5

CrowleySN
Hey Leute

Vorweg ich war bis vor einem Jahr wegen einer Angststörung hier schon mal angemeldet.
In diesem Jahr, habe ich deutliche Fortschritte gemacht, aber es ist einfach noch nicht gefestigt.
Aktuell kämpfe ich ''nur noch'' mit Derealisation/Depersonalisation, müde/antriebslos und panik bei Ärzten.
Ach und ich steigere mich gerne in neue Symptome rein

Jetzt spiele ich mit dem Gedanken endlich mal in eine Klinik zu gehen.
Ich denke auch, das mir eine Klinik sehr gut helfen würde.
AAAABER. . .
In der Klinik werden mehrere Sachen zu einem Problem die zuhause keine Probleme machen.
Zum Beispiel hab ich viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Daheim weiß ich was ich essen kann und in welcher menge, damit es mir gut geht, aber in der Klinik geht das nun mal nicht und ich werde heftige Beschwerden mit der Verdauung bekommen.
Dann habe ich eine Reizblase wo auch erst in der Klinik ein Problem wird, wenn ich 24/7 Leute um mich herum habe.
In einer Klinik werden meine Ängste sicher erstmal schlimmer und wenn dann noch die oben genannten Sachen dazukommen, weiß ich nicht ob ich die Anfangszeit durchstehe und abbreche

Habt ihr einen Rat für mich ?

26.01.2020 20:04 • 31.01.2020 #1


22 Antworten ↓


Lottaluft
Ich finde deine Idee in eine Klinik zu gehen sehr gut und denke auch du solltest das verfolgen denn selbst wenn es schlimmer werden sollte -du wirst merken das du an jeder Ecke halt bekommst
Die nahrungsinverträglichkeiten sind auch kein Problem ich habe bevor ich in der Klinik war alles angegeben und habe dann extra essen bekommen
Ich würde mich für dich sehr freuen wenn du es durchziehst

26.01.2020 20:19 • x 1 #2



Hallo CrowleySN,

Mit Reizblase und Verdauungsbeschwerden in die Klinik?

x 3#3


CrowleySN
Zitat von Lottaluft:
Ich finde deine Idee in eine Klinik zu gehen sehr gut und denke auch du solltest das verfolgen denn selbst wenn es schlimmer werden sollte -du wirst merken das du an jeder Ecke halt bekommst Die nahrungsinverträglichkeiten sind auch kein Problem ich habe bevor ich in der Klinik war alles angegeben und habe dann extra essen bekommen Ich würde mich für dich sehr freuen wenn du es durchziehst

Hoffe die Klinik nimmt dann auch Rücksicht auf das Essen.
Im Krankenhaus gibt es ja meistens nur Normal, oder Vegetarisch.....
Werde wohl morgen mal dort anrufen und eventuell ein Termin ausmachen. In dieser Klinik braucht man eh erst ein Gespräch mit dem Oberarzt und danach wird man soweit ich weiß erst auf die Warteliste gesetzt.
Habe zwar keine Sozialphobie und kann mich gegenüber anderen Menschen durchaus behaupten, aber trotzdem macht mir das Thema extrem angst.
Es gibt auch nur Zweibettzimmer..... Ich hab echt keine lust mir mit einem fremden ein Zimmer zu teilen.
Wenigsten Nachts alleine zu sein und meine ruhe zu haben, währe halt wünschenswert um von dem Klinikstress runterzukommen

26.01.2020 20:41 • #3


Lottaluft
Zitat von CrowleySN:
Hoffe die Klinik nimmt dann auch Rücksicht auf das Essen.Im Krankenhaus gibt es ja meistens nur Normal, oder Vegetarisch.....Werde wohl morgen mal dort anrufen und eventuell ein Termin ausmachen. In dieser Klinik braucht man eh erst ein Gespräch mit dem Oberarzt und danach wird man soweit ich weiß erst auf die Warteliste gesetzt.Habe zwar keine Sozialphobie und kann mich gegenüber anderen Menschen durchaus behaupten, aber trotzdem macht mir das Thema extrem angst.Es gibt auch nur Zweibettzimmer..... Ich hab echt keine lust mir mit einem fremden ein Zimmer zu teilen. Wenigsten Nachts alleine zu sein und meine ruhe zu haben, währe halt wünschenswert um von dem Klinikstress runterzukommen



Ich habe meinen Bedenken alle beim erstgespräch angesprochen auch das Problem mit dem Essen
Ich habe dort wie gesagt immer essen bekommen das ich auch vertrage und ich habe viele Allergien
Auf der Station wo ich war gab es sogar zwei Einzelzimmer die waren speziell für Leute die unter sozialphobien oder starken Schlafstörungen leiden damit niemand gestört wird.Nach einiger Zeit hat aber jeder ein Einzelzimmer bekommen ..ich glaube 1,5 Monate vor der Entlassung hatte ich schon eins und ich war 3 Monate da

26.01.2020 20:45 • x 1 #4


CrowleySN
Zitat von Lottaluft:
Ich habe meinen Bedenken alle beim erstgespräch angesprochen auch das Problem mit dem Essen Ich habe dort wie gesagt immer essen bekommen das ich auch vertrage und ich habe viele Allergien Auf der Station wo ich war gab es sogar zwei Einzelzimmer die waren speziell für Leute die unter sozialphobien oder starken Schlafstörungen leiden damit niemand gestört wird.Nach einiger Zeit hat aber jeder ein Einzelzimmer bekommen ..ich glaube 1,5 Monate vor der Entlassung hatte ich schon eins und ich war 3 Monate da

Werde die ganzen Bedenken auf jeden Fall äußern.
Vielleicht habe ich ja glück und es gibt tatsächlich auch Einzelzimmer, nur werde ich auf so ein Zimmer wohl wenig Chancen haben, da Leute die unter Schlafstörung oder Sozialphobie leiden, das Zimmer dringender benötigen.

26.01.2020 20:56 • #5


Lottaluft
Zitat von CrowleySN:
Werde die ganzen Bedenken auf jeden Fall äußern. Vielleicht habe ich ja glück und es gibt tatsächlich auch Einzelzimmer, nur werde ich auf so ein Zimmer wohl wenig Chancen haben, da Leute die unter Schlafstörung oder Sozialphobie leiden, das Zimmer dringender benötigen.



Egal wie es kommt du schaffst das

26.01.2020 20:57 • x 1 #6


CrowleySN
Zitat von Lottaluft:
Egal wie es kommt du schaffst das

Danke dir
Mich zwingt ja auch keiner dort zu bleiben, falls es mir dort sehr schlecht gehen sollte.

26.01.2020 21:00 • x 1 #7


CrowleySN
Hab mich entschieden erstmal ein Infotermin in einer Tagesklinik zu vereinbaren.
Glaube das ist eher was für mich.

27.01.2020 21:46 • #8


Safira
Zitat von CrowleySN:
Habt ihr einen Rat für mich ?

Einfach ausprobieren es gibt zig Gründe etwas nicht zu tun. Es gibt Diätassistenten für solche Fälle. Du bekommst extra-Kost und einen Ernährungsplan. Ja und für Deine Ängste, solche Herrausforderungen zu meistern solltest Du da schon genau richtig sein als Angst Patient in einer psychosomatischen Klinik.

Wir Angsthasen denken immer viel zu viel über mögliche Folgen nach ... Was wenn... !

Frage dich lieber: Was würde ich tun wenn ich keine Angst hätte? Versuch das mal.

29.01.2020 22:54 • #9


Soulclaw90
Zitat:
Hab mich entschieden erstmal ein Infotermin in einer Tagesklinik zu vereinbaren.
Glaube das ist eher was für mich.


Das könnte doch für deinen Fall eine gute Alternative sein. Da hast du am Tag ja dir ganzen therapien und kannst nachmittags heim. Musst halt nur stabil genug sein hin und herzufahren

30.01.2020 09:53 • #10


klaus-willi
Zitat von CrowleySN:
Hey Leute Vorweg ich war bis vor einem Jahr wegen einer Angststörung hier schon mal angemeldet.In diesem Jahr, habe ich deutliche Fortschritte gemacht, aber es ist einfach noch nicht gefestigt.Aktuell kämpfe ich ''nur noch'' mit Derealisation/Depersonalisation, müde/antriebslos und panik bei Ärzten.Ach und ich steigere mich gerne in neue Symptome rein Jetzt spiele ich mit dem Gedanken endlich mal in eine Klinik zu gehen.Ich denke auch, das mir eine Klinik sehr gut helfen würde.AAAABER. . . In der Klinik werden mehrere Sachen zu einem Problem die zuhause keine Probleme machen.Zum Beispiel hab ich viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Daheim weiß ich was ich essen kann und in welcher menge, damit es mir gut geht, aber in der Klinik geht das nun mal nicht und ich werde heftige Beschwerden mit der Verdauung bekommen. Dann habe ich eine Reizblase wo auch erst in der Klinik ein Problem wird, wenn ich 24/7 Leute um mich herum habe.In einer Klinik werden meine Ängste sicher erstmal schlimmer und wenn dann noch die oben genannten Sachen dazukommen, weiß ich nicht ob ich die Anfangszeit durchstehe und abbreche Habt ihr einen Rat für mich ?

Wenn bei dir alley ok wäre würdest du ja nicht in eine Klinik gehen.
Ich würde dir eine Tagesklinik empfehlen.
Als ich dort war konnte man sich das essen schon aussuchen.
Auch deine anderen Probleme sollen sich ja verbessern.
Du wirst sehen das du in einer Klinik nicht alleine mit deinen Problemen bist..andere habe ähnliches.
Mach es ..lg.

