spielkind79
Hallo ihr lieben,

wie man vielleicht durch meine Beträge sieht bin ich ein ehr unsicherer Mensch. Und will oft Meinungen zu einigen Dingen hören und mich leiten lassen. Zuletzt habe ich mich in einer Tagesklinik behandeln lassen wegen Depressionen und Ängsten.
Im anschluss sollte ich am betreuten Wohnen teilnehmen. Das ist leider von der LWL abgelehnt worden. Zuerst soll ich eine medizinische Reha machen und dann anschliessend in das betreute Wohnen wechseln.

Hat hier schon jemand eine medizinische Reha gemacht?
Wozu dient diese und was macht man dort?
Über Berichte von euch was die medzinische Reha angeht würde ich mich sehr freuen.

LG

18.10.2015 14:30 • 16.01.2020 #1


14 Antworten ↓


Schlaflose
In einer Reha geht es im Prinzip so zu wie in einer Tagesklinik, bloß dass man auch dort schläft. Es gibt eine Reihe von Gruppentherapien zu verschiedenen Themenbereichen, man hat einen Bezugstherapeuten, bei dem man 1-2 Mal in der Woche Einzeltherapie hat, daneben gibt es diverse Kurse in Entspannungsthechniken, Ergotherapien, Sporttherapie u.ä.
Das Zeil einer Reha ist, die Arbeitsfähigikeit wieder herzustellen, bzw. dort attestiert zu bekommen, dass die Arbeitsfähigkeit nicht wiederhergestellt werden kann, um z.B. weiterhin Krankengeld beziehen zu können oder um eine Rente beantragen zu können.

Oder meinst du wirklich eine medizinische Reha wegen einer körperliche Krankheit?

18.10.2015 14:45 • #2



Hallo spielkind79,

Medizinische Reha - was ist das? Erfahrungen

x 3#3


spielkind79
Ich soll die medizinische Reha wegen psychischen Problemen machen.

18.10.2015 17:47 • #3


schnapper

16.01.2020 16:39 • #4


Safira
also ne Medizinische Reha bei ner kPTBS klingt neu für mich. Worauf bezieht sich denn das medizinische bei Dir? Das wäre doch dann was körperliches.

16.01.2020 16:48 • #5


schnapper
Das körperliche sind somatoforme Störungen. Die gilt es aber nicht an sich zu behandeln, Das kommt ja alles von Angst und Anspannung.

16.01.2020 16:57 • #6


Safira
ich google gerade mit dem Begriff. Umgangssprachlich wird es als Kur bezeichnet.

Von wem hast Du denn die Verordnung bekommen? Gab es denn gar keine Infos?

16.01.2020 16:59 • #7


schnapper
Also die Diagnose kPTBS ist klinisch gesichert durch Akutstation der traumatologie und frühere Therapeutein. Die Reha habe ich selbst ohne von wem aufgefordert worden zu sein beantragt. Mein Ziel ist eine anschließende berufliche Rehabilitation. Wäre aber schon nicht schlecht, wenn am eigentlichen ubel der PTBS gearbeitet wird. Wenn sich da nichts ander ist halbwegs egal welcher Job usw., die gleichen Probleme werden mit h begleiten.

Ne Infos gibt es nicht viel von der DRV. Kriegst was zugewiesen und muss hoffen daß es pasdt

16.01.2020 17:23 • #8


Safira
das ist ja das schwierige an der Sache. Ich bin ja der Meinung das bei eine kPTBS eine dauerhaft unbegrenzte Therapie/Betreuungsbedarf in Aussicht gestellt werden sollte. Also Standard. So in der Theorie ...

Hast Du nicht kürzlich geschrieben das es bei Dir endlich mal alles glatt läuft? Neuer Job, neues positives Umfeld. Ist das schon wieder vorbei?

Zitat von schnapper:
Ne Infos gibt es nicht viel von der DRV.

gibts da keinen Ansprechpartner? Hast Du schon Mitteilung über eine zugewiesene Einrichtung erhalten?

16.01.2020 17:33 • #9


schnapper
Ja ist schon wieder vorbei dass gut läuft. Job kotzt mich an (habe auch schon real gebrochen), Freundin hat mich verletzt und es ist Feierabend mit ihr. Bleibt wieder nicht mehr viel. Ausser eine dennoch etwas positivere Grundeinstellung.

16.01.2020 17:44 • #10


Safira
Das mit dem Job ankotzen ist ja ein Muster, was sich wie ein Faden durch dein Leben zieht. Bei mir übrigens auch Gibt es denn bei Dir ein immer gleiches Problem was dich zum kotzen bringt?

die kPTBS ist ja nicht heilbar (glaube ich) und diese Verhaltensmuster durch die kPTBS begünstigt. Mir fällt es schwer zu glauben das es durch Therapie wieder gut ist/wird. Was jetzt natürlich nicht heißen soll das man lieber gar nichts machen soll. Aber es ist nunmal so komplex. Je nach Einzelfall so verworren das ich fast glaube, das die meisten Therapeuten nur im Nebel stochern und an der Oberfläche kratzen.

16.01.2020 17:53 • #11


schnapper
Ein Teil ist immer gleich (unklare Aufgaben, Organisationschaos, fehlende Flexibilität, kein Raum für Kreativität) und auch zum Grossteil besonders berufsbezogen. Einiges ist aber auch unabhängig bei egal welchen Job ein Problem (Gesetzesübertretungen, Mobbing, Vetternwirtschaft...)

Ja kPTBS lässt sich wohl nicht vollständig heilen. Aber lange nderubg lässt sich schon verschaffen hoffe ich.

16.01.2020 18:20 • #12


schnapper
Macht es Sinn bereits vor der Reha einen ambulanten Therapeuten zu suchen? Ein bisschen zum Kennenlernen und Einstimmen auf die Nachbehandlung nach fer Reha. Wirkliche Traumatherapie wird da jan icht sttatfinden, dass muss in einer Langzeit therapie erfolgen.

16.01.2020 18:44 • #13


Safira
ich glaub das macht immer Sinn.

16.01.2020 18:45 • #14


christian17
Wird denn in einer Reha überhaupt therapiert?
Eine Reha dient ja in erster Linie zur Erholung und das man wieder fit wird.
In der kurzen Zeit kann man doch nicht wirklich viel therapieren.

16.01.2020 18:56 • #15




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