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Hi, ich bin neu hier, 17 Jahre weiblich und habe schon seit einigen monaten das problem, dass mir permanent übel ist, was sich mitlerweile zu einer phobie vor dem erbrechen entwickelt hat. Ich habe das forum durch zufall gefunden und wollt mich mal umhören, wie andere betroffene damit umgehen und was ihr tut, wenn ihr euch übergeben müsst. ich habe immer mal phasen in denen es besser und dann mal wieder schlimmer wird im moment bin ich in einer phase, wo ich fürchterliche angst habe krank zu werden und magen-darm zu bekommen. ich kann nachts kaum schlafen, bin meistens bis 5 wach, aus angst in der nacht aufzuwachen und mich übergeben zu müssen. nachts und am wochenende ist die angst am größten. ich warte momentan noch auf einen theraphieplatz, weiß allerdings nicht, wann ich endlich anfangen kann mit einer theraphie. wie kann ich die zeit überbrücken bis dahin? und was kann ich tun, wenn ich mich wirklich übergeben muss, um nicht heulend, wie ein häufchen elend vor dem klo zu hängen?
ich hoffe ihr könnt mir helfen und habt ein paar tipps für mich.

danke schonmal im vorraus

31.12.2014 23:03 • 27.01.2015 #1


10 Antworten ↓


Hallo kik3421,

Ich kenne dein Problem. Habe auch ständig mit allen Ängsten zu kämpfen. Darunter auch Angst vor Magendarm. Bin seit ca. 4 Wochen in Behandlung. Versuche dir einzureden, dass deine Übelkeit nur allein von der Angst kommt. Ich selbst hatte schon Durchfall und zwar nur aus Angst davor. Du musst versuchen deine GEDANKEN umzulenken. Sprich: Ja es fühlt sich an wie Magendarm, ist aber nur meine Angst. Entspannung hilft mir manchmal. Sehr wichtig: Jeden Tag Sport 30 Minuten. Lenk dich ab. Nimm ein Bad am Abend, lies ein Buch oder was immer dir Spaß macht und dich ablenkt.

Frohes neues. Ich hoffe ich konnte dir deine Angst ein klein wenig nehmen.

01.01.2015 00:38 • #2



Emetophobie, angst lindern, was tun beim übergeben?

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weizenandi, danke für die tipps, ich werd das iwie versuchen und hoffen, dass ich bald n platz bekomme

01.01.2015 16:14 • #3


xDaisy
Hey kik3421,

ich werd dir mal das gleiche dalassen was ich schon in einem anderem Thread hinterlassen habe.
Hast du alles gesundheitliche abgeklärt was eine Übelkeit auslösen könnte? Wie z.B Gastritis, Lebensmittelunverträglichkeiten wie z.B Gluten/Fruktose/Lactose/Histaminintoleranz,
Magnesium oder Vitamin B Mangel etc.
Habe selber jahrelang an Übelkeit gelitten aufgrund einiger oben beschriebener Probleme worauf hin sich auch eine Emetophobie entwickelt hatte bei mir.
Nach einem Verzicht auf Lebensmitteln auf die ich intolerant reagierte war die Übelkeit wie weggeblassen. Vorher konnte mir kein Arzt wirklich weiter helfen, gab ständig nur Medikamente
gegen Übelkeit, Protonenpumphemmer etc .
Eventuell erstmal alles körperliche abklären bevor man auf Psyche tippt.
Wünsch dir alles gute!

16.01.2015 14:19 • x 1 #4


xDaisy

das hab ich alles schon abklären lassen und es wurde nix gefunden

17.01.2015 13:40 • #5


pinkgirl09
Hallo Ich habe auch furchtbare Angst vor Magen Darm meine Tochter leidet
gerade da drunter was kann ich nur machen ich habe so große Panik!
Wie kriege ich die Nacht ohne mit zu großer Panik rum ? habt Ihr Tips?

18.01.2015 21:34 • #6


pinkgirl09
Zitat von pinkgirl09:
Hallo Ich habe auch furchtbare Angst vor Magen Darm meine Tochter leidet
gerade da drunter was kann ich nur machen ich habe so große Panik!
Wie kriege ich die Nacht ohne mit zu großer Panik rum ? habt Ihr Tips?

19.01.2015 19:42 • #7


Hey, fühl dich / fühlt euch beide erstmal gedrückt, ich hatte eine ähnliche Angst über Jahre, bis ich mich eines Tages übergeben musste und es letzten Endes doch nicht so schlimm war, seitdem habe ich nur noch eine leichte Scheu.

Trinkst du irgendwelche Magen- / Kräutertees, wenn es wieder schlimm ist?
Die lindern schon deine stressbedingten Magenschmerzen und entspannen, wodurch es dir etwas besser gehen dürfte und du weniger Angst hast, wodurch sich auf dein Magen beruhigen dürfte usw.
Mir half das, weil ich den Gedanken hatte, dem Ganzen durch den Tee etwas zuvor zu kommen, er ist ja auch gesund, probier das für den Übergang bis zur Therapie einfach mal

Und du wirst dich nicht übergeben, mach dir da keine Sorgen. Das ist nur Angst, so oft passiert das einem nämlich gar nicht. Dazu ist es eine Schutzfunktion deines Körpers, er möchte dir damit also eigentlich etwas Gutes tun. Vielleicht helfen dir solche Gedanken etwas, ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung!

27.01.2015 12:14 • #8


Heeeyyy,
Ich dachte ich wäre die einzige die Angst vor Magendarm hat! Ich kann dich sehr gut verstehen ! Leide unter mehreren Ängsten (Flugangst, Angst vor dem zahnarzt, Angst vor neuen Situationen..) aber die Angst vor dem Erbrechen ist am größten und ich habe jeden Tag mit ihr zu tun!
Ich werde mir einen Therapeuten suchen.. Glaube das ist das sinnvollste! Hast du daran schon gedacht ?

Liebe Grüße Kopf hoch!

27.01.2015 14:13 • #9


pinkgirl09
Hallo Ihr
Danke für die lieben aufbauenden Worte !
Sich mit jemanden auszutauschen bringt mir schon ganz viel.
Ich habe auch andere Ängste wie zB. enge Räume wo viele Menschen sind,
auf der Autobahn , im Flugzeug alles wo man sich ausgeliefert fühlt da man
keinen schnellen Fluchtweg hat.Ich habe bisher immer wenn jemand in der
Näheren Umgebung Magen Darm hat Vomex vorsorglich genommen , finde
die Idee aber mit den Tee echt gut da Vomex ja auch viel zu Chemisch ist.
Kennt ihr vielleicht auch irgentwas Hömopatiesches ? Wir wollen demnächst in Urlaub fliegen und ich habe jetzt schon Albträume dewegen ( angst das sich im Flieger
jemand Übergibt ) vielleicht könnte man ja mit Hömopathie schon einiges verbessern.
Ich werde auf jedenfall versuchen bis dahin mir Therapheutische Hilfe zu suchen.
Liebe Grüße

27.01.2015 19:20 • #10


Ja ich habe einen super Vorschlag!
Ich bin selbst seit ein paar Tagen aus Australien zurück und musste für die Flüge auch etwas nehmen! Kann dir neurexan empfehlen! Ist pflanzlich- keine Nebenwirkungen und für nervöse unruhezustände. Kannst davon auch unbesorgt mehrere nehmen ( ich habe immer ca 4 genommen )
Ansonsten sind rescue tabletten/Tropfen auch gut!

27.01.2015 19:34 • #11



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Prof. Dr. Borwin Bandelow