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Schattenwelt
Ich wusste nicht wohin mit dieser Frage, hoffe das sie hier richtig platziert ist.

Nun, ich habe seit meinem 6. Lebensjahr Probleme. Probleme mit dem Leben und vor allem Probleme mit mir selbst.
Ich vegetiere vor mir her und eine Änderung ist nicht in Sicht. Es wird eher nur noch schlimmer anstatt besser...

Doch um ehrlich zu sein glaube ich nicht daran. Ich glaube nicht daran das mir ein fremder Mensch irgendwie "helfen" kann damit ich ein "besseres" Leben führen kann. Oder vielleicht doch? Ich meine, wie soll das denn gehen?
Wenn ich mit so einer negativen Sichtweise daher komme, ist es dann überhaupt Sinnvoll nach einem Therapeuten zu suchen? Wenn man schon mit einer ganz negativen Sicht dort hin gehen will?

Und wie ist das denn überhaupt mit den Kosten? Was würde mich der Spaß denn überhaupt kosten?

25.03.2016 18:21 • 25.03.2016 #1


8 Antworten ↓


Perle
Hallo Schattenwelt,

da glaubst Du richtig. Ein fremder Mensch kann Dir nicht helfen. Das kannst nur Du selbst.

Ein fremder Mensch hat aber manchmal eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Durch diesen Perspektivwechsel können Dir vielleicht wertvolle Tipps / Gedanken zugute kommen.

Was hast Du zu verlieren? Möchtest Du so weitermachen wie bisher?

Telefoniere die Therapeuten ab. Die ersten fünf Gespräche sind zum Kennenlernen gedacht; schließlich müsst Ihr beiden Euch ja auch "riechen" können. Danach wird der Therapeut einen Antrag bei Deiner Krankenkasse stellen und i.d.R. wird die Therapie auch bewilligt, sprich die Kosten werden von der Kasse übernommen. Leider haben die meisten Therapeuten Wartezeiten, also nimm die Sache zügig in Angriff.

Alles Gute, Martina

25.03.2016 18:42 • #2



Letzter Versuch, Therapie?

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Icefalki
Letztendlich ist es die Frage, ob du gewillt bist, an dir zu arbeiten. Und dass das keinen Spaß macht, wird dir jeder hier sagen können.

Der Therapeut wird keine Veränderung erzielen können, wenn du diese nicht zulassen möchtest, oder nicht zulassen kannst.

Naja, wieviel Möglichkeiten bleiben dir sonst noch?

25.03.2016 18:59 • #3


Schattenwelt
Zitat von Perle:
Was hast Du zu verlieren? Möchtest Du so weitermachen wie bisher?


Zu verlieren habe ich nichts. Im Grunde kenne ich es nicht anders. Als Kind war ich mal ein anderer Mensch, ganz anders als ich es geworden bin nach dem Ereignis. Ich wohne seit letztes Jahr alleine, das erste mal. Nun habe ich niemanden mehr um mich rum wo ich mal über alltägliche Dinge quatschen kann oder einfach überhaupt mal eine Unterhaltung führen kann. Und nun spüre ich, das ich das letzte was ich hatte auch "verloren" habe. Nun ist niemand mehr da.
Im Grunde war mir das auch klar, das es so kommt. Doch das es mich "weiterhin" so beschäftigen wird, damit habe ich nicht so gerechnet.
Ok also bräuchte ich mir finanziell keine Gedanken darüber machen. Das ist ja schon mal etwas.

@ Icefalki
Diese Frage stelle ich mir auch schon eine ganze Weile. Und ich kann diese Frage auch um ehrlich zu sein nicht beantworten. Ich weiß nicht wie ich dieses "Gefühl" in Worte beschreiben kann. Ich bin schon immer unzufrieden damit, aber ich weiß einfach nicht, ob ich die "Kraft" habe daran selbst zu arbeiten vlt hängt es damit zusammen das ich keine Ziele mehr im Leben habe und einfach mich selbst schon lange aufgegeben habe. Ich weiß es nicht.
Ich habe seit meinem 6. Lebensjahr eine Mauer um mich herum gebaut. Es ist schon keine Mauer mehr, es ist ein verschlossener Tresor in dem ich sitze. Zulassen, konnte ich noch nie etwas.
Möglichkeiten? Leider keine.

25.03.2016 21:59 • #4


igel
Doch, es gibt sicher Möglichkeiten. Ein Psychotherapeut kann sie Dir aufzeigen. Wenn Du bereit dazu bist.

25.03.2016 22:03 • #5


Wie auch schon die anderen geschrieben haben, helfen kann dir nur eine einzige Person und die bist du selbst. Negative Gedanken und auch deine Hoffnungslosigkeit haben wir in akuten Phasen ganz sicher alle. Was du benötigst ist jemanden der dir die Hand reicht und den Weg aus dieser Krise heraus zeigt. Dazu eine große Portion mut, Geduld, Kraft und den Willen dich auf eine Therapie einzulassen.

25.03.2016 22:20 • x 1 #6


igel
Rikemaus

25.03.2016 22:22 • #7


Zitat von igel:
Rikemaus


Igel, was meine Autokorrektur immer aus meinen Texten macht . Ich sollte es vorm abschicken vielleicht nochmal lesen... Hab es jetzt mal korrigiert

25.03.2016 22:27 • #8


igel
Einfach gut, Dein Posting. Weil es den Kern des Problems klar ausdrückt.

25.03.2016 22:31 • #9




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