechseln von guten und schlechten Phasen

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Hallo Nikko,

da ich direkt auf Paroxetin gegangen bin, war das ein fließender Übergang!
Du hast also keine ähnlichen Symptome?
LG

20.06.2022 20:25 • #3


Hi Stef,

Wann wurde substituiert? Also seit wann nimmst du Paroxetin?

Nein habe ich nicht.

lg
Nikko

20.06.2022 20:52 • #4


Das war vor 5 Wochen...

20.06.2022 20:58 • #5


Das kann gut sein, dass "dein Zustand" noch vom der Substitution kommt. Das ZNS muss sich erneut umstellen/umbauen (auch beim einem Wechsel des Medikaments). Während diese Zeit gibt es alle mögliche Symptome (sowohl psychischer als auch somatischer Natur). Da musst du dich jetzt Gedulden bis das ZNS sich umstellt und wieder beruhigt.

Das kann dieses Mal länger dauern als beim erstes Einschleichen. Was du jetzt nicht machen darfst ist ungeduldig werden. Ein paar Wochen würde ich mich noch Gedulden und erst dann (wenn keine Besserung eintritt) würde ich mir Gedanken über AUSSCHLEICHEN machen.

Nur mal als Kleiner Tipp. Informiere
dich SEHR, SEHR GUT im Internet wie man ausschleicht. Das kann dir viel leid ersparen.

lg
Nikko

20.06.2022 22:08 • x 1 #6


Hat sonst niemand solche Symptome? ‍️

Gerade eben • #7




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