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Nicole72
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Hallo Ihr Lieben,

Seit gestern habe ich die Zusage für die Aufnahme in der psychosomatischen Klinik. Ich werde dort stationär bleiben.
Anfangs hatte ich mich total gefreut, meine Kinder werden bestens betreut.
Meine Familie hält mir auch den Rücken frei.
Seit 3 Monaten habe ich eine Angststörung mit Depressionen, starke Schlafstörungen.
Statt mich über die schnelle Aufnahme zu freuen habe ich jetzt richtig Angst davor.
Kennt das jemand?
Was ist wenn mir das gar nix bringt? Kennt Ihr solche Ängste?
Falls jemand so Was schon mal gemacht hat bitte ich nur im positive Nachrichten.
Ich hab schon Angst genug

01.07.2021 #1


34 Antworten ↓
silverleaf

silverleaf
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Hallo Meteora,

gerne schreibe ich Dir auch noch etwas zu Variante 2 (folgt dann demnächst, habe gerade "Kopfnebel" und bin gerade nicht so "denkfähig").

Aber schonmal vorweg die Frage: Hast Du die Klinik nur aufgrund der kurzen Wartezeit ausgewählt oder war sie eine Empfehlung von jemandem? Und hast Du die Anmeldung schon abgeschickt?

Falls es eine bewusste Entscheidung war: alles gut. Falls nicht: Ich kann gut verstehen, dass Du schnell aufgenommen werden möchtest, aber ich würde mir die Klinik, falls das noch möglich sein sollte, nach den Kriterien der "Passung" auswählen, also eher eine wählen, die mir vom therapeutischen Konzept zusagt und die einigermaßen gute Empfehlungen hat, auch wenn Du dann ggf. länger warten müsstest. Ein Aufenthalt in einer unpassenden Klinik kann Dir, wenn es schlecht läuft, weniger therapeutischen Profit bringen. Eine Freundin von mir war mal in einer ähnlichen Situation, hatte die Wahl zwischen einer ihr empfohlenen guten Klinik mit längerer Wartezeit und einer, die sie recht schnell aufnehmen konnte, von der sie aber wenig wusste. Sie hat sich für die zweite Variante entschieden, bei ihr ging das schief, es wurde ein Aufenthalt, der ihr wenig gebracht hat.
Das muss natürlich nicht immer so laufen, so etwas kann auch gutgehen, ganz klar, ich will Dich da auch nicht entmutigen, es spielen ganz viele Faktoren mit rein, wenn es um den "Erfolg" oder "Misserfolg" eines Aufenthaltes geht. Aber falls Du noch die Wahl hast: Es kann unter Umständen (und falls das möglich ist) sinnvoller sein, etwas länger zu warten und dann dafür eine gute Erfahrung zu machen.
Mir kam das nur gerade in den Kopf, weil Du schriebst, Du kannst dann nur in die Adula Klinik, das klang für mich eher nach: "Ich gehe dahin, weil es schnell geht, obwohl ich ein ungutes Bauchgefühl habe, was die Klinik angeht", und das hat mich etwas beunruhigt und mich aufhorchen lassen. Wie gesagt, falls es eine bewusste Entscheidung war: alles gut. Es geht mir wirklich nicht darum, Dich zu verunsichern. Ich wollte das nur zu bedenken geben, manchmal lohnt es sich, länger zu warten und dann dafür den Aufenthalt zu "bekommen", der einem auch wirklich hilft.

LG Silver

30.06.2021 22:29 • x 6 #34


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor Klinik

x 3


silverleaf

silverleaf
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Hallo Meteora,

ich würde Dir ja wirklich gerne weiterhelfen, aber Dein Beitrag irritiert mich ein kleines bisschen, daher weiß ich nicht, was Du gerade wirklich brauchst. Du bist hier schon so lange Mitglied, daher wirst Du vermutlich wissen (wie Du auch selber schreibst), dass Deine "Horror"-Vorstellungen von Kliniken nichts mit der Realität zu tun haben. Du wirst auch wissen, dass man dort nicht eingesperrt ist. Es geht hier doch offensichtlich nicht um die Einweisung auf eine geschlossene Station, die würde anders ablaufen, wir reden also vermutlich von "offener" Psychiatrie oder, noch sehr viel wahrscheinlicher, einer psychosomatischen Klinik, da kannst Du jederzeit gehen. Klar werden da abends die Außentüren abgeschlossen, aber das hat nichts mit eingesperrt sein zu tun, man wird ja auf Wunsch jederzeit rausgelassen, wenn man gehen möchte, es ist ja immer jemand da vom Personal. Und es geht ja auch nur um die Außentüren, innerhalb des Hauses ist ja meistens alles offen. In all den vielen Monaten, die ich in solchen Kliniken verbracht habe, habe ich nur eine einzige Personengruppe kennengelernt, die sich tatsächlich an der nächtlich verschlossenen Außentür gestört hat, und dass waren die Raucher, die gerne auch nachts eine rauchen wollten. Alle anderen, darunter auch wirklich schwer betroffene Angst- und Traumapatienten, hatten kein ehrlich ernsthaftes Problem damit, da man sein Zimmer ja jederzeit verlassen kann und durch die Klinik laufen kann (zumindest zu den Nachtschwestern hin). Und man kommt von dort genauso schnell weg wie von jedem anderen Ort auch. Tagsüber ist eh alles auf, und nachts ist es ein Gang zu den Nachtschwestern und gut ist. Ich habe mit wirklich vielen Mitpatienten viele Gespräche geführt im Laufe der Zeit, klar hatten alle ihre Problem und Triggerpunkte, aber eine de facto nicht wirklich undurchdringliche Außentür gehörte nicht dazu. Wenn jemand das mal zum Problem "gemacht" hat (was auch schonmal vorkam), stellte sich dann meistens heraus, dass das Problem eher ganz woanders lag und derjenige einfach Aufmerksamkeit brauchte, um ein anderes Problem zu lösen. Was auch passieren darf, auch das darf in einer Klinik vorkommen und wird dann therapeutisch adressiert.

Daher meine Frage: Was möchtest Du bzw. was hilft Dir gerade? Möchtest Du einfach etwas Mut zugesprochen bekommen, weil es ein schwerer Schritt ist (das mache ich gerne, und es ist ja auch nicht leicht, sich dazu durchzuringen)?
Oder möchtest Du ehrlich gemeint echte Tipps haben?

Zu Variante 1: Es ist eine gute Entscheidung, so ein Aufenthalt wir Dir guttun. Solche Kliniken sind meiner Erfahrung nach sehr angenehme Orte und total harmlos, da laufen keine gefährlichen Mitpatienten rum, das sind alles "normale" Menschen mit Problemen, keine Psychopathen (und ich kenne auch die "schwierigen" Stationen von "innen"). Du bist dort freiwillig und kannst jederzeit gehen, falls Dir das Behandlungskonzept doch nicht zusagt. Die intensive Therapie, die man alleine schon von der Menge der Therapietermine pro Tag in einer Klinik hat, ist sehr hilfreich, gerade dann, wenn sich Muster schon sehr eingefahren haben. Gegen schnarchende Mitpatienten helfen Ohrstöpsel, und außerdem schnarchen lange nicht alle Mitpatienten. Auch ist man durch die viele Therapie echt erschöpft (wie anstrengend stationäre Therapie sein kann, unterschätzen ganz viele Patienten) und schläft dadurch oftmals besser als zuhause, auf Wunsch kriegt man auch Medikamente, und wenn es mal gar nicht klappt mit einer Zimmernachbarin, kann man das mit der Klinik besprechen und oftmals wird dann eine Lösung gefunden, wenn sich das mit dem Konzept der Station vereinbaren lässt. Ganz viele Patienten profitieren sehr vom Kontakt mit den Mitpatienten, vielen fällt es in einer Klinik leichter, sich auf andere Menschen einzulassen und mit diesen ins Gespräch zu kommen, weil dort alle Probleme haben und quasi "alle in einem Boot sitzen", da ist ein Kontakt irgendwie "ungefährlicher" als in der "normalen" Welt außerhalb der Klinik. Man fühlt sich verstanden und findet Gleichgesinnte. Viele beschreiben das Klinik-Gefühl wie das einer "schützenden Käseglocke", erleben also die Klinik als schützenden Raum, nicht als Gefängnis.

Zu Variante 2: Hier bin ich mir unsicher, ob Du tatsächlich Tipps haben möchtest (Du schriebst ja, dass Du Sorge hättest, sozial unten durch zu sein, weil Du Deine Symptome als so schlimm erlebst). Ich kann, wenn Du möchtest, aus meiner Erfahrung heraus etwas dazu schreiben, warte aber erstmal ab, wie und ob Du mir antwortest. Ich möchte Dir keine ungewollten Sachen schreiben, die dann vielleicht falsch rüberkommen.

