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So ihr lieben,

endlich habe ich in knapp zwei Wochen meine erste "Stunde" beim Psychologen..
Und ich bin ziemlich gespannt und aufgeregt was da wohl auf mich zukommt.

Habe aber vorher nächste Woche dank meines lieben Hausarztes noch mal einen Termin beim Kardiologen bekommen um wirklich(also für meinen Kopf) ausschließen zu können das mit meinem Herzen nichts ist....

Kann mir vielleicht einer mal einen kleinen Einblick dahin geben was da beim Psychologen so passiert?
Erzähle ich ihm da meine "Lebensgeschichte" oder vielmehr die Geschichte meiner Krankheit?

Im moment zweifle ich nämlich mal wieder die ergebnisse vom Belastungs ekg an, sind ja auch schon wieder 2 Wochen alt, vielleicht hat der Arzt da ja wirklich was übersehen??

Ich finde diese Gedanken soo schlimm und möchte gerne wieder in ein normales Leben zurück und hoffe so sehr das der Psychologe da was bringt....

Sorry für die vielleicht etwas wirren Gedanken, aber ich sitze hier und habe mal wieder schmerzen in der Brustmitte und versuche mich zu beruhigen das ja eigentlich alles in Ordnung ist.... funktioniert aber nicht immer

LG Melli

15.02.2012 15:10 • 16.02.2012 #1


12 Antworten ↓


sprinty
Hach Melli

Kopf hoch, Gutste. Das Herz ist okay. Zur Not kannst Du ja noch ein Echo und ein Belastungsultraschall machen lassen.

Danach musst Du dich aber damit abfinden, wenn nichts gefunden worden ist, dass da auch nichts ist.

Ich kenn das einfach nur zu gut und war selbst bei etlichen Kardiologen. Sogar im kardiologischen Zentrum in Leipzig.

Das wird schon
Ich bin ja noch immer der Ansicht, dass mein seine Herzangst mit Sport überwinden kann. Wenn es da jemand gäbe, der einem unter die Arme greift damit man herangeführt wird, wär das super... Aber das ist eher problematisch.

15.02.2012 15:40 • #2



Herzneurose und Therapie

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Hey Sprinty,
Danke für die Aufmunternden Worte..

Weiß ja eigentlich das das Herz ok sein muß so viele EKGs wie ich in den letzten drei Monaten hatte

Habe ja auch wenn ich z.b Treppen hochgehe und ne Kiste Wasser mitschleppe keine Probleme, also kein Stechen oder so...

Aber trotzdem ist da immer wieder dieses kleine dumme Männchen im Kopf das mir sagt.. und was ist wenn der Kardiologe oder Arzt im allgemeinen eine Durchblutungsstörung nicht erkannt hat??

Nsjs das mit dem Sport ist sicher richtig und ich habe auch schon des öfteren darüber nachgedacht, würde aber nur wie du Sport machen wenn ich wüßte das ein Arzt anwesend wäre der mich im Notfall wiederbeleben kann..

Deswegen fühle ich mich bei meinem Hausarzt auch so wohl, weil ich immer denke im Notfall kann der mir wenigstens helfen...

Habe ja auch schon mal überlegt ob ich vielleicht eine Kur beantrgane könnte weil ich mich durch dieses ständige daran denken und immer auf Anspannung sein mich ziemlich ausgebrannt fühle...
Befürchte aber das ich für meine Krankenkasse noch nicht "ausgebrannt" genug bin...

15.02.2012 16:16 • #3


sprinty
Zitat von Katerkarlo:
Habe ja auch schon mal überlegt ob ich vielleicht eine Kur beantrgane könnte weil ich mich durch dieses ständige daran denken und immer auf Anspannung sein mich ziemlich ausgebrannt fühle...
Befürchte aber das ich für meine Krankenkasse noch nicht "ausgebrannt" genug bin...

Die Krankenkasse, das kannst Du mir glauben, ist heilfroh, wenn sie deine Beschwerden JETZT in den Griff bekommt - damit keine weiteren Kosten in der Zukunft anfallen. Zumindest über einen langen Zeitraum. Ich habe meiner Krankenkasse bereits in den letzten 6 Jahren(!) ca. 45.000 Euro gekostet. Sie ist stets bereit mir noch immer zu helfen. Am liebsten wär es mir ja gewesen, sie hätten nie auch nur einen Cent in mich investieren müssen...

Aber das beweist mir, dass die Krankenkasse hinter einem steht. Schon aus eigenem (finanziellem) Interesse.

Mach es. Es muss auch nicht unbedingt eine Kur sein. Du darfst auch ruhig eine stationäre Psychotherapie machen. Allerdings sind die Wartezeiten mit 4 bis 8 Wochen für manche zu lang. Aber dann machst Du definitiv 9 Wochen konstant Psychotherapie in einer Klinik Mit Sport, allem drum und dran. Am Wochenende gehts aber dann Nachhause.

15.02.2012 16:23 • #4


Also werde ich das dann doch mal probieren, vielleicht habe ich ja Glück.. Naja und mit den 4-8 Wochen könnte ich dann ja auch noch leben..(oder leben müssen)....

Werde ich das nächste mal mit meinem Hausarzt sprechen, vielleicht klappt es ja ...
Ich glaube er ist auch froh wenn ich nicht ständig bei ihm auf der Matte stehe

Naja meine Beschwerden habe ich erst seit ca 2 Jahren mit ca einem halben Jahr unterbrechung als endlich was gefunden wurde..

