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BinAmEnde
hallo ihr,

mein name ist sandra ich bin neu hier ich bin bald 25 jahre und komme aus bremen....ich habe drei wundervolle kinder und bion verh.

ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich habe schon seit meiner kindheit die blöden krankheitsängste..ich honnte mich damals schon sowas von reinsteigern, das ich fieber bekam und ohnmächtig geworden bin..heute ist das zwar nicht mehr, aber mein kopf funktioniert nur noch mit diesen gedanken mehr nicht maaaaaal habe ich tage da geht es mir gut aber sonst habe ich immer und immer wieder das blöde gefühl an einer schlimmen krankheit wie z.b. krebs zu leiden..
ich muss dazu sagen, meine kindheit war nicht gerade dolle gewesen, zwar hatte meine mutter mir alles in den Ar. gesteckt ( materielles)z.b. 10 DM jeden tag für die schule und ich war glücklich, aber mal in arm genommen ganz selten sie hatte sogar essen vor mir und meiner schwester versteckt gehabt weil wir es nicht essen dürften da es ihr lieblingsessen war..auch durften meine schwester und ich sehr früh miterleben, wie sich unsere eltern immer geprügelt haben im suff und mussten unsere wäsche teilweise selber waschen da unser mum zu faul war auch die wohnung war ein dreckstall gewesen man konnte z.b. der küche schon bei namen nennen auch hatte meine mutter keine skrupel gehabt wenn meine ellis im schlafzimmer waren ( haten unser kinderzimmer daneben gehabt die wände waren sehr dünn) zu stönen wenn sie mit meinem vater sex hatte seitdem ekeln meine schwester und ich uns vor stöhnenden menschen außerdem wurde ich damals einmalig von einem fremden mann missbraucht und hätte zur therapie gehen müssen bzw. mutter-kind-kur mit meiner mutter sie ist nie mit mir da hin gegangen weil sie mir später sagte das sie auf mein vater aufpassen musste da er ständig fremdgegangen sei heute wo wir ausgezogen sind, ist meine mum sauberer geworden auch prügeln die sich nicht mehr.

ach mensch ich bin vom thema weg....also nochmal.....

thema krankheitsängste:

ich habe ständig das gefühl an krebs erkrankt zu sein egal was immer wenn ich koppschmerzen habe denke ich an tumor halt alles.. dummerweise rauche ich anstatt aufzuhören rauche ich weiter obwohl meine angst vor lungenkrebs sehr hoch ist. ich weiß nicht was das soll denn es schränkt mich immer mehr in meiner lebensweise ein....

würde mich freuen wenn sie wenigstens einer meldet..

alles liebe

[/u]

27.01.2008 14:11 • 26.02.2009 #1


18 Antworten ↓


Hallo

ich habe zwar keine Angst, krank zu werden, aber ich mache mir auch ständig Sorgen, dass mir oder meiner Familie etwas passieren könnte. Die Fachleute nennen das generalisierte Angststörung.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das einen fertig macht, wenn man ständig Angst hat, an einer schweren Krankheit zu leiden.

Also ich habe mich jetzt bei einem Therapeuten angemeldet. So kann es nicht weitergehen. Hast du schon einmal an eine Therapie gedacht?

Hast du dir mal hier die Infos angeschaut?
https://www.psychic.de/angst-vor-krankheiten.php

Alles Gute für dich

Beate

29.01.2008 18:57 • #2



Krankheitsängste machen mich fertig

x 3


hallo
ich weiß wie du dich fühlst ich selber habe auch diese Angst vor Krankheiten und hab und hatte schon eine Vielzahl von Symptomen .Habe eine frage bist du in Behandlung bei einem Facharzt und wie sieht es mit einer Therapie aus ?Ich denke das solltest du auf jeden Fall in Angriff nehmen wenn du es nicht schon machst .Ich selber mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie und merke das mir das sehr hilft und ich zumindest Zeitweise schon anders damit umgehe wie vorher.


LG.Tini

30.01.2008 22:20 • #3


Hallo,

auch ich kann Dich sehr gut verstehen. Bei mir wechselt auch eine Angst die andere ab. Zur Zeit ist es gerade keine körperliche Angst, dafür habe ich eine Andere.
Ich glaube das es bei mir sehr sehr viel mit Minderwertigkeitsgefühlen zu tuen hat. Ich wußte gar nicht, das daraus soviel resultieren kann.
Ich habe angefangen das Buch von Dr. Merkle durchzuarbeiten: So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen... und für mich denke ich, ist es jetzt gerade richtig.

Ich wünsche Dir das es Dir bald besser geht.

Liebe Grüße
Claudia

04.02.2008 19:43 • #4


ich hab auch diese angst vor krankheit,krebs.seit 5jahren schon..jedes wehwehchen werte ich als symptom und die angst und panikattacken steigen hoch.fühl mich oft müde,wie fiebrig,beine sind schwach,herz stolpert.diagnose:generalisierte angst-und panikstörung mit schweren psychosomatischen störungen.ich hab ne 6jährige tochter,ein eigenes geschäft und arbeite täglich hart.egal,ob ich krank bin oder nicht.jede minute am tag ist ein kampf gegen die angst..wieder ein kunde,der an lungenkrebs erkrankt ist.ich hab schon so viele sterben sehn.aber ich hab das,seit mein vater starb..da fing es an.dann wars weg,bis ich vor 5jahren plötzlich mit einer panikattacke zusammenbrach.

02.03.2008 13:21 • #5


Hallo,
ich bin auch erst 25, und hab auch ständig angst dass ich was habe, v.a. Krebs. ich kann auch nicht aufhören zu rauchen, obwohl ichs mir immer wieder vornehme, aber ich lebe mit meiner mutter zusammen, der es furchtbar schlecht geht und die eine nach der anderen raucht. mich macht das total fertig das mit anschauen zu müssen. es ist schlimm, wie sehr man durch die beziehung zu seiner mutter geprägt wird.
man kann kein normales leben mehr führen wenn man ständig nur angst hat bin total lahmgelegt.
hilfe.

02.03.2008 16:29 • #6


hallo ,wollte auch mal kurz was dazu schreiben. Ich kenne das gefühl der angst vor krankheiten auch nur zu gut. ich habe eigentlich jeden morgen wenn ich aufstehe ein anderes wehwechen...ich denke es liegt daran, dass ich vor 16 jahren meine mutter an hautkrebs habe sterben sehen.ich musste drei monate zusehen wie sie elend gestorben ist.diese drei monate haben sich so in meinem kopf festgesetzt, dass ich heute noch jeden tag, jedes wort, das ärztegespräch bei dem es hieß,sie wird sterben-vor mir sehe, wenn es mir mal schlecht geht. im jahr 2000 sinddann meine einzige oma gestorben und 2004 mein einziger opa, mein onkel (beide bauchspeicheldrüsenkrebs) und mein cousin (35 jahre) an hirnschlag gestorben .ich denke das alles sind faktoren, die einen selber krank machen meinen opa habe ich eine zeit lang töglich 6-8 std. betreut, tja und da bist du live dabei beim sterben...das macht blöde im kopf.dazu kommt, dass ich selber auch probleme habe mit reizdarm,veränderung der speiseröhreschleimhaut usw.habe.führe das auch auf meine ängste zurück.alle die bei mir gestorben sind starben in einem schaltjahr. tja dieses jahr ist wieder eins und ich denke manchmal ich bin dran...musste mir einen leberfleck entfernen lassen und dachte ich hab dasselbe wie meine mutter...gott sei dank alles gut gegangen.ich nerve schon alle mit meiner angst-kann aber nicht aus meiner haut...
und ich denke wenn ich mal was ernsthaftes habe, ist es meine schuld,weil ich mal gelesen habe, krebs kann man auch "durch den kopf"-also durch übermäßiges grübeln und sich selbst zerfleischen-entstehen.da glaube ich dran.aber ich werde es angehen und versuchen ruhiger und gelassener zu werden, auch wenns schwer fällt manchmal...

05.03.2008 16:11 • #7


So ein Mist. Nun dachte ich, die Panik würde sich gerade auf die Allergien stürzen und gerade, als ich die Allergien gedanklich "in Griff" kriege, bekomme ich Bauchkrämpfe wie verrückt. Das ganze Wochenende zwickt und zwackt es im ganzen Bauchraum. Mal meine ich, einen Darmverschluss zu haben, dann wieder meine ich, es wäre der Blinddarm und immer das Gefühl, "was, wenn es diesmal doch was "richtiges" ist und ich es übersehe, weil ich meine, es wäre Panik und dann daran sterbe".

Es ist zum k.....en! Und was, wenn ich tatsächlich daran..... ach was..... komm her Panik - hau ab!

Liebe Grüsse und eine gute Nacht,

Sommersonne888

27.04.2008 22:43 • #8


Ja das ist wirklich ein Mist. Ich habe im Moment Angst vor MS oder das ich verrückt werde.

Schlimm, und man verspührt tatsächlich alles.

lg Sonja

28.04.2008 00:55 • #9


Missyou
geht es also nicht nur mir so??
ihr spürt die Dinge doch auch oder?? bin ich verrückt?? ich kann doch nicht jeden Tag ein anderes Wehwehchen haben

02.05.2008 23:06 • #10


Hallo,

das ist das erste Mal, dass ich überhaupt in einem Forum "mitwirke" und es ist wirklich die *beep* Panik, die mich hierhin führt. Es tut gut zu wissen, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der so furchtbare Ängste mit sich herumschleppt. Seit einem knappen halben Jahr ist mein Leben leider komplett aus dem Lot geraten.

Okay, schon als Kind bin ich von der Schule nach Hause gerannt, wenn im Sommer Wolken aufgezogen sind - ich hatte Angst vor Gewittern. Später vor Blinddarmentzündungen (hatte mein Bruder), vorm Ersticken und dann vor tauben Beinen (kein Witz!). Alles mit vollem Programm: Symptome, Panik, Rückzug usw. Trotzdem führe ich ein relativ normales Leben und habe dank Therapie alles gut gemeistert (Studium, Job usw.).

Bis meine Tochter geboren wurde. Seitdem kenne ich mich nicht wieder. Der Gedanke, dass mich ein Schlaganfall o.ä. von Sekunde zu Sekunde von ihr trennen könnte, treibt mir die Tränen in die Augen und macht mich gleichzeitig so irre wütend auf das "Prinzip Leben". Vor einem halben Jahr haben sich diese Ängste dann in einer konkreten Krebs-Angst manifestiert, als meine eigene Mutter erneut an Krebs erkrankt ist. Seitdem weiß ich, dass sich in Lymphknoten Tumore bilden können. Und seitdem hocke ich mindestens alle 14 Tage beim Facharzt: Hals-Lymphknoten abchecken, Hautkrebs-Vorsorge, Brustkrebs-Vorsorge, Schilddrüse abklären, Blutbild machen lassen, nicht zu vergessen, die kleine Schwellung am Gaumen, die sich als verstopfte Speicheldrüse entpuppt hat, aber mir doch sehr, sehr lange wie ein Tumor vorkam. Ach ja, vor zwei Wochen hatte ich ne Darmspiegelung. Und nächste Woche habe ich den nächsten Termin, weil ich geschwollene Lymphknoten in den Leisten haben - tatsächlich? Oder leide ich schon unter Wahnvorstellungen?
Auf jeden Fall drücke und quetsche ich mehrmals täglich auf den winzigen Kügelchen herum, bis sie wehtun und dann denke ich mir: Siehst du? Die tun sogar schon weh. Und weil ich sämtliche Symptome bei google eingebe, was natürlich total dämlich ist, befürchte ich jetzt: Schock! Lymphdrüsenkrebs!
Ich kann an nichts anderes mehr denken, kann mich nicht mehr konzentrieren, ziehe mich zurück, mag mich über/auf nichts mehr freuen - ich bin wie scheintod. Die Angst legt mir regelmäßig eine Schlinge um den Hals und zieht kräftig zu.
Nach der Darmspiegelung habe ich mir geschworen, keine Angst mehr zu haben. Pustekuchen. Drei Tage später habe ich mich auf meine Leisten besonnen und schwups, schon schrillt wieder die Alarm-Glocke. Das macht doch alles keinen Spaß mehr. Wo liegt das Problem? Interessant finde ich, dass einige von Euch Berichte im TV über Kranke auch sofort auf sich selbst münzen und die Symptome tatsächlich erleben - das kann ich absolut nachvollziehen.

Brauche ich die Angst? Schützt sie mich vielleicht vor irgendetwas? Mir kommt sie vor wie ein siamesischer Zwilling, der einen den ganzen Tag quält und den man nicht loswerden kann. Bringt es was, immer wieder neue Symptome zu suchen/zu entdecken, sie abklären zu lassen? Oder sollte ich vielleicht sogar das Risiko wagen, meinen Körper zu ignorieren: Kein Tasten mehr, kein Fieber messen, keine Suche nach Stuhl im Blut... Wenn ich das wüsste. Vielleicht verschwindet die Angst ja dann von alleine.

Ich danke Euch sehr fürs Zuhören und hoffe, dass ich Euch mit meinen ellenlangen Ausführungen nicht angeödet habe. Es interessiert mich sehr, was Ihr darüber denkt.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend,
Katrin

20.05.2008 21:43 • #11


Hallo Katrin,

den Ansatz finde ich sehr interessant: Nicht warum habe ich dies sondern wofür! Was bringt mir die Panik. Schützt sie mich vielleicht auch vor irgendwas? Habe ich einen Nutzen draus? Warum lasse ich sie nicht los......

Bei mir hat die Panik auch (wieder) begonnen, als ich meine Tochter hatte - als ich eigentlich glücklich war. Früher hatte ich sie schon mal, als ich mit meinem Mann glücklich war. Bei mir hängt das sicher mit der Angst vor dem Verlust zusammen.

Was Du beschreibst kenne ich auch (wie so vieles andere). Wenn ich mit mir ausmache, dass ich nach der Abklärung irgend einer Krankheit dann Ruhe gebe kommt das nächste Wehwehchen das mich wahnsinnig werden lässt. Manchmal versuche ich es mit Selbstironie...... Als eine Freundin fragte, was ich heute noch mache sagte ich: Entweder ich räume die Wohnung auf oder ich flüchte in eine Panik und drücke mich vor dem Aufräumen......

Liebe Grüsse, Lisa

21.05.2008 19:03 • #12


Zitat von BinAmEnde:
hallo ihr,

mein name ist sandra ich bin neu hier ich bin bald 25 jahre und komme aus bremen....ich habe drei wundervolle kinder und bion verh.

ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich habe schon seit meiner kindheit die blöden krankheitsängste..ich honnte mich damals schon sowas von reinsteigern, das ich fieber bekam und ohnmächtig geworden bin..heute ist das zwar nicht mehr, aber mein kopf funktioniert nur noch mit diesen gedanken mehr nicht maaaaaal habe ich tage da geht es mir gut aber sonst habe ich immer und immer wieder das blöde gefühl an einer schlimmen krankheit wie z.b. krebs zu leiden..
ich muss dazu sagen, meine kindheit war nicht gerade dolle gewesen, zwar hatte meine mutter mir alles in den Ar. gesteckt ( materielles)z.b. 10 DM jeden tag für die schule und ich war glücklich, aber mal in arm genommen ganz selten sie hatte sogar essen vor mir und meiner schwester versteckt gehabt weil wir es nicht essen dürften da es ihr lieblingsessen war..auch durften meine schwester und ich sehr früh miterleben, wie sich unsere eltern immer geprügelt haben im suff und mussten unsere wäsche teilweise selber waschen da unser mum zu faul war auch die wohnung war ein dreckstall gewesen man konnte z.b. der küche schon bei namen nennen auch hatte meine mutter keine skrupel gehabt wenn meine ellis im schlafzimmer waren ( haten unser kinderzimmer daneben gehabt die wände waren sehr dünn) zu stönen wenn sie mit meinem vater sex hatte seitdem ekeln meine schwester und ich uns vor stöhnenden menschen außerdem wurde ich damals einmalig von einem fremden mann missbraucht und hätte zur therapie gehen müssen bzw. mutter-kind-kur mit meiner mutter sie ist nie mit mir da hin gegangen weil sie mir später sagte das sie auf mein vater aufpassen musste da er ständig fremdgegangen sei heute wo wir ausgezogen sind, ist meine mum sauberer geworden auch prügeln die sich nicht mehr.

ach mensch ich bin vom thema weg....also nochmal.....

thema krankheitsängste:

ich habe ständig das gefühl an krebs erkrankt zu sein egal was immer wenn ich koppschmerzen habe denke ich an tumor halt alles.. dummerweise rauche ich anstatt aufzuhören rauche ich weiter obwohl meine angst vor lungenkrebs sehr hoch ist. ich weiß nicht was das soll denn es schränkt mich immer mehr in meiner lebensweise ein....

würde mich freuen wenn sie wenigstens einer meldet..

alles liebe

[/u]





Hallo sandra,
was dir passiert ist ist grausam
Hattest du denn schonmal Untersuchungen dazu gemacht?
um einfach mal sicher zu sein das dort auch kein Tumor ist?

Liebe Grüße
Yvi

21.05.2008 19:23 • #13


Zitat von sommersonne888:
Hallo Katrin,

den Ansatz finde ich sehr interessant: Nicht warum habe ich dies sondern wofür! Was bringt mir die Panik. Schützt sie mich vielleicht auch vor irgendwas? Habe ich einen Nutzen draus? Warum lasse ich sie nicht los......

Bei mir hat die Panik auch (wieder) begonnen, als ich meine Tochter hatte - als ich eigentlich glücklich war. Früher hatte ich sie schon mal, als ich mit meinem Mann glücklich war. Bei mir hängt das sicher mit der Angst vor dem Verlust zusammen.

Was Du beschreibst kenne ich auch (wie so vieles andere). Wenn ich mit mir ausmache, dass ich nach der Abklärung irgend einer Krankheit dann Ruhe gebe kommt das nächste Wehwehchen das mich wahnsinnig werden lässt. Manchmal versuche ich es mit Selbstironie...... Als eine Freundin fragte, was ich heute noch mache sagte ich: Entweder ich räume die Wohnung auf oder ich flüchte in eine Panik und drücke mich vor dem Aufräumen......

Liebe Grüsse, Lisa




Vielleicht ist das tatsächlich die Lösung: Die Angst einfach auslachen. Ich wünschte manchmal, dass ich einfach sagen kann: "Na und, dann bin ich halt krank, schei.". Aber dann habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich ja Verantwortung trage und es fahrlässig fände, meine "Beschwerden" nicht abklären zu lassen. Ein Teufelskreis, der mich auf Trab hält...

23.05.2008 23:05 • #14


Ja ich habe auch so grauenhafte Phobien vor Krankheiten. Vor allem vor Krebs . Obwohl es bei mir in letzter Zeit schon viel besser geworden ist, ich denke eigentlich gar nicht mehr an meine nicht vorhandenen Krankheiten ^^. Mir geht es eigentlich allgemein viel besser.

03.06.2008 23:56 • #15


Hallo und *meld*!

Mir geht es auch so... Seit ich meinen Ex-Schwiegervater durch Krebs und einige gute Freunde durch andere schlimme Sachen (Embolie, Aneurysma) verloren habe, bin ich in dem Wahn total drin. aber nicht nur bei mir - auch bei meinen Kindern und meiner gesamten Familie schlage ich Alarm. Mein großer Sohn hat zur Zeit immer mal wieder blaue Flecken an den Armen, immer an ähnlichen Stellen. Da kriege ich regelmäßig die Leukämie-Angst (obwohl ich nicht mal weiß, ob so "normale" blaue Flecken überhaupt ein Indiz dafür sind, aber irgendwo hab ich halt mal über eine Verbindung gelesen und seitdem ist das in meinem Hirn drinnen).

Ganz schön hart, diese Doppelbelastung...

Wonnie

05.06.2008 21:36 • #16


Hallo ihr Lieben
Habe auch seit 25 jahren jede erdenkliche Angst vor Krankheiten. Am meisten jedoch vor Brustkrebs, da ich bei einer verwandten die op und ihr langsames Sterben hautnah mitbekommen habe. Damals war ich 12 jahre. Werde den Anblick der op wunde nie vergessen. Gehe regelmässig einmal im jahr zur vorsorge zum frauenarzt. kostet mich immer whnsinnig überwindung. Allein der Gedanke sie Könnte was finden. Bisher immer alles o.k, wie bei allen anderen Krankheitsängsten,die ich schon hatte. Mein verstand sagt mir das, aber meine Psyche reagiert anders. Mit ständiger Angst u. Panikattacken. Jetzt habe ich eine einladung zur mammographie reihenuntersuchung bekommen. Wie soll ich es schaffen da hin zugehen u. 10 tage auf das schriftl. ergebnis zuwarten. Wirft mich echt zurück. Hatte nach Therapie alles Einigermassen im Griff. Übrigens bei einer Panikattacke habe ich immer symptome eines Schlaganfalls, seh-sprachstörungen. Habe meinen Vater als Kind durch einen Herzinfarkt verloren. Ich selber sei laut Ärzten kerngesund. Wem geht es wie mir? Hilfe

06.06.2008 13:11 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo zusammen,

mir geht es genauso.
Heute hatte ich wieder ein Theraphiesitzung, außerplanmäßig, normalerweise alle zwei Wochen, aber die letzten Tage waren fürchterlich.
Ich denke auch immer irgendeine Krankheit zu haben. Mal Krebs, speziell Lugenkrebs, dann Aids, dann Hirntumor etc.
Schlafe schlecht ein, werde nachts wach, wache früh auf und dann immer gleich der Gedanke an eine Krankheit, weil die Symptome eben da sind.
Meine Theapeutin hat heute gesagt, ich sollte die Symptome bemerken aber nicht bewerten. Das versuch jetzt mal. Einfach weitermachen.....
Ansonsten versuche ich so gut wie möglich mein Leben zu meistern, war am Wochenende Karneval feiern, gehe täglich 11 Std. arbeiten.

Entspannen
Bemerken nicht bewerten
posivitve Gedanken sammeln

Das ist das was ich versuche zu machen.

Meine Therapeutin hat mich heute gefragt, was ich tun würde wenn ich morgen früh aufwachen würde und keine Symptome mehr hätte und ich wüsste, dass sie auch nicht mehr kommen werden. Ich sagte, endlich wieder leben, genießen, so wie früher...

.... ihre Antwort... dann tun sie das trotz der Symtome auch.

Wünsche uns allen viel Kraft und Durchhaltevermögen

LG
THomas

23.02.2009 19:48 • #18


Hallo!auch ich habe schon sämtlichen Krebs "entwickelt".Dabei 10 Kilo abgenommen,was natürlich wieder für den Krebs gesprochen hat.Ganz klar,jetzt hast Du es etc etc.Tausend Untersuchungen,immer noch kein Krebs.Wenn ich dann noch einen Hodenkrebs entwickelt hätte-ich wär komplett vom Glauben abgefallen.
Jetzt sag ich mir nimms mit Humor.es ist nichts,ausser dass ich mich wenn ich so weitermache für die schönen Dinge des Lebens sperre.Dann darf ich mich auch nicht so ernst nehmen,das hilft auch.
Dieses permanent so intensiv nach sich selber schauen bedeutet nichts anderes als überforderung mit der momentanen Situation.Mann muss was abgeben Können z.B auch den Krebs.Liebe Grüße

26.02.2009 16:03 • #19



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