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Minkalinchen

03.06.2017 17:27 • 01.03.2021 x 1 #1


24 Antworten ↓


Guten Abend,
Als ich gerade deinen Beitrag gelesen hatte. Habe ich mich selbst wieder erkannt. Ich muss auch ständig, und sogar nachts stehe ich 2 bis 3 mal auf. Es nervt, wirklich. 1 Stunde, bevor ich zur Arbeit fahre. Höre ich schon auf zu trinken, nur weil ich Angst habe unterwegs zu müssen. Weil ich dann keine Zeit habe, um auf das Klo zu müssen. Auch in meiner Kindheit, musste ich ständig zwischen den Schulstunden wenn Pause war, auf die Toilette. Auch Blasenspiegelungen ect.. habe ich hinter mir. Es wurde nichts gefunden, habe auch hin und wieder eine Blasenentzündung. Wenn ich Kaffee trinke, geht es bei einer Tasse. Bei der zweiten, dürfte ich danach erstmal nicht raus. Da ich dann mindestens 3 mal auf die Toilette muss, in kürzeren Absänden wie 20min. Deshalb, bleibt es immer unter der Woche bei einer. Ich fühle mit dir, denn ich leide auch darunter. Am Tag habe ich es noch nicht gezählt, aber an deiner Zahl, komme ich mit sicherheit dran. Bei mir wurde auch eine Reizblase diagnostiziert. Wie kommst du denn im Alltag, mit der Belastung klar? LG

03.06.2017 23:40 • x 2 #2



Immer noch Reizblase?

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Minkalinchen
Hallo Gudrun,

danke für deine Antwort.

Ich bin eigentlich sonst, vor ein paar Jahren damit klar gekommen...weiß auch nicht, warum es auf einmal nicht mehr so ist.
Bis vor ein paar Wochen auch noch.
Mich hat wohl auch das ganze Googeln über dieses Thema verrückt gemacht, was man ja auch nicht tun sollte .
Ob ich nun alle 2 Stunden, jede Stunde oder alle 10 Minuten gegangen bin, hat mich nie gestört.
Wahrscheinlich, als meine allgemeinen Sorgen losgingen, fing es an, mir aufzufallen.
An guten Tagen gehe ich 12 x zum Klo.

Ja, es ist zur Zeit eine große Belastung.
Ich versuche mir immer zu sagen, ich bin ganz ruhig, mir passiert nix...aber es will nicht so ganz klappen, leider.
Ich habe zuviel Unruhe in mir, bin tagsüber sehr nervös....weil ich immer auf die Uhr gucke...eben verrückt.
Wie schon geschrieben, abends ist es besser, ohne Druck...also ist es wohl auch seelisch bedingt.

Seit neuestem traue ich mich schon fast nicht mehr aus dem Haus, weil ich evtl. muß...obwohl es ja unterwegs auch Toiletten gibt.
Kenne ja außerhalb schon fast alle...

Wie gehst denn du damit um?
Das würde mich auch interessieren.

LG

04.06.2017 00:13 • x 1 #3


Hallo @Minkalinchen
mir geht es genauso. Bereits seit der Kindheit, Blasenspiegelung war auch ok, allerdings hatte ich über Jahre (fast 10 Jahre lang) immer wieder Infekte, Pilzinfektionen, was heute endlich zur Ruhe bewegt hat. Dazu befinde ich mich in den Wechseljahren und diagnostiziert ist eine hyperaktive Reizblase. Miktionstagebuch zeigt bis zu 20 x WC Gänge auf. Auch merke ich, wenn ich wieder unter starker Anspannung stehe, muss ich fast alle 15 Minuten ein paar Mal. Es wurde auch gesagt, dass sich meine Blase nicht komplett entleert, somit also der Reiz da ist. Das kann man trainieren, aber ich habe mich seit langem damit abgefunden, ich trainiere jetzt nichts mehr in meinem Alter. Nachts muss ich auch, je nachdem wieviel ich trinke, aber mind. 2 Mal raus. Die Ärztin sagte, der Körper sucht sich eine Stelle im Körper, wo er seinen "Seelenschmerz" ablassen kann. Keine Ahnung, ob das so ist, aber es stimmt, dass die körperlichen Symptome mit dem psychischen Befinden zusammenspielen können. Deshalb sollen die AD's die Schmerzen auch etwas zurückhalten, unterdrücken, ausblenden wie auch immer, wovon ich aber nichts spüre. Am besten, akzeptieren oder trainieren. Alles Gute!

04.06.2017 08:40 • #4


Minkalinchen
Hallo Andy,

danke für deine Antwort.