Dafür fing es aber im November letzten Jahres wieder an und das natürlich richtig mit Notaufnahme und so weiter....

15.02.2012 16:33 • #5


sprinty
Versuch Dich mal bitte daran zu erinnern (ich weiß, es ist schwierig) ob Du nicht in deiner Jugend schon einmal ähnliche Ängste gehabt hast. Sie müssen sich nicht exakt so geäußert haben, weil man in jungen Jahren meistens nicht irgenwdelche Organe mit in Betracht zieht.

Vielleicht findest Du ja etwas, was sich mit den aktuellen Gefühlen in Einklang bringen kann.

15.02.2012 16:39 • #6


Ich hatte und habe eine sehr ängstliche Mutter und hatte eine überängsliche Uroma , d.h wenn ich meinen Vater nicht gehabt hätte könnte ich heute warscheinlich noch nicht mal Fahrrad fahren, weil sie immer Angst hatten mir könnte was passieren...

Vielleicht hat mich das ja mehr geprägt als gedacht so das ich jetzt halt auch überänstlich bin..

Naja und nun ist vor 2 Wochen auch noch meine Kollegin mit 60 plötzlich verstorben, was mich nun erst mal total aus der Bahn geworfen hat weil bis jetzt noch keiner weiß woran..

Das Beschäftigt mich natürlich dazu auch noch und ich denke nun auch immer was ist wenn sie was übersehen haben und ich nun auch plötzlich tot umfalle weil mein Herz schlapp macht...

Ansonsten habe ich aber keine Angst vor anderen Krankheiten, also Krebs oder so.. Nur eben mein Herz....

15.02.2012 16:45 • #7


sprinty
Na, dann hast Du ja schon einige Ursachen.

- Vielleicht liegt eine genetische Veranlagung für die Überängstlichkeit, wie Du sie nennst, vor.
- Dass ein Mensch aus unserem unmittelbaren Umfeld einfach so stirbt, nimmt ja jeden mit. Also ist auch das nachvollziehbar.

15.02.2012 16:49 • #8


So, jetzt habe ich dich mit meinem "seelischen Müll" zugeschüttet Is aber nett sich mit dir zu unterhalten...

15.02.2012 16:54 • #9


sprinty
Ach, keine Ursache. Ich kenn das ganze doch selbst

15.02.2012 18:16 • #10


Was ist es denn, dass Dich glauben lässt was mit dem Herz zu haben?

15.02.2012 19:02 • #11


Hi Manitou,

tja was mich das glauben lässe.. hmm brennen auf der linken seite , Stechen linke Brustseite mit kurzem "komischem" gefühl , tauber linker arm mit schmerzen...

Naja und wenn du dann googelst was erhälst du da?? Herzinfarkt.....

Naja vor ca 2 Jahren fing es eigentlich recht harmlos an mit ständiger Übelkeit und schmerzen im linken arm/Brust... Unruhe zittern Panik..

Dachte erst an die Schilddrüse, wurde aber untersucht, war alles ok..
Das ganze zog sich dann fast 8 Monate hin mit der Krönung einer schlimmen PA wo der Notarzt da war weil ich dachte ich sterbe... wußte gar nicht was es war..

Naja viele Arztbescuhe später stellte man fest das meine Gallenblase voller steine war und nachdem sie raus war ging es mir auch relativ gut, hatte keine Probleme..

Bis letzten November...
Da bin ich morgens zur Arbeit mit Herzrase, schaffte klaum die treppe hoch und habe den ganzen Tag mit hocgezogener total verspannter linker schulter und wahnsinige Angst auf der Arbeit gestanden.

Noch dazu war mir schlecht und ich hatte schmerzen in der linken Brust...

Naja nachmittags zum Arzt, ekg gemacht alles ok. 2Tage später dann auf arbeit tauber arm und brust linksseitig..
Herzaussetzer als ich unterwgs war, schwindel, unruhe zittern, Herzrasen das volle Programm..

Also Samstag Arzt krank geschrieben.. in der Zeit von November bis heute hatte ich ( und bitte nichtr lachen) 2 Belastungs EKGs ( einer bei meinem HA und einer beim Kardiologen)
und bestimmt 6 Ruhe EKGs eines davon in der Notaufnahme des KH mit Blutabnahme weil ich dachte ich habe einen Infarkt...

Naja das alles lässt mein Vertrauen in meinen Körper nicht grade wachsen....
Und ich habe nächste woche noch einen Termin beim Kardiologen um zu überprüfen ob wirklich alles ok ist...

Sorry für das wilde schreiben, aber mein Kopf ist im moment soo voll von den Gedanken an mein herz das das rationale denken da keinen platz hat sondern nur das "ängstliche Hirn"..

15.02.2012 19:26 • #12


Schlaflose
Zitat von Katerkarlo:
tja was mich das glauben lässe.. hmm brennen auf der linken seite , Stechen linke Brustseite mit kurzem "komischem" gefühl , tauber linker arm mit schmerzen...


Wenn du das alles nicht zufällig auf der linken sondern auf der rechten Seite hättest, würdest du nicht auf die Idee kommen, dass es vom Herzen her kommt. Wenn so viele EKGs nichts ergeben haben, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Verspannungen, die von der Brustwirbelsäule herkommen und Nerven reizen oder einklemmen, was zu deinen Beschwerden führt.

Viele Grüße

16.02.2012 17:53 • #13



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf