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chuchu

chuchu
Mitglied

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Sammelthema
Hallo bin neu hier,
ich leide unter Angst-und Panikzuständen.Genau genommen habe ich furchtbare Angst Durchfall zu bekommen.Bei geringsten Bauchschmerzen oder Blähungen drehe ich am Rad und hab Angst Durchfall zu bekommen.
Naja ich gehöre nicht unbedingt zu den Menschen die es wer weiß wie oft haben, trotzdem versetzt mich der Gedanke in furchtbare Angst.
Angst etwas ansteckendes zu haben, Angst danach nicht sauber genug zu sein und im Grunde alles zu verseuchen.
Ich schäme mich entsetzlich dafür.
Kennt jemand diese spezifische Angst?
lg.chuchu

24.05.2021 #1


60 Antworten ↓
R

Reenchen
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Hallo FlottiKarotti,
kurz gesagt: ich kenne das nun schon 30 Jahre lang von mir und es kann einen fertig machen. Es gibt Ärzte, die was von Reizdarm erzählen und das finde ich, ist nur eine Ersatzdiagnose, weil sie selbst nicht wissen, warum einige Menschen akute Durchfälle haben, die keine Magen-Darm-Grippe sind. Aber es gibt keine schlimmen Krämpfe, keine Vorboten. Der Durchfall ist da-jetzt-und wenn kein Klo in der Nähe ist, muß er trotzdem raus.
Die Psyche ist aber nur der halbe Teil.
Es gibt einige Fakten, womit man trotzdem ganz gut klarkommen kann: nicht mehr als 3 Mahlzeiten am Tag und nicht einseitig ernähren. Keine Zwischenmahlzeiten und möglichst jeden Tag zur selben Zeit essen (regelmäßige Nahrung = regelmäßigen Stuhlgang). Ausreichend Flüssigkeit versteht sich von selbst, denn wer am Tag mehr als 6 mal dünnen Stuhl hat (muß nicht viel sein, aber dünn), der muß die Flüssigkeit wieder auffüllen (keine Obstsäfte, keine stuhlfördernden Tees). Heidelbeertee unterstützt die Stuhlkonsistenz. Beckenbodentraining - es ist kein Zaubermittel, unterstützt aber gut das Aushalten. Bei den Nahrungsmitteln darauf achten, daß du keine natürlichen Stuhlauflockerer zu dir nimmst, das können sein: bestimmte Kräuter - auch Kräutertees, Süssstoffe, zuviel säurehaltiges Obst vermeiden (z.B. Apfel, Kiwi, Nektarine), auflockerndes Vollkorn z.B. Sesam. Falls du unter Heuschnupfen leidest, finde heraus gegen welche Pollen du reagierst und informiere dich darüber, ob du parallel dazu die Pflanzengruppe als Nahrung nicht verträgst. Nimm keine chemischen Durchfallmedikamente zu dir (der Darm rächt sich 2 Tage später mit Macht), sondern natürliche Durchfallmittel wie Kohletabletten (bindet die Flüssigkeiten im Darm) oder Perenterol (medizin. Hefe), was auch bei Kindern gut geeignet ist und selbst wenn man stillt, nicht problematisch ist.

Die Bekämpfung der Durchfallangst wirst du mit Konfrontation nicht in den Griff bekommen, denn Kontrontation macht den Durchfall und der Durchfall ist nicht fiktiv, sondern real vorhanden. Du kannst aber ausprobieren, was von den genannten Strategien dir hilft und das dauert eine Zeit. Mach dir auch bewußt, daß viele Menschen unter unklaren Durchfällen leiden, die plötzlich da sind - so wie es auch die typischen Verstopferopfer gibt. Wink

Grüße

24.06.2016 06:18 • x 1 #40


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A


Ständige Angst Durchfall zu bekommen

x 3


L

Laura26
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Hi,

ich habe bisher fast mit niemanden über dieses Thema geredet, aber mittlerweile ist mein Leidensdruck so groß geworden, dass ich es mir von der Seele schreiben muss.
Vielleicht gibt es den ein oder anderen, der auch in einer Form davon betroffen ist.

Angefangen hat alles ca. damit als ich 13 war, wir in der Schule einen Test schrieben und ich Bauchweh hatte. Ich hatte zu dieser Zeit einen Schwarm, mit dem ich auch zusammen war.
Ohne es zu bemerken entfloh mir ein etwas lauterer Pups und mein Sitznachbar grinste (sonst hat es niemand gehört). In der Pause sah ich, wie der besagte Sitznachbar zu meinem Schwarm lief und es ihm erzählte, beide lachten und sahen mich an. Das wars auch schon wieder, die beiden Jungs redeten nie wieder darüber, doch mich begleitet diese Situation schon mein halbes Leben lang (heute bin ich 26).
Anfangs kam ich noch einigermaßen gut klar in der Schule und die Blähungen hielten sich in Grenzen.
Aufgrund einer Erkrankung musste ich mitten im Jahr die Schule abbrechen, war lange Zeit im Krankenhaus, hatte mehrere Operationen (an der WS), verlor meine Schulfreunde und komplett meinen Rhythmus, und hatte zudem keinen Schulabschluss.
Den Abschluss nachholen war die reinste Tortur für mich geworden, das Wort Schule löste in mir die totale Panik aus. Nachts hatte ich regelmäßig Albträume (auch heute noch), wie ich im kleinen Klassenzimmer sitze, gefangen bin, nicht flüchten kann und mich alle für meine Blähungen verurteilen & auslachen.
Mit Müh und Not, einigen Kohletabletten und Bachblüten habe ich den Abschluss doch noch geschafft. In der Klasse hatte ich oft Herzrasen, ich setzte mich so gut es ging weit weg von allen anderen und wenn ich mal Durchfall hatte, fuhr ich direkt nach hause, weil ich mich einfach nicht mehr in die Klasse traute. Ich hatte dementsprechend auch viele Fehlstunden.

Von da an wurde es dann auch zunehmend schlimmer. (Eines vorweg: Ich habe keinen Reizdarm. Ich kann so gut wie alles essen und wenn ich zuhause bin und mich wohl fühle, habe ich keine Beschwerden).
Ich vermied immer mehr Situationen, wo mehrere Freunde/Bekannte anzutreffen waren. Je größer die Gruppe, desto schlimmer spielt mir die Psyche einen Streich. Bei einer Person ist es ok.
Meine Verwandten habe ich seit mehr als 6 Jahren nicht mehr gesehen, weil ich es einfach nicht auf die Familienfeste schaffe, zu groß ist die Angst vor möglichem Gelächter.
Wenn sich die Situation manchmal nicht vermeiden lässt, z.B bei Arztterminen, esse ich einen Tag davor relativ wenig. In der vollen Praxis (oder auch anderswo) treten dann die üblichen Symptome auf, Luftnot, Herzrasen, Blähungen bis zu Durchfall hin. Wenn die Praxis leer ist, passiert nichts.
Ich hatte schon etliche Situationen, wo meine Ex Freunde dachten, ich kann Menschen einfach nicht leiden, aber dem ist überhaupt nicht so. Ich habe mir durch mein Verhalten schon etliches kaputt gemacht und es schränkt mich natürlich auch total ein.

Dazu kommt noch, dass ich seit zwei Jahren im Rollstuhl sitze und kaum mehr selbstständig laufen kann, dieses Gefühl von Panik und ausgeliefert sein, hat sich dadurch noch potenziert. Als Rollifahrerin habe ich ohnehin oft das Gefühl, dass sich Menschen (z.B im Restaurant) gestört fühlen, wenn man mit dem Rolli ankommt, was ich an den Blicken sehe. Das macht es für mich, die ohnehin schon totale Panik vor Ausgrenzung hat, wenn sie mal pupst, nicht unbedingt leichter Very Happy
Konträr ist es auch, dass ich sonst eigentlich sehr selbstbewusst bin und mich mag. Ich möchte Psychologie studieren und mache gerade mein Abi per Fernstudium. Präsenzunterricht war mit meinem Schultrauma ausgeschlossen. (Dass ich die Prüfungen vor Ort ablegen muss & die mehrere Stunden dauern, daran will ich gar nicht erst denken. )
In meinem kleinen Kreis, Eltern und wenigen Freunden fühle ich mich auch sehr wohl, wo das Pups Thema auch nicht wirklich präsent ist.

Ich bin seit zwei Jahren in einer Beziehung und das ist auch der Grund, dass ich mich jetzt dazu durchringe, etwas ändern zu wollen. Bisher habe ich die Eltern von meinem Freund bzw. die Familie noch nicht kennengelernt. (Corona war in der Hinsicht ein Segen für mich)
Im Sommer soll es dann so weit sein, er möchte alle zum Essen einladen.
Die Familie kommt aus sehr gutem Hause, wo einige (laut Erzählungen vom Partner) großen Wert auf Tischmanieren, das korrekte Verwenden vom Besteck usw. legen. Das ist natürlich der absolute Supergau für mich, die ohnehin schon kaum vor fremden Menschen essen kann. Mein Partner kennt meine Ängste, aber natürlich kann er mich nicht ewig seiner Familie vorenthalten. Ich habe schon ernsthaft überlegt, dass ich mich mit ihm Schluss mache, nur um dieser Situation ausweichen zu können und mir dadurch große Peinlichkeiten erspare. Ich habe diese Gedanken natürlich gleich wieder verworfen, weil ich mir mit diesem Mann eine Zukunft vorstellen kann und das auch nicht die Lösung des Problems sein kann.

Es tut mir leid, dass der Text so lange geworden ist. Ich denke, man kann erkennen, wie sehr mich dieses Verhalten einschränkt.
Ich wäre sehr dankbar über ähnliche Erfahrungen oder Tipps bezüglich Panikattacken.
Eine Gesprächstherapie habe ich mir schon mal durch den Kopf gehen lassen, aber ich bin unsicher, ob es wirklich etwas helfen würde. Dieses Problem hat sich einfach über Jahre hinweg so in meinen Kopf eingebrannt.

Liebe Grüße

24.05.2021 01:36 • #60


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Hier ich, hab auch angst und Panikattacken und
Ich hab auch dauernd angst vor Durchfall, das ist schon so das ich nirgends was essen kann das ich bloß keinen Durchfall bekommen könnte,weil wenn der Magen leer ist....So esse ih meistens erst was wenn ich weiß ich muß nirgends mehr hin

Lg

#2


G
Hallo Snoopy,
danke für deine Antwort. Mir geht es auch so wie dir.Viele Sachen meide ich mittlerweile,vor denen ich Durchfall bekommen könnte.Aber sei mal ehrlich wie lange soll das noch weitergehen?Man kann doch nicht immer Diät halten,nur weil man Durchfall bekommen könnte. Hast du eigentlich eine Ahnung woher deine Angst kommt, ich jedenfalls nicht.Meine Therapeutin meint es könnte sein, daß ich Angst habe die Kontrolle zu verlieren.Warum macht uns das nur so eine Angst.Im Endeffekt hat man doch Angst, daß etwas in die Hose geht oder? Also der Gedanke daran versetzt mich schon in Angst und Schrecken.
Ich leide seit 15jahren unter Waschzwang, immer Händewaschen, nur nicht krankwerden.Nur das Krankwerden bezieht sich komischerweise nur auf Magen-Darm-Infekte.Ich habe keine Ahnung woher das kommt, auf
jeden Fall nimmt es mir ne Menge Lebensqualität.Mittlerweile geh ich nur zum Arbeiten aus dem Haus.Ansonsten hocke ich viel daheim.Das macht mich doch mittlerweile ziemlich depressiv.Ich weiß ehrlich nicht mehr wo das endet.
lg.chuchu

#3


S
Hallo

So genau weiß ich auch nicht woher meine angst kommt.

Ja gut ist das nicht mit dem Diäten,das weiß ich auch. Aber ich hab zuviel angst Durchfall zu bekommen.
Ja angst das es jemand mit bekommen könnte das man aufs Klo muß, angst das man es nicht mehr aufs Klo schafft.....Da kotzt mich so an aber ich kann auch nicht anders

Lg

#4


chuchu
Huhu Snoopy,
ist immer wie Weihnachten wenn ich hier reinschaue und mir hat jemand geschrieben.Danke! .
Ehrlich, mich kotzt das ganze auch an,wo man doch weiß das andere viel schlimmeres am Hals haben, wie Durchfall.Meine Freundin die ihren Sohn vor einem Jahr verloren hat, würde Durchfall 20x am Tag in Kauf nehmen
hauptsache der Junge wäre wieder da.
Naja lg. aus Kölle Chuchu

#5


S
HUHU chuchu

Ja stimmt, eigentlich wissen wir das andere viel schlimmere Sorgen haben als wir Trozdem geht der Mist nicht weg

Tut mir Leid für Deine Freundin

Grüßle aus Karlsruhe

#6


chuchu
Hallo Snoopy,

juhu, hab schon wieder ne Nachricht.
Ja hast Recht man weiß,daß es anderen viel mieser geht,aber trotzdem
tröstet es einen nicht. Und dieser Schrott im Kopf bleibt.
Wünsche dir noch einen schönen Abend.
lg.chuchu

#7


S
Hallo Chuchu!
Habe deinen Eintrag gelesen und ich kann dich gut verstehen!Ich habe etwas ähnliches und ich glaube sicher zu wissen das das mit Konrollverlustangst zu tun hat!Meist haben das Menschen die ihren Körper sehr gut unter Kontrolle haben und irgendwas Streß zu wenig Schlaf und vor allem Alk. zu dieser angst führt.Vor allem bei Alk. Menschen die haben auf einmal Angst die Kontrolle zu verlieren da sie wenn sie trinken ja tatsächlich die Kontrolle verlieren und so entsteht das.Ich habe lange Zeit Orte vermieden die mir Angst gemacht haben aber glaub mir das ist falsch, man muß in Situationen vor denen man Angst hat sonst wird diese immer größer. Würde mich freuen von dir zu hören LG

#8


chuchu
Hallo Sunnyshiny,
danke für deine Antwort. Ich denke auch immer mehr das die Kontrollverlustangst bei mir zu trifft. Allerdings hab ich mit Alk. nichts am Hut.Zutreffend ist, daß ich wirklich einen Schlafdefizit habe.Ich habe seit 5 Jahren(seit dem Tod meines Vaters) extreme Schlafstörungen.Kann nicht durchschlafen.Immer vor dem Wecker wach.Fühle mich jeden Morgen als ob ich die ganze Nacht durchgemacht hätte.Und dieser Schlafmangel macht mich echt mürbe.
Durch den Zwang und Angstzustände habe ich mich extrem zurückgezogen.Ich traue mich oft die einfachsten Sachen nicht mehr.
Ich bleib überwiegend zu Hause,dort fühle ich mich einigermaßen sicher.
Mein Therapeutin arbeitet jetzt ganz dolle dran,daß ich mir mind. 1x,wenns geht zweimal die Woche was gutes tue. Damit ich mich wieder was traue und damit ich wieder irgendwie Freude habe.Bin halt trotz Familie immer alleine .Versuch mich jetzt mal in den Hintern zu treten.Ist nur leider einfacher gesagt als getan.
Ganz lg.Chuchu

#9


A

Angst vor Durchfall / Klinik?

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß mal wieder nicht ob ich hier richtig bin. Hab bis jetzt immernoch nicht rausgefunden ob ich an einem reizdarm oder einer Agoraphobie leide. Wahrscheinlich ist es beides. Jedesmal wenn dinge von meinem normalen tagesplan abweichen bekomm ich durchfall. Es sind Besprechungen im Geschäft, Einkäufe oder Stau... Ihr kennt das ja sicherlich. Ich habe schon einmal eine Gesprächstherapie gemacht, die hat mir einigermaßen geholfen. Hab gegen meine angstattacken und panikanfälle cipralex verschrieben bekommen. Das hab ich dann wieder abgesetzt nachdem es mir einigermaßen besser ging. Seit november habe ich aber wieder diese Panikattaken. Die größte Angst hab ich eigentlich vor durchfall. Habe nun meine gesprächstherapie wieder angefangen und bekomm auch seit einer woche wieder cipralex. Meine Gesprächtherapeutin meinte, dass eine klinik vielleicht das beste für mich wäre, wo ich in einer gruppe richtige verhaltenstherapien machen kann. Ich bin schon die ganze zeit am überlegen was ich machen soll. Ich will endlich wieder normal leben können, mir keine gedanken mehr über meinen magendarmtrakt machen zu müssen, einfach wieder das leben richtig genießen. Das ist eigentlich mein größter wunsch. Ich habe eingesehen dass ich mein problem nicht mehr alleine in den griff bekommen kann, ich steiger mich immer tiefer rein. Ich habe nur so große angst vor der klinik. Weg von zuhause und tag täglich wird man mit diesem problem konfronitert, dass wär für mich die hölle. Hat von euch jemand schon erfahrung mit einer Klinik gemacht? Wenn ja, wie lang wart ihr? (Meine Ärztin meinte mind. aufenthalt ist 6 wochen) Und wie war das ergebnis hinterher. wie habt ihr euch danach gefühlt und ist es wirkich besser geworden?? Ich kann mir das so schlecht vorstellen dass so eine therapie von jetzt auf gleich dieses Problem für immer aus dem weg schaffen soll. Ich würde mich rießig über mehrere antworten von euch freuen.
Bis dahin erst mal Danke.

#10


M
Hallo Chuchu,

auch ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Ich leide auch seit ich denke kann unter Angst vor Durchfall und auch unter der Angst, mich übergeben zu müssen. Krankheiten sind mein absoluter Albtraum. Ich habe vor eine paar Jahren meine erste Therapie gemacht, die hat mir auch soweit geholfen, dass es mir ganz gut ging. Seit ein paar Monaten ist die schei. Angst wieder da, mit täglichen Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen, Magengrummel etc. etc. Das schränkt mich extrem ein. Habe seit 2 Monaten einen neuen Freund. Kann und will ihm das aber nicht sagen und so ist jeder Tag, den ich mit ihm verbringe, extremer Stress.
Würde so gern mal wieder ein rundum glückliches Leben führen...

Kann Dich also sehr gut verstehen...

Ganz liebe Grüße

#11


spainwolf
hallo chuchu

weiss du mit diesen Problem bis du nicht alleine, die meisten Leute die unter Angstanfall leiden haben die Symptome unter andren Magenbeschwerden und Durchfall.
Ich glaube es gibt dafür keine richtiges heilmittel, wenn man die Angst mal richtig im griff haben Wert es bestimmt besser mit den Symptome

gruss

spainwolf

#12


P
hey ...ich weiß das es das problem nicht löst,denn auch ich leide seit jahren unter der angst erbrechen zu müssen und bekomme vor und in situationen die mir angst machen sofort durchfall, dennoch gibt es mir ein bisschen kraft das ich nicht wie bislang vermutet die einzige mit diesem problem bin.
es tut einfach gut zu wissen, dass es doch irgendwo auf der welt menschen gibt die einen verstehen.

#13


chuchu
Hallo zusammen,

ja diese Angst schränkt einen sehr im Alltag ein.
Mein größter Wunsch ist auch, mal wieder einigermaßen sorglos
und glücklich zu leben.
Man gönnt ja niemanden diese Angst, aber es ist wirklich gut zu
wissen, daß man mit dieser Angst nicht alleine darsteht.

Ganz lieben Gruß
c.

#14


L
Hey du,

Ich habe komplett das Selbe Problem wie du, kannst es dir in meiner Vorstellung durchlesen, ich hatte sogar das selbe Medikament!
Ich war in einer Klinik, wenn du mehr darüber erfahren möchtest dann les dir doch einfach mal meinen Beitrag in den Erfolgserlebnissen durch!
Ich hatte auch so schreckliche Angst vor dem Aufenthalt...aber jetzt weiss ich das es das Beste war was ich machen konnte...auch wenn ich nicht "geheilt" bin,aber ich hab mein Leben viel besser im Griff.
Du schaffst das auch!
Ich habe auch so Angst Durchfall zu bekommen, den es kam schön öfters vor...und wenn ich dann mal keinen Durchfall hatte,heisst es von allen Seiten : Siehst du, war doch garnicht schlimm,bildest du dir nur ein...hahaha.
Ich bekomme Panik sobald keine Toilette in der Gegend ist und habe so Angst mich zu blamieren,wenn ich es zu keinem Klo schaffe
Ich hatte mir sogar schon überlegt Windeln zu tragen...aber das kann ich einfach nicht.
Schade das hier niemand schreibt wie er das überwinden konnte...hoffen wir einfach auf eine Antwort.
Viele Libe Grüße und viel Glück
Lucie

#15


L
Hallo zusammen,
dieser Beitrag hat mich dazu veranlasst, mich bei diesem Forum anzumelden. Ich leide schon seit Jahren unter dieser Angst, auch wenn ich annehme, dass diese spezifische Angst "nur" ein Symptom ist von einer Sozialen Phobie. Ich habe seit über 10 Jahren diverse Angststörungen, aber unter dieser speziellen Angst leide ich besonders. Mittlerweile möchte ich am liebsten überhaupt nicht mehr vor die Tür gehen... Seit Jahren versuche ich meine Angst erfolglos zu verdrängen und werde dabei immer und immer panischer. Aber es tut so gut zu erfahren, dass ich mit meiner Angst nicht alleine bin. Und das Schreiben tut auch gut. Schreiben fällt mir soviel leichter, als Reden. Vielleicht ist das mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

#16


chuchu

Hallo Lokye,
bei mir gehts auch schon über 10 Jahre. Angst plus Waschzwang.
Nur früher hab ich es locker geschafft rauszugehen oder was zu unternehmen. Heute ist es nur noch mit Angst verbunden.
Schreiben fällt mir auch leichter,als reden. Habe leider die Erfahrung gemacht,das die wenigsten diese Angst nicht verstehen können.
Bekam dann zu hören,was ist denn sooo schlimm an Durchfall, geht doch wieder vorbei..... Naja man hat sich diese Angst nicht ausgesucht.
Thera. mache ich seit einem halben Jahr, kann aber leider nicht von Erfolgserlebnissen berichten.Ich versuche mir selbst zu helfen mit
EFT,Klopfakkupressur.Wenn man es richtig und regelmäßig macht,dann
wird die Angst wenigstens erträglicher.
Aber was meintest du damit dass diese spezifische Angst nur ein Symptom ist von sozialer Phobie. Erzähl mal.....
Freu mich wenn du mehr von dir erzählst.
Bis dann
lg.c.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

L
Danke für den herzlichen Empfang

Früher hatte ich es auch noch viel besser im Griff, nur ab und zu mal etwas Panik und eben die ein oder andere seltsame Eigenart, aber mit den Jahren ist es immer schlimmer geworden und mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich einfach nicht mehr kann. Das einzige, was ich noch fühle ist Angst. Ich wache mitten in der Nacht auf und bin völlig panisch. Morgens ist mir speiübel, wenn ich aus dem Haus muss (was fast jeden Tag der Fall ist). Dinge zu unternehmen ist kaum noch möglich. Im Urlaub war ich seit Jahren nicht mehr. An der Uni wurde vor kurzem eine Exkursion angekündigt, was mich schier in den Wahnsinn treibt, bin schon soweit, dass ich lieber das Studium schmeißen würde, als an dieser 2tägigen (!) Exkursion teilzunehmen...

Ich kann's garnicht richtig in Worte fassen, wovor ich eigentlich sonst noch genau angst habe...die Angst ist einfach da, selbst Kleinigkeiten versetzen mich in Panik. Manchmal sitze ich einfach nur da, schaue einen Film an und bekomme wie aus dem Nichts eine Panikattacke. Und ich habe schreckliche Angst, vor anderen zu sprechen, von anderen beurteilt zu werden, das andere mich schwach sehen. Am liebsten bin ich allein. Aber auch das macht mir Angst, weil ich die paar wenigen Freunde die ich noch habe nicht verlieren will! Früher habe ich mir die Arme aufgeschnitten, solange bis meine Mutter mir damit gedroht hat, mich einzuweisen...wäre wohl das Beste gewesen.

Kein Therapieerfolg? Oje, das macht nicht gerade Mut. Nimmst du Medikamente (Antidepressiva o.ä.)? Oder "nur" Therapie?

#18


chuchu
Hallo Lokye,
es war nicht meine Absicht dich zu entmutigen.
Sorry.Es gibt so viele Menschen denen die Therapie
was bringt,warum solltest du nicht dazu gehören.
Bei mir ist es vielleicht weil ich einfach zu lange gewartet habe und
weil ich mehrere Baustellen haben.
Aus heiterem Himmel bekomme ich keine Angst und Panik.
Wenn alles einigermaßen glatt läuft,dann gehts mir auch für
meine Verhältnisse gut. Nur wenn irgendetwas unvorhergesehnes
geschieht,dann gehts los. Irgendwie dann im Hinterkopf die
Angst irgendetwas nicht auf die Reihe zu bekommen. Im
Vordergrund stehen Krankheitsängste.Wenns mir gut geht dann ist es ok
aber wehe ich habe irgendwelche körperlichen Beschwerden,dann ist Angst und Panik angesagt.
Im vergangenen Jahr war ich bei einem Psychiater,der hat mir
Antidepressiva verschrieben,habe sie aber bis heute nicht genommen.
Hatte halt immer die Hoffnung,daß es sich durch die Thera. bessert.
Und im Grunde helfen die Tabletten ja auch nix am ursprünglichen Problem, sie verschleiern und machen es einem leichter.Aber ich
möchte nicht ewig Tabletten nehmen.Und der Beipackzettel hat mir den Rest gegeben.Ich habe einen relativ weiten Weg zur Arbeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit kann ich während der Autofahrt nicht gebrauchen.Ich hatte sehr schlimme Schlafstörungen und ich nehme
zur Nacht Insidon und im Bedarfsfall auch schon einmal tagsürber eine
Tablette. Es hilft mir die Angst auf ein erträgliches Level zu bekommen.
Das ist ein Mittel gegen Angst-und Spannungszustände.
Lokye bleib dran,hol dir soviel Hilfe wie du nur bekommen kannst.
Vielleicht sagst du schon nach kurzer Zeit, ach hätte ich das doch schon
längst gemacht.Ich würde es dir wünschen und ich drücke dir die Daumen.
lg.c.


#19


S
Ich habe mich in sowas ähnliches reingesteigert in der Zeit vor meiner Abschlussprüfung. Also verbunden mit tierischem Stress. Ich dachte zuerst ich hätte eine Magnendarmgrippe, aber es ging einfach nicht mehr weg . Meine Hausärztin hat mich dann immer sehr aufgebaut. Zum Glück hat sie mich nicht noch weiter geschickt. Jetzt geht es mir wieder sehr gut.

Nein ich hatte keinen Darmkrebs , irgendwie habe ich die größte Angst vor Krebs an allen möglichen Stellen meines Körpers. Oh mann ...

#20


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Prof. Dr. Borwin Bandelow
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