30.01.2020 09:58 • #11


CrowleySN
Hmmm also ich hatte jetzt mit den zwei Tageskliniken hier in der Nähe Kontakt.
Von der einen passt das Programm mal überhaupt nicht zu mir und die andere nimmt mich nicht, weil sie in einem anderen Bundesland ist (15 Minuten entfernt) echt ein Witz....
Bleibt also nur stationär übrig :/

31.01.2020 14:12 • #12


Safira
was ist denn da mit dem Programm?

31.01.2020 14:13 • #13


klaus-willi
Zitat von CrowleySN:
Hmmm also ich hatte jetzt mit den zwei Tageskliniken hier in der Nähe Kontakt.
Von der einen passt das Programm mal überhaupt nicht zu mir und die andere nimmt mich nicht, weil sie in einem anderen Bundesland ist (15 Minuten entfernt) echt ein Witz....
Bleibt also nur stationär übrig :/

Das dachte ich zuerst auch.
Das passt nicht zu mir..aber falsch gedacht.
Sogar das malen und basteln hat sehr viel Spaß gemacht.
Probier es doch einfach mal aus.
Lg.

31.01.2020 14:14 • #14


CrowleySN
Zitat von Safira:
was ist denn da mit dem Programm?

Hauptsächlich für Leute die eine psychose oder ähnliches hatten und wieder ''lernen'' müssen zu leben.
Gemeinsam einkaufen, kochen usw. Ist das hauptprogramm und einmal die Woche wird ein größerer Ausflug gemacht wie z.B. in den Zoo gehen.

31.01.2020 14:15 • #15


Safira
hmmm gibt es denn nicht noch andere Tageskliniken in deinem Einzugsgebiet?

Zitat von CrowleySN:
wieder ''lernen'' müssen zu leben.

stellt sich mir die Frage: Warum suchst Du klinische Hilfe?

31.01.2020 14:18 • #16


klaus-willi
Habe die Erfahrung gemacht das in einer Tagesklinik Achtsamkeit mit sich selber sehr hoch angesiedelt ist.

Es ist ja ein ganzheitliches Konzept was dort verfolgt wird.
Ich würde es probieren..wenn es nichts ist kann man ja wieder weggehen.#
Mir hat es ein Stück Freiheit weidergegeben.

31.01.2020 14:22 • #17


CrowleySN
Zitat von Safira:
hmmm gibt es denn nicht noch andere Tageskliniken in deinem Einzugsgebiet? stellt sich mir die Frage: Warum suchst Du klinische Hilfe?

Nein, das sind die einzigen wo täglich von der Fahrt machbar wären.

Ich will hauptsächlich in die Klinik um intensiv an der Psyche zu arbeiten.
Hauptproblem sind, falsche Bewertung von körperlichen Beschwerden und Umgang mit meiner neurologischen Erkrankung.
Einkaufen, kochen usw kann ich alles da brauch ich keine Gruppe für.
Genau so wenig brauch ich eine Gruppe mit denen ich Ausflüge machen muss woran ich eh keine Freude habe (ok in den Zoo würde ich schon gerne mal wieder )

31.01.2020 14:23 • #18


Safira
intensiv an der Psyche arbeiten wollen alle anderen auch. Egal welche Diagnose
Es geht auch nicht darum dir das kochen beizubringen sondern sich einzubringen, ein Rhytmus zu bekommen und soziale Kompetenz zu trainieren in der Gemeinschaft. Spass dran haben.

In jeder Einrichtung wird es etwas geben was Dir nicht gefällt und Du trotzdem mitmachen musst. So ist das eben in einer Klinik. Keine Klinik wird Dir Deinen Aufenthalt mit Angeboten bieten wie Du es gerne hättest.

Vielleicht liegt da auch ein Problem von Dir

31.01.2020 14:29 • #19


CrowleySN
Zitat von Safira:
intensiv an der Psyche arbeiten wollen alle anderen auch. Egal welche Diagnose Es geht auch nicht darum dir das kochen beizubringen sondern sich einzubringen, ein Rhytmus zu bekommen und soziale Kompetenz zu trainieren in der Gemeinschaft. Spass dran haben. In jeder Einrichtung wird es etwas geben was Dir nicht gefällt und Du trotzdem mitmachen musst. So ist das eben in einer Klinik. Keine Klinik wird Dir Deinen Aufenthalt mit Angeboten bieten wie Du es gerne hättest.Vielleicht liegt da auch ein Problem von Dir

Aber mit genau diesen Sachen wo du aufzählen tust, hab ich ja keine Probleme.

31.01.2020 14:35 • #20




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf