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Hallo hr lieben,
Würde mich freuen um einen Austausch mit Patienten denen es ähnlich erging. BIn ein fröhlicher und auch spontaner mensch. Der gern unterwegs und auf Reisen ist. Nun bekam ich am letzten Wochenende eine große Panik Attacke inkl. Nervenzusammenbruch. Es passierte vor und in meiner Wohnung. .. weil ich mein Leben so in der Form nicht schängen fand. Nun bin ich in einer Klinik schaue natürlich auch ein bisschen in die Zukunft und sehe nichts als leere. Ich habe aktuell angst vor dem wieder nach hause kehren. ..Den Alltag zu meistern.... mich neu zu orientieren und natürlich die große Angst nochmal so eine Panikattacke zu bekommen mit all den Gedanken und Schmerzen. ...
Wer hat vielleicht auch dies schon mal erlebt und kann mir ein paar Anekdoten und hilfreiche Tipps geben?
Lg

26.07.2017 23:02 • 09.09.2017 #1


8 Antworten ↓


patriot
Ich hatte sowas ähnliches erlebt. An einem Wochenende ging es mir sehr schlecht, Ängste ohne Ende. Hab mich dann einweisen lassen. War 5 Wochen Stationär. Hat mir gut geholfen. Nun habe ich wöchentlich Psychiater Gespräch. Wichtig ist die Behandlung danach auch. Keine Angst es geht weiter im Leben und irgendwann siehst du einen Sinn und Wert im Leben. Ich lerne es auch gerade. Aber ich weiss auch das das Leben danach anders ist und wird. Ist auch eine Chance aus der Krise zu lernen.

26.07.2017 23:56 • #2


Ich habe mich gegen ärztlichen Rat entschieden ... Ich fühlte mich nicht ernst genommen.
DeN Arzt habe ich am Freitag mehrmals angesprochen ob er mir zwecks Nebenwirkungen mich beruhigen kann.
Er hat sich dann um 16 uhr am seitenausGang davon geschlichen. Mit meinem Symptomen dort stehen gelassen.
Bin jetzt seit 2 tagen bei meinen Eltern. Ohne Pipamperon schlafe ich nicht mehr ein.
Es geht mir definitiv etwas besser als in der Klinik.
Was meint ihr? Richtige Entscheidung? AusschLeichen von neuroöeptika möglich?

06.08.2017 13:46 • #3


la2la2
Sofern du nicht ausm Fenster springst, spricht nichts gegen die Entlassung.

Welche Dosis hast du denn in der Klinik bekommen?
Die ganzen Medikamente immer ganz langsam ausschleichen. Alle paar Tage die Dosis halbieren, bis du bei 0 bist.

06.08.2017 13:55 • #4


20 mg pipameron. ... Sonst habe ich keine.
Antidepressiva ist raus. 10 mg müsste ich von Hälfte abbeißen .

06.08.2017 14:08 • #5


la2la2
Oder mit nem Messer zerteilen

06.08.2017 14:13 • #6


patriot
Das ist nicht viel ist ja schwachpotentes Neuroleptika, es gibt menschen die nehmen 40 mg 3 mal am Tag

07.08.2017 00:20 • x 1 #7


Zitat von patriot:
Das ist nicht viel ist ja schwachpotentes Neuroleptika, es gibt menschen die nehmen 40 mg 3 mal am Tag


Da würde ich ja nur noch schlafen. ...

07.08.2017 08:18 • #8


Nachdem ich mich dort ja gegen ärztlichen Rat entlassen habe....
habe ich mich jetzt 5 Wochen später wieder neu dort hinbegeben....
die Symptome kamen heftigst wieder mit Schlaflosigkeit die ersten 3 Nächste komplett,
das Gefühl des Durchdrehens.... ich möchte mir ja sehr gerne helfen lassen
aber ich bin jetzt 4 Tage dort und es geht gar nichts voran....
wenn ich nicht schlafen kann soll ich halt die 3fache Dosis Chemie nehmen,
es wird mir ja damit "geholfen".

Einerseits möchte ich ja gern diese Hilfe annehmen aber anderseits sehe ich stationär einfach keinen Sinn,
zu Hause ist das Problem da habe ich keine Struktur, komme aber halbwegs gut alleine klar trotz Ängsten.
Die Wartelisteplätze der Tageskliniken sind einfach nur katastrophal, dort wäre ich nächste Woche bei 2 Terminen,
müsste mich aber nun dazu entscheiden oder weiter das Versuchskaninchen stationär zu bleiben.
Ich weiß ihr könnt mir da vielleicht wenig helfen,
vielleicht war der ein oder andere aber auch schon mal in so einer verzweifelten Situation?

LG

09.09.2017 14:53 • #9




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