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Aponi

Aponi
Mitglied

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Schenkt ihr dem Therapeuten oder Therapeutin etwas zum Abschied oder Weihnachten und wenn was - Ideen?

19.12.2025 x 3 #1


27 Antworten ↓


K
@Aponi ich schenke Pralinen, bzw jetzt zu Weihnachten selbst gemachte Plätzchen 😋

x 1 #2


A


Kleines Geschenk für Therapeut-Therapeutin

x 3


Luce1
eine Karte, wie @Tink59 sie macht? Hab eine von meinem Bruder bekommen, dand ich besser als jedes Geschenk, was erwerblich ist

x 1 #3


Butterfly-8539
Zitat von Aponi:
Schenkt ihr dem Therapeuten oder Therapeutin etwas zum Abschied oder Weihnachten und wenn was - Ideen?

Seit vielen Jahren stets zu Weihnachten. Auch dem Zahnarzt wenn im November noch ein Termin wahrgenommen wurde.

x 2 #4


Sonja77
Nein das mache ich aus Prinzip nie weder bei Therapeuten noch bei Psychiater das wäre in der Schweiz komisch und würde wohl als eher grenzüberschreitend angesehen werden und wenn es dann von der anderen Seite kommen würde dann wäre das wohl eher sehr unprofessionell

x 2 #5


N
Ich mache es nie

x 2 #6


Cathy79
Ich war fast 10 Jahre beim selben Therapeuten. Geschenkt habe ich ihm nie etwas. Dabei wäre ich mir komisch vorgekommen.

x 1 #7


Burn
Das ist tatsächlich eine gute Frage… ich habe auch spontan diesen Impuls gehabt, da ich mich auch gerne bedanken wollte ( einfach mal so)
Aber ich habe mich auch dagegen entschieden. Es liegt daran dass es der Therapeut ist. Ist jemand mit dem ich nunmal „ eng zusammenarbeite „ und das wird wohl noch eine Weile so sein. Deshalb bleibe ich doch lieber auf der professionellen Ebene und mache keine Geste. Man weiß nicht wie das gegenüber es auffasst.

x 1 #8


Abendschein
Ich mache es auch nicht. Wem sollte ich dann alles was schenken? Apotheker, Arzt, Therapeut, Friseur, Nagelstudio,
Fußpflege, Nachbarn? Das wird mir alles viel zu viel und ist auch nicht Preiswert. Meine Meinung.

#9


Aponi
@Abendschein
Die Friseurin bekommt mehr Trinkgeld. Mit ihr unterhalte ich mich auch und bin längere Zeit dort. Ist persönlicher als in der Apotheke. Zum Arzt gehe ich selten. Die Therapeutin ist sehr persönlich. Allen würde ich auch nichts schenken. Eben diese, die mir mehr bedeuten, zu denen ich auch in irgendeine Form eine Beziehung habe. Soll eine Wertschätzung sein.

Muss nicht jeder verstehen…

x 3 #10


Abendschein
Ich verstehe das, mache es aber trotzdem nicht.

x 2 #11


Aponi
@Abendschein Jeder wie er mag. Ist ja kein Zwang.

x 2 #12


Lina60
Ich habe meinen Therapeuten zu Weihnachten und zum Abschied in der Regel etwas geschenkt, und als Therapeuten erhielt ich von manchen Klienten auch etwas. Aber nicht von vielen. Was mich betrifft so schenke ich generell gern, dem Briefträger dem Hauswart. Kleine Dinge der Anerkennung.

x 3 #13


Gittini
Ich habe dem Paketzusteller letztens 3 Euro in die Hand gedrückt, weil ich gemerkt habe, dass er sehr viel zu tun hatte. Wenn ich vor Weihnachten einen Termin beim Friseur oder Nagelstudio habe, gebe ich mehr Trinkgeld.
Und die Sprechstundenhilfen von meinem Orthopäden bekommen auch noch eine Kleinigkeit, ich überlege noch was..., bin am 22.12. wieder dort.
Ich war seit September fast jede Woche da, sie hatten viel Stress, waren zu mir aber immer freundlich, das hat eine kleine Anerkennung verdient.

x 6 #14


T
Kommt wohl aufs Verhältnis zum Therapeuten & den bzw die Therapeutin an.

Manche hätten es daneben gefunden, andere hätten sich gefreut, wenn es iwas gewesen wäre, was in Bezug zur Therapie steht und zeigt, dass sich ihre Arbeit gelohnt hat - also menschlich gelohnt.

x 1 #15


Feuerschale
Ich gebe da nix, passt nicht zur professionellen Distanz.
Aber habe mal was kopiert, was auch den anderen Patienten helfen kann, das fand ich sinnvoll.

x 1 #16


Feuerschale
Zahnarzt gab's nach der langen Behandlung was, aber zu Weihnachten nicht. Nee nee die wollen mittlerweile auch nur noch was verkaufen.

#17

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E
Ich habe mal meiner Therapeutin Schokolade geschenkt, sie hat sich auch sehr darüber gefreut und meinte etwas nachdenklich, sie bekomme selten etwas, danach habe ich es oft vergessen.

Dann habe ich mal vor sehr vielen Jahren einer Psychologin ein Abschieds Geschenk geschenkt, ich glaube aber immer noch sie hätte mehr Freude damals gehabt an was selbst gebasteltem oder gebackenen oder einer Karte.

Doch sonst schenke ich eigentlich nur im Familienkreis und Freundeskreis.

x 1 #18


Darkshadow
Ich habe das bislang immer recht unterschiedlich gehandhabt.
Jede therapeutische Beziehung ist anders und jeder Therapeut hat auch individuelle Einstellungen zu dem Thema.
Ich schreibe zuerst etwas über meine persönlichen Erfahrungen und dann noch etwas darüber, was mir Therapeuten ganz konkret zu dem Thema gesagt haben.

Ich hatte Therapeuten, denen ich Kleinigkeiten geschenkt habe, manchmal auch etwas mehr, und ich hatte Therapeuten, denen ich nichts geschenkt habe.
Ich hatte Therapeuten, die sich gefreut haben, und ich hatte auch Therapeuten, die ganz explizit gesagt haben, dass sie keine Geschenke haben wollen und denen das eher unangenehm war.

Grundsätzlich sollte man im Hinterkopf haben, dass man es nicht übertreiben sollte. Bei Therapeuten ist es oftmals ganz ähnlich wie bei Lehrern, ein bestimmter materieller Wert sollte nicht überschritten werden.

Was mir Therapeuten explizit gesagt haben:

- Geschenke sind absolut nicht notwendig, ein verbales Dankeschön oder eine kleine Postkarte sind Dank genug, wenn man etwas geben möchte
- Wenn man etwas schenken möchte, sind Dinge, die man „verbrauchen“ (also essen, trinken u.ä.) kann, eher willkommen als Gegenstände, weil die sich über die Jahre anhäufen. Therapeuten haben ja über die Jahre sehr viele Patienten, und wenn jeder etwas „zum Hinstellen“ schenkt, wird das irgendwann einfach zu viel
- Auf die Frage, worüber sie sich freuen würden, haben 95% mit „Kaffee“ oder „Tee“ geantwortet
- Irgendeine Kleinigkeit, die die Pausen zwischen den Therapiestunden versüßt, wie z.B. Schokolade, Kekse, Kaffee, Tee,... ist oftmals willkommen
- In der Klinik gab es mal die Situation, dass eine Patientin am Wochenende Kekse für die Therapeuten gebacken hatte. Das hat zu Problemen geführt, die Therapeuten haben sich zwar bedankt, aber auch gesagt, dass sie zum Verzehr nur verpackte / gekaufte Lebensmittel annehmen dürfen, weil nur so die hygienische Sicherheit des Lebensmittels gewährleistet ist. Das gilt aber bestimmt nicht für alle Therapeuten.
Ich habe auch schon Kekse gebacken und an Therapeuten verschenkt, da kam diese Reaktion nicht, aber seit ich diese Geschichte mitbekommen habe, bin ich da zurückhaltender mit geworden. Ich habe auch Lehrer im Freundeskreis, vielen von denen mögen auch nichts Selbstgebackenes annehmen.
- Es ist ok, beim Therapeuten zu fragen, worüber er/sie sich freuen würde. Nicht jeder Therapeut mag Schokolade, nicht jeder Therapeut trinkt Kaffee/Tee.
- Das Geschenk sollte die nötige professionelle Distanz wahren. Auch wenn man sich gut versteht, ist es trotzdem eine professionelle Beziehung. Also nicht übertreiben. Weniger ist mehr.

Das ist jetzt nur das, was ich so erlebt habe und was ich so gehört habe. Wie gesagt, jede therapeutische Beziehung ist individuell.
Im Zweifel würde ich eher nichts oder nur etwas sehr Kleines schenken, gerade was Weihnachten usw. angeht.
Zur Verabschiedung bei Therapie-Ende ist die Situation noch mal etwas anders als wenn man sich mitten in der Therapie befindet.
Wie gesagt, auch wenn man sich gut versteht, ist es trotzdem eine professionelle Beziehung, auch wenn sich das für den Patienten manchmal vielleicht anders anfühlt.

Darum finde ich den Vergleich zu anderen Ärzten usw., der hier schon gemacht wurde, gar nicht schlecht. Ein Geschenk sollte sich in einem ähnlichen Rahmen bewegen wie bei anderen Personen, zu denen man eine professionelle Beziehung hat.
Dann kann man einigermaßen sicher sein, dass sich der Therapeut auch tatsächlich freut und nicht das Gefühl bekommt, dass ein Patient hier die professionelle Distanz unterschreitet.

x 8 #19


Z
Ich habe gestern meiner Therapeutin eine selbstgestaltete Tasse geschenkt. Ich war vorher sehr unsicher, ob das ok ist... Sie hat sich aber wirklich sehr gefreut, genau so wie über die Karte. Wir hatten ein sehr intensives Jahr, mit vielen Höhen und Tiefen und ich hatte das Bedürfnis, mich zu bedanken und außerdem auch bei der Tasse das Gefühl, dass das Motiv passt...

x 4 #20


A


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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