Ja, man muß es wohl so annehmen, nur im Moment fällt es mir furchtbar schwer. Meine Unruhe ist schlimm, auch jetzt gerade.
Ich nehme seit gestern Lasea ein, das wirkt ja leider erst später.
Zusätzlich nehme ich seit 2 Wochen Cystorenal ein, aber merke noch nichts von. Es soll die Blase stärken.

In der chinesischen Medizin sagt man zur Reizblase: 'Die Seele weint!', ist wohl was dran.

Ich wünschte, ich kann es auch bald wieder akzeptieren, wie es bei mir vorher war...

Dir auch alles Gute!

LG

04.06.2017 13:40 • x 2 #5


Mindhead
Hallo.
Ich kenne das auch. Ich habe immer sehr wenig getrunken und musste dementsprechend auch kaum auf die Toilette.
Das hat sich aber vor mehr als ein halbes Jahr geändert. Da hatte ich eine Harnwegsinfektion und seit dem muss ich andauernd auf Toilette. Das nervt mich wirklich sehr und macht mir auch Angst. Es ist aber oft so, dass wenn man 1 Mal Probleme hatte, dass der Körper dann anfängt anders zu reagieren. Eben so auch mit der Blase.
Ich kann zb. nicht mehr lange halten und bekomme viel schneller Bauchschmerzen undso.
Der Körper möchte einfach verhindern, dass man wieder krank wird. Trotzdem macht mir das auch wirklich Angst, du bist da also gar nicht alleine!
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen...
Ich bin zwar kein Arzt und weiß es auch nicht genau...
Wenn dir das aber weiterhin sehr zu schaffen macht, solltest du das beim Arzt nochmal ansprechen und auch sagen, dass dir das sehr Angst macht und vielleicht wieder eine Therapie beginnen, falls du das willst.

04.06.2017 19:36 • x 1 #6


Minkalinchen
@ Mindhead,

danke für deine Antwort.

ja, ich möchte wieder eine Therapie machen. Die letzte war im Juli 2016 vorbei, da ging es mir gut, es ging u.a. auch um die
Blase, die durch massive Familienprobleme sich wohl 'so' bemerkbar gemacht hat.
Aktuell sind wieder Probleme und Stress aufgetaucht...leider.
Da die Therapie schon lange über ein halbes Jahr vorbei ist, muß ich alles wieder neu beantragen.
Als ich sie 2013 begann, mußte ich vorher bei meiner KK fünf kassenärztliche Therapeuten angeben, die unter 3 Monaten nicht verfügbar waren.
So kam ich zu einer privaten Psychologin, was die Kasse dann auch zahlte.
Da ich sie eigentlich wieder haben möchte, muß ich das gleiche machen, nur jetzt zehn Therapeuten angeben.
Das ist wieder so ein Aufwand....aber muß ich wohl tun.

LG

04.06.2017 19:55 • #7


Mindhead
Ich bin mir sicher, dass du das schaffst! Ich finde es auf jeden Fall super, dass du nochmal eine Therapie beginnen möchtest
Ich hoffe sehr, dass dir das helfen wird.

Auf jeden Fall weißt du jetzt auch, dass du nicht alleine bist mit deiner Situation. Vielleicht erleichtert dich das ja auch ein eines bisschen. Das hoffe ich zumindest.

04.06.2017 20:07 • x 1 #8


Minkalinchen
@ Mindhead,

nochmals danke.

Wie kommst du denn mit deinen Blasenproblemen klar oder sind sie nicht mehr vorhanden?

LG

04.06.2017 20:09 • #9


Mindhead
Kein Problem

Nun ja...Ich versuche es irgendwie zu verdrängen. Aber es macht mir auch zu schaffen. Ich habe nämlich auch sehr große Angst vor Krankheiten, aber ich bin jemand die genau das Gegenteil macht als zum Arzt zu gehen. Ich habe nämlich Angst vor so einem Ergebnis und gehe deswegen nicht.

Ich weiß gar nicht. Manchmal komme ich besser damit klar und manchmal kaum.
Wie gehst du denn sonst damit um? Hast du vielleicht Tipps?
Ich habe das immerhin noch nicht so lange mit der Blase...Und ich bin erst 19.

04.06.2017 20:11 • #10


Minkalinchen
@ Mindhead,

du bist noch sehr jung, klar.
ich bin schon 59.

Ich versuche auch damit irgendwie klar zu kommen, was bleibt einem übrig.
Ich hatte es ja schon im Griff, aber eben, es kommt und geht.
Tipps zu geben ist schwer, denn wie schon geschrieben, ich habe mir früher keine Gedanken drüber gemacht.
Ich habe natürlich auch gegooglet, was man alles für die Blase machen kann, denn ich bin auch kein Fan, vom nochmaligen Ärztemarathon .
Im Internet las ich, das jeder Mensch unterschiedlich oft zur Toilette geht, man sollte sich nicht verrückt machen, das hat mir damals z.B. geholfen.
Oder auch die Krankenschwester, die mir sagte, sie gehen eben oft, na und ....

Und zuletzt hoffe ich natürlich, das es endlich wieder besser wird.
Das wünsche ich dir auch.

LG

04.06.2017 20:34 • x 1 #11


Mindhead
Ja, irgendwie muss man es wohl akzeptieren. Da muss man für sich persönlich Strategien finden.
Bei mir sind es auch immer Phasen in denen es so ist.

Ich finde, dass du stolz auf dich sein kannst! Denn du bist doch schon weit gekommen und weißt eigentlich auch, dass du es schon Mal akzeptiert hättest und das auch wieder erreichen kannst.
Das darfst du nicht vergessen!

Danke

04.06.2017 20:56 • x 1 #12


Minkalinchen
Da hast du recht..danke nochmals!

LG

04.06.2017 21:03 • #13


Mindhead
Kein Problem
Du schaffst das!

04.06.2017 21:25 • #14


sonnengruß
Hallo Minkalinchen,
ich kenne leider auch die ganze Problematik mit ständigen Toi Stopps, immer der Gedanke hoffentlich schaffe ich es noch rechtzeitig.
Bei mir hat es andere Ursache (MS bedingt), aber jemand der dieses Problem nicht hat, kann sich das nicht vorstellen, wie das
ganze Leben dadurch eingeschränkt ist. (Wie auch bei anderen Krankheiten halt auch, mitreden kann man erst, wenn man selbst Mitglied im Club ist)
Bei mir richtet sich teilweise der ganze Tagesablauf nach der Blasengeschichte, morgens überlege ich mir schon, ob und wenn ja wie viel ich Kaffee trinken kann. Habe ich schon vormittags einen Termin und kenne die "Örtlichkeiten" nicht, bekomm ich schon Panik und schränke meine Trinkmenge schon Stunden vorher auf das Nötigste ein. Und je aufgeregter ich bin, desto stärker ist mein Harndrang. Da kann ich teils auch gar nicht mehr an was anderes denken und umso akuter wird es.
Wenn ich mir noch nicht oft gewünscht habe ein Mann zu sein, aber in solchen Notsituationen, sind sie klar im Vorteil.
Mein Wort zum Pfingstmontag

05.06.2017 08:23 • #15


Minkalinchen
@ sonnengruß,

da bist du mit im 'Club', auch wenn es bei dir eine andere Ursache hat, man leidet sehr drunter.
Mir fällt es genauso auf, das je mehr ich mich auf meine Blase konzentriere, je schlimmer wird das 'Müssen', leider.
Nur, man kann es nicht abstellen.
Da hast du recht, da sind Männer im Vorteil.

Alles Gute für dich!

LG

05.06.2017 17:30 • x 1 #16


Minkalinchen
Hallo,

ich wolllte nicht noch einen neuen thread aufmachen, aber, ich habe immer noch zu tun mit meiner blöden 'Blase'..... ...

Die meisten hier nehmen doch Antidepressiva zu sich....hat keiner Harndrang als Nebenwirkung?

Ich habe das Gefühl, seit ich Doxepin nehme, ist es bei mir schlimmer geworden...ich weiß auch nicht mehr weiter...
Beim Opipramol hatte ich das nicht so...

Ich weiß, die Ängste kommen auch noch dazu.....macht alles nicht leichter, leider.
Man könnte manchmal durchdrehen.

Ich habe von meiner Ärztin für den Notfall eine Packung Tavor 0,5 mg bekommen.
Gestern nahm ich 2 Tabletten, und es ging mir gut....aber, ich kann sie ja nicht dauernd nehmen.

LG

02.07.2017 22:57 • #17


Flobo25

25.06.2020 00:54 • #18


TheNiceLife
Hi flo, kannst du es bitte nochmal wiederholen was du genau wissen möchtest oder was deine Befürchtung ist ?

25.06.2020 01:02 • #19


Annalehna
Es gibt verschiedene Sorten von Harnsteinen die sind auch nicht glatt,also kann es durchaus sein das es sich festsetzt.

25.06.2020 01:11 • #20



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