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Hallo;

ich habe eine 1jähri Odysse hinter mir. Habe in Sedierung im 03/2009 2 Brücken eingesetzt bekommen die überhaupt nicht passen, schon 2 mal wieder rausgenommen, nachgearbeite und wieder eingesetzt wurden und durch weitere Behandlungsfehler hat sich mein gesamter Biss verändert. Kann überhautp nicht mehr beisen / kauen. Habe zwischenzeitlich auch den Zahnarzt gewechsel.

Nun soll der Biss eingeschliffen werden - habe schon mehrfach allen Mut zusammen genommen, Beruhigungsmittel in Unmengen vorher geschluckt, venöse medikation bekommen - aber nix hilft!!

ca. 5 cm vor dem Mund ist Schluß - Panik Anfall, schlage nach dem Zahnarzt, Fluchtversuche mit und ohne Erfolg.....einfach der blanke Horror!

Hat jemand Erfahrung mit dem Einschleifen des Bisses unter Vollnarkose?!

Bin so verzweigelt, dass ich bereit bin, mir alle noch gesunden 27 Zähne ziehen zu lassen nur um ruhe zu haben und mal wieder kauen zu können.....

01.05.2010 19:32 • 26.05.2010 #1


12 Antworten ↓


Christina
Hi,

Erfahrung habe ich damit keine, nur Erfahrungen mit Zahnarztangst, die aber wohl nicht so schlimm ist wie deine. Wende dich doch an die nächste Uni-Klinik mit deinem Problem oder an einen Zahnarzt, der - weil er z.B. Implantate macht - mit Anästhesisten zusammenarbeitet. Du wirst für die Aktion sowieso keine OP-Vollnarkose brauchen, sondern eher sowas wie man es auch bei Magen- oder Darmspiegelungen bekommt, dass man zwar gar nichts mitbekommt, aber nicht so betäubt ist wie für eine "richtige" OP. "Opfere" lieber einen Zahnarzt nach dem anderen, bis du jemanden findest, der die Behandlung zu für dich aushaltbaren Bedingungen macht.

Liebe Grüße
Christina

05.05.2010 12:46 • #2



Panik vor dem Zahnarzt - Behandlung nur unter Vollnarkose

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Hi,

kenne das selbst nicht, aber es gibt Zahnärzte die auf Angstpatienten spezialisiert sind.
Vielleicht gibt es ja einen in Deiner Nähe.

Gruß
Miasma

05.05.2010 17:05 • #3


Hey Christina,

das was du meinst heisst Sedierung - wie eine Narkose, nur eben ohne Muskelentspannung und dadurch atmet man eben auch noch selbstständig.
Ist von dem jetzt behandelndne Arzt versucht worden - habe mich auch unter einer Elefenatendosis nicht wirklich kooperativ gezeigt und sogar den Anästhesisten böse erwischt mit meinen Schlägen...
Leider mußte ein zahn dann doch in Vollnarkose gezogen werden- absolut hiernrissig, keine Frage - aber geht nicht anders...

06.05.2010 18:01 • #4


Christina
Ich dachte an das Zeug, an dem Michael Jackson gestorben ist... Mein Bruder bekam das für eine Magenspiegelung und ein Freund für eine Darmspiegelung. Die waren komplett weg und haben gar nichts von der Aktion mitbekommen. Sie hatten keine wirkliche Wahl mehr, kooperativ zu sein oder nicht.

06.05.2010 18:48 • #5


Es gibt Menschen, deren Unterbewußtsein und die Angst die einfachen Sedierungen noch übertrumpfen...ich bin auch so eine Kandidatin!

Da bleibt nur die Vollnarkose mit Intubation....alles andere ist zwecklos und stresst nur Patient und Zahnarzt...denn in Panik ist man äusserst wehrhaft und setzt auch schlagkräftige "Argumente" ein...da kann ich ebenfalls ein Lied von singen.

06.05.2010 22:34 • #6


@ zamira
das wird doch wohl nicht an der Namensgleichheit liegen?!

Hast Du denn evtl. auch Erfahrung damit, wie es mit dem Einschliefen des Bisses funktioniert in Narkose? Mein ganzer Biss hat sich durche ein falsche Behandlung total verschoben. Und noch nicht mal das Abschleifen an der Brück kann ich zulassen. Außerdem hat der Zahnarzt auch angst, dass ich evtl. mit dem Bohrer im Mund stiften gehe - was ja wirlich keiner haben muss.

07.05.2010 20:10 • #7


@ christian

Das Zeug heißt Propofol. Hat bei mir nicht angeschlagen - habe sogar noch mit dem Anästhesisten diskutiert, ob er denn nich mal langsam anfangen möchte. Ich war nur froh, das eine Freundin von mir die ganze Zeit mit im Behandlungsraum war - sonst hätte mir bestimmt keiner geglaubt, was die alles in mich hineingespritzt haben und ich immer noch nicht behandelbar war...

07.05.2010 20:14 • #8


Christina
Okay, da bin ich wohl blutige Anfängerin unter lauter Profis... Ich wusste ja, dass man beruhigenden und angstlösenden Medikamenten einiges an Gegenwehr entgegenbringen kann, hätte aber nicht gedacht, dass es wirklich so schwierig werden kann. Da kann ich euch nur die Daumen drücken, dass ihr Behandler findet, die sich auf euch einlassen können und das Ganze in Vollnarkose machen.

Liebe Grüße
Christina

08.05.2010 00:48 • #9


www.zaharztangst.de kann ich nur empfehlen. Da gibts auch Adressen.

21.05.2010 18:38 • #10


Unter der Angst leide ich auch und zwar seit meiner Kindheit. Hab allerdings einen guten Kiefrortopeden gefunden, der Rücksicht auf meine Zahnartzphobie genommen hat und sich entschloss mir so viel wie möglich unter einer Vollnarkose zu machen, weil er auch gar nicht an meine Zähne ran kam. Das wird mich aber extra 250 Euro kosten.

Es gibt also Ärtzte, die sowas machen, wenns nicht anders geht.

26.05.2010 06:13 • #11


Ich habe mir meine zähne jetzt auch alle unter vollnarkose machen lassen müssen, weil es anders garnicht ging.
aber die anästesistin war super lieb und hat mich drauf hingewiesen das, wenn ich in psychologischer behandlung bin, ein attest für die krankenkasse bekommen kann damit ich die kosten für die vollnarkose nicht selbst zahlen muss.
vielleicht ist das ja ein wenig hilfreich für dich.
ich drück dir ganz feste die daumen, weiß genau wie du dich jetzt fühlst

26.05.2010 10:07 • #12


Ja, das mit dem psychologischen Attest geht.

Ich habe jetzt auch gehört, dass die Krankenkasse verpflichtet ist, eine Therapeuten mehr oder weniger zu verpflichten, eine Therapie zu machen, wenn durch eine Phobie eine massive Gefahr ausgeht... also auch vorrangig trotz Wartelisten!!

Weiß da jemand was genaueres?

26.05.2010 23:03 • #13



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