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Ja da habe ich ebenfalls Probleme mit... auf einer Geburtstagsfeier letztes Jahr war einem Freund von mir auch schlecht. Der ist ins Badezimmer gerannt ich in den Raum der am weitesten davon entfernt ist. Dann hat er auch noch die Badewanne voll gekotzt. Seitdem konnte ich dort nicht mehr auf Toilette gehen auch Wochen später nicht.

@Dani2107 seit wann leidest du unter Emetophobie? Gab es einen Auslöser bei dir?

04.11.2017 18:46 • #41


Zitat von Dani2107:
Darf ich mich hier einklinken?
Ich habe gerade auch das Problem. Meine Mutter geht es heute nicht so gut, sie meinte sie hätte Kopfschmerzen und ihr wäre schlecht und jetzt habe ich Angst, dass es passieren könnte...ich traue mich nicht mal jetzt essen zu machen, weil ich denke, dass der essensgeruch dann das schlimme Geschehen auslösen könnte. Ist es bei euch auch so, dass ihr sogar Schwierigkeiten habt, sogar am Badezimmer vorbei zugehen, wenn ihr wisst, dass sich dort jemand übergeben hat?


Ich finde es "schön", dass sich doch noch mehr einfinden, die mit diesem Problem leben. (Schön im Sinne doch nicht ganz allein zu sein)
Ich kann mich noch daran erinnern, als ich ein Kind war habe ich mich dann immer in meinem Zimmer verbarrikadiert. Ja nicht in die Nähe des Badezimmers und Ohren zu gehalten. Das Badezimmer habe ich tagelang gemieden.

04.11.2017 19:00 • #42



Emetophobie akut Situation

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Ich schleiche die ganze Zeit schon um dieses Thema rum... einerseits triggert und ekelt es mich, andererseits beruhigt es mich, dass ich nicht allein bin mit dem Problem. Eine meiner schlimmsten Ängste ist, dass ich an einer Kotzlache auf der Straße vorbeikomme, dass jemandem im Bus schlecht wird usw. Wenn so etwas tatsächlich passiert, ist der Tag gelaufen und die schlimmen Sinneseindrücke brennen sich ins Gedächtnis ein... Ich bin da ganz extrem. Denke noch jahrelang dran, wenn ich an der betreffenden Straßenecke vorbeikomme.

04.11.2017 19:12 • #43


Hallo ihr Lieben,

ich kann euch so gut verstehen. Ich habe dieses Problem auch schon seit der Kindheit/Jugend.Erbrechen ist für mich das allerschlimmste. Momentan leide ich zwar unter Panikattacken allgemein und alltäglichem Schwindel aber diese Panik vorm Erbrechen kenn ich ebenfalls. Vomex hab ich immer in der Tasche, Magen-Darminfekte sind mein Horror.Wenn mir selbst übel ist, fang ich an zu weinen und bekomme Panik, weil ich auf keinen Fall mich übergeben möchte.Auch wenn die Kinder etwas haben, dann funktioniere ich aber bin fix und alle.
Nachts bei jedem Husten stand ich im Bett. Wir haben ja auch einiges durch. Jetzt im Schulalter is es etwas leichter geworden.
Ihr seid nicht allein!

04.11.2017 19:21 • x 1 #44


Zitat von Christinajoma:
Ja da habe ich ebenfalls Probleme mit... auf einer Geburtstagsfeier letztes Jahr war einem Freund von mir auch schlecht. Der ist ins Badezimmer gerannt ich in den Raum der am weitesten davon entfernt ist. Dann hat er auch noch die Badewanne voll gekotzt. Seitdem konnte ich dort nicht mehr auf Toilette gehen auch Wochen später nicht.

@Dani2107 seit wann leidest du unter Emetophobie? Gab es einen Auslöser bei dir?


Oh je, ich glaube ich könnt da auch nie wieder rein ich weiß noch in der Grundschule hat sich auch eine in den Flur übergeben und ich habe es auch noch wochen vermieden an diesen einen Fleck vorbei zu gehen ^^
Wenn ich dann auch höre, wie jemand sagt, dass ihm schlecht ist oder im schlimmsten Fall noch übergibt, kriege ich sofort weiche Beine und habe das Gefühl, dass meine Beine mich nicht mehr tragen können.

Ich leide schon seit frühster Kindheit daran.Ich habe immer angefangen zu weinen, als meine Cousine sich mal übergeben hat. Ob es einen Auslöser gab? Hmm...ich kann mich nicht wirklich dran erinnern...vielleicht hatte ich schon damals Angst vor Kontrollverlust und auch einfach dieses Gefühl, wie was den Hals hochrutscht, der Geruch, das Aussehen...ich will jetzt auch nicht weiter drauf eingehen ^^ ich habe mich auch früher schon vor vielem geekelt. Jetzt ist es so, dass ich Angst vor dem Unbekannten habe. Erbrechen für mich ist was unbekanntes, ich weiß nicht mehr wie es geht und wie es sich anfühlt. Ich habe mich das letzte mal vor 15 Jahren übergeben und generell bis jetzt nur 1 oder 2 mal im Leben (als Baby ist ja Milch ausspucken was anderes).

04.11.2017 19:32 • #45


Ich hatte im Dezember vergangenen Jahres eine MD-Grippe und musste mich 2x übergeben, davor 10 Jahre nicht. Es war grausam. Bin vorher fast kollabiert, sass mit Schweißausbrüchen auf dem Boden und kam nicht mehr hoch.

04.11.2017 19:39 • #46


Wie ich lese, haben auch einige diese Angst seit der Kindheit. Ich würde so gerne die Auslöser wissen...bei mir ist es irgendwie ein rätsel wieso ich so Angst habe...

04.11.2017 19:42 • #47


Ich kann es mir auch nicht erklären. Vielleicht wirklich mal etwas Eindrückliches erlebt. Einen heftigen Infekt oder Änliches. Ich weiß den Auslöser auch nicht.

04.11.2017 20:04 • #48


Zitat von Vertigo79:
Hallo ihr Lieben,

Vomex hab ich immer in der Tasche, Magen-Darminfekte sind mein Horror.Wenn mir selbst übel ist, fang ich an zu weinen und bekomme Panik, weil ich auf keinen Fall mich übergeben möchte.Auch wenn die Kinder etwas haben, dann funktioniere ich aber bin fix und alle.
Nachts bei jedem Husten stand ich im Bett. Wir haben ja auch einiges durch. Jetzt im Schulalter is es etwas leichter geworden.
Ihr seid nicht allein!


Ohja so geht es mir auch!


Ich habe es auch seit der Kindheit. Die ersten Erinnerungen reichen sogar bis in den Kindergarten zurück. Ich denke ich war 4-5.

04.11.2017 20:11 • #49


Ich hatte als Kind das Problem, dass mir immer schlecht wurde, wenn ich in unangenehme Situationen geriet. Zum Beispiel hatte ich Riesenangst vorm Kindergarten und habe immer mein Frühstück wieder von mir gegeben (bis ich dann keines mehr bekommen habe). Einmal, als ganz kleines Kind, war ich krank und habe mich nachts im Bett übergeben, das wurde erst am Morgen bemerkt, so lag ich die ganze Nacht in der eigenen K****... vielleicht hängt mir das bis heute nach? Meine Mutter ekelte es immer furchtbar und hat mich auch noch beschimpft. "Du Sau!" usw. ...

04.11.2017 20:14 • #50


Zitat von juwi:
Ich hatte als Kind das Problem, dass mir immer schlecht wurde, wenn ich in unangenehme Situationen geriet. Zum Beispiel hatte ich Riesenangst vorm Kindergarten und habe immer mein Frühstück wieder von mir gegeben (bis ich dann keines mehr bekommen habe). Einmal, als ganz kleines Kind, war ich krank und habe mich nachts im Bett übergeben, das wurde erst am Morgen bemerkt, so lag ich die ganze Nacht in der eigenen K****... vielleicht hängt mir das bis heute nach? Meine Mutter ekelte es immer furchtbar und hat mich auch noch beschimpft. "Du Sau!" usw. ...


Ohje, dass sind natürlich üble Situationen.....im Wahrsten Sinne.... Ich denke schon, dass so negative Erfahrungen einen riesen Einfluss auf die Psyche hinterlassen.

04.11.2017 20:19 • #51


Zitat von enana:

Ohje, dass sind natürlich üble Situationen.....im Wahrsten Sinne.... Ich denke schon, dass so negative Erfahrungen einen riesen Einfluss auf die Psyche hinterlassen.

Andererseits verstehe ich die Mutter. Sie musste das wegmachen - etwas, das ich nie könnte. Ich wüsste nicht, was tun, wenn ich ein Kind hätte und dem würde schlecht werden... phhh... wenn ich nur daran denke, wird mir ganz anders.

04.11.2017 20:22 • #52


Ich finde es auch nicht schön, ich hasse es. Aber das ist das eine. Aber muss man sein Kind das denn spüren lassen?
Ich würde mein Kind deshalb nie mit "Du Sau" beschimpfen. Ein Kind kann ja nichts dafür.

04.11.2017 20:27 • #53


Zitat von enana:
Ich finde es auch nicht schön, ich hasse es. Aber das ist das eine. Aber muss man sein Kind das denn spüren lassen?
Ich würde mein Kind deshalb nie mit "Du Sau" beschimpfen. Ein Kind kann ja nichts dafür.

Naja, einmal hatte ich mich einfach überessen, vor lauter Gier. Da kam dann das mit der "Sau". War wirklich eine Sauerei - eine Spur vom Bett bis zum Klo...

04.11.2017 20:29 • #54


Zitat von juwi:
Naja, einmal hatte ich mich einfach überessen, vor lauter Gier. Da kam dann das mit der "Sau". War wirklich eine Sauerei - eine Spur vom Bett bis zum Klo...


Mh Überessen kommt bei Kindern halt auch mal vor - ich würde da höchstens Fragen ob Kind jetzt daraus gelernt hat. Beschimpfen geht echt nicht. Auch nicht, wenn Jugendliche dann den ersten Vollsuff hat.

04.11.2017 20:34 • #55


@juwi , das wird ganz sicher was ausgelöst haben. Sowas prägt sich ja ein.

Ich habe 2 Kinder, die schon oft gebrochen haben. In dem Moment funktioniert man einfach und die Sorge ums Kind steht im Vordergrund. Es ist immer schrecklich, für uns alle aber ich sitze dann trotzdem und halte die Schüssel bzw. mach alles sauber. Bei meinem Mann z.B. ginge das wiederum gar nicht oder bei anderen. Vielleicht weil Kinder einfach schutzbedürftiger sind und dann noch die eigenen.

04.11.2017 20:56 • #56


Es ist wie ein Tauziehen zwischen Liebe und Angst. Ich sterbe zwar fast vor Angst und bei anderen würde ich da weg rennen - aber die Liebe zum Kind ist da so groß, dass zumindest ich bleibe und das durchhalte, wie @Vertigo79 auch schrieb.

04.11.2017 21:24 • x 1 #57

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Jo, mit Liebe hatte meine "Mutter" generell nicht viel am Hut...

04.11.2017 21:25 • #58


Zitat von juwi:
Jo, mit Liebe hatte meine "Mutter" generell nicht viel am Hut...


Das muss schlimm sein.....meine war auch nicht gerade die vor Liebe sprühende Supermutti, aber auch wenn sie sich geekelt hat, dann hat sie es zumindest nicht gezeigt. Dafür hat sie mich immer krank in die Schule geschickt. Hat auch nicht gerade dazu beigetragen mit Krankheiten umgehen zu können.

04.11.2017 21:27 • #59


Bei meinen Kindern kann ich es noch "ertragen" bzw muss ich ja. Sobald jemand anderes sagt ihm ist schlecht, ergreife ich die Flucht. Es war sogar schon so schlimm bei mir, dass ich nicht normal durch die Stadt gehen konnte. Bin von einer öffentlichen Toilette zur nächsten gerannt und stand immer eine Zeit davor, bis ich die Panik halb im Griff hatte. Kotzen an sich ist schon schlimm genug aber dann noch in keine Toilette. Glaube dann würde ich nie mehr raus gehen

04.11.2017 21:46 • #60



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