Ich wünsche Dir erstmal viel Erfolg für Dein Gespräch mit dem Psychiater und drücke die Daumen, dass alles in Deinem Sinne klappt!

LG Silver

30.06.2021 04:31 • x 4 #31


Zum Beitrag im Thema ↓


MaryDP
Hallo

Ich war schon stationär und auch in einer TagesKlinik. Werde jetzt auch wieder in eine TagesKlinik gehen, weil ich niemanden für meine Tochter habe. Freue dich darauf. Ich würde auch lieber stationär gehen. Habe nur positive Erfahrung gemacht. Du hast Zeit für dich, lernst nette Leute kennen und kannst intensiv an deinen Ängsten arbeiten.

Natürlich wird die Besserung nicht von heute auf morgen gehen. Aber als ich damals nach Hause gekommen bin habe ich noch zwei Jahre ambulant Therapie gemacht und war dann fast 13 Jahre fast beschwerdefrei. Leider haben äußere Umstände dazu beigetragen, dass meine Ängste wieder kamen.

Freue dich drauf. Es ist eine gute Hilfe und Erfahrung.

Alles Gute
Mary

x 1 #2


F
Klar ist das normal,dass man vorher Angst hat,schliesslich weiss man ja nicht,was einen erwartet.

Ich selbst habe überwiegend positive Erfahrungen gemacht in psychosomatischen Kliniken.
Und im schlimmsten Falle - wenn es Dir so gar nicht zusagt oder Du es nicht mehr aushältst,kannst Du einen Klinikaufenthalt auch abbrechen.
DU bist und bleibst der Chef,egal wohin Du gehst.

Bestimmt wirst Du eine anstrengende aber auch wertvolle und schöne Zeit haben,mir haben die Gespräche mit Mitpatienten aber auch die Therapien gut geholfen.

Kannst uns dann ja mal schreiben,wie es dort so ist.
In welche Klinik gehst Du denn?

#3


N
Zitat von Flame:
Klar ist das normal,dass man vorher Angst hat,schliesslich weiss man ja nicht,was einen erwartet.

Ich selbst habe überwiegend positive Erfahrungen gemacht in psychosomatischen Kliniken.
Und im schlimmsten Falle - wenn es Dir so gar nicht zusagt oder Du es nicht mehr aushältst,kannst Du einen Klinikaufenthalt auch abbrechen.
DU bist und bleibst der Chef,egal wohin Du gehst.

Bestimmt wirst Du eine anstrengende aber auch wertvolle und schöne Zeit haben,mir haben die Gespräche mit Mitpatienten aber auch die Therapien gut geholfen.

Kannst uns dann ja mal schreiben,wie es dort so ist.
In welche Klinik gehst Du denn?


Danke für die Antwort.
Nach München Harlaching, Psychosomatik

#4


B
Sei doch froh, wenn Du einen Platz bekommen hast. Andere warten da ewig drauf und schmoren in der Zwischenzeit in all ihren Symptomen,
ohne engmaschige Hilfe und müssen mit alle vier Wochen gerade mal einem oder höchstens zwei Therapieterminen klarkommen.
Sie es als ein Geschenk des Schicksals an und verdirb es Dir nicht mit zuviel Angst davor.

x 1 #5


N
Zitat von Blackstar:
Sei doch froh, wenn Du einen Platz bekommen hast. Andere warten da ewig drauf und schmoren in der Zwischenzeit in all ihren Symptomen,
ohne engmaschige Hilfe und müssen mit alle vier Wochen gerade mal einem oder höchstens zwei Therapieterminen klarkommen.
Sie es als ein Geschenk des Schicksals an und verdirb es Dir nicht mit zuviel Angst davor.


Da hast du Recht auch wenn du harte Worte wählst.
Ich sehe das grundsätzlich auch so, aber das Angst Monster frisst sich Grad überall rein

#6


K
Hallo!

Ich war 2012 für einige Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Auch ich hatte vorher
große Bedenken, was meine Familie und Arbeit anging. Aber auch einen so großen Leidensdruck,
dass ich keine Wahl mehr hatte.

Im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Ich war mal nur für mich zuständig. Solch ein Luxus!
Endlich auf mein Leben blicken dürfen, losgelöst vom Alltag und dem Zerren von allen Seiten. Daneben
professionelle ausschließliche Arbeit an Verbesserung. Und Menschen um mich herum, denen es genau so
ging wie mir. Ich war nicht irre und ich war auch nicht allein mit meinen ganzen Syptomen. Welche Erleichterung!

Die ersten Tage wirst Du Zweifel haben und ein schlechtes Gewissen. Aber wenn Du diese Zeit überstehst, dann
kommt endlich Erleichterung.

Wir sollten nicht Jahre damit vergeuden, es alleine schaffen zu wollen. Uns muss jemand sagen, wie es geht.

Ich schick Dir viele Grüße!

#7


N
Zitat von Kiliane40:
Hallo!

Ich war 2012 für einige Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Auch ich hatte vorher
große Bedenken, was meine Familie und Arbeit anging. Aber auch einen so großen Leidensdruck,
dass ich keine Wahl mehr hatte.

Im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Ich war mal nur für mich zuständig. Solch ein Luxus!
Endlich auf mein Leben blicken dürfen, losgelöst vom Alltag und dem Zerren von allen Seiten. Daneben
professionelle ausschließliche Arbeit an Verbesserung. Und Menschen um mich herum, denen es genau so
ging wie mir. Ich war nicht irre und ich war auch nicht allein mit meinen ganzen Syptomen. Welche Erleichterung!

Die ersten Tage wirst Du Zweifel haben und ein schlechtes Gewissen. Aber wenn Du diese Zeit überstehst, dann
kommt endlich Erleichterung.

Wir sollten nicht Jahre damit vergeuden, es alleine schaffen zu wollen. Uns muss jemand sagen, wie es geht.

Ich schick Dir viele Grüße!



Liebe Kiliane,

Danke dir so sehr für deine aufmunternden Worte!
Heute geht's mir wieder etwas besser.
Es ist halt das Ungewisse...
War noch nie von meiner Familie getrennt, und dachte immer ohne mich läuft nichts.
Genau genommen denke ich das immer noch.
Ich war jetzt 8 Jahre nur für Andere da, und habe mich darüber verloren...

Ganz liebe Grüße

#8


B
Liebe Nicole,

ich wünsche dir einen angenehmen Aufenthalt und sicher wird es dir gut tun.

Liebe Grüße

#9


Lebensbaum36
Zitat von Nicole72:

Danke für die Antwort.
Nach München Harlaching, Psychosomatik



Moin Nicole,

also hätte ich jetzt echt nicht gedacht, aber diese Klinik scheint ok zu sein!

Auch die Kommentare scheinen Authentisch zu sein, (nicht so viele überschwengliche, mit FAchbegriffen die vermutlich vom Personal selber Geschrieben werden ;-).

Lese mal die Rezensionen, macht echt Mut!

https://www.klinikbewertungen.de/klinik ... _id=psysom

Viel Erfolg und halte mich/uns auf dem Laufenden. LG.

:-)

Edit: hier meine lieblings (Privat) Klinik, wenn dann möchte ich genau dort hin, vor allen weil die mit NES Arbeiten!

http://www.lifespring.de

http://www.lifespring.de/galerie/

#10


Lina111
Zitat von Nicole72:
Hallo Ihr Lieben,

Seit gestern habe ich die Zusage für die Aufnahme in der psychosomatischen Klinik. Ich werde dort stationär bleiben.
Anfangs hatte ich mich total gefreut, meine Kinder werden bestens betreut.
Meine Familie hält mir auch den Rücken frei.
Seit 3 Monaten habe ich eine Angststörung mit Depressionen, starke Schlafstörungen.
Statt mich über die schnelle Aufnahme zu freuen habe ich jetzt richtig Angst davor.
Kennt das jemand?
Was ist wenn mir das gar nix bringt? Kennt Ihr solche Ängste?
Falls jemand so Was schon mal gemacht hat bitte ich nur im positive Nachrichten.
Ich hab schon Angst genug


Hey, ich hatte damals auch Angst erst hatte ich mich gefreut so wie du und dann natürlich hatte ich auch erstmal Angst...
Ich war ungefähr anderthalb Autostunden von zu Hause in einer psychosomatischen Klinik, da meine Psychiaterin wollte dass ich aus dem gewohnten Umfeld Weg bin..
Na ja die Abende waren immer schlimm für mich da ich ja von meinem heutigen Mann getrennt war und ich dort keinen hatte der mich wirklich kennt..
Es legte sich dann aber relativ schnell, ich knüpfte schnell Kontakte und es war dann quasi wie ein Zuhause..
Aber deine Angst ist normal, ich meine es ist ja auch eine neue Erfahrung und man geht ja nicht aus Spaß hin.

Liebe Grüße

#11


B
Zitat von Nicole72:
Hallo Ihr Lieben,

Seit gestern habe ich die Zusage für die Aufnahme in der psychosomatischen Klinik. Ich werde dort stationär bleiben.
Anfangs hatte ich mich total gefreut, meine Kinder werden bestens betreut.
Meine Familie hält mir auch den Rücken frei.
Seit 3 Monaten habe ich eine Angststörung mit Depressionen, starke Schlafstörungen.
Statt mich über die schnelle Aufnahme zu freuen habe ich jetzt richtig Angst davor.
Kennt das jemand?
Was ist wenn mir das gar nix bringt? Kennt Ihr solche Ängste?
Falls jemand so Was schon mal gemacht hat bitte ich nur im positive Nachrichten.
Ich hab schon Angst genug

Das ist finde ich eine völlig normale Reaktion. Du hast den Schritt gewagt, was such viele Mütter nicht trauen oder nicht können und du sagst selbst, dass deine Kinder bestens betreut sind. Sei froh, lass es zu! Nicht jeder hat das Glück, so einen starken Hintergrund zu haben! Wenn es hilft, ist es toll und wenn nicht, gibt es noch Plan B und C usw. Aber dass du Angst hast ist denke ich völlig normal! Sei stark, du machst genau das Richtige!

x 1 #12


N
Vielen Dank meine Liebe.
Ja, falls ich keine Kinder hätte wäre das Alles natürlich einfacher.
Nicht mehr Teil dieser Familie zu sein reisst mir das Herz raus.
Aber ich tue es ja FÜR meine Familie...
Als Mutter ist man noch verletzlicher

#13


B
Zitat von Nicole72:
aber das Angst Monster frisst sich Grad überall rein

Du allein hast die Wahl, ob Du es mit den entsprechenden Gedanken, weiter füttern willst.
Was kann Dir in der Klinik real denn passieren? Wenn Du nicht mehr willst, kannst Du jederzeit
aufstehen und wieder gehen. Niemand zwingt Dich dort zu bleiben, oder Dinge zu tun, die Du
nicht willst. Ein gewisses Maß an Aufregung ist aber völlig normal, wer das nicht mehr hat,
ist emotional schon tot. Es ist absolut menschlich. Sprich Dir gut zu, hol aus der Chance raus,
was für Dich nur irgendwie geht. Nicht jeder hat dieses Glück.

x 2 #14


B
Zitat von Nicole72:
Vielen Dank meine Liebe.
Ja, falls ich keine Kinder hätte wäre das Alles natürlich einfacher.
Nicht mehr Teil dieser Familie zu sein reisst mir das Herz raus.
Aber ich tue es ja FÜR meine Familie...
Als Mutter ist man noch verletzlicher

Dich nicht mehr als Teil dieser Familie zu sehen ist völlig falsch. Wenn such eine Mutter das Bein bricht und 3 Wochen im Krankenhaus liegt, ist sie dennoch Bestandteil der Familie! Krank ist krank und es kann jeden treffen. Mama bleibt für immer Mama!

x 2 #15


N
Zitat von Blackstar:
Du allein hast die Wahl, ob Du es mit den entsprechenden Gedanken, weiter füttern willst.
Was kann Dir in der Klinik real denn passieren? Wenn Du nicht mehr willst, kannst Du jederzeit
aufstehen und wieder gehen. Niemand zwingt Dich dort zu bleiben, oder Dinge zu tun, die Du
nicht willst. Ein gewisses Maß an Aufregung ist aber völlig normal, wer das nicht mehr hat,
ist emotional schon tot. Es ist absolut menschlich. Sprich Dir gut zu, hol aus der Chance raus,
was für Dich nur irgendwie geht. Nicht jeder hat dieses Glück.


Ja, emotional tot bin ich nun gerade wirklich nicht, eher das absolute Gegenteil.

Du hast Recht mit dem was du schreibst, aber ich weiss nicht ob Du auch unter einer akuten Angsterkrankung leidest.
In diesem Zustand hat man irrationale Ängste die kein Gesunder nachvollziehen kann...

#16


B
Zitat von Nicole72:

Ja, emotional tot bin ich nun gerade wirklich nicht, eher das absolute Gegenteil.

Du hast Recht mit dem was du schreibst, aber ich weiss nicht ob Du auch unter einer akuten Angsterkrankung leidest.
In diesem Zustand hat man irrationale Ängste die kein Gesunder nachvollziehen kann...

Ich kann hier wirklich nur me Blackstar zustimmen. Und du hast Recht, nur werl selbst diverse Ängste kennt, kann das hier nachvollziehen. Für mich ist es schon so weit gekommen, dass das Spülmittel und ein kleines Buttermesser eine Riesen Bedrohung für mein Kind darstellen könnten und keiner verstehen kann, warum das alles oben gelagert wird oder Haarspangen, Tüten, usw... aber die Antwort von Blackstar ist wirklich einleuchtend und real!

#17

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B
Zitat von Nicole72:
aber ich weiss nicht ob Du auch unter einer akuten Angsterkrankung leidest.

Ich habe den ganzen Mist seit bald 30 Jahren am Hals, glaub mir was Depressionen und Ängste angeht, bin ich mit sämtlichen Wassern gewaschen
und ich weiß sehr, sehr gut wie es Dir gerade geht! Es hilft aber nichts, entweder Du springst ins Wasser, sprich Du ergreifst die Chance, oder läßt
es und dümpelst auf dem gleichen Niveau wie vorher weiter. Zu verlieren hast Du nichts, denn niemand dort kann Dich zu irgendwas zwingen und
wenn es halbwegs menschlich zugeht, wird das auch keiner. Dazu kommt aber, daß man in der akuten Phase, wirklich Dinge sieht die einfach nicht
da sind und man dann manchmal auch ganz gut daran tut, auf die anderen zu hören, die das eben wieder aus einer ganz anderen Perspektive
sehen. Weil man ständig nur um die eigenen Achse kreist. Wie schwer die aktuelle Phase ist, kann man ohnehin nicht selbst beurteilen,
dazu braucht es einen Arzt und so wie Du Dich schon allein dagegen sträubst dahin zu gehen, obwohl es in der Realität nichts ist, vor was man
Angst zu haben braucht, sieht man schon wie weit Du davon entfernt bist und Dich in Deine eigene Welt einbetoniert hast. Du brauchst Hilfe,
allein kommst Du da nicht raus.

#18


Lina111
Zitat von Nicole72:
Vielen Dank meine Liebe.
Ja, falls ich keine Kinder hätte wäre das Alles natürlich einfacher.
Nicht mehr Teil dieser Familie zu sein reisst mir das Herz raus.
Aber ich tue es ja FÜR meine Familie...
Als Mutter ist man noch verletzlicher


Das kann ich mir vorstellen,ich war ja Mama für mein Bruder seit ich 8 war..
Aber du darfst da auch am Wochende Besuch bekommen,da kannst du wenigstens deine Familie sehen Smile

#19


N
Zitat von Blackstar:
Ich habe den ganzen Mist seit bald 30 Jahren am Hals, glaub mir was Depressionen und Ängste angeht, bin ich mit sämtlichen Wassern gewaschen
und ich weiß sehr, sehr gut wie es Dir gerade geht! Es hilft aber nichts, entweder Du springst ins Wasser, sprich Du ergreifst die Chance, oder läßt
es und dümpelst auf dem gleichen Niveau wie vorher weiter. Zu verlieren hast Du nichts, denn niemand dort kann Dich zu irgendwas zwingen und
wenn es halbwegs menschlich zugeht, wird das auch keiner. Dazu kommt aber, daß man in der akuten Phase, wirklich Dinge sieht die einfach nicht
da sind und man dann manchmal auch ganz gut daran tut, auf die anderen zu hören, die das eben wieder aus einer ganz anderen Perspektive
sehen. Weil man ständig nur um die eigenen Achse kreist. Wie schwer die aktuelle Phase ist, kann man ohnehin nicht selbst beurteilen,
dazu braucht es einen Arzt und so wie Du Dich schon allein dagegen sträubst dahin zu gehen, obwohl es in der Realität nichts ist, vor was man
Angst zu haben braucht, sieht man schon wie weit Du davon entfernt bist und Dich in Deine eigene Welt einbetoniert hast. Du brauchst Hilfe,
allein kommst Du da nicht raus.



Ich streube mich nicht, sondern ich habe Kinder, die ich schrecklich vermissen werde und ein wunderschönes Zuhause...
Ich weiss nicht, ob du auch Familie hast...
Glaub das können mir nur Mamas nachfühlen.
Ich bin heilfroh und dankbar darüber dass sich mir dort eine Chance bieten.
Ich kann nicht wie Du auf 30 Jahre Erfahrung zurückblicken, sondern für mich ist Alles neu und unverständlich.
Das mit dem einbetoniert, da magst du wohl recht haben.

x 1 #20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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