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Viele sagen ja, dass sie einen Pferdemagen haben. Daraus kann man schließen, dass derjenige sich nicht übergeben kann, da ein Pferd aus anatomischen Gründen es auch nicht kann und auch nie tun wird, zumindest nicht auf dem üblichen Wege. Also lügen doch diese Menschen, denn diese Aussage ist schlichtweg falsch, auch wenn sie sich nur 1 mal übergeben haben, haben sie trotzdem keinen Pferdemagen, sonst könnten sie es niemals im Leben tun, egal wie schlecht ihnen wäre oder wie krank sind.

Ich habe auch nur 1 oder zweimal, das letzte mal im Jahre 2002 mit 5 Jahren. Gut, ich habe auch mal behauptet ich hätte einen Pferdemagen, aber wenn ich so recht überlege, kann das einfach aufgrund der Anatomie nicht stimmen!

05.11.2017 00:55 • #81


Arbeitet ihr mit der Angst und evtl noch anderen Problemen, und als Was?

05.11.2017 01:20 • #82



Emetophobie akut Situation

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Nein, momentan nicht, aber am Montag geht es mit einem berufsvorbereitenden Jahr los. Mal schauen wie sich die Ängste dann da entwickeln werden.

05.11.2017 01:28 • #83


Zitat von Dani2107:
Nein, momentan nicht, aber am Montag geht es mit einem berufsvorbereitenden Jahr los. Mal schauen wie sich die Ängste dann da entwickeln werden.

Drück dir die Daumen, dass es für dich machbar ist! Wie fühlst du dich gerade damit?


Zitat von Dani2107:
Ich frage mich, ob es Menschen gibt, die sich wirklich noch nie übergeben mussten, also wirklich 0 mal Oo

Ich glaube das gibts nicht. Es gibt allerdings viele Menschen, die einfach einen sehr stabilen Magen haben und es gibt sogar Menschen, die ich glaube, aus genetischen Gründen, selten bis gar keine viralen Magen-Darm Infekte bekommen können. Und wenn das letzte Mal dann so lange her ist und diese dann zusätzlich keinen schlimmen Eindruck hinterlassen hat, dann können sich viele gar nicht wirklich daran erinnern. Ich kenne keinen gesunden Menschen, der mir im Detail sagen kann, ich habe mich am 14.2.2015 um 20:15Uhr übergeben und das hatte ich an diesem Tag gegessen und ja ganz wichtig, es war ein Dienstag und deshalb sind Dienstage, 14.2., 20:15 Uhr und Bratkartoffen, evtl. noch der Tatort, weil der gerade lief, Triggerdaten.

Zitat von Dani2107:
Ich war auch lange untergewichtig, habe dann so 43, 44 oder 45 kilo gewogen, klar ich bin jetzt auch nicht groß, aber für meine Größe ist es auch zu wenig und ich habe mich immer sehr schwach gefühlt. Manchmal war es so schlimm, sodass ich nicht mal richtig trinken konnte. Es ist so ein teufelskreis. Deine Übelkeit ist nicht echt, aber denkst es, dann isst du nix, dir wird noch schlechter, dann isst du erst recht nix und es geht immer so weiter, bis die Übelkeit wirklich echt ist aufgrund des leeren Magens.

Früher hätte ich noch ganz klar nein zum Alk. gesagt, jetzt sieht die sache anders aus und essen kann ich auch jetzt alles, wenn auch mit kleinem Hintergedanken und ich gucke noch öfters auf die Haltbarkeitsdaten. Also meine Symptomatik hat sich gebessert und ich hoffe es wird nie wieder so schlimm wie früher


Zitat von Christinajoma:
Trinkt ihr Alk. oder raucht ihr, esst ihr alles?


Ich kämpfe auch immer und immer wieder mit meinem Gewicht und was mich sehr nervt ist, dass ich ständig und überall mit Anorexie in Verbindung gebracht werde. Ich habe vor ein paar Tagen Unterlagen von der KK angefordert wegen der Reha - da stehen dann Krankenhausaufenthalte etc. drauf und ständig Anorexie, obwohl ich das nie angegeben habe und mich auch keiner danach gefragt hat- allein resultierend aus dem Gewicht eine Diagnose stellen finde ich dreist.
Als ich 15 war konnte ich fast gar nichts mehr essen. Ich habe durch die soziale Phobie auch kaum mit jemandem gesprochen. Ich hatte sogar vor meinen Eltern Angst. Ich habe mich nur noch von sicheren Lebensmittel ernährt. Scheibe Toast, 1 Kartoffel und halbes Brötchen.Geendet hat dies mit 23 kg in der Klinik. Durch den Anorexie-Boom damals bin ich automatisch auch in dieser Schublade gelandet. Ich wusste damals nicht wirklich was mit mir stimmt, aber eins wusste ich, dass mein Selbstwertgefühl eben nicht am Gewicht hängt, ich mich nicht im mindesten dick fand und ich Essen auch nicht bewusst abgelehnt habe. Ich hatte so unglaubliche Angst es nicht zu vertragen. Ich hatte zu der Zeit auch starke Zwänge. Nicht mehr als maximal 3 unterschiedliche Lebensmittel, nichts was länger als 2 Tage offen ist (z.B. Wurst,Käse), ich musste immer um die gleichen Uhrzeiten essen, etc.
In dieser habe ich dann auch Alk. getrunken. Jetzt nicht um mich zu besaufen,sondern um Essen zu können, weil der Alk. mir einen Teil der Angst genommen hat und meinen Appetit angeregt hat.
Ich habe mich jetzt viele Jahre geschleppt. Hatte letzten Sommer dann 43kg und habe mich damit auch besser gefühlt. Ich habe dann den AG Wechseln müssen und an meinem neuen Arbeitsplatz wurde ich recht schnell gemobbt und dann fing es wieder an schlimmer zu werden. Momentan sind es wieder 36kg und bis jetzt ist die Nahrung noch nicht so reduziert wie in er schlimmen Phase, aber doch sehr inseitig und ich habe wieder den Zwang, dass ich über den Tag nicht zu viele unterschiedliche Sachen essen darf. Z.B. morgens Brötchen, mittags Suppe, abends Brötchen, wenn ich jetzt dazwischen aber noch Hunger bekomme schaffe ich es kaum noch etwas anderes zu essen.

05.11.2017 15:37 • #84


Ja ich arbeite, bin Arzthelferin. Nicht der ideale Beruf für einen Emetophobiker aber ich liebe ihn trotdem, weil ich gern mit Menschen arbeite und mich freue, ihnen helfen zu können.
Meine Angstsörung allgemein, die Panikattacken und daugehörigen körperlichen Symptome beeinflussen mich mehr.

05.11.2017 19:11 • #85


Zitat von Vertigo79:
Ja ich arbeite, bin Arzthelferin. Nicht der ideale Beruf für einen Emetophobiker aber ich liebe ihn trotdem, weil ich gern mit Menschen arbeite und mich freue, ihnen helfen zu können.
Meine Angstsörung allgemein, die Panikattacken und daugehörigen körperlichen Symptome beeinflussen mich mehr.


Was sind denn so deine Hauptsymptome? Hast du die täglich?

05.11.2017 22:07 • #86


@enana , Schwindel habe ich jeden Tag. Fühle mich benommen. Bei bestimmten Kopfbewegungen wird es schlimmer. Das ist wie so eine elektrische Spannung, die durch den Kopf läuft. Ich bin extrem verspannt und mache schon Dehnübungen.Ich fühle mich einfach nicht "klar" im Kopf. Der Boden schwankt auch ab und an.

Ab und an kommen dann richtige Panikattacken dazu aber nicht jeden Tag.

05.11.2017 23:26 • #87


Ich habe gelesen, dass du zwei Kinder hast und auch noch arbeiten kannst. Wie schaffst du das? Ich würde auch so gerne wieder arbeiten gehen.

05.11.2017 23:32 • #88


Naja, ich muss einfach. Finanziell geht es nicht anders. Meine Kinder sind aber schon 11 und in 3 Wochen 8Jahre alt. Ich arbeite aber nur soviel, wie ich stemmen kann. 20h/die Woche von Mo-Do. Freitags frei. Ich bin ehrlich, mehr würde ich nicht schaffen.

In einem anderen Beitrag habe ich mal meine Krankheitsgschichte aufgeschrieben und auch was meine Arbeitsstellen damit zu tun haben.
Die aktuelle Stelle habe ich seit einem Jahr.

05.11.2017 23:45 • #89


Trotzden "Hut ab" meine Akkus sind irgendwie dauerleer.

05.11.2017 23:53 • #90


Ich raff mich trotzdem jeden Tag auf. Einfach ist es nicht. Morgen z.B., der erste Tag nach dem Urlaub. Hoffe,ich bekomm das gut hin. Bin auch immer fix und alle nach dem Feierabend.Wenn diese Symptome nicht wären, es könnte so einfach sein.

06.11.2017 00:02 • #91


Als Kind war ich sehr oft krank und habe mich oft übergeben, toll fand ich das nie. Ich glaube das tut keiner. Aber diese Angst vor dem Erbrechen hatte ich nicht immer. Ich bin mir inzwischen auch ziemlich sicher wie meine Emetophobie entstanden ist. Nur hilft mir das wenig.

06.11.2017 00:04 • #92


Zitat von Vertigo79:
Ich raff mich trotzdem jeden Tag auf. Einfach ist es nicht. Morgen z.B., der erste Tag nach dem Urlaub. Hoffe,ich bekomm das gut hin. Bin auch immer fix und alle nach dem Feierabend.Wenn diese Symptome nicht wären, es könnte so einfach sein.


Am Anfang habe ich das auch noch geschafft. Ich habe die Angst zwar schon seit der Kindheit, aber zum erstens Mal krank geschrieben für längere Zeit bin ich jetzt zum ersten Mal. Ich habe auch immer weiter gemacht. Wie du sagst es ist nicht einfach aber man schafft es.
Ich habe leider dann nach und nach immer mehr Symptome bekommen und immer mehr PAs......das hat dann Depressionen ausgelöst, weil ich nichts mehr genießen konnte, überall waren Angst und Beschwerden und mein Alltag bestand aus Zähne zusammen beißen - ja es war teils echt automatisiert wie ein Roboter. Ohne Gefühle - als ich dann aber fertig war mit Arbeiten habe ich noch auf dem Weg zum Auto angefangen zu weinen.

06.11.2017 10:34 • #93


Zitat von enana:
Drück dir die Daumen, dass es für dich machbar ist! Wie fühlst du dich gerade damit?

Danke momentan habe ich morgens wieder Angst, dass es losgeht. Als ich AD genommen habe, hatte kaum Ängste mehr und vor allem war mir nicht mehr so schlecht, dieses komische Gefühl im Hals und auch die nächsten Monate war nix mehr als ich die ADs abgesetzt habe und da dachte ich ich wäre geheilt, aber dem ist nicht so. Jetzt habe ich wieder dieses Gefühl was ich vor 2 Jahren das letzte Mal hatte und eben in der Bahn dachte ich ich kippe gleich um. So viele Menschen dort drin, alles stickig, die Menschen haben ja auch Eigengerüche und ich rieche das alles und das macht die Sache noch schlimmer und ich muss mich richtig beherrschen! Naja ich glaube, so schnell ist man von seinen Ängsten nicht geheilt.

07.11.2017 08:39 • #94


Zitat von Dani2107:
Danke momentan habe ich morgens wieder Angst, dass es losgeht. Als ich AD genommen habe, hatte kaum Ängste mehr und vor allem war mir nicht mehr so schlecht, dieses komische Gefühl im Hals und auch die nächsten Monate war nix mehr als ich die ADs abgesetzt habe und da dachte ich ich wäre geheilt, aber dem ist nicht so. Jetzt habe ich wieder dieses Gefühl was ich vor 2 Jahren das letzte Mal hatte und eben in der Bahn dachte ich ich kippe gleich um. So viele Menschen dort drin, alles stickig, die Menschen haben ja auch Eigengerüche und ich rieche das alles und das macht die Sache noch schlimmer und ich muss mich richtig beherrschen! Naja ich glaube, so schnell ist man von seinen Ängsten nicht geheilt.


Warum hast du das AD denn nicht weiter genommen?

07.11.2017 11:19 • #95


Zitat von enana:

Warum hast du das AD denn nicht weiter genommen?


Von denen wurde ich irgendwann innerlich noch unruhiger und meine Konzentrationprobleme waren dann noch stärker

07.11.2017 13:58 • #96


Oh man, es ist November und die Angst vor Magen Darm wird immer größer. Wann erwischt es uns? Ich habe jetzt schon wieder angst vor dieser extremen angst. Ich komme gar nicht mehr zur ruhe. .m

10.11.2017 23:12 • #97

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja mir graut es auch schon davor. Die letzten Jahre hatten wir es immer im Oktober/Herbstferien. Bis jetzt sind wir verschont geblieben. Dafür hatten oder haben wir Bronchitis
Dein Kind geht zur Schule @ enana?

10.11.2017 23:29 • #98


Ja wir hatten letztes Jahr November das Vergnügen. Sonst immer Anfang Dezember.
Ja sie geht in die 2. Klasse.
.

10.11.2017 23:34 • #99


Und wir Emetophobieker wissen noch ganz genau, wann wir Magen Darm hatten. Läuft ja... ist es bei dir eigentlich auch so, dass du denkst du musst dich übergeben, wenn du irgendwo hin musst? Also diese Panik Übelkeit?

10.11.2017 23:41 • #100



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