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Hallo,
hat lang gedauert, aber nun habe ich mich doch überredet mein Problem hier vorzustellen mit der Hoffnung jemanden zu treffen, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder einfach nur jemand, der zuhört. Genug gelabert.

Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet, habe 3 wundervolle Söhne und leide unter der zerfressenden Angst meine Frau zu verlieren (an jemand anderen) - also Verlustangst mit Kontrollzwang und Angst vor Einsamkeit (mein Freundeskreis ist eher übersichtlich). Das geht schon seit Jahren so und mittlerweile, befürchte ich, habe ich meine Frau soweit "vertrieben", das vielleicht schon nichts mehr zu kitten ist.

Ich wünsch einen schönen Abend und ein schönes WE

Cory

14.01.2011 18:48 • 15.01.2011 #1


3 Antworten ↓


Hi & Herzlich Willkommen... leider kann ich dir nicht wirklich einen Tip geben , denn ich habe keine verlust Ängste. Aber ich kann mir gut vorstellen das es jeden Tag aufs neue unerträglich sein muss wenn man angst hat seine liebsten bzw. Partner zu verlieren.
Hast du mal mit deiner Frau darüber geredet?

lg

14.01.2011 23:15 • #2



Kontrollzwang Therapie & Ursachen - Angst die Frau zu verlieren

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Hi, ja es ist grausam jeden Tag diese Angst zu spüren. Man hört Flöhe husten, man versucht in jedem Satz, in jeder Mimik, einfach in allem Zeichen zu finden.

Und ja ich habe mit meiner Frau darüber gesprochen, vor Jahren auch schon, als alles anfing. Damals war Sie auch für mich da. Heute ist sie fast nur noch genervt (was ich ehrlich gesagt auch verstehen kann), da ich ihr bildlich gesprochen die Luft zum Atmen nehme. Wenn sie sich dann mal ne Auszeit gönnt und zum Beispiel bei einer Freundin übernachtet oder abends länger bleibt, dann fangen meine Gedanken an zu kreiseln. Es ist ein richtiger Teufelskreis. Am 9. März habe ich einen Termin in einer psychotherapeutischen Praxis.

Danke Dir für die Antwort.
Cory

15.01.2011 15:32 • #3


Ja ich denke auch das es wichtig ist das du mal mit einem Therapeuten darüber sprichts. Hoffe das er dir helfen kann.


lg

15.01.2011 16:51 • #4




Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf