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Hallo Ihr Lieben,

Seit gestern habe ich die Zusage für die Aufnahme in der psychosomatischen Klinik. Ich werde dort stationär bleiben.
Anfangs hatte ich mich total gefreut, meine Kinder werden bestens betreut.
Meine Familie hält mir auch den Rücken frei.
Seit 3 Monaten habe ich eine Angststörung mit Depressionen, starke Schlafstörungen.
Statt mich über die schnelle Aufnahme zu freuen habe ich jetzt richtig Angst davor.
Kennt das jemand?
Was ist wenn mir das gar nix bringt? Kennt Ihr solche Ängste?
Falls jemand so Was schon mal gemacht hat bitte ich nur im positive Nachrichten.
Ich hab schon Angst genug

10.11.2017 16:52 • 01.07.2021 #1


34 Antworten ↓


MaryDP
Hallo

Ich war schon stationär und auch in einer TagesKlinik. Werde jetzt auch wieder in eine TagesKlinik gehen, weil ich niemanden für meine Tochter habe. Freue dich darauf. Ich würde auch lieber stationär gehen. Habe nur positive Erfahrung gemacht. Du hast Zeit für dich, lernst nette Leute kennen und kannst intensiv an deinen Ängsten arbeiten.

Natürlich wird die Besserung nicht von heute auf morgen gehen. Aber als ich damals nach Hause gekommen bin habe ich noch zwei Jahre ambulant Therapie gemacht und war dann fast 13 Jahre fast beschwerdefrei. Leider haben äußere Umstände dazu beigetragen, dass meine Ängste wieder kamen.

Freue dich drauf. Es ist eine gute Hilfe und Erfahrung.

Alles Gute
Mary

10.11.2017 17:09 • x 1 #2



Angst vor Klinik

x 3


Klar ist das normal,dass man vorher Angst hat,schliesslich weiss man ja nicht,was einen erwartet.

Ich selbst habe überwiegend positive Erfahrungen gemacht in psychosomatischen Kliniken.
Und im schlimmsten Falle - wenn es Dir so gar nicht zusagt oder Du es nicht mehr aushältst,kannst Du einen Klinikaufenthalt auch abbrechen.
DU bist und bleibst der Chef,egal wohin Du gehst.

Bestimmt wirst Du eine anstrengende aber auch wertvolle und schöne Zeit haben,mir haben die Gespräche mit Mitpatienten aber auch die Therapien gut geholfen.

Kannst uns dann ja mal schreiben,wie es dort so ist.
In welche Klinik gehst Du denn?

10.11.2017 18:08 • #3


Zitat von Flame:
Klar ist das normal,dass man vorher Angst hat,schliesslich weiss man ja nicht,was einen erwartet.

Ich selbst habe überwiegend positive Erfahrungen gemacht in psychosomatischen Kliniken.
Und im schlimmsten Falle - wenn es Dir so gar nicht zusagt oder Du es nicht mehr aushältst,kannst Du einen Klinikaufenthalt auch abbrechen.
DU bist und bleibst der Chef,egal wohin Du gehst.

Bestimmt wirst Du eine anstrengende aber auch wertvolle und schöne Zeit haben,mir haben die Gespräche mit Mitpatienten aber auch die Therapien gut geholfen.

Kannst uns dann ja mal schreiben,wie es dort so ist.
In welche Klinik gehst Du denn?


Danke für die Antwort.
Nach München Harlaching, Psychosomatik

10.11.2017 18:17 • #4


Sei doch froh, wenn Du einen Platz bekommen hast. Andere warten da ewig drauf und schmoren in der Zwischenzeit in all ihren Symptomen,
ohne engmaschige Hilfe und müssen mit alle vier Wochen gerade mal einem oder höchstens zwei Therapieterminen klarkommen.
Sie es als ein Geschenk des Schicksals an und verdirb es Dir nicht mit zuviel Angst davor.

10.11.2017 18:20 • x 1 #5


Zitat von Blackstar:
Sei doch froh, wenn Du einen Platz bekommen hast. Andere warten da ewig drauf und schmoren in der Zwischenzeit in all ihren Symptomen,
ohne engmaschige Hilfe und müssen mit alle vier Wochen gerade mal einem oder höchstens zwei Therapieterminen klarkommen.
Sie es als ein Geschenk des Schicksals an und verdirb es Dir nicht mit zuviel Angst davor.


Da hast du Recht auch wenn du harte Worte wählst.
Ich sehe das grundsätzlich auch so, aber das Angst Monster frisst sich Grad überall rein

10.11.2017 18:37 • #6


Hallo!

Ich war 2012 für einige Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Auch ich hatte vorher
große Bedenken, was meine Familie und Arbeit anging. Aber auch einen so großen Leidensdruck,
dass ich keine Wahl mehr hatte.

Im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Ich war mal nur für mich zuständig. Solch ein Luxus!
Endlich auf mein Leben blicken dürfen, losgelöst vom Alltag und dem Zerren von allen Seiten. Daneben
professionelle ausschließliche Arbeit an Verbesserung. Und Menschen um mich herum, denen es genau so
ging wie mir. Ich war nicht irre und ich war auch nicht allein mit meinen ganzen Syptomen. Welche Erleichterung!

Die ersten Tage wirst Du Zweifel haben und ein schlechtes Gewissen. Aber wenn Du diese Zeit überstehst, dann
kommt endlich Erleichterung.

Wir sollten nicht Jahre damit vergeuden, es alleine schaffen zu wollen. Uns muss jemand sagen, wie es geht.

Ich schick Dir viele Grüße!

11.11.2017 16:25 • #7


Zitat von Kiliane40:
Hallo!

Ich war 2012 für einige Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Auch ich hatte vorher
große Bedenken, was meine Familie und Arbeit anging. Aber auch einen so großen Leidensdruck,
dass ich keine Wahl mehr hatte.

Im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Ich war mal nur für mich zuständig. Solch ein Luxus!
Endlich auf mein Leben blicken dürfen, losgelöst vom Alltag und dem Zerren von allen Seiten. Daneben
professionelle ausschließliche Arbeit an Verbesserung. Und Menschen um mich herum, denen es genau so
ging wie mir. Ich war nicht irre und ich war auch nicht allein mit meinen ganzen Syptomen. Welche Erleichterung!

Die ersten Tage wirst Du Zweifel haben und ein schlechtes Gewissen. Aber wenn Du diese Zeit überstehst, dann
kommt endlich Erleichterung.

Wir sollten nicht Jahre damit vergeuden, es alleine schaffen zu wollen. Uns muss jemand sagen, wie es geht.

Ich schick Dir viele Grüße!



Liebe Kiliane,

Danke dir so sehr für deine aufmunternden Worte!
Heute geht's mir wieder etwas besser.
Es ist halt das Ungewisse...
War noch nie von meiner Familie getrennt, und dachte immer ohne mich läuft nichts.
Genau genommen denke ich das immer noch.
Ich war jetzt 8 Jahre nur für Andere da, und habe mich darüber verloren...

Ganz liebe Grüße

11.11.2017 16:38 • #8


Liebe Nicole,

ich wünsche dir einen angenehmen Aufenthalt und sicher wird es dir gut tun.

Liebe Grüße

11.11.2017 16:46 • #9


Lebensbaum36
Zitat von Nicole72:

Danke für die Antwort.
Nach München Harlaching, Psychosomatik



Moin Nicole,

also hätte ich jetzt echt nicht gedacht, aber diese Klinik scheint ok zu sein!

Auch die Kommentare scheinen Authentisch zu sein, (nicht so viele überschwengliche, mit FAchbegriffen die vermutlich vom Personal selber Geschrieben werden ;-).

Lese mal die Rezensionen, macht echt Mut!

https://www.klinikbewertungen.de/klinik ... _id=psysom

Viel Erfolg und halte mich/uns auf dem Laufenden. LG.

:-)

Edit: hier meine lieblings (Privat) Klinik, wenn dann möchte ich genau dort hin, vor allen weil die mit NES Arbeiten!

http://www.lifespring.de

http://www.lifespring.de/galerie/

11.11.2017 16:48 • #10


Lina111
Zitat von Nicole72:
Hallo Ihr Lieben,

Seit gestern habe ich die Zusage für die Aufnahme in der psychosomatischen Klinik. Ich werde dort stationär bleiben.
Anfangs hatte ich mich total gefreut, meine Kinder werden bestens betreut.
Meine Familie hält mir auch den Rücken frei.
Seit 3 Monaten habe ich eine Angststörung mit Depressionen, starke Schlafstörungen.
Statt mich über die schnelle Aufnahme zu freuen habe ich jetzt richtig Angst davor.
Kennt das jemand?
Was ist wenn mir das gar nix bringt? Kennt Ihr solche Ängste?
Falls jemand so Was schon mal gemacht hat bitte ich nur im positive Nachrichten.
Ich hab schon Angst genug


Hey, ich hatte damals auch Angst erst hatte ich mich gefreut so wie du und dann natürlich hatte ich auch erstmal Angst...
Ich war ungefähr anderthalb Autostunden von zu Hause in einer psychosomatischen Klinik, da meine Psychiaterin wollte dass ich aus dem gewohnten Umfeld Weg bin..
Na ja die Abende waren immer schlimm für mich da ich ja von meinem heutigen Mann getrennt war und ich dort keinen hatte der mich wirklich kennt..
Es legte sich dann aber relativ schnell, ich knüpfte schnell Kontakte und es war dann quasi wie ein Zuhause..
Aber deine Angst ist normal, ich meine es ist ja auch eine neue Erfahrung und man geht ja nicht aus Spaß hin.

Liebe Grüße

11.11.2017 16:53 • #11


Zitat von Nicole72:
Hallo Ihr Lieben,

Seit gestern habe ich die Zusage für die Aufnahme in der psychosomatischen Klinik. Ich werde dort stationär bleiben.
Anfangs hatte ich mich total gefreut, meine Kinder werden bestens betreut.
Meine Familie hält mir auch den Rücken frei.
Seit 3 Monaten habe ich eine Angststörung mit Depressionen, starke Schlafstörungen.
Statt mich über die schnelle Aufnahme zu freuen habe ich jetzt richtig Angst davor.
Kennt das jemand?
Was ist wenn mir das gar nix bringt? Kennt Ihr solche Ängste?
Falls jemand so Was schon mal gemacht hat bitte ich nur im positive Nachrichten.
Ich hab schon Angst genug

Das ist finde ich eine völlig normale Reaktion. Du hast den Schritt gewagt, was such viele Mütter nicht trauen oder nicht können und du sagst selbst, dass deine Kinder bestens betreut sind. Sei froh, lass es zu! Nicht jeder hat das Glück, so einen starken Hintergrund zu haben! Wenn es hilft, ist es toll und wenn nicht, gibt es noch Plan B und C usw. Aber dass du Angst hast ist denke ich völlig normal! Sei stark, du machst genau das Richtige!

11.11.2017 17:02 • x 1 #12


Vielen Dank meine Liebe.
Ja, falls ich keine Kinder hätte wäre das Alles natürlich einfacher.
Nicht mehr Teil dieser Familie zu sein reisst mir das Herz raus.
Aber ich tue es ja FÜR meine Familie...
Als Mutter ist man noch verletzlicher

11.11.2017 17:06 • #13


Zitat von Nicole72:
aber das Angst Monster frisst sich Grad überall rein

Du allein hast die Wahl, ob Du es mit den entsprechenden Gedanken, weiter füttern willst.
Was kann Dir in der Klinik real denn passieren? Wenn Du nicht mehr willst, kannst Du jederzeit
aufstehen und wieder gehen. Niemand zwingt Dich dort zu bleiben, oder Dinge zu tun, die Du
nicht willst. Ein gewisses Maß an Aufregung ist aber völlig normal, wer das nicht mehr hat,
ist emotional schon tot. Es ist absolut menschlich. Sprich Dir gut zu, hol aus der Chance raus,
was für Dich nur irgendwie geht. Nicht jeder hat dieses Glück.

11.11.2017 17:26 • x 2 #14


Zitat von Nicole72:
Vielen Dank meine Liebe.
Ja, falls ich keine Kinder hätte wäre das Alles natürlich einfacher.
Nicht mehr Teil dieser Familie zu sein reisst mir das Herz raus.
Aber ich tue es ja FÜR meine Familie...
Als Mutter ist man noch verletzlicher

Dich nicht mehr als Teil dieser Familie zu sehen ist völlig falsch. Wenn such eine Mutter das Bein bricht und 3 Wochen im Krankenhaus liegt, ist sie dennoch Bestandteil der Familie! Krank ist krank und es kann jeden treffen. Mama bleibt für immer Mama!

11.11.2017 17:29 • x 2 #15


Zitat von Blackstar:
Du allein hast die Wahl, ob Du es mit den entsprechenden Gedanken, weiter füttern willst.
Was kann Dir in der Klinik real denn passieren? Wenn Du nicht mehr willst, kannst Du jederzeit
aufstehen und wieder gehen. Niemand zwingt Dich dort zu bleiben, oder Dinge zu tun, die Du
nicht willst. Ein gewisses Maß an Aufregung ist aber völlig normal, wer das nicht mehr hat,
ist emotional schon tot. Es ist absolut menschlich. Sprich Dir gut zu, hol aus der Chance raus,
was für Dich nur irgendwie geht. Nicht jeder hat dieses Glück.


Ja, emotional tot bin ich nun gerade wirklich nicht, eher das absolute Gegenteil.

Du hast Recht mit dem was du schreibst, aber ich weiss nicht ob Du auch unter einer akuten Angsterkrankung leidest.
In diesem Zustand hat man irrationale Ängste die kein Gesunder nachvollziehen kann...

11.11.2017 17:37 • #16


Zitat von Nicole72:

Ja, emotional tot bin ich nun gerade wirklich nicht, eher das absolute Gegenteil.

Du hast Recht mit dem was du schreibst, aber ich weiss nicht ob Du auch unter einer akuten Angsterkrankung leidest.
In diesem Zustand hat man irrationale Ängste die kein Gesunder nachvollziehen kann...

Ich kann hier wirklich nur me Blackstar zustimmen. Und du hast Recht, nur werl selbst diverse Ängste kennt, kann das hier nachvollziehen. Für mich ist es schon so weit gekommen, dass das Spülmittel und ein kleines Buttermesser eine Riesen Bedrohung für mein Kind darstellen könnten und keiner verstehen kann, warum das alles oben gelagert wird oder Haarspangen, Tüten, usw... aber die Antwort von Blackstar ist wirklich einleuchtend und real!

11.11.2017 17:41 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Nicole72:
aber ich weiss nicht ob Du auch unter einer akuten Angsterkrankung leidest.

Ich habe den ganzen Mist seit bald 30 Jahren am Hals, glaub mir was Depressionen und Ängste angeht, bin ich mit sämtlichen Wassern gewaschen
und ich weiß sehr, sehr gut wie es Dir gerade geht! Es hilft aber nichts, entweder Du springst ins Wasser, sprich Du ergreifst die Chance, oder läßt
es und dümpelst auf dem gleichen Niveau wie vorher weiter. Zu verlieren hast Du nichts, denn niemand dort kann Dich zu irgendwas zwingen und
wenn es halbwegs menschlich zugeht, wird das auch keiner. Dazu kommt aber, daß man in der akuten Phase, wirklich Dinge sieht die einfach nicht
da sind und man dann manchmal auch ganz gut daran tut, auf die anderen zu hören, die das eben wieder aus einer ganz anderen Perspektive
sehen. Weil man ständig nur um die eigenen Achse kreist. Wie schwer die aktuelle Phase ist, kann man ohnehin nicht selbst beurteilen,
dazu braucht es einen Arzt und so wie Du Dich schon allein dagegen sträubst dahin zu gehen, obwohl es in der Realität nichts ist, vor was man
Angst zu haben braucht, sieht man schon wie weit Du davon entfernt bist und Dich in Deine eigene Welt einbetoniert hast. Du brauchst Hilfe,
allein kommst Du da nicht raus.

11.11.2017 17:48 • #18


Lina111
Zitat von Nicole72:
Vielen Dank meine Liebe.
Ja, falls ich keine Kinder hätte wäre das Alles natürlich einfacher.
Nicht mehr Teil dieser Familie zu sein reisst mir das Herz raus.
Aber ich tue es ja FÜR meine Familie...
Als Mutter ist man noch verletzlicher


Das kann ich mir vorstellen,ich war ja Mama für mein Bruder seit ich 8 war..
Aber du darfst da auch am Wochende Besuch bekommen,da kannst du wenigstens deine Familie sehen

12.11.2017 00:05 • #19


Zitat von Blackstar:
Ich habe den ganzen Mist seit bald 30 Jahren am Hals, glaub mir was Depressionen und Ängste angeht, bin ich mit sämtlichen Wassern gewaschen
und ich weiß sehr, sehr gut wie es Dir gerade geht! Es hilft aber nichts, entweder Du springst ins Wasser, sprich Du ergreifst die Chance, oder läßt
es und dümpelst auf dem gleichen Niveau wie vorher weiter. Zu verlieren hast Du nichts, denn niemand dort kann Dich zu irgendwas zwingen und
wenn es halbwegs menschlich zugeht, wird das auch keiner. Dazu kommt aber, daß man in der akuten Phase, wirklich Dinge sieht die einfach nicht
da sind und man dann manchmal auch ganz gut daran tut, auf die anderen zu hören, die das eben wieder aus einer ganz anderen Perspektive
sehen. Weil man ständig nur um die eigenen Achse kreist. Wie schwer die aktuelle Phase ist, kann man ohnehin nicht selbst beurteilen,
dazu braucht es einen Arzt und so wie Du Dich schon allein dagegen sträubst dahin zu gehen, obwohl es in der Realität nichts ist, vor was man
Angst zu haben braucht, sieht man schon wie weit Du davon entfernt bist und Dich in Deine eigene Welt einbetoniert hast. Du brauchst Hilfe,
allein kommst Du da nicht raus.



Ich streube mich nicht, sondern ich habe Kinder, die ich schrecklich vermissen werde und ein wunderschönes Zuhause...
Ich weiss nicht, ob du auch Familie hast...
Glaub das können mir nur Mamas nachfühlen.
Ich bin heilfroh und dankbar darüber dass sich mir dort eine Chance bieten.
Ich kann nicht wie Du auf 30 Jahre Erfahrung zurückblicken, sondern für mich ist Alles neu und unverständlich.
Das mit dem einbetoniert, da magst du wohl recht haben.

12.11.2017 13:58 • x 1 #20



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf