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tini123 - 14.05 15:08:57

Hallo Zusammen, seit einigen Tagen habe ich das Gefühl eine riesige Spinne mit mir im Körper herum zu tragen. Es gibt kein körperliches Empfinden dazu. also kein Kribbeln oder so etwas. nur der Eindruck und das Bild der Spinne, die mich von Kopf bis Fuss quasi einnimmt ist vorhanden. Dieses Gefühl entstand bei einer geführten Meditation, in der man eine rote Pflanze visualisieren sollte, die aus dem Bauchraum erwächst - also eigentlich eine ganz unspektakuläre Übung. Doch bei dieser Visualisierung wurden vor meinem inneren Auge die Wurzeln dieser Pflanze plötzlich zu riesigen schwarzen Spinnenbeinen und schliesslich war die ganze Spinne da! Wie in einem TrashHorrorfilm wurde diese Spinne immer größer und mutierte zu einer Monsterspinne. Ich brach diese Meditation gleich ab. doch die Spinne verlässt mich seither nicht mehr. Natürlich weiss ich, dass ich keine Spinne in mir habe, also geht es nicht in Richtung Psychose denke ich. doch das Gefühl und ein fast ständiger Zwang daran zu denken bleibt bestehen. So etwas hatte ich noch nie. und ich trinke weder Alk. noch nehme ich irgendwelche anderen Substanzen zu mir. Ich bin gerade zwar generell in einem sehr. hm. angespannten Zustand durch familiäre Herausforderungen. doch die größte Belastung stellt momentan diese tatsächlich für mich sehr schreckliche monströse Spinne dar. Würde dazu sehr gerne hilfreiche Meinungen lesen. denn ich habe schon große Angst vor diesem Geschehen. Kontrollverlust lässt

14.05.2019 14:16 • 15.05.2019 x 1 #1


18 Antworten ↓


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DieAlex - 14.05 15:22:48

Hallo Herzlich Willkommen hier im Forum! Ist das vielleicht zu einer Art Zwangsgedanke geworden? Ich würde mir eine schöne Phanatasiereise durch den Körper ausdenken und schauen, ob es dadurch weg geht. Ansonsten rate ich dir zum Psychiater zu gehen.

14.05.2019 14:24 • x 2 #2


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domi89 - 14.05 15:58:32

Hast du denn Angst vor Spinnen?

14.05.2019 15:06 • #3


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kritisches_Auge - 14.05 16:09:02

Meine Vorschreiber schrieben schon viel Wichtiges. Ich könnte mir vorstellen, dass es einen Zusammenhang mit deiner Familiensituation gibt, vielleicht ist einiges schwieriger für dich als du denkst. Ob ein Psychiater die richtige Anlaufstelle ist, weiß ich nicht, er wird wohl in erster Linie an Medikamente denken. Rein gefühlsmäßig würde ich einen Psychologen für richtig halten, sehr gut wäre einer der Hypno(se)therapie macht und gemeinsam mit dir Bilder entwirft die die Spinne verschwinden lassen. Dann wäre noch zu klären ob du Hilfe in bezug auf deine Familiensituation brauchst. Hast du einen netten Hausarzt dem du vertrauen kannst?

14.05.2019 15:28 • #4


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tini123 - 14.05 18:21:24

nein...generell eher nicht. Doch mein derzeitiger 8 - beiniger Begleiter ist ziiiiemlich groß. Es ist wirklich nicht schön. Danke - der Tipp mit dem Hypnotherapeuten ist eine gute Idee! Ich mach mich mal schlau... zum Psychiater zu gehen widerstrebt mir doch noch...

14.05.2019 17:38 • #5


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kritisches_Auge - 14.05 18:36:03

Ja, mache das bitte irgendwie hat sich bei dieser Meditation ein Bild verdreht und ist haften geblieben, es muß gelöscht werden. Das ist wirklich Sache eines Psychologen, nur wenn es für dich so quälend ist, dass es dich in deinem Täglichen stört würde ich einen Psychiater aufsuchen und vorübergehend Medikamente nehmen. Aber wichtig ist der Psychologe.

14.05.2019 17:39 • #6


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kritisches_Auge - 14.05 19:07:11
Bleibe dran, tini, ich kenne privat Psychologen und habe deinen Fall einmal geschildert.
Vielleicht bekomme ich eine kompetente Antwort, dein Problem berührt mich, ich stelle es mir schrecklich vor.

Ich selber habe ja keine Angst vor Spinnen, ich liebe sie sogar.

15.05.2019 07:21 • #7


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tini123 - 14.05 19:56:26
Vielen lieben Dank - das ist ja super lieb von dir!

Ich habe generell auch keine gesteigerte Angst vor Spinnen. Von "Mögen" bin ich zwar weit entfernt, doch ich kann einen Weberknecht problemlos auf die Hand nehmen. Bei den schwarzen Wolfsspinnen hält sich mein Bedürfnis dahingehend in Grenzen...aber ich gerate auch nicht in Panik;)
Doch dieses Exemplar, was mich aktuell permanent begleitet, ist ein anderes Kaliber...direkt aus einem schlechten Horrorfilm entsprungen. Mit glühenden Augen und metallisch scharfen Beinen...wirklich gruselig...Es fühlt sich an als füllt es zeitweise meinen gesamten Körper aus...als würde es ständig lauern irgendwo im Körper, um wieder hervor zu springen. Das ist wirklich verrückt. Ich kann es garnicht beschreiben.

Vielleicht ist es doch psychotisch zu nennen? Obwohl ich völlig klar darin bin zu wissen, diese Spinne existiert ja nicht real...doch ich habe wirklich langsam Angst was da passiert mit mir gerade. Ich kann hier meinen recht herausfordernden Alltag zwar völlig normal bewältigen und verdränge es auch hinreichend...doch in jeder ruhigen Sekunde springt das schreckliche Spinnentier hervor. Das ist mehr als spuky...

15.05.2019 07:28 • #8


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kritisches_Auge - 14.05 20:02:50
Ich hoffe heute noch eine Antwort zu bekommen und ich meine, dass meine Analytikerin einmal sagte, Meditation sei nicht für jeden Menschen geeignet, vielleicht auch gerade bestimmte Übungen nicht.

Und ich hoffe, das Forum bleibt intakt damit ich dich erreiche.

15.05.2019 07:29 • #9


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tini123 - 14.05 21:59:09
...danke dir sehr für diesen Link! Das ist enorm hilfreich für mich!

Genau so etwas ist wohl mit mir passiert...da es ja tatsächlich während einer Meditation auftrat.
Und obwohl ich eine Ausbildung zur Meditationslehrerin habe und sehr geübt bin in den verschiedensten Meditationstechniken, waren mir solch krasse "Nebenwirkungen" bisher nicht bekannt. Dass ich nun in eine solche "Destabilisation" durch Meditation geraten konnte, zeigt meine persönliche Situation, die mich wohl mehr überfordert als angenommen.
Ich sehe die "Horrorspinne" nun als Hinweis für meine Dekompensation - da brauche ich wohl tatsächlich psychologische Hilfe in irgendeiner Form...obwohl ich mehrere Jahre eine analytische Therapie gemacht habe. Aber ich halte diese Impression, dsa innere Bild des Spinnenmonsters nicht mehr lange aus glaube ich.

15.05.2019 07:41 • #10


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kritisches_Auge - 14.05 22:27:33
Schön, dass es dir geholfen hat, ja, manchmal ist man tafelblind.

Als Jugendliche machte ich das Experiment immer nur ich ich ich zu denken, mich irgendwie zu entleeren und dann spürte ich eine Art Schwindel als ob ich mich auflöste.
Ich erzählte meinem damaligem Therapeuten davon, er sagte, nur sehr sensible Menschen würden so etwas kennen, ich solle damit aufhören. Das tat ich auch, es machte mir Angst. Vielleicht war es die Vorstufe zu einer Meditation, heute kann ich das gar nicht mehr, irgendwie komme ich sofort zurück oder ich habe kein Interesse mehr daran.

15.05.2019 07:43 • #11


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tini123 - 14.05 22:43:02
Oh das kenne ich allerdings auch...hatte als Jugendliche mal eine Phase der Depersonalisation...hat mir auch große Angst gemacht...doch so etwas wie jetzt gerade ist mir völlig fremd und es ist eine Art Albtraum im Wachzustand... danke sehr für deinen Support!
Ich muss mal schauen wo ich nun weitere Hilfe finde - fürchte nämlich von rein schulmedizinisch orientierten Psychiatern oder Psychologen in die psychotisch zwangserkrankte Ecke gestellt zu werden. Habe das bei einer Freundin gesehen - geht ganz schnell

15.05.2019 07:43 • #12


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kritisches_Auge - 14.05 23:18:34
gibt es niemand bei den Medizinern dem du vertraust?

15.05.2019 07:48 • #13


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Safira - 14.05 23:34:28
Omg ich meditiere nie wieder
Krass

Ich drücke dir die Daumen das du die Spinne wieder wegbekommst.

15.05.2019 07:51 • #14


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kritisches_Auge - 14.05 23:52:58
Die Psychologin rät dazu dringend einen Psychiater aufzusuchen, ich fühle mich dazu verpflichtet, das so weiterzugeben.

15.05.2019 07:52 • #15


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Abendschein - 15.05 00:03:47

Bist Du Psychologin? Aha......ich habe mal gehört, ja habe ich wirklich, das sich Psychologen nicht selbst therapieren können,
aber wer kann das schon? Ist eine schwere Aufgabe,....

15.05.2019 07:54 • #16


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Kind-in-mir - 15.05 00:07:26


Der Mann einer Bekannten ist Psychiater und macht EMDR, seine Frau hat Spinnenphobie, aber er bisher keine Zeit gehabt sie zu therapieren. Gibt es alles. Meine Therapeutin selbst hat auch eine Spinnenphobie, aber wohl nur leicht. In meinem Haus wohnte mal eine Kinderpsychologin, die einem Kind bei seiner Angst vor Hunden helfen sollte, aber hatte selbst Angst vor Hunden. Ich habe sie dann mit meinem Hund therapiert. Leider hat sie mich nicht zurücktherapiert mit meinem Kram.

15.05.2019 07:55 • #17


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kritisches_Auge - 15.05 00:39:18
Meine Freundin meint es könnte sich auch um einen gedanklichen Zwang handeln.

15.05.2019 07:56 • #18


tini123


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Danke euch allen für die Infos!

Musste mich neu registrieren, da durch eine Umstellung wohl alle, die sich gestern angemeldet haben wieder rausgeflogen sind

15.05.2019 12:50 • #19



Prof. Dr. Borwin Bandelow


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